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Zum Saisonabschluss: Doppelspieltag für die 1b-Rebels

Am kommenden Samstag um 19:15 Uhr empfangen die 1b-Rebellen die Black Eagles aus Reutlingen zum Derby und am Sonntag geht es zum letzten Spiel der Saison nach Mannheim zu den Maddogs in die SAP-Nebenhalle.

Nach dem starken, aber unbelohnten Auswärts-Auftritt am letzten Wochenende im Derby gegen die ESG Esslingen kommt mit Reutlingen am Samstag der nächste schwere Gegner in die Eiswelt Stuttgart.


Während bei den 1b-Rebels bei noch 2 ausstehenden Spielen tabellarisch alles geregelt ist, geht es für die Achalm-Truppe noch um den Angriff auf die Meisterschaft.
Will man den souveränen Tabellenführer aus Schwenningen noch vom Sockel stoßen, dann darf man sich keinen “Ausrutscher” mehr erlauben.

Das Hinspiel Ende Oktober 2021 in Reutlingen war mit einer 1:9 Klatsche eine eindeutige Angelegenheit, zumindest auf der Anzeigentafel, denn der Spielverlauf war alles andere als eindeutig, zeigt aber die Effektivität und Spielintelligenz des Gegners, der auch die kleinste Nachlässigkeit sofort bestrafte.

Die 1b-Rebels haben also noch ein Rechnung offen, auch wenn es gegen die Black Eagles respektive deren Topscorer Cervenka und Leis nicht einfach werden wird, trotzdem, mit dem aktuellen Rückenwind scheint wieder alles möglich…

Einen Tag später steht der Rebellen-Mannschaftsbus an der Mannheimer SAP-Arena und man bereitet sich auf das letzte Spiel gegen die Maddogs Mannheim vor (17:15 Uhr).

Das Hinspiel in der Eiswelt Stuttgart kurz vor Weihnachten wurde souverän mit 12:1 gewonnen, wobei man hervorheben muss dass der Gegner damals arg dezimiert und mit dem quasi letzten Aufgebot ins Rennen gegangen ist und dass das jetzige Line-Up mit Sicherheit völlig anders aussehen wird.

Hinzu kommen dann noch die schweren Beine aus dem Reutlingen-Heimspiel, trotzdem wird nochmal alles rausgehauen, um mit einem krönenden Abschluss die erfolgreichste Saison der letzten Jahre abzuschließen, in der man es geschafft hat sich als bestes 1b-Team hinter den Landesliga-Spitzenmannschaften zu platzieren.

Dies spricht für die hervorragende Arbeit des Trainerteams Strieska/Abendroth und für die stetige, akribische Stuttgarter Nachwuchsarbeit insgesamt.

Auf gehts in den Saison-Endspurt !

starke 1b-Rebels verlieren Spiel auf Messers Schneide

Beste Eishockey-Unterhaltung gab es für knapp 340 Zuschauer zum Landesliga-Derby im Esslinger Richard-Hirschmann-Eisstadion.
Zwar unterlagen die Rebellen mit 4:5 (2:2/2:1/0:2), aber mit einem beherzten Auftritt haben sie wieder zu alter Spielstärke zurückgefunden, die sie über weite Teile der Vorrunde ausgezeichnet hat.

Gleich zu Beginn ein offener Schlagabtausch ohne große taktische Zwänge und Cedric Scheibach in der 2.Spielminute mit der ersten Großchance als er von der eigenen Blauen durchstartete und plötzlich allein vor Max Jetter stand, aber die Scheibe rechts oben vorbeinagelte.
Die Gastgeber zeigten sich in der 4. Minute effektiver.
Nach einem Angriff über rechts hatte Esslingen Florian Fink 2 Meter vor dem Tor das Glück auf seiner Seite und sein Flachschuss rutschte unter den Schoner von Stuttgarts Goalie Dominik Keller durch und landete im Stuttgarter Netz.
Aber die Strieska-Cracks zeigten sich davon unbeeindruckt.
Bully vor dem Esslinger Heiligtum, Dmitri Busch schlenzt das Spielgerät sofort aufs Tor und Cedric Scheibach bringt den Rebound irgendwie hinter Goalie Jetter und es steht 1:1 (7.Min.)
Und es ging weiter in eine Richtung, Stuttgarts Janis Groß mit einem penaltyartigen Durchbruch auf Jetter, aber Esslingens Raumdeuter behielt die Lufthoheit und verhinderte den mittlerweile überfälligen Stuttgarter Führungstreffer.
Der dann trotzdem in der 15. Minute kommen sollte als Stuttgarts Fabian Schneider in einer der vielen großen Defensivlücken eindringen konnte. Den Schussversuch durfte Esslingens letzte Bastion noch parieren aber gegen den Nachschuss durch Stuttgarts Regionalliga-Ausleihe Janis Groß war er machtlos, so dass der Spielstand endlich mit den Realitäten auf dem Eis im Einklang stand….
Man traut es sich fast nicht zu schreiben, aber die Fernsehturm-Truppe hatte die Partie total im Griff und stand vor einem erneuten Treffer.
4 Minuten vor Drittelende wieder Durchbruch über links, Cedric Scheibach allein vor Jetter, aber anstatt die Scheibe schnörkellos zu versenken, versuchte er das Hartgummi spektakulär “hineinzuzaubern” -und hätte es auch beinahe geschafft, verfehlte das Ziel aber um ein paar Zentimeter.
Und es ging weiter in eine Richtung bis man sich wieder durch Strafzeiten selber dezimierte.
Und als man sich plötzlich sogar in doppelter Unterzahl befand, kamen die Gastgeber 40 Sekunden vor Drittelende durch Nico Voigt zum schmeichelhaften 2:2 Ausgleich.
Das war mehr als ärgerlich, denn die 1b-Rebels hatten wie selten in Esslingen die Möglichkeit sich ein Polster herauszuschießen, so aber….verdammt….

