Schlagwort: 1b-Rebels

Letztes Aufgebot verliert unglücklich in Mannheim

Maddogs Mannheim   1b vs. 1b-Rebels   5:3 (1:1/2:2/2:0)

Die Vorzeichen am Freitagmittag waren alles andere als gut.
Aus dem Stuttgarter Rumpfkader im letzten Spiel wurde gegen Mannheim das letzte Aufgebot.
Fast schon traditionell: die Blöcke mussten zum wiederholten Male komplett umgestellt werden.
Im Rebellen-Kasten stand diesmal Patrick Thierfelder, der den erkrankten Niklas Syguda ersetzte und in der Verteidigung kam Marek Prokes zu seinem ersten Saison-Einsatz im Rebellen-Trikot.
Interimstrainer Chris Mauch standen krankheits- und urlaubsbedingt dennoch gerade einmal 10 Spieler + 1 Hüter zur Verfügung, was sich auch stimmungsmäßig in der Kabine niederschlug.
Wummerten vor dem Spiel bisher meist die E-Gitarren-Sounds über die Kleiderhaken, so hatte diesmal die vielzitierte fallende Stecknadel ihren Auftritt….

Aber Coach Mauch sah  in der 2-Reihen-Formation auch durchaus Potential, um z.B. schnell im Geschehen zu sein, oder wie der Regionalliga Rebellen-Teammanager Claus Becker immer zu sagen pflegt:
“kurze Bank kommt gut ins Spiel”.

Und im Prinzip war es auch so, denn obwohl die Maddogs gleich nach vorne marschierten und enormen Druck ausübten, war deren Fehlerquote relativ hoch und erlaubte der Fernsehturm-Truppe immer wieder gefährliche Konter.
So ab Mitte des 1. Drittels waren die 1b-Rebellen am Drücker, konnten aber die Spielanteile nicht auf das Tafel bringen, weil teilweise zu umständlich und letztlich vielversprechende Spielzüge nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.
Die Rebellen kämpften sich aber regelrecht ins Spiel und witterten langsam Morgenluft, waren plötzlich komplett präsent und kamen durch #50 Jesper Leis in der 18. Minute zur nicht unverdienten 0:1 Führung

Und als viele eigentlich mit dem zweiten Stuttgarter Treffer rechneten, kamen die Gastgeber keine 60 Sekunden später zum unerwarteten 1:1-Ausgleich.
Man schaffte es trotz ausreichend Zeit nicht, die Scheibe kontrolliert und präzise an die Schnittstellen zu übergeben.

In der Drittelpause sprach Coach Mauch dann auch von unforced errors, quasi von „unerzwungenen Fehlern“, die aus einem eigenem Vorteil schnell eine brisante, gefährliche Stellung entstehen lassen können -aus dem Nichts heraus.
Er forderte daher zu noch schnellerem, konsequenterem Durchspielen der Linien, ohne aber die Kompaktheit innerhalb der Zonen zu vernachlässigen.
“Hier ist mehr drin, wir verstecken uns nicht, wir sind die bessere Mannschaft!”

Den besseren Start ins Drittel hatten dann aber die Gastgeber, die ihrerseits zu guten Möglichkeiten kamen, aber entscheidend ist dabei immer die Qualität der Abschlüsse.
Trotzdem sollten die Maddogs in der 24. Min. in Führung gehen (2:1) als die Scheibe nach einigen Stocher-Versuchen irgendwie ins Tor gelang.
Von außen sah es so aus, als ob gerade einige Leute hektisch mit dem Besen Kehrwoche machen und einer aus Versehen die Kehrschaufel Richtung Haus bugsierte…

Wie wichtig es aber ist, die Scheibe immer, und aus jeder Lage aufs Tor zu bringen zeigt dann der Ausgleichstreffer der 1b-Rebels in der 28. Minute in Unterzahl.
#48 Lukas Borchert erkämpft sich die Scheibe hinter dem Tor und spielt hinter der Torauslinie in Richtung auf die Mannheimer Hüterin Teucke und plötzlich lag das Hartgummi im Mannheimer Kasten.
Der Borchert-Shorthander-Trickshot: Von hinter dem Tor, aufs Tor und dann ins Tor.

Im Prinzip könnte man jetzt bezüglich Chancenverwertung mit copy/paste Teile aus dem ersten Drittel einkopieren, doch diesmal gelang der wohl schönste Treffer des Abends als die #50 Turbo-Jet Leis, in der 30. Spielminute den Nachbrenner zugeschaltet hat und das Spielgerät aus dem Lauf in den Slot passte und #48 Lukas Borchert nicht anders konnte als das Kunstwerk zum 2:3 zu veredeln.
Doch exakt 2 Minuten später (32.Min.) und ähnlich wie im ersten Drittel sollte den SAP-Cracks der Ausgleich zum 3:3 gelingen.

Der Eindruck mag vielleicht täuschen, aber man hatte zu diesem Zeitpunkt nicht das Gefühl, die Gastgeber könnten dem Stuttgarter Spiel außer einem enorm hohen Tempo etwas Adäquates entgegensetzen, denn auch wenn sie ins Angriffsdrittel kamen, wurden sie mit vereinten Kräften oft auf die Seiten abgedrängt.
Sollte doch mal was durchkommen, so war Stuttgarts Goalie Patrick Thierfelder zur Stelle.
Aber es spricht für die Moral der 1b-Maddogs jeweils zum “passenden” Zeitpunkt zurückzuschlagen.

3:3, alles offen, leichte technische und spielerische Vorteile der Waldau-Rebellen, so ging es dann in den letzten Abschnitt – und der hatte es in sich…
Es war nach wie vor eine sehr spannende und kämpferische Begegnung, die überdies sehr fair geführt wurde.
Beiden Teams merkte man aber jetzt das hohe Tempo an, denn die Konzentration lies doch merklich nach.
Stuttgarts Kapitän Masaru Komiyama hätte davon profitieren können als er eine herrenlose Maddogs-Aufbau-Scheibe im hohen Slot mitgenommen hatte und Richtung Maddogs-Gehäuse durchstartete.
Aber die Maddogs-Hüterin Michelle Teucke wuchs im Verlauf über sich hinaus und konnte parieren.
Kurze Zeit später dann ein gewaltiges zentrales Brett von Marek Prokes. Endstation Teucke.
Viele große Chancen, davon 2 mit fast Penalty-Charakter, es war zum Verzweifeln…
Ein Tor wollte einfach nicht fallen.
Und so kam es wie es kommen musste, wieder 5,- € ins Phrasenschwein und den SAP-Cracks gelang das unfassbare 4:3 in der 42. Minute.
Jetzt wurde es richtig hektisch.
Die jeweiligen Kühlboxen bekamen regen Zulauf, aber keinem sollte das Powerplay nützlich sein.
Der Führungstreffer beflügelte jedoch nicht die Gastgeber zur Schlussoffensive, sondern stachelte die 1b-Rebels nochmal richtig an, die ihrerseits alles nach vorne warfen.
Den Schlusspunkt unter die Partie setzten dann jedoch die Maddogs in der 60. Minute mit dem schlussendlichen 5:3.

Fazit:
Glückwunsch zum Sieg nach Mannheim.
Für die Rebellen wäre hier trotz Personal-Notstand  mehr drin gewesen.
Das letzte Aufgebot kämpfte wie die Löwen und wäre beinahe dafür belohnt worden, aber es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison:
es werden zwar viele Chancen erarbeitet, aber es bleibt zu viel liegen…
Aber man kann es durchaus auch positiv sehen, denn obwohl die Reihen wieder gemischt wurden, trat man erneut als kompakte Kampfeinheit auf, dass in der Lage war dem Gegner mehr als Paroli zu bieten.
Deshalb Kopf hoch, das heute war eine echte Überraschung und hat trotz der Niederlage Spaß gemacht !

