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1b-Rebels wollen in Reutlingen weiter in der Erfolgsspur bleiben

Die Eiswelt-Cracks treffen am kommenden Sonntag dem 03.03. auf das Landesliga-Schlusslicht Black-Eagles Reutlingen, deren Formkurve aktuell steil nach oben geht.

Zu Saisonanfang setzte es zum Teil heftige Niederlagen, was aber an der langen Verletztenliste lag und letztlich dem schmalen Kader insgesamt geschuldet war.
Mittlerweile konnte man sich mit dem 24jährigem rumänischen Spieler Arnold-Jozsef Koncsag verstärken, der bereits Erfahrung in der ersten rumänischen Liga sammeln konnte.
Aber auch das Lazarett lichtet sich langsam wieder, was direkt an den Spielverläufen abzulesen ist.
Insbesondere in den Heimspielen gelangen furiose Spiele gegen die Bisons aus Pforzheim (6:4) und auch die Maddogs aus Mannheim bekamen den neuen Elan zu spüren und wurden mit einem 7:4 in die Kurpfalz zurückgeschickt.

Diese Heimstärke sollte allen eine Warnung sein, die meinen, die Punkte en passant aus der Achalm-Stadt mitnehmen zu können.
Selbst das letzte Heimspiel gegen den neuen Landesligameister aus Esslingen zeigt trotz der 6:8 Niederlage deutlich die Marschrichtung an.
Lässt man nur kurz die Zügel schleifen, schlagen die Mannen um Trainer Roberto Cazacu gnadenlos zu.

Die 1b-Rebellen sind also gewarnt.
Trotz viel Rückenwind aus dem Sieg im letzten Auswärtsspiel gegen Mannheim ist das Match im Adlernest alles andere als ein Selbstläufer.
Coach Strieska muss also eine gesunde Balance finden aus Selbstbewusstsein und Respekt, um endlich auch aus Reutlingen was Zählbares mitzubringen.

Mit einem Dreier in Reutlingen hätte man dann auch den Anschluss zum Mittelfeld hergestellt, und das wäre ein starker Auftakt für den Saison-Endspurt, denn es stehen noch folgende Partien an:

Fr. 08.03. Mannheim (H)
Sa. 16.03. Schwenningen (A)
Fr. 22.02. Esslingen (H)
Fr. 29.03. Reutlingen (H)

Also, fokussieren wir uns auf unser Spiel und unsere Qualitäten, und hauen ein ähnliches Ding raus wie in Mannheim.
Let’s get ready to rumble !

Black Eagles Reutlingen vs. 1b-Rebels
Eislaufhalle Reutlingen
Sonntag, 3. März

Bully 19:15 Uhr

Schiedsrichter:
Frank Hunt
Pascal Rügner
Text/Foto:
Ralf Seidel

1b Rebels auf der Jagd nach den Punkten 14 bis 16

Nach einer knapp zweiwöchigen, beinahe unerträglichen Pause wartet am kommenden Samstag um 20 Uhr endlich die nächste Aufgabe auf die 1b-Rebellen.
In eigener Halle werden die Black Eagles Reutlingen zum Derby erwartet.

Die Bilanz gegen das Team von der Achalm ist saisonübergreifend alles andere als rosig.
Bisher wartet man nämlich immer noch auf einen Sieg.
Die Unterschiede zwischen Stuttgart und Reutlingen sind dabei letztlich gering, da sollte man sich von den bisherigen Spielen und der aktuellen Tabellensituation nicht täuschen lassen.
Etwas anders als noch in den vergangenen Saisons, spielen die Adler diese Saison nicht so konstant, wie man es von ihnen eigentlich gewohnt ist, denn Verletzungen warfen das Team dabei immer wieder zurück.
Aktuell betroffen: Reutlingens Forward Matthias Schreiber, der in Mannheim einen Schlüsselbeinbruch erlitten hat.
Von hier aus die besten Genesungswünsche ins Adler-Nest !

Tabelle04_02_2018Aber das Team hat noch andere Topleute am Start, allen voran der Ex-Stuttgarter Dominique “Turbo” Tilgner, der Allrounder der Landesliga, der in seiner Karriere bereits alle (!) Positionen gespielt hat, inkl. Goalie !
Ein äußerst erfahrener Spieler, der durch seine präzisen Pässe der Spieleröffnung immer wieder entscheidende Impulse liefert, aber auch als Vollstrecker gefürchtet ist.