Im zweiten Drittel hatten sich die Reiser-Cracks wieder gefangen.
Und es kam wie es kommen musste, ein verdecktes “Schüsschen” in der Höhe der blauen Linie von Esslingens Dominik Dickopf zappelte plötzlich im Rebellen-Netz zur 3:2 Führung (22.Min.)
Aber kaum war der Jubel vorbei, durften auch die Waldau-Boys die Arme nach oben reißen.
Der heute überragende Cedric Scheibach passt das Spielgerät von rechts in die Mitte präzise auf Yannick Barthruff, und dieser hatte keine Mühe das Hartgummi über den herausstürzenden Jetter hinweg zu lupfen.
3:3 Ausgleich !!! (24.Min.)
Es war jetzt ein Spiel auf Augenhöhe, und den einzigen Vorwurf den man hier vielleicht den 1b-Rebels machen kann ist das ineffektive Powerplay.
Denn die Zwiebelstädter manövrierten sich durch Boxenstopps selbst mehrfach weg vom Spielgeschehen und hatten in dieser Phase das Glück auf ihrer Seite.
Weniger Glück hatten sie aber bei personellem Gleichstand.
Stuttgarts Aktivposten Yannick Barthruff kommt frisch von der Wechselbank und in seiner ersten Aktion ballert er einen Schlagschuss von der blauen Linie raus, dessen Rebound Leo Schätzle zum 3:4 veredeln konnte (30. Min.)
Was für ein Spiel, besser kann man auf den Rängen nicht unterhalten werden, die Zuschauer waren förmlich in den Bann gezogen tranken ihre Wurst und bissen in den Bierbecher….

Mit der Führung im Rücken ging es in den letzten Spielabschnitt, der es nochmal in sich haben sollte.
Wieder egalisierten sich beide Teams, eine Möglichkeit hier, eine Chance da, aber nichts für das Scoreboard.
Dann in der 45. Minute der kuriose Esslinger 4:4 Ausgleich als ein an sich harmloser Schuss (oder verunglückter Pass?) auf den rechten Schlittschuh von Barthruff traf, der rückwärts fahrend die Scheibe touchierte und diese dann vom Pfosten hinter die Torlinie trudelte.
Was für ein Gurkentreffer…Kacktor des Monats März…

Beide Mannschaften suchten jetzt die Entscheidung, all or nothing !!!
Stuttgart jetzt erneut mit den besseren Abschlüssen, kurz hintereinander Scheibach, Barthruff, Komiyama und die beste Möglichkeit durch Slava Kroter der es im Prinzip perfekt machen wollte und statt eines Schusses auf den besser postierten Scheibach passte, aber leider den Pass zu weit hinten platzierte.

Hier musste doch jetzt einfach die Entscheidung fallen, das gibt es nicht…was für Möglichkeiten, was für ein Aufwand..
Aber, hatten wir schonmal erwähnt was passiert wenn man vorne die Dinger nicht reinmacht ?
4 Minuten vor Ende gelang dem Esslinger Florian Fink plötzlich das nicht mehr für möglich gehaltene 5:4 aus Esslinger Sicht.
Jetzt lief Stuttgart die Zeit davon, trotzdem wieder eine Riesenchance von Kroter und dann Scheibach im direkten Nachschuss aber Esslingens Hexer Jetter hält die Führung fest.
Die Rebellen nehmen 25 Sekunden vor Schluss noch den Hüter vom Eis…10…9..8..7…vorbei, aus, Ende, Schei…

Fazit:
Was für ein Spiel, was für ein Ende….
Man muss lange sinnieren, wann eine Stuttgarter Landesliga-Mannschaft einen derart starken Auftritt auf der Neckarinsel hinlegte.
Klar, man nimmt nichts Zählbares mit, aber allein die Tatsache einen spielstarken Gegner so zu nerven und zu ärgern, und noch 4 Glocken einzuschenken ist mehr als ein klares Ausrufezeichen und war -wenn man ehrlich ist- so auf keinen Fall zu erwarten.
Einen echten Wermutstropfen hat das Spiel aber trotzdem, denn Flynn Schäuffele hat sich beim Stand von 4:4 in der 50. Minute eine Schulterverletzung zugezogen und musste in die Notaufnahme gebracht werden.
Eine finale Diagnose steht noch aus…
Gute Besserung an dieser Stelle.

Am kommenden Samstag findet dann das letzte Heimspiel 2022 auf der Waldau statt.
Die 1b-Rebels begrüßen die Black Eagles Reutlingen zum nächsten Derby.
Vorbericht folgt…

Für Stuttgart am Schläger:
Dominik Keller (Goalie), Daniel Keller, Gregor Michalik, Philip Page, Leo Schätzle, David Buhlick, Yannick Bartruff, Cedric Scheibach,
Flynn Schäuffele, Dmitri Busch, Carlo Sala de Llobet, Slava Kroter, Janis Groß, Fabian Schneider, Masaru Komiyama, Jonas Kleinebenne, Artur Glanz

 

 

 

1b-Rebels: nächster Brocken steht an

Am kommenden Samstag müssen die 1b-Rebels nochmal so richtig die Ärmel hochkrempeln, steht doch um 18:45 Uhr das Neckarderby auf der Esslinger Halbinsel an, welches immer prestigeträchtig und entsprechend umkämpft sein wird.

Die Ausgangslage ist allerdings alles andere als optimal, denn um 20 Uhr spielt die U20 in der Eiswelt Stuttgart (gegen Freiburg) und so wird man in Esslingen nicht in Bestbesetzung an den Start gehen können.
Hinzu kommt noch die aktuelle Flaute mit 3 Niederlagen in Serie und ein Gegner, der sich wieder in alter Stärke präsentiert und die Liga wieder mit zahlreichen Treffern eindeckt.

Auch wenn die erste Partie Ende November 2021 in der Eiswelt sensationell mit 4:3 gewonnen werden konnte und die 1b-Rebellen sich in Hochform präsentierten, sind sie aktuell immer noch auf der Suche nach Form und Formation um wieder an diese Zeit anknüpfen zu können.

Was aktuell auch fehlt sind einfach Erfolgserlebnisse, denn bei allen Niederlagen war man nie chancenlos, sondern eigentlich immer am Puls des Spiels, was allerdings fehlte war die entsprechende Würdigung des großen Aufwands auf der Anzeigentafel.

Das nervt, und so ist es nicht verwunderlich das man nach Spielende in der Stuttgarter Kabine nicht nur in enttäuschte sondern auch teilweise verbitterte Gesichter schaut.

