Schlagwort: 1b-Rebels

Debakel in Esslingen

Die 1b-Rebellen enttäuschen beim Auswärtsspiel in Esslingen und verlieren nach schwacher Leistung auf der Neckarinsel mit 1:12 (1:3/0:4/0:5).
Die Waldau-Cracks konnten erstmals nicht an die bisher guten Spiele anknüpfen und kassieren nach dem Schwenninger-Heimspiel die zweite Niederlage in Serie.

Die 1b-Rebels taten sich im Spielaufbau unheimlich schwer und auch nach vorne hin schien man Blei an den Kufen zu haben.
Trotz zweier Powerplay-Situationen gelang es nicht den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen.
Die Gastgeber hatten zwar die besseren Torchancen, aber die Waldau-Cracks waren in der Lage ihre defensiven Stellungen zu verteidigen und auch nach vorne wurden Nadelstiche gesetzt.

Stuttgarts Torschütze Darius Sirch im Zweikampf

Aber nach knapp 14 Minuten schien das Spiel plötzlich zu kippen, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Esslinger nach einem Doppelschlag bereits mit 2:0.
Die Rebellen waren bis dahin immer noch nicht richtig im Spiel angekommen, aber zeigten mit dem kurz danach geglückten Anschlusstreffer durch Darius Sirch zum 2:1 genau die richtige Reaktion.
Aber Esslingen ließ nicht locker, nutzte die schleichende Stuttgarter Unsicherheit und erhöhte in der 17.Minute auf 3:1.

Im zweiten Abschnitt zunächst ein anderes Bild, denn die Waldau-Boys schienen wieder geerdet und spielten zumindest gut mit, ohne aber erfolgreich zu sein.
Hier wäre der richtige Zeitpunkt gewesen den Anschlusstreffer zu setzen, aber die erschreckend hohe Fehlerquote machte den Plan zunichte.
Als Esslingen, das die Unsicherheit knallhart ausnutzte, dann innerhalb knapp 8 Minuten 4 Treffer zum 7:1 gelang, war das Spiel bereits im zweiten Drittel entschieden.

Die Strieska-Cracks waren zwar noch um Schadensbegrenzung bemüht, aber das Debakel nahm seinen Lauf, denn kaum war das Spiel im letzten Drittel angepfiffen lag die Scheibe wieder im Stuttgarter Gehäuse und es sollte noch schlimmer kommen…
Die Zuordnungen stimmten überhaupt nicht mehr, viel zu umständlich und vorhersehbar waren sämtliche Stuttgarter Aktionen, und Esslingen war jetzt außer Rand und Band, so das am Ende ein für nicht möglich gehaltenes 12:1 für die Gastgeber zu Buche stand.

Fazit:
Glückwunsch nach Esslingen, klar verdiente Niederlage, da gibt es nichts zu beschönigen.
Weder das krankheitsbedingte Fehlen des Rebels-Topscorers Lorenz Neuhauser, noch die teilweise dubiosen Schiedsrichter-Entscheidungen in einer wichtigen Spielphase im zweiten Drittel oder andere Dinge sollen hier als Erklärung oder Ausrede herhalten.
Gegen einen solchen starken Gegner muss von Beginn bis zum Ende hin alles stimmen, denn kleinste Fehler werden umgehend bestraft.
Aber, das Team ist gefestigt genug, um die Niederlage einordnen zu können, denn wie bereits in den Vorjahren auch, gibt es immer solche Spiele wo man einfach die Schei… am Schläger hat.
Also, Betriebsunfall abhaken, nach vorne schauen, denn am Sonntag 10.02. geht es zu den Maddogs Mannheim, wo die Uhren wieder auf 00:00 stehen !

Ein sichtlich angefressener Coach Eric Strieska nach Spielende zum Team:
“Jungs, ein 12:1 geht gar nicht!
Es reicht nicht, nur 10-12 Minuten Eishockey zu spielen.
Es ist nur schwer nachvollziehbar das wir derart einbrechen und genau das falsch machen, was vorher deutlich angesprochen wurde.
Wenn wir in der Tabelle nach oben wollen, muss mehr kommen.
Wir müssen uns zu 100% an den Plan halten, egal ob wir 3:0 führen oder hinten liegen.
Der Plan ist unser grundlegendes Konzept. Es macht auch keinen Sinn sich über Schiris aufzuregen, nein, nutzt die Spielunterbrechung zur Kommunikation untereinander, sprecht mehr miteinander, arbeitet miteinander und lasst euch nicht von den äußeren Umständen beeinflussen.
Das wir das können, haben wir ja bereits gegen Balingen, Pforzheim und Schwenningen bewiesen.
Also, kurz darüber nachdenken, abhaken und nächste Woche ins Training kommen.
Beim nächsten Spiel hauen wir ein anderes Ding raus, denn wir können es definitiv besser !!!”

Für Stuttgart am Start:
Niklas Syguda (Goalie), Patrick Thierfelder (backup), Marek Prokes, Carlo Sala de Llobet (A), Colin Wolf, Gregor Michalik (A), Jonathan Krause, Philipp Rusch, Fabian Schneider, Yannick Barthruff, Ole Abendroth, Julien Frey, Darius Sirch, Leo Schätzle (C)

Eric Strieska und Goalie Alex Kurka beim handshake

Fotos: Miro “the legend” Halbych
Text: Ralf Seidel

 

Siegesserie reißt – 2:5 Niederlage gegen Schwenningen

Die Überraschung ist ausgeblieben.
In einer spannenden und umkämpften Partie mussten sich die 1b-Rebellen am Samstagabend den Fire-Wings Schwenningen mit 2:5 (0:2/1:2/1:1) geschlagen geben.