Das nächste Spiel der 1b-Rebels ist wieder ein Auswärtsspiel.
Am Sonntag, 17.11.2019 um 19 Uhr trifft man in Pforzheim auf den aktuellen Tabellenführer Bisons Pforzheim.

Die Löwen von Mannheim:
Patrick Thierfelder (Goalie), Marek Prokes, Vinzent Capek, Masaru Komiyama, Josip Strutz, Timo Gläßgen, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jesper Leis, Dean Nenninger, Michael Bartmann

1b-Maddogs Mannheim vs. 1b-Rebels  5:3 (1:1/2:2/2:0)

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Freitag, 1. November 2019

1b-Rebels: Spielabbruch in Eppelheim

90 Sekunden noch zu spielen, Spielstand 4:4, ein Eppelheimer fährt gerade in die Penalty-Box, Auszeit Stuttgart, letztes taktisches Briefing auf der Stuttgarter Wechselbank um zum eventuell finalen Schlag auszuholen.
Spieler fahren zum Bully, kräftiges Luftholen, höchste Konzentration, Spannung total.
Plötzlich eine Durchsage vom Stadionsprecher:” Alle die Eishalle verlassen, sofort, alle raus: GASALARM !”
Kaum war die Ansage wiederholt: große Hektik, plötzlich Sirenen und Blaulicht, Feuerwehr-Einsatzkräfte, Krankenwagen, Polizei.
So die Stimmungslage kurz vor dem Ende eines an sich turbulenten Spiels, das nicht turbulenter hätte enden können.

Dabei ging es aus Stuttgarter Sicht zunächst gut vom Stapel.
Die Vorfreude auf das erste Spiel gegen den Liga-Neuling war groß und so war auch die Stimmung durchweg positiv, wenngleich man nicht in Bestbesetzung antreten konnte und das erste Spiel der Gastgeber in Esslingen durchaus Respekt einflößte.

Dann die erste Überraschung: Die 1b-Rebels sicherten sich trotz neuer Reihen-Konstellationen zügig mehr Spielanteile, spielten defensiv sowie offensiv erstaunlich sicher und gingen auch folgerichtig durch Vinzent Capek in Führung. (dieses Tor ist im Video leider nicht zu sehen)
Danach lief der Stuttgarter Motor kurz auf Hochtouren, Chancen über Chancen, insbesondere das Umschalten klappte stellenweise sensationell, was aber fehlte waren die Tore, um das Spielgeschehen entsprechend auf die Anzeigentafel zu bringen.
Doch wie so oft im Hockeysport rächt es sich, wenn nicht zügig ein weiterer Treffer nachgelegt wird und der Gegner gleichzeitig zurück ins Spiel findet.
So konnten die Eisbären in der 13. Minute einen Angriff im zweiten Nachschuss zum 1:1 Ausgleich abschließen.
Doch damit nicht genug, 76 Sekunden später hatte man ein deja-vu-Erlebnis, denn das schwarze Spielgerät lag schon wieder im Rebellen-Gehäuse und das war ärgerlich, denn dieser Treffer war durchaus vermeidbar bei etwas mehr Konzentration.
Die neutrale Zone wurde oft mehr und weniger zur Scheiben-Übergabe-Zone degradiert, nahm damit den Angriffsschwung raus und ermöglichte dem Gegner gefährliche Gegenstöße.
Aber auch die Eisbären spielten alles andere als geordnet und so wurde es letztlich ein zerfahrenes Spiel.
Kurz vor Ende dann eine schwere Verletzung von Stuttgarts Stürmer #5 Philipp Rusch, der bei einem Angriffsversuch von einem Verteidiger Richtung Bande “abgeschoben” wurde und dort unglücklich mit dem Unterarm aufprallte. (auf dem Video nicht genau zu erkennen)
Diagnose im Schwetzinger Krankenhaus: distale Radialfraktur (Speiche).

Gute Besserung, Philipp !

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst wenig.
Die Stuttgarter Blöcke wurden leicht verändert.
Das Spiel glich aber weiter einem Tennis-Match: es ging hin und her, rauf und runter, ohne das etwas Zählbares rüber kommen sollte.
Bis zur 23. Minute, als sich Gregor Michalik als Raketenwerfer betätigte und die Hartgummi-Scheibe mit einem Brett von der Blauen am Eppelheimer Goalie vorbei bringen konnte (2:2).
Das Spiel blieb aber weiterhin offen und war geprägt von großem Abnutzungskampf, sehr zum Leidwesen der zahlreichen Heim-Fans, die sich wahrscheinlich mehr von ihrer Mannschaft erhofft hatten, insbesondere auch nach dem tollen Auftaktspiel in Esslingen.
In der 36. Minute schlug dann die Scheibe erneut im Eisbären-Gehege ein als Stuttgarts japanischer Goalgetter Masaru “the japanese machine” Komiyama mit einem platzierten backhand shot aus dem Slot wieder in Führung bringen konnte (2:3)
Und kaum ebbten die Feierlichkeiten ab, gingen die Hände wieder nach oben.
37. Min: Fabian Schneider setzt energisch nach, bringt die Scheibe irgendwie zu Jesper Leis, und dieser überlistet den Eppelheimer Goalie mit einem Präzisionsschuß aus kurzer Distanz zum 2:4 und damit 2 Tore-Führung kurz vor Drittelende.
Aber den Polartieren blieb es vorbehalten für den Schlusspunkt im 2. Drittel zu sorgen als der #81 Björn Wilts mit einem tollen Solo der erneute Anschlusstreffer zum 3:4 gelang (38.Min.)

Das Ding war noch keinesfalls entschieden, die knappe Führung der Rebellen war definitiv kein Polster, denn der Gegner war unberechenbar und kaum war das Spiel durch die gut leitenden Schiris freigegeben kamen die Gastgeber in Überzahl tatsächlich zum 4:4-Ausgleich.
Das große Manko: Die 1b-Rebels konnten das Momentum der deutlichen Führung einfach nicht für sich nutzen und dem Spiel eine entscheidende Richtung geben.
Jetzt nach dem Ausgleich war wieder alles offen und das Spiel folgte fast demselben Storyboard wie das vorangegangene Drittel.
Die Gastgeber setzten nun alles auf eine Karte und versuchten das Spiel mit der Brechstange zu drehen.
Aber als es brenzlig wurde war Stuttgarts Niklas Syguda zur Stelle und entschärfte die Situation souverän.
Daraus resultierten letztlich die Spannungsmomente im letzten Drittel, wobei die sportlichen Akzente mehr im Kämpferischen lagen.
Dann kam die 58. Minute und der Fokus sollte sich plötzlich in ihre völlig andere Richtung verschieben…

Ein Fazit entfällt heute aufgrund der besonderen Umstände.
Großer Dank an die Rettungssanitäter, die unseren verletzten Spieler Philipp Rusch ins Krankenhaus bringen wollten, als plötzlich deren Messgeräte erhöhte Kohlenmonoxid-Werte registrierten und daraufhin umgehend Alarm schlugen und die Eishalle räumen ließen.
Nicht auszudenken was alles hätte passieren können….

Für Stuttgart spielten:
Niklas Syguda, Philipp Rusch, Tim Abendroth, Capek Vinzent, Masaru Komiyama, Julien Frey, Gregor Michalik, Jesper Leis, Dean Nenninger, Michael Bartmann, Felix Feichter, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle

01:49 Min. 0:1 Capek (Komiyama,Feichter)
12:16 Min. 1:1 Wacker (Andreou/Frey)
13:32 Min. 2:1 Rausch (Wilts/Dallosch)
—————————————
22:47 Min. 2:2 Michalik
35:02 Min. 2:3 Komiyama (Cieplik)
36:23 Min. 2:4 Leis, Schneider F.
37:29 Min. 3:4 Wilts (Rausch/Dallosch)
—————————————
40:40 Min. 4:4 Frey (Andreou/Patschull) PP1
58:30 SPIELABBRUCH

Zuschauer ca. 100

Strafzeiten:
Stuttgart 8×2 Min.
Eppelheim 6×2 Min.