Im Prinzip sollte man dies aber trotzdem nicht allzu hoch ansetzen, ohnehin soll der Spaßfaktor gegen Esslingen nicht zu kurz kommen, denn Neckarderbys vor traditionell vielen Zuschauern schreiben manchmal andere Drehbücher und so gesehen muss man die Dinge auf sich zukommen lassen.

Nicht so krass, aber so ähnlich war es auch Ende November vor dem siegreichen Heimspiel, so dass durchaus eine Chance besteht nach Spielende wieder in glückliche Rebellen Gesichter zu schauen.
Auch hier gilt immer noch die Binsenweisheit: Spiele müssen erst gespielt werden ….

Eisstadion Esslingen
Sa. 12.03.2022
Bully 18:45 Uhr

Schiedsrichter:
Sebastian Hilse, Pascal Rügner

1b-Rebels weiter ohne Punkte

Mit 1:4 (1:3/0:0/0:1) verlieren die 1b-Rebellen ihr Heimspiel gegen die Eisbären aus Balingen.
Die Fernsehturm-Truppe scheiterte letztlich am zu Beginn schwachen Abwehrverhalten, an ihrer mangelhaften Chancenverwertung und an einem Gegner, der sich trotz deutlichem Scoreboard durchaus verwundbar zeigte.
Oder anders ausgedrückt: hier war mehr drin…

In den ersten 20 Spielminuten zeigten beide Mannschaften vor 42 Zuschauer den erwarteten körperbetonten Fight und lieferten sich zunächst einen Kampf auf Augenhöhe.
Den ersten Treffer der Partie markierte Stuttgart in der 6. Minute durch Cedric Scheibach, aber die Gäste, zeigten sich davon unbeeindruckt und kamen in der 10. Minute zum Ausgleich als die Stuttgarter Defensive zu sorglos agierte.

Keine 4 Minuten später dann sogar noch das 1:2 durch den Balinger Haudek als man defensiv erneut schwächelte und nicht in der Lage war nach hinten abzusichern.
In der 16. Minute dann ein “Gurkentreffer” der Balinger als eine von der Bande hinter der Tor abprallende Scheibe vors Gehäuse zuckelte und dann der Balinger Vasilev am schnellsten reagierte. Erneut war man defensiv nicht auf der Höhe und die Gäste reaktionsschneller.
Mit diesem 1:3 Spielstand ging es dann in die Eiswelt-Kabinen, verdient muss man sagen, denn die Eisbären nutzte die Rebellen-Schwächen gnadenlos aus.
Die Eiswelt-Truppe war zwar keineswegs chancenlos, aber die Balinger Abschlussqualität war deutlich besser, so dass Stuttgarts Goalie Maurice Keller einige Male heikle Situationen zu meistern hatte.

Im mittleren Spielabschnitt zeigten sich die Rebellen defensiv stabiler, hatten jetzt mehr Zug zum Tor und gleich zu Beginn eine 1 auf 0 Situation durch Cedric Scheibach, aber Balingens Hüter Weßner war nicht zu überwinden.
Das wäre das dringend benötigte Signal zum Aufbruch gewesen….

Beide Mannschaften egalisierten sich mit zunehmender Spielauer immer mehr.
Die Eisbären vielleicht optisch überlegen, und weiter mit der besseren Spielanlage, aber keineswegs sattelfest oder gar souverän.
Viel Kampf, viele Scheibenverluste und als Stuttgart 2 Unterzahl-Situationen schadlos überstanden hatte, war die Hoffnung auf eine Wende immer noch stark präsent.
Für die Zuschauer hingegen dürfte dies aber eher ein schwaches Drittel darstellen, denn immerhin spielte hier der Tabellendritte gegen die Nr. 5 der Landesliga BW, aber beide Teams blieben vieles schuldig….

Im Schlussdrittel sollte es nicht anders sein, die 1b-Rebellen standen zwar weiterhin defensiv verbessert, aber auch die Balinger gaben sich hinten keine Blöße, so daß dieser Spielabschnitt eine Kopie des Mitteldrittels darstellte.
Balingen wieder mit leichten Vorteilen, aber Stuttgart egalisierte vieles mit großem Einsatz, und auch der Wille hier noch was zu bewegen war durchaus zu spüren.
Aber den Rebellen lief die Zeit davon, und je länger das Spiel lief, desto mehr wurde klar, dass Balingen den Sieg über die Zeit bringen wird.
Kurz vor Ende besiegelte dann ein Schlagschuss von Balingens Goalgetter Zeiselmeier aus dem hohen Slot den letztlich durchaus verdienten Gästesieg (1:4/59.Min).

Fazit:
Die Rebellen zeigten trotz Niederlage eine kämpferisch starke Partie, aber gegen Gegner wie Balingen reicht das allein nicht.
Die Gäste zeigten sich mannschaftlich geschlossener und in der Chancenverwertung effektiver, hinter jedem Angriff stand quasi ein Plan mit vielen Optionen.
Die Abendroth-Truppe tat sich hier deutlich schwerer, aber die letzten beiden Drittel waren trotz allem vielversprechend.
Die individuelle Qualität ist durchaus vorhanden und auch sichtbar, aber leider kann man dies zur Zeit nicht aufaddieren und in Summe dann ins Spielgeschehen werfen….
Die nächste Gelegenheit am Profil zu feilen gibt es am kommenden Samstag um 18:45 Uhr auf der Neckarinsel zu Esslingen:
Das Neckarderby steht an !!


1b-Rebels vs. Balingen 1:4 (1:3/0:0/0:1)

1:0 6.Min. Scheibach (N. Groß)
1:1 10.Min. Popek (Deuring/Vasilev)
1:2 13.Min. Haudek
1:3 16.Min. Vasilev (Deuring)
1:4 59.Min. Zeiselmeier (Popek/Böhm)

Für Stuttgart am Schläger:
Maurice Keller (Goalie), Dominik Keller (Backup), Timo Dombrowski, Leonid Khaylov, Carlo Sala de Llobet, Jonas Kleinebenne, Flynn Schäuffele, Masaru Komiyama, Armin Wörz, Dmitri Busch, Gregor Michalik, Phillip Page, Slava Kroter, Neel Groß,, Fabian Schneider, Cedric Scheibach, Robin Morgenthaler, Leo Schätzle

Richtungsweisendes Spiel-Balingen kommt

Während in den vergangenen Spielen vermeintlich leichtere Gegner auf dem Programm standen, gegen die man auch noch verloren hat, kommen jetzt mit Balingen, Esslingen und Reutlingen die Landesliga-Schwergewichte im Wochenrhythmus nacheinander.