Vor knapp 80 Zuschauern in der Eiswelt Stuttgart und zahlreichen Zuschauer im facebook-Livestream (Novum in der Landesliga!!) entwickelte sich rasch eine packende  Begegnung, in welcher sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten.
Stuttgart versteckte sich dabei keineswegs, war bis in die Haarspitzen motiviert und lieferte den Helios-Cracks einen harten Schlagabtausch.
Das intensive Spiel nahm von Minute zu Minute immer mehr an Leidenschaft und Fahrt auf, aber beide konsequent arbeitenden Defensivabteilungen liesen keine Tore zu.
Druckvoll und mit deutlich mehr Zug zum Tor entwickelten dabei die routinierten Gäste, die in der 13. Minute durch Topscorer Mike Soccio im Powerplay in Führung gingen.
Stuttgart aber keineswegs geschockt und auch mit einigen guten Möglichkeiten, aber nach vorne hin fehlte die Kaltschnäuzigkeit und auch nötige Präzision im Abschluß.
63 Sekunden vor Drittelende dann ein unnötiger Bandencheck von Stuttgarts Youngster Janis Groß an Marcel Thome, der mit einer 5 + Spieldauer geahndet wurde, warum aber der Schwenninger “Rächer”, der im direkten Anschluß dann Janis in die Bande betoniert hat nur 2 Minuten erhält, ist nur schwer nachzuvollziehen.
Thome zog sich übrigens zum Glück keine Verletzung zu und kam kurze Zeit später wieder zurück aufs Eis.
Aber die Atmosphäre war ab jetzt aufgeheizt, und nach einer weiteren Strafzeit gegen Stuttgart gelang den Gästen durch Ivan Markus 4 Sekunden vor Ende das 0:2.
Sicherlich nicht unverdient, denn der Ex-Regionalligist setzte die deutlicheren Akzente, was sich auch in der Schussstatistik mit 11 Stuttgart/19 Schwenningen dokumentierte.
Ein knapper 0:2 Rückstand also zur ersten Pause, aber eine Überraschung lag dennoch weiter im Bereich des Möglichen, denn Schwenningen gelang bei weitem nicht alles und blieb daher nach wie vor auf Schlagdistanz.
Knapp 2 Minuten nach Beginn erhöhten dann die Gäste durch Jonas Falb auf 0:3, und DAS war jetzt mehr als ärgerlich, denn die Situation nach einem Schuss schien bereits geklärt, aber Schwenningen reagierte schneller und setzte den Nachschuss in die Maschen.
Stuttgart konterte jetzt mit heftigen Angriffen.
Schwenningens Defensive wurde sturmreif gespielt, der Anschlusstreffer lag in der Luft, aber fiel nicht…
Dann in der 29. Minute Scheibenverlust im Spielaufbau in der neutralen Zone und SERC-Spieler Andreas Erlenbusch setzte sich ab und die Scheibe im Nachschuss an Niklas Syguda vorbei zum 0:4.
Unglaublich!
Der Spielverlauf und das Ergebnis passten überhaupt nicht zusammen…

Nach dem niederschmetternden Rückstand neutralisierten sich beide Teams immer mehr.
Selbst Überzahl-Situationen halfen beiden nicht weiter.
Dann aber schlug Stuttgarts Sturmtank #8 Lorenz Neuhauser 2 Sekunden vor Drittelende zu und versenkte das Hartgummi mit einem satten Schuss aus halblinker Position zum mehr als verdienten 1:4.
Geht doch !
Auch wenn die spielstarken Schwenninger schwer zu bespielen sind, gibt es immer Wege den Gegner in Verlegenheit zu bringen.
1:4 Rückstand, noch 20 Minuten zu spielen, geht da noch was?

Im letzten Abschnitt ging es mit dem Tempo-Eishockey weiter, denn beide Kontrahenten gönnten sich keine Pause und das Spiel ging hin und her, rauf und runter.
Die Gäste gaben sich aber keine Blöße und erhöhten in der 47. Minute durch Kohn zum 1:5.
Das war in gewisser Hinsicht der entscheidende Treffer, denn auf beiden Seiten ging jetzt immer mehr die Kraft und dann auch die Konzentration verloren und Einzelaktionen waren gefragt.
So auch dann der 1b-Treffer in der 58. Minute durch #50 Jesper Leis, der das schwarze Spielgerät am eigenen Tor abholte, nach vorne zog und dann vom linken Bullykreis unters Schwenninger Dach ballerte zum 2:5-Schlußstand.

Fazit:
Glückwunsch dem Tabellenführer Fire-Wings Schwenningen, der die Vormachtstellung in der Landesliga eindrucksvoll untermauern konnte.
Trotz einer ihrer besten Leistungen der bisherigen Saison stehen die 1b-Rebellen zwar am Ende mit leeren Händen da, aber das ist kein Beinbruch, denn man spielte im Prinzip gegen eine erfahrene, abgezockte Top-Mannschaft und war durchaus in der Lage Paroli zu bieten.
Der Trend geht als weiter nach oben und man darf gespannt sein, wenn die 1b-Rebellen am kommenden Samstag um 18:45 Uhr auf der Neckarinsel gegen den Tabellenzweiten Esslingen antreten.