Es gilt in erster Linie, das altbekannte Reutlinger Spielsystem zu unterbinden, indem dicht gestaffelt verteidigt wird, und vorne ein Stoßtrupp auf Abfangkurs geht, um dann in Puck-Besitz im Verband nach vorne zu rücken und blitzschnell aus der Tiefe des Raumes zuzuschlagen.

Das heißt für die Rebellen im Umkehrschluss sich in Geduld zu üben, das eigene Spiel aufzuziehen, die vielen engen Räume aufzubrechen und vor allem konsequent die Möglichkeiten zu nutzen -ohne dabei die Defensivarbeit zu vernachlässigen.

Stuttgart trifft also auf einen “maximal unbequemen” Gegner gegen den man sich bisher immer sehr schwer getan hat.
In der Vorbereitung hatte man nach einem Marathon-Penaltyschießen das Nachsehen und im Meisterschaftsspiel in Reutlingen zog man mit 8:4 den Kürzeren.

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Das Team um Kapitän Gregor Michalik hat die Woche über hart trainiert, ist hochmotiviert und will im vorletzten Heimspiel der Saison unbedingt ein weiteres Derby für sich entscheiden, nachdem man bereits die übermächtigen Esslinger mit einer Niederlage zurück auf die Neckarinsel schicken konnte.

Ob Trainer Eric Strieska seine Wunschformation aufs Eis schicken kann ist aktuell noch fraglich, aber aller Voraussicht nach wird Stuttgart mit einem A-Team die Adler in Empfang nehmen.

Für Spannung ist also gesorgt, zumal, wenn man seitens der Hausherren das Ziel, den Angriff auf die vorderen Tabellenplätze, nicht aus den Augen verlieren will.

1b-Rebels vs. TSG Reutlingen
Eiswelt Stuttgart
Anpfiff: 20 Uhr

Schiedsrichter: Axel Beitze, Bastian Steingross

Restprogramm:
Sa,03.März-19:30 Uhr-Maddogs Mannheim 1b – 1b Rebels
So,11.März-17:15 Uhr-EHC Freiburg 1b – 1b Rebels
Sa,17.März-20:00 Uhr-1b Rebels – Bisons Pforzheim
Sa,24.März-19:45 Uhr-Eisbären Balingen – 1b Rebels

Text/Bild/Video: Ralf Seidel

Powerplay kostet Punkte-Niederlage in Reutlingen

Premiere auf der Stuttgarter Trainerbank.
Da Coach Eric Strieska privat verhindert war, wurde er interimsmäßig vom 17jährigen Nachwuchsspieler und C-lizensierten Trainer-Rookie Ole Abendroth vertreten, der erstmals in einem offiziellen Spiel ein Team führte und dabei -trotz der Niederlage- einen super Job ablieferte.

Mit 15+2 ging es am Sonntag Mittag Richtung Reutlingen zum Meisterschaftsspiel gegen die black-eagles der TSG Reutlingen, wo man nach harter Gegenwehr mit 4:8 (1:1/1:3/2:4) den Kürzeren zog.
Nicht an Bord ein nahezu kompletter etatmäßiger Angriffsblock, der teils beruflich teils krankheitsbedingt absagen musste, was die Aufgabe für Coach Abendroth sicherlich nicht leichter machte….

Die 1b-Rebellen hatten sich vorgenommen, Revanche für die knappe Penalty-Niederlage in der Vorbereitung vor vier Wochen zu nehmen und begannen in der ersten Situation umgehend Druck auf das von Florian Grad gehütete black-eagles Tor aufzubauen.
Aber quasi im direkten Gegenzug gab es den ersten herben Rückschlag als die Gastgeber einen schnellen Angriff mit einem Treffer abschließen konnten (1:0/2.Min)
Bereits hier wurde deutlich wie gefährlich die pfeilschnellen Reutlinger Offensivkräfte operieren, denn letztlich lief das Spielgerät über wenige Stationen Richtung von Stuttgarts Goalie Syguda.
DSC08290Auch in der Folgezeit erarbeiteten sich die Adler ein leichtes Chancenplus, scheiterten aber immer wieder an einer konzentrierten und konsequent eingestellten Stuttgarter Defensive oder am klasse haltenden 1b-Rebels Schlussmann.
Die Waldau-Cracks ackerten, Reutlingen zog sich immer schnell zurück, lauerte und schickte mit Enz, Trybus und Welsch & Co. immer wieder erfolgreich seine „Abfangjäger“ ins Rennen.
Es dauerte bis zur 11. Minute, ehe endlich die 1b-Rebels jubeln durften, als der erste Stuttgarter Block zur Tat schritt und der spielstarke Jonas Mauch die Scheibe an Grad vorbeischieben konnte (1:1, 11.Min).