Zum Auftakt geht es an diesem Freitag, 04.03. um 20 Uhr gegen die Eisbären aus Balingen, einem Hochkaräter der Liga gegen den man im Hinspiel eine klare 0:6-Klatsche einstecken musste.
Zum Heimspiel gegen den aktuellen Tabellendritten heißt es für die Mannschaft von Trainer Ole Abendroth also äußerste Vorsicht!

Nach den letzten beiden Niederlagen gegen Eppelheim und Pforzheim, kommt also ausgerechnet eine Spitzenmannschaft, die es gerne mal zweistellig klingeln lässt und dabei den jeweiligen Kontrahenten auch noch vorführt und einen Trümmerhaufen hinterlässt.
Anschließend gibt es noch ein Siegerfoto -und der Balinger Tross zieht weiter.
Man könnte also meinen ein Gegner zum falschen Zeitpunkt…

Zugegeben, die letzten Niederlagen wurmen immer noch ein wenig, sind aber trotz allem nicht allzu aussagekräftig, da die Anzeigentafel sich nicht immer mit dem Spielverlauf deckte, denn oft brachte man sich durch Strafzeiten in den entscheidenden Momenten selber in Bedrängnis und letztlich aus dem Rhythmus.
Ein bisschen weniger Dampf und weniger Übermotivation in einigen Spielszenen ist da vermutlich sehr hilfreich…

Also, Blick nach vorne, weiter so couragiert und engagiert auftreten, mit den richtigen Lehren und dem nötigen Glück ist immer alles möglich, auch wenn am Freitag ein dickes Brett gebohrt wird.

Die 1b-Rebels müssen wieder mit ihren Aufgaben wachsen, und keine Aufgabe könnte im Moment größer sein als gegen die Polartiere aus Balingen zu spielen.
Vielleicht tut es der Rebellen Eishockeyseele auch mal gut nicht als Favorit aufs Eis zu gehen zu müssen….

Eiswelt Stuttgart
Freitag, 04.03.2022
Bully 20 :00 Uhr

Schiedsrichter:
Sebastian Hilse, Nadja Matic

1b-Rebels kassieren unnötige Niederlage in Pforzheim

Einen bitteren Abend erlebten die 1b-Rebellen in der Landesliga, denn bei den Pforzheim Bisons setzte es am Sonntag vor über 40 Zuschauern eine sicherlich vermeidbare 2:3 (0:1/ 2:0 /0:2)-Niederlage für die Mannen von Interimscoach Ole Abendroth.

Dabei sah es nach den ersten Minuten überhaupt nicht danach aus, als ob die Hauptstädter an diesem Abend das Eis als Verlierer verlassen sollten.
Beide Mannschaften brauchten etwas Zeit, um in die Partie zu kommen, doch nach einer gewissen Anlaufphase waren es schließlich die Waldau-Boys, die die besseren Situationen kreieren konnten.
Alles lief soweit nach Plan, und als die Hausherren sich in Unterzahl befanden schien es dann auch soweit zu sein.
Es sollte sogar noch besser kommen, denn die Gastgeber legten noch einen drauf und waren plötzlich in doppelter Unterzahl.

Doch die große Gelegenheit sollte nichts einbringen, zu schludrig, teilweise zu umständlich und hektisch wurden die Angriffe durchgeführt und wenn doch einer durchkam war der Bison-Hüter Kühn zur Stelle.
Wie Powerplay geht zeigten dann die Bisons in der 12. Minute und gingen damit auch gleich in Führung.

Es war im Prinzip ein seltsames Drittel, denn trotz des Rückstands, zweier weiterer versemmelter Überzahlspiele und vergebener Chancen mit großem Einschlagpotential (Flynn Schäuffele 14.Min.) hatte man immer das Gefühl hier brennt nichts an, wir drehen das Spiel auf jeden Fall, auch wenn die Anzeigetafel was anderes aussagte.

Im Mitteldrittel bemühten sich die Rebellen weiter und hatten nun doch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite.
Mit einem Doppelschlag innerhalb von knapp 80 Sekunden wurde der Spielstand kurzerhand gedreht:
Zunächst nahm Yannik Barthruff einen missglückten Bisons-Aufbaupass als Assist und hämmerte das Spielgerät zum Ausgleich ins Pforzheimer Gehäuse, kurze Zeit später war dann Slava-Kroter-Showtime. Pass von Artur Glanz aus dem Defensivdrittel auf den an der Mittellinie startenden Kroter, der in 1 auf 0 Manier durchzog und zur 1:2 Führung einschoss (29.Min.)
Jetzt lief es wie geschmiert und weitere Lawinen kündigten sich an, so dass sich Pforzheims Übungsleiter Toni Hauert gezwungen sah eine Auszeit zu beantragen.
Dennoch schlug das Pendel zunächst weiter Richtung Stuttgart aus, und es fehlte nicht viel und das Spiel wäre abgekippt.
Es war die stärkste Rebellenphase, die aber nicht zu weiteren Treffern führte, was sich später noch rächen sollte….

Im letzten Abschnitt kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel, aber die gefährlicheren Aktionen kamen weiter von Stuttgarter Schlägern.
Wieder war es Stuttgarts #9 Flynn Schäuffele, der das 1:3 mehrfach auf er Kelle hatte, aber letztlich am besten Pforzheimer Mann Goalie Raphael Kühn hängen blieb.
Die Waldau Cracks fanden nun immer mehr die Lücken, kombinierten sich stark nach vorne, aber letztlich ohne Ertrag.