Text/Fotos/Video: Ralf Seidel

1b-Rebels: zum Saisonauftakt nach Eppelheim

Nach gut einem halben Jahr Pause greift die Landesliga Mannschaft wieder ins Geschehen ein.
Am Sonntag, den 13.10. gehts Richtung Metropolregion Rhein-Neckar ins Icehouse der Eisbären Eppelheim.
Dort trifft man um 19 Uhr auf den Newcomer der Landesliga, denn diese Saison haben die Eppelheimer zum ersten Mal ein 1b-Team beim Verband gemeldet.

Die Mannen um Eisbären Coach Maik Judt haben bereits eine starke Partie in Esslingen abgeliefert, in der man zwar mit einer 4:6 Niederlage vom Eis gehen musste, aber dabei eine Top-Leistung abgeliefert hat, und den amtierenden Meister kräftig “am Wickel” hatte.
Wer in Esslingen 4x einnetzt hat eine Duftmarke gesetzt und wird in dieser Verfassung eine gewichtige Rolle in der Premieren-Saison spielen.

Die 1b-Rebellen haben nach dem sensationellen 4. Platz in der letzten Saison ihren Kader kräftig umbauen müssen, was an und für sich fast jede Saison der Fall ist, da es per se immer darum geht der 1. Mannschaft zuzuarbeiten, aber diesmal ist der Umbruch doch recht heftig ausgefallen:
nahezu weit mehr als ein kompletter Block hat das Team verlassen.
Darunter die beiden Topscorer Darius Sirch (Türkheim) und Lorenz Neuhauser (Ulm), aber auch andere sind aus beruflichen und ausbildungstechnischen Gründen nicht mehr im Kader, was zum Teil bereits nach der letzten Saison bekannt war.
Nicht zu vergessen diejenigen, die ins Regionalliga-Team hochgezogen wurden.

Doch damit nicht genug, völlig überraschend hat auch der Erfolgstrainer der letzten Saison und Rebels-Forward Eric Strieska das Trikot getauscht und ist ins Ellental gewechselt, so dass auch diese Positon lange vakant war.
An dieser Stelle geht ein großer Dank an den letztjährigen Interimstrainer Ole Abendroth und Rebels-Forward Miro Hudak, die beide das Coaching übernommen haben, und seit einigen Wochen das Training gestalten.

Durch die vielen Abgänge und Umstrukturierungen on-ice und off-ice ist es also nicht übertrieben von einem Neustart zu sprechen.
Auch wenn bereits ein Vorbereitungsspiel gegen die Waldau-Old-Boyz mit einem deutlichen 7:1-Erfolg endete, so darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Eisbären eine völlig andere, neue Mannschaft in neuer Reihenformation gegenüber steht.
Zwar werden wie immer auch neue Nachwuchsspieler am Start sein, aber die benötigen  einen gewissen Vorlauf, um sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen.

Die Uhren werden in Stuttgart also wieder auf Null gestellt, trotzallem überwiegt der Kampfgeist und die Freude auf das erste Spiel.
Die 1b-Rebellen werden alles daransetzen in der kältesten Eisdiele der Landesliga die Stuttgarter Flagge hochzuhalten.
Es gilt wie immer: die Punkte werden nicht kampflos übergeben.
Die Schwachen haben Probleme. Die Starken haben die Lösungen.
Auf ins legendäre Icehouse !

Spielplan 2019/2020

Sensationell: 1b-Rebels stürmen auf Platz 4


Auch im zweiten Saison-Duell behielten die Rebellen die Oberhand und konnten in einem zerfahrenen Spiel einen verdienten 8:4 (2:1/1:1/5:2) Sieg eintüten und warfen damit den Anker auf Tabellenplatz 4.
Die Gäste traten dabei in Minimal-Besetzung (10+2) an und konnten lange dagegenhalten, aber im letzten Drittel brach ein Strafzeiten-Tsunami auf die Adler ein, so dass das Spiel völlig aus den Fugen geriet.
Aber, um es gleich vorwegzunehmen, es war eine absolut faire Begegnung, ohne irgendwelche Einlagen aus der Welt des Boxsports.
Während aber die einen die Beurteilungen der Schiedsrichter ohne Kommentar akzeptierten, arbeiteten sich die anderen an der Spielleitung ab, und so wurde aus mancher Mücke (2.Min.-Strafe) innerhalb von Sekunden ein Elefant (Matchstrafe).
Aber, es wurde auch Eishockey gespielt….

Stuttgart übernahm dabei von Anfang an das Kommando und bestürmte vehement die gegnerischen Abwehrreihen.
Phasenweise powerplay-ähnliches Spielgeschehen, indem die Adler regelrecht in ihr Nest gedrängt wurden.
Aber es fehlte etwas Entscheidendes: die Tore.
Und so kam es wie es kommen musste…
Im typischen Reutlinger Stil ließ man vorne einen Stürmer an der Blauen “parken” und der wartete auf einen tiefen Pass, der dann auch kam und damit war der Weg frei zu einer 1 auf 0 Situation, und wenn dieser Stürmer dann auch noch Tilgner heisst, dann ist hiermit auch das 0:1 (5.Min.) erklärt.
“Machst du keins, kriegst du eins”….Damn!!!!
Aber dieser Betriebsunfall wurde kurze Zeit später korrigiert als #5 Philipp Rusch von links aus einem unmöglichen, spitzen Winkel knapp vor der Torauslinie der 1:1-Ausgleich (11.Min.) gelang.
Damit nicht genug…
Nach einem Reutlinger Fehlpass im Anschluss eines Bullys im Stuttgarter Verteidungsdrittel übernahm die #14 Yannick “Schwarzenegger” Barthruff das schwarze Spielgerät und stürmte bullenartig über alle Linien hinweg auf Reutlingens Keeper Manuel Rogge zu und machte kurzen Prozess: 2:1 (13.Min.)
Danach verflachten die Offensivbemühungen der Waldau-Truppe etwas und Reutlingen kam besser ins Spiel, ohne aber Akzente setzen zu können.

Im zweiten Abschnitt erwarteten viele der knapp 70 Zuschauer dann einen Stuttgarter Sturmlauf, um dem zahlenmäßig unterlegenen Gästen so richtig einzuheizen und daraus weitere Treffer zu generieren.
Aber, es kam anders…
Das Spiel plätscherte so vor sich hin und mancher Beobachter stand am Rande einer Gesichtslähmung, denn das Spielniveau ging unerklärlicherweise stetig nach unten:
hier ein Fehlpass, da ein schludriger Angriff- auf beiden Seiten ging nur noch sehr wenig.
Passend dazu dann auch das kuriose 3:1 Powerplay-Tor durch Stuttgarts Topscorer Darius Sirch in der 36.Min. als sein bereits durch Rogge parierter Schuss die Kufe von Reutlingens Matthiew Lewis berührte und von da ins eigene Tor rutschte.
Kaum war das Spiel aber wieder freigegeben schlugen die Gäste zurück.
Ein Onetimer von Adler Max Enz brachte den 3:2-Anschlußtreffer (37.Min.)
Könnte man im Eishockey ein Drittel streichen wäre dieses hier der große Favorit….