1b-Rebels Coach Eric Strieska:
“Ich bin stolz auf euch. Wir haben gegen eine Regionalliga-Mannschaft gesehen was möglich ist und haben gesehen, dass es Kleinigkeiten sind, an denen wir arbeiten müssen.
Wir müssen bereit sein noch einen Schritt mehr zu gehen, die Konzentration in manchen Aktionen länger hoch zu halten und wir müssen gieriger werden und konsequenter.
Wir müssen uns an unseren Plan halten bis zum Schluß, mir fehlen da manchmal 2-3 %, aber ich sehe auch die Entwicklung insgesamt, und die ist zu 100% top.
Die Kleinigkeiten werden wir uns über das Training holen!”

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda  (Goalie), Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Janis Groß, Jannik Pinder, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jesper Leis, Yannick Bartruff, Jonathan Krause, Michael Bartmann, Felix Feichter, Leo Schätzle.

 

Rebels 1b gegen Schwenningen

Rebels 1b gegen Schwenningen mit Live Moderation

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Samstag, 26. Januar 2019

Rebels 1b gegen Schwenningen

Rebels 1b gegen Schwenningen mit Live Moderation

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Samstag, 26. Januar 2019

der Wahnsinn geht weiter – 3:0 Sieg gegen Pforzheim

Pforzheim-Fluch besiegt

In einer über weite Strecken ausgeglichenen und kämpferischen Begegnung ringen die 1b-Rebellen die Bisons mit 3:0 (0:0/0:0/3:0) nieder und setzen damit ihren unglaublichen Siegeslauf fort.

Beide Mannschaften begannen hochkonzentriert und dynamisch, und es entwickelte sich ein schnelles, kampfbetontes und von gegenseitigem Respekt geprägtes Eishockeyspiel.
Beide Teams konnten nicht in etatmäßigen Formationen antreten. So mussten die Goldstädter unter anderem auf die Tormaschine Steffen Bischoff (Bandscheiben-Probleme) verzichten, aber auch auf der Rebellenseite fehlte z.B. Routinier und Spielmacher Leo Schätzle.
Wer einen packenden Schlagabtausch erwartete musste im Verlauf immer mehr erkennen das beide Besatzungen großen Wert auf solide Defensivarbeit legten.
Die ca. 90 Zuschauer sahen dabei kaum echte Torchancen, und wenn dann doch ein Schuss durchkommen sollte waren beide Hüter auf dem Posten.
Ein für Eishockey ungewöhnliches 0:0-Ergebnis auf der Anzeigentafel zeigte diesmal auch die realen Kräfteverhältnisse an.

Das sollte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts ändern.
Die Hausherren hatten mehr Spielanteile.
Es wurde mehr geschossen und der Pforzheimer Hüter Tobias Nuffer hatte dadurch erheblich mehr Arbeit.
Stuttgarts Nachwuchsspieler #11 Fabian Schneider hatte sogar die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber in einer 1 auf 0 Situation aus halbrechter Position.
Die Waldau-Truppe zeigte immer mehr Präsenz im Angriffsdrittel, aber Pforzheim hielt dagegen und wäre fast in Führung gegangen als Wittmann penaltyartig auf Syguda zustürmte.
Aber Stuttgarts letzte Bastion hatte wieder einen Sahnetag und vereitelte die Großchance.
Jetzt wurde es spannend, denn die Qualität der Chancen auf beiden Seiten nahm mit zunehmender Spieldauer deutlich zu.
Stuttgarts Abrissbirne Lorenz Neuhauser tankte sich aus der eigenen Zone nach vorne, brachte aber die Scheibe mit der Rückhand nicht über Nuffers Schoner.
Jetzt begann es zu knistern, jetzt lag was in der Luft….
Das Spieltempo war weiterhin enorm hoch und auch der Stressfaktor auf dem Eis schnellte nach oben.
Dann plötzlich der Führungstreffer der Waldau-Cracks durch Colin Wolf, aber das Pforzheimer Gehäuse war hier bereits verschoben und dadurch der Treffer annulliert.
Wieder musste man mit einem torlosen Remis in die Kabinen, was jetzt aber ärgerlich war, denn die Strieska-Cracks hatten zu diesem Zeitpunkt ein spielerisches Plus, was aber nichts Zählbares einbrachte.

Shutout für Niklas Syguda

Also hinein in das entscheidende letzte Drittel.
Die Hausherren versuchten jetzt ihre Offensivbemühungen weiter zu verstärken.
Pforzheim hingegen zog sich im Verlauf eine Strafzeit nach der anderen und war dadurch regelmäßig in Unterzahl.
Das nutzte Stuttgarts first scoring line in der 46. Minute gnadenlos aus.
Felix Feichter setzte sich auf links außen durch, seine Vorlage wurde zum Schuss und das Hartgummi lag plötzlich im Bisons-Gehäuse (1:0).
Jetzt entbrannte ein rassiges Eishockeyspiel mit allen Begleiterscheinungen.
Spielminute 50 – Stuttgart jetzt massiv im Vorwärtsgang- Pforzheim in der Penaltybox !
Wieder eine Powerplay-Situation und Neuzugang Michael Bartmann mit einem platzierten Schuss vom Slot und die Stuttgarter Arme gingen nach oben: 2:0 !
War dies die Entscheidung ?
Pforzheim stemmte sich jetzt mit großem kämpferischen Einsatz gegen die drohende Niederlage und setzte die Rebellen kurzzeitig unter erheblichen Druck.
Die Eisfläche wurde jetzt zum battle field.
Aber Stuttgart hat einen Goalie der Extra-Klasse zwischen den Pfosten:
Niklas “the octopus” Syguda
Ca. 2 Minuten vor Spielende wurde kurz die Sportart gewechselt, statt Pucks flogen die Fäuste und nachdem das reinigende Gewitter vorbei war, nahmen die Goldstädter ihren Hüter vom Eis und fingen sich prompt das finale 3:0 durch Lorenz Neuhauser (59. Min. empty net).
Und hätte Masaru Komiyama das Zielfernrohr etwas genauer eingestellt, wäre sogar ein 4:0 oder gar 5:0 möglich gewesen, aber das Spielgerät ging jeweils knapp daneben.
Das wäre dann aber doch des Guten zu viel gewesen…..es reicht.