Auch im zweiten Drittel gingen die Wellen im selben Schema hin- und her.
Für die 1b-Rebels wurde es nur gefährlich, wenn man in eigener Überzahl (!) agierte und beinahe fahrlässig die Scheiben herschenkte und damit den Gegner aufbaute, der die Geschenke dankend annahm und den Spielstand auf 2:1 (23.Min) stellen konnte. Dieser Shorthander tat weh, denn eigentlich war man drauf und dran sich die Spielanteile zurückzuholen.
Insbesondere der Rebellen MSG-Sturm (Mauch/Schätzle/Groß) hatte gute Momente und fand gerade richtig Zugriff zum Spiel.
DSC08320Dann tauchten die Rebellen unerklärlicherweise für ein paar Minuten komplett ab und fingen sich kurz hintereinander das 3:1 und in der 30. Min. gar das 4:1.
Eigentlich sehr schade, denn der Gegner war keinesfalls diesen Vorsprung besser.
Es war das typische Spiel auf Augenhöhe, nur mit dem Unterschied das die Reutlinger druckvoller agierten und Stuttgarts teilweise grobe Fehler umgehend bestraften. Man muss sich an dieser Stelle bei Goalie Niklas Syguda bedanken, dem in dieser Phase die Pucks nur so um die Ohren pfiffen und er seine Farben mit Glanztaten weiter im Spiel hielt.

Nach einer Auszeit durch Coach Abendroth gelang es zwar die Reihen wieder auf Kurs zu bringen, aber die Chancenverwertung blieb weiterhin ein ganz großes Manko.
Es hätte auch hier wieder ein Wendepunkt werden können, denn 3x kurz nacheinander war man in Überzahl, schaffte aber wiederholt den Anschluss nicht.
Erst knapp 5 Minuten vor Drittelende schoss Stuttgarts Sturmführer Leo Schätzle das Hartgummi in blueliner-Manier ins Adler Nest zum 2:4 (36.Min).

DSC08274Letztes Drittel: Hopp oder Topp?
Oder wie es Kapitän Gregor Michalik in der Pause ausdrückte:” Dieses Drittel holen wir uns!”
Die nun zunehmenden Offensiv-Bemühungen der 1b-Rebels waren allerdings problematisch, denn sie boten den Reutlingern jetzt ihrerseits Möglichkeiten und Räume für Konter.
In einer dieser Konter schraubten die Gastgeber den Spielstand dann auf 5:2 (45.Min.), aber durch Umstellungen der Stuttgarter Reihen auf 2 Blöcke wurde der Druck trotzdem weiter erhöht. Das Spiel war noch nicht entschieden, und als Stuttgarts Carlo Sala de Llobet auf 5:3 (52. Min) verkürzen konnte, schien plötzlich alles möglich.
Aber die Reutlinger Greifvögel stellten 27 Sekunden später den alten Abstand wieder her (6:3).
Es war zum Verrücktwerden…

Doch dieser Umstand zeigte nicht die von Reutlingen erhoffte finale Wirkung, im Gegenteil, die 1b-Rebellen stemmten sich weiter mit vollem Einsatz dagegen und kamen ca. 3 Minuten danach durch Jonas Mauch wieder auf 6:4 (55. Min.) heran.
Jetzt wurde es richtig spannend, denn nach einer Bankstrafe für Reutlingen wegen Reklamieren spielten die Rebellen wieder in Überzahl und alle Zeichen standen auf ein heißes “Endspiel”.
Aber Moment….Stuttgart in Überzahl, war da was?
Dem Gesetz der Serie folgend, war wieder ein schlampiger Pass die Ursache für einen Shorthander zum Reutlinger 7:4 (57.Min), das schlussendlich dann die Entscheidung darstellte, auch wenn kurz vor der Schluß-Sirene noch das 8:4 (59.Min.) folgte. Geschenkt…

Fazit:
Glückwunsch zum Sieg an unsere Reutlinger Sportfreunde und seinen Trainer Roberto Cazacu.
Trotz der Niederlage ein großes Lob an die Abendroth Kampftruppe, die zu keiner Zeit aufgegeben hat und sich immer wieder beeindruckend ins Spiel zurückfightete.
8:4 liest sich heftig, war es aber nicht.
Deshalb: aufstehen, Schweiß abwischen, weitermachen wo man aufgehört hat, die Richtung stimmt !