Das Spiel war also noch lange nicht entschieden.
Aber wenn der Sprung auf Platz 4 gelingen soll, dann war ein Sieg heute Pflicht und es war an der Zeit noch mindestens eine Schippe draufzulegen.
Das Spiel wurde etwas strukturierter und beide Teams jetzt mit Abschlüssen, ohne aber die jeweiligen Hüter in Bedrängnis zu bringen.
Dann brachen die letzten 13 Minuten an und das Spiel kippte langsam aus den Latschen.
Es begann das kurioseste Drittel der gesamten Saison…
Stuttgart im 4/3 Powerplay, und ein schlampiger Pass an der blauen Linie genügte Reutlingens Routinier Dominique “Turbo” Tilgner zum Durchmarsch und 3:3-Ausgleich (47. Min.).
Aber die Rebellen-Antwort durch #77 Michael Bartmann kam umgehend mit einem Schlenzer von der blauen Linie zum 4:3 (48. Min.).
Die Waldau-Truppe nahm nun das Heft wieder mehr in die Hand, einerseits begünstigt durch die regelmäßigen Boxenstopps der Gäste, aber auch die Zielstrebigkeit der eigenen Aktionen war plötzlich wieder da.
Als dann Rebels-Sturmtank Darius Sirch drei Minuten später zum Solo ansetzte, konnte er nur noch mit einem Foul am Abschluss gehindert werden, was mit einem Penalty geahndet wurde.
Diesen verwandelte er dann traumhaft sicher mit der Rückhand zum 5:3 (51. Min.).
Jetzt konnte man etwas durchatmen, denn die Fernsehturm-Kampfeinheit war wieder “back in business” und hielt die Fäden in der Hand.

Den Faden völlig verloren haben dagegen jetzt die Achalm-Adler, die sich fortan mit den Schiedsrichtern “auseinandersetzten” und dann reihenweise die Segel streichen mussten.
Es gab so ziemlich alles was das IIHF-rule book an Strafen hergab und damit war auch das Spiel völlig aus dem Tritt.
Als dann kurz danach in der 55. Minute die Rebellen in einem Doppelschlag durch Darius Sirch und 8 Sekunden später Leo Schätzle auf 7:3 erhöhten, sollte das die Entscheidung gewesen sein.
Trotzdem gaben sich die verbliebenen Gästespieler von der Achalm nicht auf und kamen durch Matthias Scheel noch zum 7:4.

Danach wurde der Luftraum für die Adler dann komplett geschlossen.
Minutenlange Unterbrechung wegen einer Bankstrafe, die dann innerhalb von Sekunden zum Totalausschluß eskalierte (siehe Video)
Die Bewunderung gilt hier dem Zeitnehmer und Punktrichter, die die ehrenvolle Aufgabe hatten das Geschehen zu dokumentieren.
Die Zuschauer waren hierbei komplett überfordert.
Knapp 2 Minuten vor Spielende folgte dann der 8:4-Endstand durch unseren japanischen Dauerbrenner Masaru Komiyama, der eine saubere Puck-Stafette erfolgreich beenden konnte.

Fazit:
Ein unglaubliches Spiel!
Letztlich steht auf der Anzeigetafel ein deutlicher, ja fast schon standesgemäßer Sieg und in 2-3 Wochen redet keiner mehr darüber, aber der Verlauf war schon bemerkenswert.
Aber egal, mit diesem Sieg gelingt der Sprung auf Platz 4 in der Landesliga und damit der größte Erfolg einer Stuttgarter Mannschaft seit Jahren.
Addiert man noch den Umstand hinzu das Ganze mit 4 Spielen weniger als die anderen  erreicht zu haben, dann gleicht das einer echten Sensation.

Die Saison 2018/19 ist hiermit Geschichte.
Der überragende Teamspirit in der Stuttgarter Kabine hat sich heuer endlich auch auf die Leistung übertragen.
Und das ist nicht nur so daher gesagt, sondern beschreibt das Miteinander im allerbesten, ehrlichsten Sinne.

Dazu gehören auch diejenigen, die das Team bei den vielseitigen Aufgaben während eines Heimspiels hinter der Bande unterstützt haben:
-Stadionsprecher Bernd Wegst, Punkterichterin und Legende Julia Wolter,
-die vielen, die z.B. die Strafbänke übernommen haben, darunter auch einige Frauen/Freundinnen von Spielern
-unserem Feel-Good-Manager, Meckatzer-Zapfer, Spieler-Papa und Kamera-Mann Gerd Schneider
-und natürlich unserem  Olav Schnier, der es ermöglichte ein Landesliga-Spiel professionell als Live-Übertragung auf YouTube zu bringen!

Ohne euch wäre das alles gar nicht möglich!!! VIELEN DANK DAFÜR !!!
Wir sehen uns kommende Saison wieder !

1b-Rebellen vs. TSG “Black Eagles” Reutlingen 8:4 (2:1/1:1/5:2)

Abschlusstabelle 2018/2019

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda (Goalie), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Carlo Sala de Llobet, Yannick Barthruff, Vinzent Capek, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jonathan Krause, Michael Bartmann, Felix Feichter, Nino Häberlen, Darius Sirch, Leo Schätzle

Spielbericht:
05.Min. 0:1 Tilgner (Lewis)
11.Min. 1:1 Rusch (Michalik)
13.Min. 2:1 Barthruff (Komiyama/Rusch)
——————————————–
36.Min. 3:1 Sirch PP1
37.Min. 3:2 Enz (Lewis/Scheel)
——————————————–
47.Min. 3:3 Tilgner (Feierabend/Hamm) SH1
48.Min. 4:3 Bartmann (Barthruff/Feichter) PP2
51.Min. 5:3 Sirch PENALTY
55.Min. 6:3 Sirch (Neuhauser/Feichter)
55.Min. 7:3 Schätzle (Sirch/Neuhauser) PP1
57.Min. 7:4 Scheel (Lewis/Enz)
59.Min. 8:4 Komiyama (Michalik)

Trainer: Eric Strieska
Teammanager: Ole Abendroth

Spieler auf Spielbericht:
Stuttgart 15+1
Reutlingen 10+2

Strafzeiten:
Stuttgart: 6 Minuten
Reutlingen:  114 Min.

Bericht/Video: Ralf Seidel
Fotos: Miro Halbych

Platz 4 im Visier – Adler im Anflug

​Am Freitagabend empfangen die 1b-Rebels die TSG “Black Eagles” Reutlingen zum letzten Heimspiel der Saison 2018/19.

Die Waldau-Truppe spielt in dieser Partie um den 4. Tabellenplatz, was im Prinzip jetzt schon eine Sensation darstellt, während die Gäste bereits vor diesem Spiel als Tabellenschlußlicht aus der Saison gehen werden.
Die Mannschaft hat unter der Woche akribisch gearbeitet und geht bestens vorbereitet in das Rückspiel.
Das Hinspiel in Reutlingen ging mit einem überraschend deutlichen 6:2-Auswärtssieg über die Bühne, was auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurückzuführen war.

Bei aller Vorfreude auf das letzte Spiel werden die 1b-Rebellen aber einen Fehler nicht machen: den Gegner unterschätzen!

Es wird darauf ankommen, das Spiel mit Köpfchen anzugehen und dabei am besten der Strafbank fern zu bleiben.
Die taktische Disziplin war damals im Hinspiel ein großes Plus und brachte letztlich die volle Punktzahl aus der Achalm-Stadt.

Also, alles auf Gefechtsstation:
gehen wir die letzte Aufgabe positiv, aber mit Respekt an und machen einfach dort weiter, wo wir gegen Esslingen aufgehört haben: mit vollem Einsatz!

1b-Rebels vs. TSG “Black Eagles” Reutlingen

Eiswelt Stuttgart
29.03.2019
Bully 20 Uhr

Schiedsrichter:
Ruben Schmidt
Ingo Lüsch

Starke kämpferische Leistung wurde nicht belohnt

Die 1b-Rebellen zogen sich mehr als achtbar aus der Affäre und unterlagen dem Meister aus Esslingen nach heftiger Gegenwehr mit 2:5 (0:1/2:2/0:2).
Trotz einiger Personalsorgen zeigten die aufopferungsvoll kämpfenden Waldau-Cracks eine gute Leistung und waren dem Gegner, der mit voller Kapelle antrat, über weite Strecken ebenbürtig.
Lange Zeit stand das Spiel auch auf des Messers Schneide, doch am Ende setzten sich die favorisierten Gäste durch und konnten so ihre Ausnahmestellung in der Landesliga bestätigen.