Gefährlich wurde es nur, wenn die Rebellen in der Penaltybox saßen, denn dann schlug das Pendel plötzlich in die andere Richtung aus.
So baute man dann den Gegner systematisch auf, der sich jetzt geschlossen gegen die drohende Niederlage wehrte.
Und in der 49. Minute war es dann soweit, Stuttgart mit 3 gegen 5 und Pforzheim kam auf wundersame Weise nicht nur zurück ins Spiel, sondern auch gleich zum 2:2 Ausgleich.
Und jetzt wurde es hektisch….
Die Rebellen antworteten mit weiteren Attacken, aber die Passgenauigkeit und letztlich die Durchschlagskraft insgesamt hatte nicht mehr die nötige Ziel-Präzision, und so wurde es jetzt ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, denn auch die St.Maur-Truppe drückte mit Vehemenz auf eine endgültige Entscheidung.
In der 54. Minute dann das Unfassbare: Pforzheim trifft zum 3:2, und hatte plötzlich sogar noch die Möglichkeit weiter am Spielstand zu schrauben.
Stuttgarts Coach Abendroth nahm zwar noch eine Auszeit und den Hüter vom Eis, aber Pforzheim schaukelte die Führung über die Zeit….

Fazit:
4 Spieltage vor Saisonende, und ausgerechnet vor den wichtigen Spielen gegen die Topteams der Landesliga wie Balingen, Esslingen und Reutlingen nehmen sich die Rebellen ihre Ergebnis-Krise.
Parallelen zu den bisherigen Spielen sind offensichtlich, die Strafzeiten sind ein Kardinal-Problem!
Bisher ist das immer noch so gerade mal gutgegangen, aber diesmal eben nicht….
Für die Rebellen gilt es nach diesem rabenschwarzen Sonntag sich wieder neu aufzubauen, denn  am  Freitag in 2 Wochen um 20 Uhr kommen bereits die Eisbären Balingen nach Stuttgart, ein Spitzenteam dass bis vor kurzem noch in Reichweite lag, aber aktuell Galaxien entfernt zu sein scheint….

Für Stuttgart am Schläger:
Dominik Keller (Goalie), Timo Dombrowski, Artur Glanz, Flynn Schäufele, Carlo Sala de Llobet, Masaru Komiyama, Armin Wörz, David Hafner, Neil Witthöft, Yannik Barthruff, Philip Page, Slava Kroter, Fabi Schneider, Cedric Scheibach, Robin Morgenthaler, Leo Schätzle

1b-Rebels: Mit Vollgas gegen wiedererstarkte Bisons

Nachdem die 1b-Rebels am vergangenen Samstag eine Niederlage hinnehmen mussten, ist man nach drei Erfolgen in Serie wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet.
Inzwischen ist der 3:6-Dämpfer gegen Eppelheim aber kein Thema mehr, zumal am kommenden Sonntag, 20. Februar, um 19 Uhr mit der 1b der Pforzheim Bisons die nächste Herausforderung wartet.

Im ersten Aufeinandertreffen gelang der Eiswelt-Truppe ein deutlicher 8:0 Heim-Erfolg.
Der Gegner lag damals abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und war meistens mit kurzer Bank unterwegs.

Mittlerweile hat sich das Blatt aber um 180 Grad gedreht:
Gegen das Spitzenteam aus Reutlingen gelang Anfang Januar ein nicht für möglich gehaltener 4:3 Penalty-Auswärtssieg und aktuell werden auch weiter kräftig Punkte gesammelt -obwohl die kurze Bank nicht länger geworden ist…

Aus den letzten 4 Spielen wurden 3 Siege herausgeschossen:
1.CfR Pforzheim 1b – EHC Zweibrücken 1b 3:1
Schwenninger ERC – 1.CfR Pforzheim 1b 9:2
EC Eppelheim 1b – 1.CfR Pforzheim 1b 3:4
EKU Mannheim 1b – 1.CfR Pforzheim 1b 3:4 n.P.

Der Hauptgrund für den Wandel:
Der in Stuttgart bestens bekannte Pforzheimer Coach Toni Hauert hat es offensichtlich geschafft aus der Minimaltruppe eine schlagkräftige, eingeschworene Kampfeinheit zu bilden, die sich trotz kleinem Kader selten aus der eigenen oberen Regionalliga-Schublade bedient und somit aus eigener Kraft nach vorne gearbeitet hat.
Das ist beeindruckend! Respekt!

In der St. Maur Eishalle erwartet uns also ein komplett anderes Spiel, auch wenn Stuttgart aufgrund der Tabellensituation als Favorit ins Rennen gehen wird, ist der Ausgang nur schwer vorherzusehen.

Und nein, jetzt kommt nicht der erhobene Zeigefinger samt Warnung den Gegner nicht zu unterschätzen.
Im Gegenteil, wenn es gelingt den Drive vom letzten Spieldrittel, und die Wut (und Enttäuschung) über die unnötige Niederlage umzumünzen in Intensität und Energie, dann wird es für jeden schwer, der uns gegenübersteht.
Wenn wir mit dieser Mentalität in das Spiel gehen, dann werden wir die kleine Delle wieder aus dem Blech hauen…

Auf in die Goldstadt!

St.Maur Eishalle
Sonntag 12.02.2022
Bully 19 Uhr

Schiedsrichter:
Stephan Frölich, Björn Seitz

Siegesserie beendet

Nach dem Siegesrausch der letzten Wochen folgt die Ernüchterung…
Am Samstagabend mussten sich die Stuttgarter in einem kampfbetonten Match bis zum Schluss geschlagen geben.
Die Rebellen verlieren damit das erwartet schwere Spiel gegen eine mit einigen Regionalliga-Spielern “geboosterte” Eisbären-Truppe mit 3:6 (0:2/2:1/1:3).

Ohne große Abtastphase starteten beide Mannschaften in den rasanten Startabschnitt.
Die Gäste, die mit zunehmender Spieldauer leichte Feldvorteile hatten, gingen zwar in der 4. Minute in Führung, aber letztlich war es ein Spiel auf Augenhöhe, indem sich beide Angriffsreihen schwer taten sich in Szene zu setzen.
Die Hausherren versuchten alles, um sich den Ausgleichstreffer zu erarbeiten, aber die Angriffsbemühungen liefen oft ins Leere, da die Gäste meist konzentriert und geordnet in der Defensive standen.
Hinzu kamen Rebellen-Strafzeiten, die nicht nur Kraft kosteten, sondern auch den eigenen Spielfluss unterbrachen.