Zum Abschluß noch:
…gute Besserung an Colin Wolf, der nach einem Check lange in der Kabine behandelt werden musste (Kopf/Nacken)
…alles Gute zum Geburtstag Valentin “Hulk” Weymann.
…welcome in our hockey team: Kjell Wenzel, der einen open ice hit eines 120kg-Reutlingers eingesteckt hat wie ein Mann 😉
…die Anzeigetafel: es gibt in der Landesliga Baden-Württemberg viele elektronische Anzeigetafeln, die Mutter aller Anzeigetafeln steht in Reutlingen.
Dort werden alle Ergebnisse der letzten 30 Jahre auf einmal angezeigt –innerhalb von Sekunden.
Nebenbei gibt sie noch Signaltöne von sich, dass man annehmen könnte der Schiri hätte gerade das Spiel unterbrochen.
Oder passt ihr etwa der aktuelle Spielstand nicht ?

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda (Goalie), Patrick Thierfelder (backup), Carlo Sala de Llobet, Colin Wolf, Denis Simin, Gregor Michalik, Valentin Weymann, Kjell Wenzel, Ben Daubner, Janis Groß, Masaru Komiyama, Veit Wenzel, Tolga Feroglu, Jonas Mauch, Daniel Kolev, Nino Häberlen, Leo Schätzle
Trainer: Ole Abendroth
Mannschaftsführer: Olaf Abendroth

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Text/Fotos: Ralf Seidel

1b-Rebels: Gelingt in Reutlingen erster Auswärtssieg ?

Nach der Generalprobe in der Vorbereitung als man das Spiel gegen Reutlingen knapp im Penalty verlor, steht nun am Sonntag 12.November um 19:15 Uhr das erste Aufeinandertreffen in der Landesliga BW bei den black-eagles  Reutlingen an.

Die TSG Reutlingen mit ihrem Neu-Trainer Roberto Cazacu haben bisher erst 2 Spiele absolviert und mussten jeweils die Punkte dem Gegner überlassen.
Aber, bevor hier voreilige Schlüsse gezogen werden: mit Zweibrücken auswärts und Esslingen zuhause hatte man bereits 2 Brocken vor der Brust, die beide sehr schwer zu bespielen sind.
Bei den heimstarken Hornets verlor man knapp mit 5:6 und gegen den Favoriten Esslingen gab es eine 3:8 Heim-Niederlage.Reutlingen2
Also im Prinzip beides irgendwo nachvollziehbare Ergebnisse, denn das Achalm-Team hat viele Neuzugänge, die erst integriert werden müssen.
War die Kabine in der letzten Saison noch überschaubar, müsste jetzt eigentlich fast schon angebaut werden, denn neben den reaktivierten Spielern wie Fritz, Melchior und Degelhofer sind auch einige Nachwuchskräfte neu im Kader, die durchaus wissen wie das Spiel funktioniert. Aus Balingen zurückgekommen ist der erfahrene Goalie Florian Grad und auch noch weitere Spieler konnten an Land gezogen werden, was das Paket insgesamt abrunden wird.
Im Endeffekt hat sich der Kader beinahe verdoppelt, was Coach Cazacu viele neue Optionen eröffnen wird.
Es ist also nicht vermessen, dass die black eagles-Verantwortlichen einen Platz unter den ersten 5 ausgegeben haben und bestätigt damit auch die neuen Ambitionen.

TabelleDie 1b-Rebellen müssen sich aber dennoch nicht verstecken und können durchaus dagegenhalten, denn in den bisherigen Spielen gelang es immer besser das große Potential nicht nur anzudeuten, sondern auch in großen Teil auch aufs Eis zu bringen.
Kurzum: es macht zur Zeit richtig Spaß den Waldau-Cracks zuzuschauen.
Die positive Tendenz in der Spielanlage zeigt zudem stetig nach oben, auch wenn das letzte Spiel gegen Mannheim im Penalty verloren ging.

Wenn es gelingt die taktischen Anweisungen 1:1, diszipliniert und über die gesamte Spieldauer umzusetzen und die Spielfreude dazukommt, dann dürfen sich die Eishockey-Freunde auf ein klassisches Derby freuen mit packenden Szenen und einem spannenden Spielverlauf.
Mit hoffentlich besserem Ende für die Degerlocher, denn wenn das alte Sprichwort stimmt, dass auf eine verpatzte Generalprobe stets eine gelungene Premiere folgt, dann wäre ein Auswärtssieg in greifbarer Nähe.

Es wäre an der Zeit….

Eislaufhalle Reutlingen
Sonntag, 12.11.2017
Anpfiff: 19:15 Uhr

Schiedsrichter: Frank Hundt, Axel Beitze

Spiele

Text/Fotos: Ralf Seidel