Vor 120 Zuschauern erwischten die 1b-Rebels den deutlich besseren Start ins Spiel.
Die Rebellen schafften es, den Gegner nicht ins Rollen kommen zu lassen und setzten überdies die ersten offensiven Akzente.
Die größte Chance zum Führungstreffer hatte Rebellen-Power-Forward Lorenz Neuhauser in der 5. Min., der in einer Top-Einzelleistung von der eigenen Blauen einen Sololauf durch die Esslinger Stellungen anzog und plötzlich allein vor Goalie Kurka stand, der aber parieren konnte.
Aber damit war die Szene noch nicht beendet, denn Neuhauser kam im Rebound wieder an die Scheibe und wieder war Esslingens Hüter auf dem Posten.
Stuttgart war im Verlauf das eindeutig spielbestimmende Team und hätte zu diesem Zeitpunkt bereits in Führung liegen können.
Esslingen fand kurioserweise bis dato nicht statt und hätte sich über einen 2-3 Tore Rückstand überhaupt nicht beschweren können, denn das Rebellen-Kommando stand defensiv stabil und kam druckvoll ins Angriffsdrittel.
Es fehlte lediglich der finale Abschluss und damit eine Würdigung auf der Anzeigetafel.
Dann plötzlich aus dem Nichts heraus der Führungstreffer der Gäste in der 15. Min. durch den Landesliga-Topscorer Kevin Frank!
Was für ein Schock: die einen spielen und die anderen machen die Tore….
Mit diesem äußerst unbefriedigenden Umstand ging es dann in die Kabinen.

Vinzent Capek

Wer dachte, dass es das nun war und der Treffer Wirkung zeigen wird, sah sich getäuscht.
Im Gegenteil, nach gerade mal 55 Sekunden im Mittelabschnitt zieht Felix Feichter über links ins gegnerische Drittel und spielt das schwarze Spielgerät traumhaft in den Slot auf Stuttgarts U17-Nachwuchsspieler Vinzent Capek und der überwindet Esslingens Hüter-Routinier Alex Kurka zum 1:1.
Zweites Landesliga-Spiel und der erste Treffer im Haifischbecken Seniorenhockey! Läuft …!

Für die Gäste war dieser Treffer ein echter Wachrüttler!
Der Tiger wurde geweckt, denn die Aktionen wurden langsam zielstrebiger und dadurch im Verlauf gefährlicher, was dazu führte, dass sich beide Mannschaften auf hohem Niveau mehr und mehr egalisierten.
Stuttgart trotz allem wieder mit mächtig Dampf unter den Kufen.
In der 28. Minute gelang dem Ex-Stuttgarter Patrick Schäffler die erneute Führung (1:2) als er zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz stand und die herrenlose Scheibe mit der Rückhand hinter Stuttgarts Niklas Syguda bringen konnte.
Die Gäste von der Neckarinsel zogen jetzt ihr Spiel auf und schnürten die Rebellen phasenweise in die eigene Zone ein.
Aber Stuttgarts Defensivschirme standen weiter bei 100%, so dass man eigentlich damit rechnete, dass dieser Spielstand auch in die Drittelpause genommen wird.
Aber dann kam die verrückte 40. Minute….
Stuttgart mit einem zu tiefen Pass nach vorne ins Angriffsdrittel und ein Esslinger Verteidiger machte sich auf den Weg nach hinten, aber Stuttgarts Kampfbomber Neuhauser schaltete kurz den Turbo zu und überrumpelte den Gegner, luchste ihm noch die Scheibe ab und brachte sie in den Slot, wo Julien Frey die Wahnsinnsaktion veredelte und zum 2:2-Ausgleich einschoss (39:42 Min.)
Direkt nach dem Bully dann der Schock als den Gästen direkt die erneute Führung gelang (2:3/39:50 Min.)
Was für ein Schlag ins Kontor!

Im Schlussabschnitt ließ das Team von der Neckarinseln dann keine Zweifel mehr aufkommen, denn unmittelbar nach Spielbeginn setzte man dem Spiel endgültig seinen Stempel auf und erhöhte innerhalb von 11 Sekunden auf 2:5 (42./43.Min.)!!!
Das kam jetzt überraschend, und war im Prinzip letztlich die Entscheidung.
Aber, trotz des Rückstands sollte der Esslinger Doppelschlag nicht zum Zusammenbruch führen, sondern eher noch ein Ansporn für eine regelrechte Stuttgarter Leistungsexplosion.
Die Rebellen warfen nochmal alles in die Waagschale, stellten auf 2 Reihen um und versuchten das Spiel durch zahlreiche Angriffe zu wenden.
Der Gegner hieß aber Esslingen, war letztlich zu abgekocht und zeigte warum er dieses Jahr wieder ganz oben in der Tabelle steht….

Fazit:
Es hat nicht sollen sein, trotzdem braucht sich keiner zu grämen, denn die Leistung geht trotz der Niederlage voll in Ordnung.
Läuferisch, kämpferisch und spielerisch war man dem Meister ebenbürtig.
Stuttgarts Kämpferherz wurde durch den deutlichen Rückstand auch in keinster Weise gebrochen.
Es war ein schnelles, attraktives und vor allem mit gerade mal insgesamt 3×2 Strafminuten faires Landesliga-Spiel mit einem verdienten Sieger.
Aber, der Abstand zwischen den beiden Neckarteams ist kleiner geworden, darauf kann man aufbauen.
Wir gratulieren der ESG Esslingen zum Sieg und Meistertitel, und freuen uns auf die nächsten Duelle im kommenden Jahr in der Landesliga.

Kabinenansprache Coach Strieska:
“Die Niederlage war unnötig und mit 3 Toren Abstand viel zu hoch. Schade das es heute nicht gereicht hat.
Wenn wir mit demselben Einsatz und Tempo am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Reutlingen so in unser letztes Spiel gehen, dann werden wir das Eis garantiert als Sieger verlassen.
Also, lasst uns diese Woche im Training nochmal richtig Gas geben, damit wir am Freitag zum Saisonabschluß die Punkte einsacken können!”

1b-Rebels vs. ESG Esslingen 2:5 (0:1/2:2/0:2)

0:1 14:34 Min. Kevin Frank (Dany Halbych/Patrick Schäffler)
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1:1 20:55 Min. Vinzent Capek (Felix Feichter)
1:2 27:04 Min. Patrick Schäffler (Dany Halbych/Kevin Frank)
2:2 39:42 Min. Julien Frey (Lorenz Neuhauser)
2:3 39:50 Min. Andrej Martin (Robin Morgenthaler)
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2:4 41:52 Min. Kevin Frank (Patrick Schäffler/Dany Halbych)
2:5 42:03 Min. Marlo Gimmerthal (Stefan Baumann)

Für Stuttgart spielten:
Niklas Syguda (Goalie), Patrick Thierfelder (backup), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Carlo Sala de Llobet, Vinzent Capek, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jonathan Krause, Dmitri Busch, Michael Bartmann, Feix Feichter, Leo Schätzle

Zuschauer: 120

Strafzeiten:
Stuttgart 1×2 Min.
Esslingen 2×2 Min.

Text/Fotos/Video: Ralf Seidel, Miro Halbych

 

Die Siegesserie reißt – Stuttgart verliert in Schwenningen

SERC Fire-Wings vs. 1b-Rebels  7:3 (3:2/1:1/3:0)

Spielbericht vom Stuttgarter Goalie: Niklas Syguda

Puh, nach dem Spiel war erstmal Durchatmen und Beruhigen der Gemüter angesagt, nachdem das Spiel im Schlussabschnitt nochmal so richtig Fahrt aufgenommen hatte.
Aber der Reihe nach…

Die Stuttgarter reisten zwar dezimiert, es fehlte unter anderem der bis dato beste Scorer der Stuttgarter Darius Sirch, aber nicht ohne Ambitionen nach Schwenningen.
Nachdem man die letzten drei Spiele gewinnen konnte, erhoffte man sich die Partie so lange wie möglich offen halten zu können.
Schon beim Warm-up ließ sich aber erkennen, dass die Schwenninger mit ihrem 15+2 Kader die Saison keineswegs locker ausklingen lassen wollten.