Das Spiel ging im Prinzip hin und her, und in der 13. Minute stand plötzlich der Eppelheimer Fabian Jandura allein vor Rebellen-Goalie Dominik Keller, der aber auf dem Posten war und die Großchance neutralisieren konnte.
Kurze Zeit später setzte dann Rebellen Forward Slava Kroter die Scheibe bei seinem Schuss an den rechten Pfosten und der Abpraller landete vor dem überraschten Artur Glanz, der eigentlich nur noch die Scheibe ins leere Gehäuse versenken musste, aber das Spielgerät nicht unter Kontrolle bringen konnte.
Der Ausgleichstreffer lag förmlich in der Luft und wäre auch nicht unverdient gewesen, aber die Icehouse-Truppe zeigte sich dann in doppelter Überzahl eiskalt und erhöhte kurz vor dem Drittelende durch ein -vermeidbares- Stocher-Tor auf 0:2 (20. Min.).

Mit dem nötigen Elan und hellwach starteten die Waldau-Boys dann ins Mitteldrittel.
Praktisch mit der ersten Chance verkürzten die Eiswelt-Cracks dann in der 24. Minute auf 1:2, als Flynn Schäuffele 2 Optionen hatte und anstatt auf den mitgelaufenen Cedric Scheibach zu passen, sich selbst als Jäger betätigte und einfach kurz den Trigger betätigte und traf!
Wieder egalisierten sich beide Seiten: Bully hier, Bully da, und als die 1b-Rebels in Überzahl auf den Ausgleich drängten, kassierten sie einen Konter und Eppelheims Angreifer und heutiger 4fach Torschütze Kevin Herbel traf penaltyartig zum 1:3.
Es ist zum Verrücktwerden…
Aber die Rebellen ließen nicht locker und hielten den Druck weiter aufrecht, und durften in der 38. Minute auch endlich den 2:3 Anschlusstreffer durch erneut Flynn Schäuffele bejubeln, der die Scheibe im Fallen noch rechts über die Fanghand des Eppelheimer Goalies platzieren konnte.

2:3 nach dem 2. Drittel: geht da noch was ?

Der Rebellen Keeper Dominik Keller stand gleich zu Beginn der letzten 20 Minuten sofort wieder im Mittelpunkt, denn die Eppelheimer drängten nun offenbar auf eine schnelle Entscheidung und nach 74 gespielten Sekunden gelang ihnen der erneute 2 Tore Vorsprung (2:4)
Aber die Hausherren hielten weiter dagegen als wäre nichts passiert und erspielten sich wieder hochkarätige Chancen, die locker zum Ausgleich (und mehr) hätten reichen müssen.
Es folgte die stärkste Stuttgarter Drangphase, allein die Tore wollten nicht fallen.
Powerplay, doppeltes Powerplay…alles lag bereit, um das Spiel zu drehen!
Aber, wie so oft im Hockey: machst du keins…kriegst du eins.
Eppelheims Killer Kevin Herbel versetzte den Rebellen in einem Doppelschlag innerhalb von knapp 5 Minuten den finalen Knockout zum 2:6 und das Spiel war damit entschieden.
Rebellen Forward Fabian Schneider konnte zwar kurz vor Ende noch zum 3:6 verkürzen, aber zu mehr sollte es nicht mehr reichen.
Der Gegner siegt also letztlich mit demselben Ergebnis wie die Rebellen im Hinspiel im Eppelheimer Icehouse.
Ein klassisches Remis!

Fazit:
Eine ärgerliche, denn vermeidbare Niederlage!
Aber die Gäste-Truppe zeigte sich letztlich effektiver, denn das Spiel hätte auch anders rum laufen können, wenn man die Anzahl und Qualität der Chancen zugrunde legt, nur, das interessiert morgen keinen mehr.

Was das Spiel auch erheblich beeinflusste sind die Strafzeiten, kaum war man wieder am Puls des Spiels, ging die Stuttgarter Strafbanktür wieder auf.
Egal ob berechtigt oder nicht: Spiele wurden auf dieser Bank noch nie gewonnen.
Hier sollte man in Zukunft vielleicht cleverer agieren.
Ansonsten gilt es weiter so engagiert zu arbeiten, der Einsatz war top, und letztlich darf nicht vergessen werden dass wir gegen einen fast kompletten RL-Block gespielt haben…

Also, Spiel abhaken, denn die Möglichkeit zur Wiedergutmachung ist am nächsten Sonntag in Pforzheim.
Dort trifft man auf die Wundertüte der Liga, die Reserve der Pforzheim Bisons, die gerade von Erfolg zu Erfolg eilt und das Feld scheinbar von hinten aufrollt.

1b-Rebels – Eppelheim 1b 3:6 (0:2/2:1/1:3)

1b-Rebels (15+2)
Dominik Keller (Goalie), Maurice Keller (Backup), David Buhlick, Bryan Allen, Artur Glanz, Flynn Schäuffele, Carlo Sala de Llobet, Louis Cieplik, Masaru Komiyama, Armin Wörz, Neil Witthöft, Gregor Michalik, Phlip Page, Slava Kroter, Fabian Schneider, Cedric Scheibach, Robin Morgenthaler

Eisbären Eppelheim 1b (16+2)
Philipp Jandura (Goalie), Nico Ulrich (Backup), Fabian Jandura, Udo Sofian, Dennis-Phlip Dallosch, Luc Jann, Dennis Gölz, Max Weber, Luca Lather, Kevin Herbel, Carsten Haas, Elias Becker, Yannic Berbner, Marius, Metzner, Jannis Schlager, Tim Großmann, Enrique Zapata, Dominic Andreou

1b-Rebels wollen gegen Eppelheim in der Erfolgsspur bleiben

Die Spannung im Kampf um die oberen Tabellenplätze könnte kaum größer sein.
Sechs Spiele vor Ende der Runde müssen die Krimikönige aus Stuttgart weiter um jeden einzelnen Punkt kämpfen.
Nach zuletzt 3 Siegen hintereinander, darunter 2 Auswärtssiege in Folge treffen die Rebellen in ihrem Heimspiel am kommenden Samstag um 20 Uhr auf die Eisbären Eppelheim 1b, die aktuell in der weiterhin “schrägen” Tabelle den 6. Platz belegen und sich damit zwei Plätze hinter dem Waldau-Team positioniert haben- dort allerdings bereits mit 12 Punkten Abstand auf die Rebellen.

Das Hinspiel in Eppelheim konnte die Eiswelt-Truppe für sich entscheiden, aber dennoch sind die Polartiere nach wie vor ein gefährlicher Gegner und stehen unter Zugzwang, sollte der Anschluss nach oben nochmal ins Visier genommen werden.
Im Icehouse war das Spiel lange nicht so eindeutig, wie vielleicht das deutliche Endergebnis von 3:6 für die 1b-Rebels vermuten lässt.
Man kann also nicht davon ausgehen, dass dieses Heimspiel am Samstag locker vom Hocker gewonnen werden kann.

Zumal sich die Regionalliga-Mannschaft der Gäste bereits vorzeitig in die Sommerpause verabschiedet hat und daher ein komplettes Arsenal an zusätzlicher Manpower zur Verfügung steht, was durchaus legitim ist, aber den Strieska-Cracks die Aufgabe zusätzlich kniffliger werden lässt.

Auf Seiten der 1b-Rebels hofft man natürlich trotzdem, die bisherige Serie auch in diesem Spiel fortzusetzen, unklar ist dabei aber immer noch die finale Zusammensetzung des Samstag-Kaders.
Wahrscheinlich werden die Reihen wieder anders aussehen, was eigentlich schon fast keine Rolle mehr spielt, da die Spiele trotzdem gewonnen werden.
Wenn man es positiv beschreiben will, dann sind die Waldau-Boys dadurch unberechenbar geworden, ja vielleicht liegt auch gerade darin das Erfolgsrezept:
jeder bringt maximalen Einsatz, egal welcher Block, egal welche Funktion.

Trotzdem müssen wir uns den Erfolg in jedem Spiel neu erarbeiten und konzentriert und mit vollem Einsatz über 60 Minuten agieren, wenn wir weiter auf Kurs bleiben und weiter auf der vorderen Bugwelle mitschwimmen wollen.

Samstag, 12.02.2022
Eiswelt Stuttgart
Bully 20:00 Uhr

Schiedsrichter:
Anna Werner, Stephan Frölich

 

 

Wieder ein Krimi! 1b-Rebels gewinnen hitziges Duell in Zweibrücken

Auch die Hornets-Reserve konnte die kleine Siegesserie der 1b-Rebels nicht stoppen, die nun drei Spiele in Folge als Sieger vom Eis gehen, und das obwohl einige wichtige Stützen nicht am Start waren, wie z.B. die Routiniers Marek Prokes, Leo Schätzle, Alexander Hotz, Gregor Michalik, Carlo Sala de Llobet und weitere Spieler die aus verschiedenen Gründen fehlten.
Dennoch setzten sich die Rebellen mit einem hart erkämpften 5:4 (1:1/3:1/1:2) durch und bringen damit die Maximalausbeute aus der Südwestpfalz mit.
Endlich konnte dabei auch der Stuttgarter Auswärtsfluch in der Rosenstadt besiegt werden.

Parallelen zum letzten Spiel in Hügelsheim als man zum Ende hin zittern musste, lassen sich auch hier nicht leugnen, 7 Minuten vor Ende der Partie lag man noch mit einem komfortablen 5:2 vorne, Stuttgart hatte einen Lauf, die Partie soweit im Griff, man schnupperte am 6. Treffer, und eigentlich war man als Stuttgarter Zuschauer geistig fast schon wieder im Auto auf der Rückreise -was soll da noch passieren?- aber dann drehten die Gastgeber kurz von Ende der Partie beinahe noch das Spiel und strapazierten erneut die Nerven des Stuttgarter Bodenpersonals aufs Äußerste.
Doch der Reihe nach …

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und ein Tabellenplatz-Unterschied war zunächst kaum festzustellen.
Dennoch erspielten sich die Strieska-Boys im Verlauf eine technisch, läuferische Überlegenheit, die in der fünften Minute zum Führungstreffer durch den Rebellen-Neuzugang Leonid Khaylov führte, als er einen -gerade noch rechtzeitig gespielten- last-minute-Pass von Cedric Scheibach, die entscheidende finale Richtungsänderung verpasste und zur 1:0 Führung einnetzte -oder anders ausgedrückt:
Leonid kam, sah und siegte!

Aber der Treffer brachte nicht die erhoffte Sicherheit, und anstatt das Spiel auf diesem Niveau fortzusetzen, passte man sich der “robusten” Zweibrückener Spielauffassung an, und verlor sich dadurch im Abnutzungskampf und letztlich verlor man dabei langsam den Faden.
Als die Gastgeber in der 11. Minute zum Ausgleich kamen, war dies dennoch überraschend, denn Stuttgart hatte mehr Spielanteile, setzte sich einige Male im Angriffsdrittel regelrecht fest, aber Zweibrücken konnte sich immer wieder befreien und strahlte bei Scheibenbesitz durchaus Gefahr aus.
Insbesondere der Zweibrückener Block mit dem ehemaligen Regionalliga-Topscorer Lukas Srnka, der immer noch eine gepflegte Scheibe spielt und im Prinzip Dreh- und Angelpunkt des Tabellenletzten ist, beschäftigte die Stuttgarter Defensive ein ums andere Mal.

So mahnte auch Rebellen-Coach Strieska in der Drittelpause sich mehr auf das eigene Spiel zu konzentrieren:” Achtet weniger auf den Gegner sondern mehr auf die Scheibe, wir sind in allen Belangen besser, aber nur wenn wir uns auf uns selber konzentrieren.
Lasst euch nicht provozieren. Spielt so weiter und die Tore werden fallen, dritter Block macht ein gutes Spiel, gefällt mir, vom ersten Block erwarte ich deutlich mehr, ihr habt mehr drauf, bewegt eure Beine!”

Im Mittelabschnitt zeigen sich dann kurz die Qualitätsunterschiede.
Ähnlich wie im ersten Drittel hatte die Kühlbox eine geradezu magische Anziehungskraft für beide Farben.
Bei personellem Gleichstand hatten die Waldau-Cracks zwar mehr Spielanteile, aber je nachdem wer gerade Überzahl spielte, setzte den jeweils anderen unter Druck.
So gesehen war der 2:1 Führungstreffer durch Louis Cieplik in der 25. Minute nicht überraschend, als er einen Schuss von Bryan Allen leicht abfälschte und damit den Spielverlauf wieder korrigierte.
Kurze Zeit später zeigten sich die Rebellen im Powerplay effektiver und konnten so einen Zweibrückener Boxenstopp nutzen.
Slava Kroter mit einem Pass hinter dem Zweibrückener Tor auf Kapitän Robin Morgenthaler, und der fackelt nicht lange und setzt die Scheibe zum 3:1 in die Zweibrückener Maschen (33. Min.)
Es war ein typisches Landesliga-Spiel in der die Kampftugenden überwogen, aber spielerisch blieb dabei vieles auf der Strecke.
3 Minuten später übernimmt dann Robin Morgenthaler die Scheibe hinter der eigenen blauen Linie und marschierte mangels Anspielmöglichkeiten ins Angriffsdrittel und bevor sich ein Zweibrückener Verteidiger für ihn interessierte ballerte er das Hartgummi über die Stockhand von Zweibrückens Goalie Wieland ins Zielgebiet und erhöhte den Spielstand auf 4:1.
Und als alle auf ein 5:1 spekulierten, zeigten auch die Gastgeber das man weiter mit ihnen rechnen muss und kamen kurz vor Drittelende durch Lukas Snka zum 4:2.

“Zweites Drittel war nicht schlecht, war in Ordnung, aber wir kassieren immer so ein dummes Tor, das darf nicht passieren. Wir müssen hinten aufpassen das wir nicht so spielen wie in Hügelsheim. Und nochmal, lasst euch nicht provozieren, lasst euch nicht auf deren Niveau herab, lasst die anderen rumhacken. Aber, das heißt nicht dass wir ängstlich spielen sollen, nicht falsch verstehen, und noch was, schießt mehr aufs Tor, egal von wo, egal wie, Scheibe aufs Tor!”, so Eric Strieska in seiner Kabinenansprache.

Einen richtigen Krimi gab es dann im letzten Spielabschnitt…
Die Rebellen drängten vom Bully weg auf einen weiteren Treffer, Zweibrücken jetzt stark unter Druck und in der 45. Minute dann ein klassischer Slava Kroter-Angriff: Scheibe kommt an der linken gegnerischen Blauen von Fabi Schneider nach innen und Kroter übernimmt, zieht vors Tor, und anstatt einfach abzudrücken, spielt dieser den Hüter aus und schiebt das Kautschuk-Teil lässig zwischen das Zweibrückener Metallgestänge (5:2).
War das jetzt die Entscheidung ?
Keine 2 Minuten später hatte Stuttgarts reaktivierter Neuzugang Yannick Bartruff dann das 6:2 auf dem Schläger, scheiterte aber am Schoner des Zweibrückener Goalies.
Dann, anstatt die spielerische Richtung einfach so weiter zu gehen, zog man sich wieder Strafzeiten und unterbrach damit den eigenen Spielfluss.
Ca. 7 Minuten vor Ende dann ein völlig unerwarteter doppelter Zweibrückener Nackenschlag in Form von 2 Gegentoren kurz hintereinander und es stand plötzlich nur noch 5:4 !!!
Spätestens jetzt setzten beim Stuttgarter Anhang Herz/Rhythmus-Störungen à la Hügelsheim ein, denn das Spiel ging jetzt hin und her, hoch und runter.
Alles schien möglich…
Auf dem Eis wurde es hektisch, einige Pärchen haben sich gefunden, die kurz die Sportart wechselten und Frisches verteilten, so dass hieraus wieder Strafbank-Kundschaft generiert wurde.
Zweibrücken nahm zum Schluss noch den Hüter vom Eis, aber letztlich wurde der Sieg über die Zeit gebracht und die 3 Punkte waren damit endlich save….

Fazit:
Das 1b-Rebels Funktionsteam sollte beim Stuttgarter Vorstand einen Defibrillator als Grundausstattung beantragen, anders sind die 1b-Auswärtsspiele derzeit nicht mehr zu verantworten….
Die Eiswelt-Truppe bleibt mit dem hart erkämpften Auswärtssieg weiter in der Erfolgsspur und nagelt sich damit oben an die Spitzenteams der Landesliga.
Ein großes Manko bleibt aktuell aber der jeweils unterschiedliche Kader bei den Spielen, so dass es nur sehr schwer möglich ist an Automatismen zu arbeiten.
Fast jedes Spiel werden die Reihen anders formiert, aber im Prinzip dürfte das bei vielen Teams so sein, die Pandemie schlägt auch hier durch, so dass man sich damit in der Saison 2021/22 wohl abfinden muss, einfach das beste daraus machen…

Das nächste Spiel der Rebellen findet am kommenden Samstag statt.
Auf Wunsch der Eisbären Eppelheim haben wir das Spiel um einen Tag nach hinten verlegt und erwarten die Polartiere am Samstag 12.02. um 20:00 Uhr in der Eiswelt Stuttgart.


Für Stuttgart spielten:

Dominik Keller (Goalie), Maurice Keller (Backup), Neil Witthoeft, Louis Cieplik, David Buhlick, Yannick Bartruff, Bryan Allen, Cedric Scheibach, Flynn Schäuffele, Robin Morgenthaler (Kapitän), Slava Kroter, Fabian Schneider, Masaru Komiyama, Jonas Kleinebenne, Leonid Khaylov

Eingesetzte Spieler:
Stuttgart 13+2
Zweibrücken 20+2

Torstatistik:

04:36 0:1 EQ SEC Khaylov (Scheibach/Buhlick)
10:16 1:1 EQ ZWB Spadaffor (Wilbert/Linnebacher)
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24:57 1:2 EQ SEC Cieplik (Allen)
32:07 1:3 PP1 SEC Morgenthaler (Kroter)
35:17 1:4 EQ SEC Morgenthaler (Schneider)
37:18 2:4 EQ ZWB Srnka (Nunold)
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44:25 2:5 EQ SEC Kroter (Schneider)
53:03 3:5 EQ ZWB Reichelt (Nunold)
53:27 4:5 EQ ZWB Srnka (Nunold/Piechota)