Spiel, Satz, Sieg -STUTTGART !

Fazit:
Shutout für einen der besten Hüter der Liga: Glückwunsch Niklas Syguda !
Mit diesem Heimsieg gelang bereits der zweite Erfolg gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellenbereich.
Die 1b-Rebellen haben derzeit einen unfassbaren, sensationellen flow, der gerne noch länger anhalten darf.
Der Wendepunkt des Spiels:
Die Bisons nahmen sich die Auszeiten zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt als die Rebellen gerade das Heft in die Hand nahmen -und wurden dafür umgehend bestraft, was aber nichts an der Klasse der Filbey-Truppe ändert, denn es waren einige brenzlige Phasen zu überstehen und das spricht für die Pforzheimer Moral.

Das nächste Heimspiel der 1b-Rebellen wird wieder ein echter Knaller.
Am Samstag, den 26. Januar um 20 Uhr geben die Fire-Wings Schwenningen ihre Visitenkarte in der Eiswelt ab.
Das wird die ultimative Herausforderung der ganzen Saison !

Spielbericht:
1:0   46.Min. Felix Feichter (Lukas Borchert/Gregor Michalik) PP1
2:0   50.Min. Michael Bartmann (Marek Prokes) PP2
3:0      59.Min. Lorenz Heuhauser ENG

1b Rebels vs. Pforzheim Bisons 3:0 (0:0/0:0/3:0)

Für Stuttgart am Puck:
Niklas Syguda (Goalie), Max Jetter (Backup), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Yannick Barthruff, Tim Abendroth, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Dmitri Busch, Michael Bartmann, Felix Feichter, Darius Sirch.

Teammanager: Ole Abendroth
Trainer: Eric Strieska

Zuschauer: 90

Spieler auf Spielbericht:
Stutttgart: 15+2
Pforzheim: 11+2

Strafzeiten:
Stuttgart: 5×2 Min. + 10 Min. Prokes
Pforzheim: 9×2 Min.

Text/Bilder/Video: Ralf Seidel

Kabinenansprache von Coach Strieska nach dem Spiel:

1b-Rebels nach langer Pause in Balingen gefordert

Nach zuletzt über 4 (!) spielfreien Wochen greifen die Rebellen wieder ins Rennen der Landesliga BW ein.
Am Samstag, 15. Dezember geht die Reise ins Eisbären-Gehege zum Tabellennachbarn EC Balingen.

Die aktuelle Landesliga-Tabelle liest sich extrem seltsam und man muss schon genau hinsehen, um entsprechende Rückschlüsse ziehen zu können.
Balingen steht auf einem ungewohnten 5. Platz und genau dahinter befindet sich aktuell das Waldau-Team.
Die Truppe um Eisbären Spielertrainer Popek hat aber bereits 5 Spiele absolviert und dabei 8 Punkte ergattern können, Stuttgart spielte 2 Partien und ging bis dato leer aus.
Diese kuriose Situation ist dem Rückzug des FSV Schwenningen aus dem Spielbetrieb und einigen Spielabsagen geschuldet und so ist die große Wartezeit erklärt, was aber alles andere als positiv ist.

Nach den ersten beiden Spielen war die neuformierte Eiswelt-Crew drauf und dran sich zu finden.
Einem starken Auftaktspiel gegen Balingen, dass man zwar mit 1:3 verlor, folgte in Pforzheim eine 3:6 Niederlage, obwohl man hier bereits mit 3:0 in Führung lag und das Potential andeuten konnte.
Danach begann die Zwangspause und damit war der workflow dahin, denn ein Training kann ein Spiel nie ersetzen. Erst der Wettkampf bringt ein Team in die Spur und lässt Automatismen entstehen.
Mit diesem Handikap geht es also Richtung Hohenzollern und im Prinzip erfolgt hier wieder ein Neustart in die Saison.


Neuigkeiten aus dem Stuttgarter Kader:
Mit Philipp Rusch und Jannik Pinder werden  2 Neuzugänge ihr Debüt im Stuttgarter Landesliga-Trikot geben.
Herzlich willkommen im Team und viel Erfolg im Eishockey Haifischbecken Baden-Württemberg.

Trotz all den widrigen Umständen ist Stuttgart heiss auf dieses Spiel….
Lets get ready for some hockey !

Face-off in Balingen ist um 19:45 Uhr.

Schiedsrichter: Nadja Matic/Jakob Rütschle

1b-Rebels fiebern Auftakt entgegen

Es geht wieder los !
Die Landesliga-Truppe um Coach Eric Strieska startet am Freitag Abend zur Prime Time um 20 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Eisbären Balingen in die neue Saison.
Dazu werden wie immer zahlreiche Zuschauer erwartet. Wie der Buschfunk meldet, kommt der komplette Balinger Fanclub sowie ein Abordnung aus Pforzheim, was für einen stimmungsvollen Rahmen sorgen wird: It’s a hockey night in Stuttgart

Schwerer kann ein Start nicht sein, denn mit dem Hohenzollern-Team kommt ein absoluter Prüfstein unter den Fernsehturm, der letzte Saison kurz vor einer Sensation stand und Freiburg beinahe vom Sockel gestossen hätte.
Erst im letzten Spiel konnten sich die Wölfe im Penaltyschießen in Pforzheim über die Ziellinie retten.
Die Favoritenrolle des Auftaktspiels dürfte hiermit  hinreichend geklärt sein, was aber nicht nur aufgrund der abgelaufenen Saison gilt, denn auch in der Vorbereitung lieferte man sich mit dem Schweizer Drittligisten Herrischried ein beachtliches Spiel, dass man zwar knapp mit 6:4 verlor, aber dennoch ein Ausrufezeichen setzen konnte.
Auch das erste Ligenspiel in Reutlingen zeigt bereits zu diesem Zeitpunkt eindeutig die Richtung an: die dortigen Adler wurden in einem turbulenten Match mit 8:5 regelrecht aus dem Nest geschossen.

Neuzugang: Marek Prokes

Die 1b-Rebellen treffen also auf einen bereits eingespielten Gegner, der als offizielles Saisonziel  eine Platzierung zwischen Platz 1 und 3   ausgibt und mit Sicherheit auch entsprechend so auftreten wird.

In der letzten Saison belegten die Waldau-Cracks  einen respektablen 6. Platz, aber so ganz zufrieden war man im Rebellen-Hauptquartier damit nicht, denn neben vielen tollen Spielen wie z.B. gegen Esslingen wurden einige zu leichtfertig abgegeben, was das Saisonziel Platz 5 in weite Ferne schweben lies.
Das Team hatte zudem krankheitsbedingt große Personalprobleme, so dass man oft mit Notbesetzung auflief und trotz großem Kämpferherz den Kürzeren zog.
Das “Sahnehäubchen” war dann noch die schwere Verletzung von Coach Strieska im Freiburg-Spiel, dass der ganzen Misere noch die Krone aufsetzte.
Dies alles ist aber passé, die Uhren sind auf Null gestellt, der Blick geht nach vorne.

Der Kader ist trotz einiger Abgänge im Stamm gleich, denn den Abgängen stehen interessante Zugänge entgegen und vorallem, und das ist das Wichtigste: der alles überragende Teamspirit ist ungebrochen.
Die Vorfreude ist riesig, jeder ist auf dieses Auftakt-Spiel fokussiert, hochmotiviert und, wer weiß, vielleicht ist es sogar gut so, dass zu diesem Zeitpunkt mit den Eisbären ein richtiges Brett vor der Tür steht.
Im Abschlußtraining am Donnerstag geht es nochmal richtig zur Sache, der Schlachtplan wird nochmal abgearbeitet und finale Szenarien geprobt.
Stuttgart ist bereit – Balingen kann kommen.

Wir freuen uns auf ein spannendes, attraktives Landesliga-Spiel gegen unsere Sportfreunde aus Balingen.

TRUST THE MAGIC OF BEGINNINGS

Freitag, 26.10.2018
Bully 20:00 Uhr
Eiswelt Stuttgart

Schiedsrichter:
Sebastian Hilse
Axel Beitze

Season Check-in der 1b-Rebels

Marcel Santi, Niklas Syguda

Endlich ist es soweit.
Auch für die 1b-Rebellen geht es nach der langen Sommerpause wieder los.
11 Feldspieler plus Goalie Niklas Syguda waren am Samstag 08.09.2018 in der Eiswelt Stuttgart am Start, um sich gemeinsam unter der Anleitung von Coach Eric Strieska langsam den “Flugrost” von den Rippen zu trainieren, der sich bei manchem im Urlaub angesetzt hat.
Auf dem Eis stand die obligatorische Gewöhnung an die grundlegenden Bewegungsmuster auf dem Programm, was immer die Voraussetzung für alles weitere ist.
Grundlegende Devise: langsam von einfachen zu komplexeren Bewegungsabläufen zu kommen ohne dabei die Belastung gleich zu Beginn zu hoch anzusetzen.
Da man erst am Fr. 26.Oktober mit einem Heimspiel gegen Balingen startet ist noch genügend Zeit, um sich wieder auf das notwendige Niveau zu bringen.
Wie jedes Jahr beginnt jetzt die härteste Phase der Saison, aber die Freude endlich wieder eine Handbreit gefrorenes Wasser unter den Kufen zu haben, lässt jeden Eishockeyspieler diese Notwendigkeit mit einem Lächeln ertragen. 🙂

Greifen wir wieder an im epischen Kampf um Tore und Punkte.

1b-Rebels ziehen sich trotz 2:6 Niederlage achtbar aus der Affäre

Die 1b-Rebellen verlieren das letzte Heimspiel der Saison gegen die Bisons aus Pforzheim mit 2:6 (1:3/1:1/0:2).

Nein, die beste Saisonleistung war es sicherlich nicht.
Aber das war letzten Endes auch nicht wichtig, denn zum ersten Mal nach vielen Spielen trat man kadermäßig wieder einigermaßen komplett an.
Kurz vor Spielbeginn musste zwar dann noch die Aufstellung etwas umgekrempelt werden, da Stürmer Felix Feichter krankheitsbedingt passen musste, aber nach den letzten Spielen sah es doch wieder relativ gut aus.
Diese Umstände merkte man dem ersten Abschnitt deutlich an.

Die Hausherren spielten zunächst ordentlich mit und setzten durchaus Akzente, während die Gäste, die keineswegs überragend agierten, so langsam die größeren Spielanteile übernahmen, weil kleine Fehler umgehend zu brenzligen Situationen führten. Die logische Konsequenz dann das 0:1 in der 6. Minute durch den Pforzheimer Jeckel.
Stuttgart weiter um eine klare Linie bemüht, aber es lief einfach nicht wie gewohnt. Viele kleine Unsicherheiten führten immer wieder zu leichten Scheibenverlusten.
Als dann den Goldstädtern in der 11. Minute das 0:2 gelang sah sich Coach Abendroth gezwungen dem Treiben mit einer Auszeit ein Ende zu setzen.
Aber es sollte zunächst nicht fruchten, ein Stellungsfehler in der Stuttgarter Defensive brachte zunächst das 0:3 durch den Ex-Stuttgarter Steffen Bischoff (12. Minute).

DSC08969Aber es wurde danach besser, deutlich besser.
Die spielerische “Schlagseite” kippte von Minute zu Minute.
Auch wenn das Pforzheimer Offensiv-Spiel nicht ganz unter Kontrolle zu bekommen war, so liefen jetzt deutlich mehr Aktionen Richtung Pforzheimer Tor.
Der Lohn dann in der 18. Minute als ein blitzsauberer Angriff über einen genialen Pass von Jonas Mauch auf Leo Schätzle zum Anschlusstreffer führte (1:3).
Schade, dass kurz danach die Pausensirene dem aufkommenden Lauf ein Ende bereitete, aber im nächsten Abschnitt ging es zum Glück unvermindert weiter.

Die 1b-Rebellen spielten jetzt wie ausgewechselt und hatten die Partie immer mehr im Griff.
In der 23. Minute dann der Auftritt von Stuttgarts japanischer Kampfmaschine Masaru Komiyama mit einem Schuss vom Slot direkt ins Bison-Gehäuse zum 2:3.
Stuttgart hatte jetzt kurzzeitig die Lufthoheit.
Im Prinzip lag der Ausgleich in der Luft, wollte aber nicht fallen. Die Gäste hatten zum einen das nötige Glück, auf der anderen Seite aber auch routinierte Defensivspieler, die zu diesem Zeitpunkt den Vorsprung halten konnten.

Es war die stärkste Spielphase der Eiswelt-Cracks, und der Ausgleich wäre hier mehr als verdient gewesen, so aber rannte man dem verkorksten Spielstart weiter hinterher.
Die Partie nahm jetzt insgesamt deutlich an Niveau zu und es entwickelte sich ein heftiger Schlagabtausch.
Kurz vor Ende des Drittels dann doch noch ein Treffer. Leider auf der falschen Seite, als man zu weit aufgerückt war und Steffen Bischoff einen Reisepass an Stuttgarts Hüter Jetter vorbei ins Tor veredeln konnte.
Diese 2:4 war aber keineswegs die Entscheidung, denn das Spiel auf Augenhöhe lies noch keinen Sieger erkennen.

Im letzten Drittel und nach knapp 5 Minuten dann ein kurioses Pforzheimer Tor. Ein Flachschuss wurde von Niklas Syguda, der mittlerweile für Jetter im Stuttgarter Kasten stand, mit dem Handschuh am Boden pariert. Der Schiedsrichter, der gute Sicht hatte, zeigte zunächst nichts an, und als mancher bereits mit einem Bully rechnete, wurde auf Tor entschieden.
Das war nun bitter…2:5…aus dem Nichts…

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Faire Partie mit nur je 2 Strafminuten. Im Bild: Chris Pratnemer, Masaru Komiyama

Stuttgart war kurzzeitig irritiert und hatte gleich im Anschluss eine weitere heikle Situation zu überstehen als Pforzheims Torjäger Bischoff allein auf das Stuttgarter Gehäuse zulief, aber zum Glück seinen Meister in Niklas Syguda fand.
Die 1b-Rebellen warfen nun nochmal alles nach vorne. Die Cracks um Ken Filbey verteidigten aber routiniert, so dass fast kein Durchkommen war.
Der finale Stoß erfolgte dann in der 50. Minute als man die Scheibe nach dem Abfangen eines gegnerischen Zuspiels unglücklich ins eigene Tor abfälschte und die Gäste so zum entscheidenden 2:6 kamen.

Eigentlich fast schon sinnbildlich für die ganze Partie, die man nicht hätte so verlieren müssen, auch wenn der Gegner sicherlich insgesamt betrachtet leichte Feldvorteile verbuchen konnte.
Trotzdem bleibt ein positives Fazit.
Es geht wieder bergauf, wenngleich die Feinabstimmung durch die vielen Ausfälle der letzten Zeit natürlich noch fehlt.
Aber auf diese Leistung kann man aufbauen.
Was im Hinblick auf das letzte Spiel kommenden Samstag in Balingen auch von großer Bedeutung sein wird.

Für Stuttgart am Schläger:
Max Jetter (Goalie), Niklas Syguda (backup, ab 3. Drittel Goalie), Carlo Sala de Llobet, Colin Wolf, Veit Wenzel, Gregor Michalik, Jonathan Krause, Yannick Barthruff, Janis Groß, Masaru Komiyama, Julien Frey, Jesper Leis, Jonas Mauch, Daniel Kolev, Darius Sirch, Leo Schätzle

Text/Bilder: Ralf Seidel

1b-Rebels wollen die Sensation – letztes Heimspiel gegen Pforzheim

Am kommenden Samstag, 17. März empfangen die 1b-Rebellen den aktuellen Tabellenvierten aus Pforzheim.
Eröffnungsbully in der Eiswelt Stuttgart ist wie gewohnt um 20 Uhr.

DSC08449Nimmt man das Ergebnis der ersten Begegnung zur Hand, sind die Pforzheim Bisons klarer Favorit.
In der Vorrunde verloren die Eiswelt-Cracks in der St.Maur Eishalle deutlich mit 5:0, und setzten dabei den Niederlagen-Trend der letzten Jahre gegen die Gäste fort.

Diese Saison läuft es allerdings auch bei den Filbey-Cracks nicht nach Plan: sensationellen Siegen wie zum Beispiel in Freiburg, folgten unerklärliche Niederlagen, so dass man dank des sinus-artigen Leistungsverlaufs nicht wie gewohnt ganz vorne steht und die Meisterschaft im Prinzip abhaken kann.
Eine große Rolle spielt dabei sicherlich die immer noch ungeklärte Eishallen-Situation, die eine Planung mehr als erschwert.

Die Bison-Herde hat mit Steffen Bischoff und Chris Pratnemer die überragenden Akteure an Bord, die mit allen Wassern gewaschen sind und jedes Eiskristall in der Stuttgarter Eiswelt kennen.
Beide spielten mehrere seasons für die Regionalliga-Rebellen und haben aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung die Fähigkeit in engen Gefechtssituationen kühlen Kopf zu bewahren und ein Team zu führen.

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…nach dem Spiel in Freiburg

Die Waldau-Cracks müssen sich nach den letzten Spielen mit hohen Niederlagen zunächst wieder neu sortieren und aufstellen.
Das Ganze dann auch noch ohne Coach Eric Strieska, der sich -wie berichtet- in Freiburg eine schwere Verletzung zugezogen hat.
Er liegt derzeit im Krankenhaus und wurde bereits operiert.
Gute Besserung und eine schnelle Genesung !

Stuttgarts Reserve-Infanterie durchwandert also gerade ein tiefes sportliches und mentales Tal, wobei man aber eines festhalten kann: die Moral ist absolut intakt!
Daran ändert auch das derzeitige sportliche Sturmtief über der Waldau nichts, im Gegenteil das Team rückt dabei noch enger zusammen.

Ole
Ole Abendroth

Bestes Beispiel: Ole Abendroth.
Er ging von sich aus sofort in die Verantwortung und übernahm spontan das Traineramt.

Die Mannschaft haut sich derzeit im Training nochmal voll rein, und der eine oder andere hat sich bereits wieder an Bord zurückgemeldet.

Inwieweit sich das Team zahlenmäßig für Samstag aufstellt ist noch nicht abschließend gesichert, denn man muss zunächst sehen wie die Trainingseinheiten laufen und die Belastungen verkraftet werden.
Aber immerhin, die Tendenz geht langsam in Richtung “Licht am Ende des Tunnels”.

Ob es zu einer Sensation reicht, sei mal dahingestellt, auf jeden Fall will man sich zuhause im letzten Heimspiel nochmal ordentlich präsentieren.

bghppWie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören war, kommt eine Fan-Abordnung des Rebels-Fanclubs “Blau-Gelbe Horde” und auch von Pforzheimer Seite werden die liga-bekannten “Puck Pirates” am Start sein und den entsprechenden Rahmen bilden.

Es wird also einiges los sein auf der Waldau.
Freuen wir uns auf einen tollen, spannenden Hockey-Abend!

Wir haben (k)eine Chance, nutzen wir sie.

Eiswelt Stuttgart
Samstag 17.03.2018
Bully 20:00 Uhr

Schiedsrichter:
Ruben Schmid (EC Balingen)
Ingo Lüsch (TSG Reutlingen)

Screenshot-2018-3-13 Landesliga Bad -Württemb

Kampf um Platz 5 eröffnet- auswärts gegen Maddogs Mannheim

Noch vier Spiele stehen auf dem Landesliga-Plan der 1b-Rebellen, wobei die Maddogs auf dem Papier der vermeintlich leichteste Gegner sind, denn die letzten 3 Spiele haben es in sich: mit Freiburg (A), Pforzheim (H) und Balingen (A) stehen die Spitzen-Teams der Landesliga BW hinter der roten Linie !

"C" Gregor Michalik - Rebellen-Leader
Rebellen-Anführer –
“C” Gregor Michalik

Doch zunächst liegt der Fokus auf den SAP-Cracks, die sich in dieser Saison neu formiert und einen schier unglaublichen Auftakt hingelegt haben, indem sie in Stuttgart als Penalty-Sieger vom Eis gingen, um dann auswärts beim Favoriten Freiburg ebenfalls zu punkten und dasselbe Phänomen gegen Zweibrücken schafften -in jedem Spiel wurde gepunktet!
Der neue B-Lizenz Trainer Claus Unser startete also furious in die Saison, musste aber relativ schnell erkennen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, denn bereits in den folgenden Spielen setzte es einige empfindliche Niederlagen, was sich in der Tabelle als vorletzter Platz dokumentiert.
Eine mögliche Ursache liegt sicherlich in den Strafzeiten: knapp 30 Minuten/Spiel stehen in der Statistik zu Buche, was auch hier zum vorletzten Platz in der Fair-Play-Tabelle führt.
Stuttgarts Geschwader steht hier übrigens mit 12,2 Min/Spiel ganz oben auf Platz 1, doch das nur am Rande, denn in der “richtigen” Tabelle hinkt man dem Saisonziel (Platz 5) etwas hinterher.
Das Spiel in Mannheim ist also von zentraler Bedeutung.
Will man nochmal alles dransetzen und die Black Eagles Reutlingen in Bedrängnis bringen und sich Luft nach unten verschaffen, so ist ein Auswärtssieg fast schon Pflicht – auch im Hinblick auf das “extreme” Restprogramm.
Stand heute werden sich am Samstag fast 3 komplette, hochmotivierte Blöcke in Richtung Mannheim aufmachen und nochmal alles in die Waagschale werfen.
Lassen wir uns inspirieren vom Teamspirit des DEB-Teams, das gezeigt hat was alles möglich ist….
Achtung Monem, STUTTGART KOMMT !

Samstag 03.März
SAP-Nebenhalle
Bully 20:30 Uhr

Schiedsrichter: Frank Hunt (ESC Hügelsheim 09), Bernd Issler (EHC Freiburg)

Tabelle_25_02_2018

1b Rebels auf der Jagd nach den Punkten 14 bis 16

Nach einer knapp zweiwöchigen, beinahe unerträglichen Pause wartet am kommenden Samstag um 20 Uhr endlich die nächste Aufgabe auf die 1b-Rebellen.
In eigener Halle werden die Black Eagles Reutlingen zum Derby erwartet.

Die Bilanz gegen das Team von der Achalm ist saisonübergreifend alles andere als rosig.
Bisher wartet man nämlich immer noch auf einen Sieg.
Die Unterschiede zwischen Stuttgart und Reutlingen sind dabei letztlich gering, da sollte man sich von den bisherigen Spielen und der aktuellen Tabellensituation nicht täuschen lassen.
Etwas anders als noch in den vergangenen Saisons, spielen die Adler diese Saison nicht so konstant, wie man es von ihnen eigentlich gewohnt ist, denn Verletzungen warfen das Team dabei immer wieder zurück.
Aktuell betroffen: Reutlingens Forward Matthias Schreiber, der in Mannheim einen Schlüsselbeinbruch erlitten hat.
Von hier aus die besten Genesungswünsche ins Adler-Nest !

Tabelle04_02_2018Aber das Team hat noch andere Topleute am Start, allen voran der Ex-Stuttgarter Dominique “Turbo” Tilgner, der Allrounder der Landesliga, der in seiner Karriere bereits alle (!) Positionen gespielt hat, inkl. Goalie !
Ein äußerst erfahrener Spieler, der durch seine präzisen Pässe der Spieleröffnung immer wieder entscheidende Impulse liefert, aber auch als Vollstrecker gefürchtet ist.

Es gilt in erster Linie, das altbekannte Reutlinger Spielsystem zu unterbinden, indem dicht gestaffelt verteidigt wird, und vorne ein Stoßtrupp auf Abfangkurs geht, um dann in Puck-Besitz im Verband nach vorne zu rücken und blitzschnell aus der Tiefe des Raumes zuzuschlagen.

Das heißt für die Rebellen im Umkehrschluss sich in Geduld zu üben, das eigene Spiel aufzuziehen, die vielen engen Räume aufzubrechen und vor allem konsequent die Möglichkeiten zu nutzen -ohne dabei die Defensivarbeit zu vernachlässigen.

Stuttgart trifft also auf einen “maximal unbequemen” Gegner gegen den man sich bisher immer sehr schwer getan hat.
In der Vorbereitung hatte man nach einem Marathon-Penaltyschießen das Nachsehen und im Meisterschaftsspiel in Reutlingen zog man mit 8:4 den Kürzeren.

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Das Team um Kapitän Gregor Michalik hat die Woche über hart trainiert, ist hochmotiviert und will im vorletzten Heimspiel der Saison unbedingt ein weiteres Derby für sich entscheiden, nachdem man bereits die übermächtigen Esslinger mit einer Niederlage zurück auf die Neckarinsel schicken konnte.

Ob Trainer Eric Strieska seine Wunschformation aufs Eis schicken kann ist aktuell noch fraglich, aber aller Voraussicht nach wird Stuttgart mit einem A-Team die Adler in Empfang nehmen.

Für Spannung ist also gesorgt, zumal, wenn man seitens der Hausherren das Ziel, den Angriff auf die vorderen Tabellenplätze, nicht aus den Augen verlieren will.

1b-Rebels vs. TSG Reutlingen
Eiswelt Stuttgart
Anpfiff: 20 Uhr

Schiedsrichter: Axel Beitze, Bastian Steingross

Restprogramm:
Sa,03.März-19:30 Uhr-Maddogs Mannheim 1b – 1b Rebels
So,11.März-17:15 Uhr-EHC Freiburg 1b – 1b Rebels
Sa,17.März-20:00 Uhr-1b Rebels – Bisons Pforzheim
Sa,24.März-19:45 Uhr-Eisbären Balingen – 1b Rebels

Text/Bild/Video: Ralf Seidel