Und so begann das Spiel direkt und ohne jegliche Abtastphase.
Nach 3 Minuten stand es bereits 1:0 für die Hausherren.
Vorausgegangen war ein sauber vorgetragener Angriff, der nach einem Pass vors Stuttgarter Tor mit dem Torerfolg gekrönt wurde.
Nur ganze 3 Minuten später dann ein identischer Angriff mit ebenfalls identischem Abschluss, wodurch Schwenninger auf 2:0 erhöhte.
Aus Stuttgarter Sicht fühlte man sich glatt wie im falschen Film.
So konnte man bis dahin auch einige Schüsse auf gegnerische Tor abgeben, musste aber erkennen, dass die Marschrichtung wohl doch etwas zu offensiv ausfiel und man seinen defensiven Aufgaben nicht ganz nachgekommen war.
Zu einem Umdenken im Stuttgarter Team führte schließlich das 3:0 in der 9. Spielminute.
Von dort an besann man sich wieder auf eine sattelfeste Defensive und baute aus dieser heraus das Spiel auf.
Belohnt wurde das ganze postwendend mit dem Anschlusstreffer.
Lorenz Neuhauser nutzte nur 25 Sekunden nach dem 3:0 seine Chance vor dem Tor eiskalt zum 3:1 aus.
Und damit nicht genug; die Jungs um Interimstrainer Ole Abendroth witterten ihre Chance und so war es in der 13. Spielminute erneut Lorenz Neuhauser, der den endgültigen Anschluss wieder herstellte.
Mit einem 3:2 ging es anschließend in die erste Pause.
Zwischenfazit: Der Beginn des Spiels ließ Böses erahnen, aber das Team erlangte seine Konzentration wieder, schaffte den Anschluss und gestaltete das Spiel weitestgehend offen.
Somit ergaben sich Chancen auf beiden Seiten.

Kaum hatte das zweite Drittel begonnen, musste Torhüter Niklas Syguda den Puck auch schon wieder aus seinem Gehäuse holen.
In der 23. Minute vollendete Schwenningen einen blitzsauberen Angriff zum 4:2 und zeigte damit, welche Qualitäten sie im Kader haben.
Den Verteidigern blieb in dieser Szene nicht anderes übrig, als eine Statistenrolle einzunehmen.
Wer nun aber glaubte, dass Spiel kippe zugunsten der Hausherren, der irrt, denn mit den 1b-Rebellen ist diese Saison wahrlich immer zu rechnen und so nutzte Leopold Schätzle nach 35 Minuten die Chance einer doppelten Überzahl zum erneuten 4:3 Anschlusstreffer.
Wahnsinn, wer hätte geglaubt, dass das Team gegen einen solch starken Gegner zwei Drittel lang mehr als nur mithalten kann.
Nach 40 Minuten ein gutes Spiel auf einem hohen Niveau, bei welchem die Schwenninger zwar die optische und schussstatistische Überlegenheit besaßen, die Stuttgarter aber niemals aufsteckten und beherzt weiter kämpften.

„Kämpfen“ ist in diesem Sinne auch das richtige Wort, um den Schlussabschnitt einzuleiten.
Das Spiel kippte nicht zugunsten einer Mannschaft, sondern vor allem zugunsten der Strafbank.
Die Zeitnehmer und vor allem die Schiedsrichter waren nun gefordert.
72 Strafminuten im letzten Drittel, darunter drei Spielausschlüsse, sprechen eine deutliche Sprache.
In der 45.
Und 48. Minute führte demnach ein Powerplay zu zwei Gegentoren, von denen man sich nicht mehr erholen konnte.
Schlussendlich sorgte dann das 7:3 in eigener Überzahl nach 54 Minuten für den endgültigen Knock-out der Rebels.
Leider etwas zu hoch ausgefallen ist somit das Ergebnis, da man sich insgesamt doch recht ordentlich präsentiert hatte.
Vor allem das letzte Drittel war dabei der Knackpunkt, indem man sich von der Schwenninger Spielweise aus dem Konzept hat bringen lassen.

Somit heißt es: Köpfe freikriegen!
In Schwenningen kann man schon mal gegen eine regionalligataugliche Mannschaft verlieren und man hat sich keinesfalls abschlachten lassen.
Weiter geht es dann am kommenden Freitag, den 22. März in der Eiswelt Stuttgart gegen des ESG Esslingen.
Dort gibt es noch einiges aus dem Hinspiel wiedergutzumachen!

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda (Golaie) Patrick Thierfelder (Backup), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Vinzent Capek, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jonathan Krause, Philip Schneider,Michael Bartmann, Leo Schätzle

Text: Niklas Syguda
Fotos: Gerd Schneider

Debakel in Esslingen

Die 1b-Rebellen enttäuschen beim Auswärtsspiel in Esslingen und verlieren nach schwacher Leistung auf der Neckarinsel mit 1:12 (1:3/0:4/0:5).
Die Waldau-Cracks konnten erstmals nicht an die bisher guten Spiele anknüpfen und kassieren nach dem Schwenninger-Heimspiel die zweite Niederlage in Serie.

Die 1b-Rebels taten sich im Spielaufbau unheimlich schwer und auch nach vorne hin schien man Blei an den Kufen zu haben.
Trotz zweier Powerplay-Situationen gelang es nicht den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen.
Die Gastgeber hatten zwar die besseren Torchancen, aber die Waldau-Cracks waren in der Lage ihre defensiven Stellungen zu verteidigen und auch nach vorne wurden Nadelstiche gesetzt.

Stuttgarts Torschütze Darius Sirch im Zweikampf

Aber nach knapp 14 Minuten schien das Spiel plötzlich zu kippen, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Esslinger nach einem Doppelschlag bereits mit 2:0.
Die Rebellen waren bis dahin immer noch nicht richtig im Spiel angekommen, aber zeigten mit dem kurz danach geglückten Anschlusstreffer durch Darius Sirch zum 2:1 genau die richtige Reaktion.
Aber Esslingen ließ nicht locker, nutzte die schleichende Stuttgarter Unsicherheit und erhöhte in der 17.Minute auf 3:1.

Im zweiten Abschnitt zunächst ein anderes Bild, denn die Waldau-Boys schienen wieder geerdet und spielten zumindest gut mit, ohne aber erfolgreich zu sein.
Hier wäre der richtige Zeitpunkt gewesen den Anschlusstreffer zu setzen, aber die erschreckend hohe Fehlerquote machte den Plan zunichte.
Als Esslingen, das die Unsicherheit knallhart ausnutzte, dann innerhalb knapp 8 Minuten 4 Treffer zum 7:1 gelang, war das Spiel bereits im zweiten Drittel entschieden.

Die Strieska-Cracks waren zwar noch um Schadensbegrenzung bemüht, aber das Debakel nahm seinen Lauf, denn kaum war das Spiel im letzten Drittel angepfiffen lag die Scheibe wieder im Stuttgarter Gehäuse und es sollte noch schlimmer kommen…
Die Zuordnungen stimmten überhaupt nicht mehr, viel zu umständlich und vorhersehbar waren sämtliche Stuttgarter Aktionen, und Esslingen war jetzt außer Rand und Band, so das am Ende ein für nicht möglich gehaltenes 12:1 für die Gastgeber zu Buche stand.

Fazit:
Glückwunsch nach Esslingen, klar verdiente Niederlage, da gibt es nichts zu beschönigen.
Weder das krankheitsbedingte Fehlen des Rebels-Topscorers Lorenz Neuhauser, noch die teilweise dubiosen Schiedsrichter-Entscheidungen in einer wichtigen Spielphase im zweiten Drittel oder andere Dinge sollen hier als Erklärung oder Ausrede herhalten.
Gegen einen solchen starken Gegner muss von Beginn bis zum Ende hin alles stimmen, denn kleinste Fehler werden umgehend bestraft.
Aber, das Team ist gefestigt genug, um die Niederlage einordnen zu können, denn wie bereits in den Vorjahren auch, gibt es immer solche Spiele wo man einfach die Schei… am Schläger hat.
Also, Betriebsunfall abhaken, nach vorne schauen, denn am Sonntag 10.02. geht es zu den Maddogs Mannheim, wo die Uhren wieder auf 00:00 stehen !

Ein sichtlich angefressener Coach Eric Strieska nach Spielende zum Team:
“Jungs, ein 12:1 geht gar nicht!
Es reicht nicht, nur 10-12 Minuten Eishockey zu spielen.
Es ist nur schwer nachvollziehbar das wir derart einbrechen und genau das falsch machen, was vorher deutlich angesprochen wurde.
Wenn wir in der Tabelle nach oben wollen, muss mehr kommen.
Wir müssen uns zu 100% an den Plan halten, egal ob wir 3:0 führen oder hinten liegen.
Der Plan ist unser grundlegendes Konzept. Es macht auch keinen Sinn sich über Schiris aufzuregen, nein, nutzt die Spielunterbrechung zur Kommunikation untereinander, sprecht mehr miteinander, arbeitet miteinander und lasst euch nicht von den äußeren Umständen beeinflussen.
Das wir das können, haben wir ja bereits gegen Balingen, Pforzheim und Schwenningen bewiesen.
Also, kurz darüber nachdenken, abhaken und nächste Woche ins Training kommen.
Beim nächsten Spiel hauen wir ein anderes Ding raus, denn wir können es definitiv besser !!!”

Für Stuttgart am Start:
Niklas Syguda (Goalie), Patrick Thierfelder (backup), Marek Prokes, Carlo Sala de Llobet (A), Colin Wolf, Gregor Michalik (A), Jonathan Krause, Philipp Rusch, Fabian Schneider, Yannick Barthruff, Ole Abendroth, Julien Frey, Darius Sirch, Leo Schätzle (C)

Eric Strieska und Goalie Alex Kurka beim handshake

Fotos: Miro “the legend” Halbych
Text: Ralf Seidel

 

Siegesserie reißt – 2:5 Niederlage gegen Schwenningen

Die Überraschung ist ausgeblieben.
In einer spannenden und umkämpften Partie mussten sich die 1b-Rebellen am Samstagabend den Fire-Wings Schwenningen mit 2:5 (0:2/1:2/1:1) geschlagen geben.

Vor knapp 80 Zuschauern in der Eiswelt Stuttgart und zahlreichen Zuschauer im facebook-Livestream (Novum in der Landesliga!!) entwickelte sich rasch eine packende  Begegnung, in welcher sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten.
Stuttgart versteckte sich dabei keineswegs, war bis in die Haarspitzen motiviert und lieferte den Helios-Cracks einen harten Schlagabtausch.
Das intensive Spiel nahm von Minute zu Minute immer mehr an Leidenschaft und Fahrt auf, aber beide konsequent arbeitenden Defensivabteilungen liesen keine Tore zu.
Druckvoll und mit deutlich mehr Zug zum Tor entwickelten dabei die routinierten Gäste, die in der 13. Minute durch Topscorer Mike Soccio im Powerplay in Führung gingen.
Stuttgart aber keineswegs geschockt und auch mit einigen guten Möglichkeiten, aber nach vorne hin fehlte die Kaltschnäuzigkeit und auch nötige Präzision im Abschluß.
63 Sekunden vor Drittelende dann ein unnötiger Bandencheck von Stuttgarts Youngster Janis Groß an Marcel Thome, der mit einer 5 + Spieldauer geahndet wurde, warum aber der Schwenninger “Rächer”, der im direkten Anschluß dann Janis in die Bande betoniert hat nur 2 Minuten erhält, ist nur schwer nachzuvollziehen.
Thome zog sich übrigens zum Glück keine Verletzung zu und kam kurze Zeit später wieder zurück aufs Eis.
Aber die Atmosphäre war ab jetzt aufgeheizt, und nach einer weiteren Strafzeit gegen Stuttgart gelang den Gästen durch Ivan Markus 4 Sekunden vor Ende das 0:2.
Sicherlich nicht unverdient, denn der Ex-Regionalligist setzte die deutlicheren Akzente, was sich auch in der Schussstatistik mit 11 Stuttgart/19 Schwenningen dokumentierte.
Ein knapper 0:2 Rückstand also zur ersten Pause, aber eine Überraschung lag dennoch weiter im Bereich des Möglichen, denn Schwenningen gelang bei weitem nicht alles und blieb daher nach wie vor auf Schlagdistanz.
Knapp 2 Minuten nach Beginn erhöhten dann die Gäste durch Jonas Falb auf 0:3, und DAS war jetzt mehr als ärgerlich, denn die Situation nach einem Schuss schien bereits geklärt, aber Schwenningen reagierte schneller und setzte den Nachschuss in die Maschen.
Stuttgart konterte jetzt mit heftigen Angriffen.
Schwenningens Defensive wurde sturmreif gespielt, der Anschlusstreffer lag in der Luft, aber fiel nicht…
Dann in der 29. Minute Scheibenverlust im Spielaufbau in der neutralen Zone und SERC-Spieler Andreas Erlenbusch setzte sich ab und die Scheibe im Nachschuss an Niklas Syguda vorbei zum 0:4.
Unglaublich!
Der Spielverlauf und das Ergebnis passten überhaupt nicht zusammen…

Nach dem niederschmetternden Rückstand neutralisierten sich beide Teams immer mehr.
Selbst Überzahl-Situationen halfen beiden nicht weiter.
Dann aber schlug Stuttgarts Sturmtank #8 Lorenz Neuhauser 2 Sekunden vor Drittelende zu und versenkte das Hartgummi mit einem satten Schuss aus halblinker Position zum mehr als verdienten 1:4.
Geht doch !
Auch wenn die spielstarken Schwenninger schwer zu bespielen sind, gibt es immer Wege den Gegner in Verlegenheit zu bringen.
1:4 Rückstand, noch 20 Minuten zu spielen, geht da noch was?

Im letzten Abschnitt ging es mit dem Tempo-Eishockey weiter, denn beide Kontrahenten gönnten sich keine Pause und das Spiel ging hin und her, rauf und runter.
Die Gäste gaben sich aber keine Blöße und erhöhten in der 47. Minute durch Kohn zum 1:5.
Das war in gewisser Hinsicht der entscheidende Treffer, denn auf beiden Seiten ging jetzt immer mehr die Kraft und dann auch die Konzentration verloren und Einzelaktionen waren gefragt.
So auch dann der 1b-Treffer in der 58. Minute durch #50 Jesper Leis, der das schwarze Spielgerät am eigenen Tor abholte, nach vorne zog und dann vom linken Bullykreis unters Schwenninger Dach ballerte zum 2:5-Schlußstand.

Fazit:
Glückwunsch dem Tabellenführer Fire-Wings Schwenningen, der die Vormachtstellung in der Landesliga eindrucksvoll untermauern konnte.
Trotz einer ihrer besten Leistungen der bisherigen Saison stehen die 1b-Rebellen zwar am Ende mit leeren Händen da, aber das ist kein Beinbruch, denn man spielte im Prinzip gegen eine erfahrene, abgezockte Top-Mannschaft und war durchaus in der Lage Paroli zu bieten.
Der Trend geht als weiter nach oben und man darf gespannt sein, wenn die 1b-Rebellen am kommenden Samstag um 18:45 Uhr auf der Neckarinsel gegen den Tabellenzweiten Esslingen antreten.

1b-Rebels Coach Eric Strieska:
“Ich bin stolz auf euch. Wir haben gegen eine Regionalliga-Mannschaft gesehen was möglich ist und haben gesehen, dass es Kleinigkeiten sind, an denen wir arbeiten müssen.
Wir müssen bereit sein noch einen Schritt mehr zu gehen, die Konzentration in manchen Aktionen länger hoch zu halten und wir müssen gieriger werden und konsequenter.
Wir müssen uns an unseren Plan halten bis zum Schluß, mir fehlen da manchmal 2-3 %, aber ich sehe auch die Entwicklung insgesamt, und die ist zu 100% top.
Die Kleinigkeiten werden wir uns über das Training holen!”

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda  (Goalie), Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Janis Groß, Jannik Pinder, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jesper Leis, Yannick Bartruff, Jonathan Krause, Michael Bartmann, Felix Feichter, Leo Schätzle.

 

Rebels 1b gegen Schwenningen

Rebels 1b gegen Schwenningen mit Live Moderation

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Samstag, 26. Januar 2019

Rebels 1b gegen Schwenningen

Rebels 1b gegen Schwenningen mit Live Moderation

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Samstag, 26. Januar 2019

der Wahnsinn geht weiter – 3:0 Sieg gegen Pforzheim

Pforzheim-Fluch besiegt

In einer über weite Strecken ausgeglichenen und kämpferischen Begegnung ringen die 1b-Rebellen die Bisons mit 3:0 (0:0/0:0/3:0) nieder und setzen damit ihren unglaublichen Siegeslauf fort.

Beide Mannschaften begannen hochkonzentriert und dynamisch, und es entwickelte sich ein schnelles, kampfbetontes und von gegenseitigem Respekt geprägtes Eishockeyspiel.
Beide Teams konnten nicht in etatmäßigen Formationen antreten. So mussten die Goldstädter unter anderem auf die Tormaschine Steffen Bischoff (Bandscheiben-Probleme) verzichten, aber auch auf der Rebellenseite fehlte z.B. Routinier und Spielmacher Leo Schätzle.
Wer einen packenden Schlagabtausch erwartete musste im Verlauf immer mehr erkennen das beide Besatzungen großen Wert auf solide Defensivarbeit legten.
Die ca. 90 Zuschauer sahen dabei kaum echte Torchancen, und wenn dann doch ein Schuss durchkommen sollte waren beide Hüter auf dem Posten.
Ein für Eishockey ungewöhnliches 0:0-Ergebnis auf der Anzeigentafel zeigte diesmal auch die realen Kräfteverhältnisse an.

Das sollte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts ändern.
Die Hausherren hatten mehr Spielanteile.
Es wurde mehr geschossen und der Pforzheimer Hüter Tobias Nuffer hatte dadurch erheblich mehr Arbeit.
Stuttgarts Nachwuchsspieler #11 Fabian Schneider hatte sogar die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber in einer 1 auf 0 Situation aus halbrechter Position.
Die Waldau-Truppe zeigte immer mehr Präsenz im Angriffsdrittel, aber Pforzheim hielt dagegen und wäre fast in Führung gegangen als Wittmann penaltyartig auf Syguda zustürmte.
Aber Stuttgarts letzte Bastion hatte wieder einen Sahnetag und vereitelte die Großchance.
Jetzt wurde es spannend, denn die Qualität der Chancen auf beiden Seiten nahm mit zunehmender Spieldauer deutlich zu.
Stuttgarts Abrissbirne Lorenz Neuhauser tankte sich aus der eigenen Zone nach vorne, brachte aber die Scheibe mit der Rückhand nicht über Nuffers Schoner.
Jetzt begann es zu knistern, jetzt lag was in der Luft….
Das Spieltempo war weiterhin enorm hoch und auch der Stressfaktor auf dem Eis schnellte nach oben.
Dann plötzlich der Führungstreffer der Waldau-Cracks durch Colin Wolf, aber das Pforzheimer Gehäuse war hier bereits verschoben und dadurch der Treffer annulliert.
Wieder musste man mit einem torlosen Remis in die Kabinen, was jetzt aber ärgerlich war, denn die Strieska-Cracks hatten zu diesem Zeitpunkt ein spielerisches Plus, was aber nichts Zählbares einbrachte.

Shutout für Niklas Syguda

Also hinein in das entscheidende letzte Drittel.
Die Hausherren versuchten jetzt ihre Offensivbemühungen weiter zu verstärken.
Pforzheim hingegen zog sich im Verlauf eine Strafzeit nach der anderen und war dadurch regelmäßig in Unterzahl.
Das nutzte Stuttgarts first scoring line in der 46. Minute gnadenlos aus.
Felix Feichter setzte sich auf links außen durch, seine Vorlage wurde zum Schuss und das Hartgummi lag plötzlich im Bisons-Gehäuse (1:0).
Jetzt entbrannte ein rassiges Eishockeyspiel mit allen Begleiterscheinungen.
Spielminute 50 – Stuttgart jetzt massiv im Vorwärtsgang- Pforzheim in der Penaltybox !
Wieder eine Powerplay-Situation und Neuzugang Michael Bartmann mit einem platzierten Schuss vom Slot und die Stuttgarter Arme gingen nach oben: 2:0 !
War dies die Entscheidung ?
Pforzheim stemmte sich jetzt mit großem kämpferischen Einsatz gegen die drohende Niederlage und setzte die Rebellen kurzzeitig unter erheblichen Druck.
Die Eisfläche wurde jetzt zum battle field.
Aber Stuttgart hat einen Goalie der Extra-Klasse zwischen den Pfosten:
Niklas “the octopus” Syguda
Ca. 2 Minuten vor Spielende wurde kurz die Sportart gewechselt, statt Pucks flogen die Fäuste und nachdem das reinigende Gewitter vorbei war, nahmen die Goldstädter ihren Hüter vom Eis und fingen sich prompt das finale 3:0 durch Lorenz Neuhauser (59. Min. empty net).
Und hätte Masaru Komiyama das Zielfernrohr etwas genauer eingestellt, wäre sogar ein 4:0 oder gar 5:0 möglich gewesen, aber das Spielgerät ging jeweils knapp daneben.
Das wäre dann aber doch des Guten zu viel gewesen…..es reicht.

Spiel, Satz, Sieg -STUTTGART !

Fazit:
Shutout für einen der besten Hüter der Liga: Glückwunsch Niklas Syguda !
Mit diesem Heimsieg gelang bereits der zweite Erfolg gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellenbereich.
Die 1b-Rebellen haben derzeit einen unfassbaren, sensationellen flow, der gerne noch länger anhalten darf.
Der Wendepunkt des Spiels:
Die Bisons nahmen sich die Auszeiten zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt als die Rebellen gerade das Heft in die Hand nahmen -und wurden dafür umgehend bestraft, was aber nichts an der Klasse der Filbey-Truppe ändert, denn es waren einige brenzlige Phasen zu überstehen und das spricht für die Pforzheimer Moral.

Das nächste Heimspiel der 1b-Rebellen wird wieder ein echter Knaller.
Am Samstag, den 26. Januar um 20 Uhr geben die Fire-Wings Schwenningen ihre Visitenkarte in der Eiswelt ab.
Das wird die ultimative Herausforderung der ganzen Saison !

Spielbericht:
1:0   46.Min. Felix Feichter (Lukas Borchert/Gregor Michalik) PP1
2:0   50.Min. Michael Bartmann (Marek Prokes) PP2
3:0      59.Min. Lorenz Heuhauser ENG

1b Rebels vs. Pforzheim Bisons 3:0 (0:0/0:0/3:0)

Für Stuttgart am Puck:
Niklas Syguda (Goalie), Max Jetter (Backup), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Yannick Barthruff, Tim Abendroth, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Dmitri Busch, Michael Bartmann, Felix Feichter, Darius Sirch.

Teammanager: Ole Abendroth
Trainer: Eric Strieska

Zuschauer: 90

Spieler auf Spielbericht:
Stutttgart: 15+2
Pforzheim: 11+2

Strafzeiten:
Stuttgart: 5×2 Min. + 10 Min. Prokes
Pforzheim: 9×2 Min.

Text/Bilder/Video: Ralf Seidel

Kabinenansprache von Coach Strieska nach dem Spiel: