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Sensationell: 1b-Rebels stürmen auf Platz 4


Auch im zweiten Saison-Duell behielten die Rebellen die Oberhand und konnten in einem zerfahrenen Spiel einen verdienten 8:4 (2:1/1:1/5:2) Sieg eintüten und warfen damit den Anker auf Tabellenplatz 4.
Die Gäste traten dabei in Minimal-Besetzung (10+2) an und konnten lange dagegenhalten, aber im letzten Drittel brach ein Strafzeiten-Tsunami auf die Adler ein, so dass das Spiel völlig aus den Fugen geriet.
Aber, um es gleich vorwegzunehmen, es war eine absolut faire Begegnung, ohne irgendwelche Einlagen aus der Welt des Boxsports.
Während aber die einen die Beurteilungen der Schiedsrichter ohne Kommentar akzeptierten, arbeiteten sich die anderen an der Spielleitung ab, und so wurde aus mancher Mücke (2.Min.-Strafe) innerhalb von Sekunden ein Elefant (Matchstrafe).
Aber, es wurde auch Eishockey gespielt….

Stuttgart übernahm dabei von Anfang an das Kommando und bestürmte vehement die gegnerischen Abwehrreihen.
Phasenweise powerplay-ähnliches Spielgeschehen, indem die Adler regelrecht in ihr Nest gedrängt wurden.
Aber es fehlte etwas Entscheidendes: die Tore.
Und so kam es wie es kommen musste…
Im typischen Reutlinger Stil ließ man vorne einen Stürmer an der Blauen “parken” und der wartete auf einen tiefen Pass, der dann auch kam und damit war der Weg frei zu einer 1 auf 0 Situation, und wenn dieser Stürmer dann auch noch Tilgner heisst, dann ist hiermit auch das 0:1 (5.Min.) erklärt.
“Machst du keins, kriegst du eins”….Damn!!!!
Aber dieser Betriebsunfall wurde kurze Zeit später korrigiert als #5 Philipp Rusch von links aus einem unmöglichen, spitzen Winkel knapp vor der Torauslinie der 1:1-Ausgleich (11.Min.) gelang.
Damit nicht genug…
Nach einem Reutlinger Fehlpass im Anschluss eines Bullys im Stuttgarter Verteidungsdrittel übernahm die #14 Yannick “Schwarzenegger” Barthruff das schwarze Spielgerät und stürmte bullenartig über alle Linien hinweg auf Reutlingens Keeper Manuel Rogge zu und machte kurzen Prozess: 2:1 (13.Min.)
Danach verflachten die Offensivbemühungen der Waldau-Truppe etwas und Reutlingen kam besser ins Spiel, ohne aber Akzente setzen zu können.

Im zweiten Abschnitt erwarteten viele der knapp 70 Zuschauer dann einen Stuttgarter Sturmlauf, um dem zahlenmäßig unterlegenen Gästen so richtig einzuheizen und daraus weitere Treffer zu generieren.
Aber, es kam anders…
Das Spiel plätscherte so vor sich hin und mancher Beobachter stand am Rande einer Gesichtslähmung, denn das Spielniveau ging unerklärlicherweise stetig nach unten:
hier ein Fehlpass, da ein schludriger Angriff- auf beiden Seiten ging nur noch sehr wenig.
Passend dazu dann auch das kuriose 3:1 Powerplay-Tor durch Stuttgarts Topscorer Darius Sirch in der 36.Min. als sein bereits durch Rogge parierter Schuss die Kufe von Reutlingens Matthiew Lewis berührte und von da ins eigene Tor rutschte.
Kaum war das Spiel aber wieder freigegeben schlugen die Gäste zurück.
Ein Onetimer von Adler Max Enz brachte den 3:2-Anschlußtreffer (37.Min.)
Könnte man im Eishockey ein Drittel streichen wäre dieses hier der große Favorit….

Das Spiel war also noch lange nicht entschieden.
Aber wenn der Sprung auf Platz 4 gelingen soll, dann war ein Sieg heute Pflicht und es war an der Zeit noch mindestens eine Schippe draufzulegen.
Das Spiel wurde etwas strukturierter und beide Teams jetzt mit Abschlüssen, ohne aber die jeweiligen Hüter in Bedrängnis zu bringen.
Dann brachen die letzten 13 Minuten an und das Spiel kippte langsam aus den Latschen.
Es begann das kurioseste Drittel der gesamten Saison…
Stuttgart im 4/3 Powerplay, und ein schlampiger Pass an der blauen Linie genügte Reutlingens Routinier Dominique “Turbo” Tilgner zum Durchmarsch und 3:3-Ausgleich (47. Min.).
Aber die Rebellen-Antwort durch #77 Michael Bartmann kam umgehend mit einem Schlenzer von der blauen Linie zum 4:3 (48. Min.).
Die Waldau-Truppe nahm nun das Heft wieder mehr in die Hand, einerseits begünstigt durch die regelmäßigen Boxenstopps der Gäste, aber auch die Zielstrebigkeit der eigenen Aktionen war plötzlich wieder da.
Als dann Rebels-Sturmtank Darius Sirch drei Minuten später zum Solo ansetzte, konnte er nur noch mit einem Foul am Abschluss gehindert werden, was mit einem Penalty geahndet wurde.
Diesen verwandelte er dann traumhaft sicher mit der Rückhand zum 5:3 (51. Min.).
Jetzt konnte man etwas durchatmen, denn die Fernsehturm-Kampfeinheit war wieder “back in business” und hielt die Fäden in der Hand.

Den Faden völlig verloren haben dagegen jetzt die Achalm-Adler, die sich fortan mit den Schiedsrichtern “auseinandersetzten” und dann reihenweise die Segel streichen mussten.
Es gab so ziemlich alles was das IIHF-rule book an Strafen hergab und damit war auch das Spiel völlig aus dem Tritt.
Als dann kurz danach in der 55. Minute die Rebellen in einem Doppelschlag durch Darius Sirch und 8 Sekunden später Leo Schätzle auf 7:3 erhöhten, sollte das die Entscheidung gewesen sein.
Trotzdem gaben sich die verbliebenen Gästespieler von der Achalm nicht auf und kamen durch Matthias Scheel noch zum 7:4.

Danach wurde der Luftraum für die Adler dann komplett geschlossen.
Minutenlange Unterbrechung wegen einer Bankstrafe, die dann innerhalb von Sekunden zum Totalausschluß eskalierte (siehe Video)
Die Bewunderung gilt hier dem Zeitnehmer und Punktrichter, die die ehrenvolle Aufgabe hatten das Geschehen zu dokumentieren.
Die Zuschauer waren hierbei komplett überfordert.
Knapp 2 Minuten vor Spielende folgte dann der 8:4-Endstand durch unseren japanischen Dauerbrenner Masaru Komiyama, der eine saubere Puck-Stafette erfolgreich beenden konnte.

Fazit:
Ein unglaubliches Spiel!
Letztlich steht auf der Anzeigetafel ein deutlicher, ja fast schon standesgemäßer Sieg und in 2-3 Wochen redet keiner mehr darüber, aber der Verlauf war schon bemerkenswert.
Aber egal, mit diesem Sieg gelingt der Sprung auf Platz 4 in der Landesliga und damit der größte Erfolg einer Stuttgarter Mannschaft seit Jahren.
Addiert man noch den Umstand hinzu das Ganze mit 4 Spielen weniger als die anderen  erreicht zu haben, dann gleicht das einer echten Sensation.

Die Saison 2018/19 ist hiermit Geschichte.
Der überragende Teamspirit in der Stuttgarter Kabine hat sich heuer endlich auch auf die Leistung übertragen.
Und das ist nicht nur so daher gesagt, sondern beschreibt das Miteinander im allerbesten, ehrlichsten Sinne.

Dazu gehören auch diejenigen, die das Team bei den vielseitigen Aufgaben während eines Heimspiels hinter der Bande unterstützt haben:
-Stadionsprecher Bernd Wegst, Punkterichterin und Legende Julia Wolter,
-die vielen, die z.B. die Strafbänke übernommen haben, darunter auch einige Frauen/Freundinnen von Spielern
-unserem Feel-Good-Manager, Meckatzer-Zapfer, Spieler-Papa und Kamera-Mann Gerd Schneider
-und natürlich unserem  Olav Schnier, der es ermöglichte ein Landesliga-Spiel professionell als Live-Übertragung auf YouTube zu bringen!

Ohne euch wäre das alles gar nicht möglich!!! VIELEN DANK DAFÜR !!!
Wir sehen uns kommende Saison wieder !

1b-Rebellen vs. TSG “Black Eagles” Reutlingen 8:4 (2:1/1:1/5:2)

Abschlusstabelle 2018/2019

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda (Goalie), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Carlo Sala de Llobet, Yannick Barthruff, Vinzent Capek, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jonathan Krause, Michael Bartmann, Felix Feichter, Nino Häberlen, Darius Sirch, Leo Schätzle

Spielbericht:
05.Min. 0:1 Tilgner (Lewis)
11.Min. 1:1 Rusch (Michalik)
13.Min. 2:1 Barthruff (Komiyama/Rusch)
——————————————–
36.Min. 3:1 Sirch PP1
37.Min. 3:2 Enz (Lewis/Scheel)
——————————————–
47.Min. 3:3 Tilgner (Feierabend/Hamm) SH1
48.Min. 4:3 Bartmann (Barthruff/Feichter) PP2
51.Min. 5:3 Sirch PENALTY
55.Min. 6:3 Sirch (Neuhauser/Feichter)
55.Min. 7:3 Schätzle (Sirch/Neuhauser) PP1
57.Min. 7:4 Scheel (Lewis/Enz)
59.Min. 8:4 Komiyama (Michalik)

Trainer: Eric Strieska
Teammanager: Ole Abendroth

Spieler auf Spielbericht:
Stuttgart 15+1
Reutlingen 10+2

Strafzeiten:
Stuttgart: 6 Minuten
Reutlingen:  114 Min.

Bericht/Video: Ralf Seidel
Fotos: Miro Halbych

Platz 4 im Visier – Adler im Anflug

​Am Freitagabend empfangen die 1b-Rebels die TSG “Black Eagles” Reutlingen zum letzten Heimspiel der Saison 2018/19.

Die Waldau-Truppe spielt in dieser Partie um den 4. Tabellenplatz, was im Prinzip jetzt schon eine Sensation darstellt, während die Gäste bereits vor diesem Spiel als Tabellenschlußlicht aus der Saison gehen werden.
Die Mannschaft hat unter der Woche akribisch gearbeitet und geht bestens vorbereitet in das Rückspiel.
Das Hinspiel in Reutlingen ging mit einem überraschend deutlichen 6:2-Auswärtssieg über die Bühne, was auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurückzuführen war.

Bei aller Vorfreude auf das letzte Spiel werden die 1b-Rebellen aber einen Fehler nicht machen: den Gegner unterschätzen!

Es wird darauf ankommen, das Spiel mit Köpfchen anzugehen und dabei am besten der Strafbank fern zu bleiben.
Die taktische Disziplin war damals im Hinspiel ein großes Plus und brachte letztlich die volle Punktzahl aus der Achalm-Stadt.

Also, alles auf Gefechtsstation:
gehen wir die letzte Aufgabe positiv, aber mit Respekt an und machen einfach dort weiter, wo wir gegen Esslingen aufgehört haben: mit vollem Einsatz!

1b-Rebels vs. TSG “Black Eagles” Reutlingen

Eiswelt Stuttgart
29.03.2019
Bully 20 Uhr

Schiedsrichter:
Ruben Schmidt
Ingo Lüsch

Starke kämpferische Leistung wurde nicht belohnt

Die 1b-Rebellen zogen sich mehr als achtbar aus der Affäre und unterlagen dem Meister aus Esslingen nach heftiger Gegenwehr mit 2:5 (0:1/2:2/0:2).
Trotz einiger Personalsorgen zeigten die aufopferungsvoll kämpfenden Waldau-Cracks eine gute Leistung und waren dem Gegner, der mit voller Kapelle antrat, über weite Strecken ebenbürtig.
Lange Zeit stand das Spiel auch auf des Messers Schneide, doch am Ende setzten sich die favorisierten Gäste durch und konnten so ihre Ausnahmestellung in der Landesliga bestätigen.

Vor 120 Zuschauern erwischten die 1b-Rebels den deutlich besseren Start ins Spiel.
Die Rebellen schafften es, den Gegner nicht ins Rollen kommen zu lassen und setzten überdies die ersten offensiven Akzente.
Die größte Chance zum Führungstreffer hatte Rebellen-Power-Forward Lorenz Neuhauser in der 5. Min., der in einer Top-Einzelleistung von der eigenen Blauen einen Sololauf durch die Esslinger Stellungen anzog und plötzlich allein vor Goalie Kurka stand, der aber parieren konnte.
Aber damit war die Szene noch nicht beendet, denn Neuhauser kam im Rebound wieder an die Scheibe und wieder war Esslingens Hüter auf dem Posten.
Stuttgart war im Verlauf das eindeutig spielbestimmende Team und hätte zu diesem Zeitpunkt bereits in Führung liegen können.
Esslingen fand kurioserweise bis dato nicht statt und hätte sich über einen 2-3 Tore Rückstand überhaupt nicht beschweren können, denn das Rebellen-Kommando stand defensiv stabil und kam druckvoll ins Angriffsdrittel.
Es fehlte lediglich der finale Abschluss und damit eine Würdigung auf der Anzeigetafel.
Dann plötzlich aus dem Nichts heraus der Führungstreffer der Gäste in der 15. Min. durch den Landesliga-Topscorer Kevin Frank!
Was für ein Schock: die einen spielen und die anderen machen die Tore….
Mit diesem äußerst unbefriedigenden Umstand ging es dann in die Kabinen.

Vinzent Capek

Wer dachte, dass es das nun war und der Treffer Wirkung zeigen wird, sah sich getäuscht.
Im Gegenteil, nach gerade mal 55 Sekunden im Mittelabschnitt zieht Felix Feichter über links ins gegnerische Drittel und spielt das schwarze Spielgerät traumhaft in den Slot auf Stuttgarts U17-Nachwuchsspieler Vinzent Capek und der überwindet Esslingens Hüter-Routinier Alex Kurka zum 1:1.
Zweites Landesliga-Spiel und der erste Treffer im Haifischbecken Seniorenhockey! Läuft …!

Für die Gäste war dieser Treffer ein echter Wachrüttler!
Der Tiger wurde geweckt, denn die Aktionen wurden langsam zielstrebiger und dadurch im Verlauf gefährlicher, was dazu führte, dass sich beide Mannschaften auf hohem Niveau mehr und mehr egalisierten.
Stuttgart trotz allem wieder mit mächtig Dampf unter den Kufen.
In der 28. Minute gelang dem Ex-Stuttgarter Patrick Schäffler die erneute Führung (1:2) als er zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz stand und die herrenlose Scheibe mit der Rückhand hinter Stuttgarts Niklas Syguda bringen konnte.
Die Gäste von der Neckarinsel zogen jetzt ihr Spiel auf und schnürten die Rebellen phasenweise in die eigene Zone ein.
Aber Stuttgarts Defensivschirme standen weiter bei 100%, so dass man eigentlich damit rechnete, dass dieser Spielstand auch in die Drittelpause genommen wird.
Aber dann kam die verrückte 40. Minute….
Stuttgart mit einem zu tiefen Pass nach vorne ins Angriffsdrittel und ein Esslinger Verteidiger machte sich auf den Weg nach hinten, aber Stuttgarts Kampfbomber Neuhauser schaltete kurz den Turbo zu und überrumpelte den Gegner, luchste ihm noch die Scheibe ab und brachte sie in den Slot, wo Julien Frey die Wahnsinnsaktion veredelte und zum 2:2-Ausgleich einschoss (39:42 Min.)
Direkt nach dem Bully dann der Schock als den Gästen direkt die erneute Führung gelang (2:3/39:50 Min.)
Was für ein Schlag ins Kontor!

Im Schlussabschnitt ließ das Team von der Neckarinseln dann keine Zweifel mehr aufkommen, denn unmittelbar nach Spielbeginn setzte man dem Spiel endgültig seinen Stempel auf und erhöhte innerhalb von 11 Sekunden auf 2:5 (42./43.Min.)!!!
Das kam jetzt überraschend, und war im Prinzip letztlich die Entscheidung.
Aber, trotz des Rückstands sollte der Esslinger Doppelschlag nicht zum Zusammenbruch führen, sondern eher noch ein Ansporn für eine regelrechte Stuttgarter Leistungsexplosion.
Die Rebellen warfen nochmal alles in die Waagschale, stellten auf 2 Reihen um und versuchten das Spiel durch zahlreiche Angriffe zu wenden.
Der Gegner hieß aber Esslingen, war letztlich zu abgekocht und zeigte warum er dieses Jahr wieder ganz oben in der Tabelle steht….

Fazit:
Es hat nicht sollen sein, trotzdem braucht sich keiner zu grämen, denn die Leistung geht trotz der Niederlage voll in Ordnung.
Läuferisch, kämpferisch und spielerisch war man dem Meister ebenbürtig.
Stuttgarts Kämpferherz wurde durch den deutlichen Rückstand auch in keinster Weise gebrochen.
Es war ein schnelles, attraktives und vor allem mit gerade mal insgesamt 3×2 Strafminuten faires Landesliga-Spiel mit einem verdienten Sieger.
Aber, der Abstand zwischen den beiden Neckarteams ist kleiner geworden, darauf kann man aufbauen.
Wir gratulieren der ESG Esslingen zum Sieg und Meistertitel, und freuen uns auf die nächsten Duelle im kommenden Jahr in der Landesliga.

Kabinenansprache Coach Strieska:
“Die Niederlage war unnötig und mit 3 Toren Abstand viel zu hoch. Schade das es heute nicht gereicht hat.
Wenn wir mit demselben Einsatz und Tempo am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Reutlingen so in unser letztes Spiel gehen, dann werden wir das Eis garantiert als Sieger verlassen.
Also, lasst uns diese Woche im Training nochmal richtig Gas geben, damit wir am Freitag zum Saisonabschluß die Punkte einsacken können!”

1b-Rebels vs. ESG Esslingen 2:5 (0:1/2:2/0:2)

0:1 14:34 Min. Kevin Frank (Dany Halbych/Patrick Schäffler)
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1:1 20:55 Min. Vinzent Capek (Felix Feichter)
1:2 27:04 Min. Patrick Schäffler (Dany Halbych/Kevin Frank)
2:2 39:42 Min. Julien Frey (Lorenz Neuhauser)
2:3 39:50 Min. Andrej Martin (Robin Morgenthaler)
———————————————–
2:4 41:52 Min. Kevin Frank (Patrick Schäffler/Dany Halbych)
2:5 42:03 Min. Marlo Gimmerthal (Stefan Baumann)

Für Stuttgart spielten:
Niklas Syguda (Goalie), Patrick Thierfelder (backup), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Carlo Sala de Llobet, Vinzent Capek, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jonathan Krause, Dmitri Busch, Michael Bartmann, Feix Feichter, Leo Schätzle

Zuschauer: 120

Strafzeiten:
Stuttgart 1×2 Min.
Esslingen 2×2 Min.

Text/Fotos/Video: Ralf Seidel, Miro Halbych

 

Die Siegesserie reißt – Stuttgart verliert in Schwenningen

SERC Fire-Wings vs. 1b-Rebels  7:3 (3:2/1:1/3:0)

Spielbericht vom Stuttgarter Goalie: Niklas Syguda

Puh, nach dem Spiel war erstmal Durchatmen und Beruhigen der Gemüter angesagt, nachdem das Spiel im Schlussabschnitt nochmal so richtig Fahrt aufgenommen hatte.
Aber der Reihe nach…

Die Stuttgarter reisten zwar dezimiert, es fehlte unter anderem der bis dato beste Scorer der Stuttgarter Darius Sirch, aber nicht ohne Ambitionen nach Schwenningen.
Nachdem man die letzten drei Spiele gewinnen konnte, erhoffte man sich die Partie so lange wie möglich offen halten zu können.
Schon beim Warm-up ließ sich aber erkennen, dass die Schwenninger mit ihrem 15+2 Kader die Saison keineswegs locker ausklingen lassen wollten.

Und so begann das Spiel direkt und ohne jegliche Abtastphase.
Nach 3 Minuten stand es bereits 1:0 für die Hausherren.
Vorausgegangen war ein sauber vorgetragener Angriff, der nach einem Pass vors Stuttgarter Tor mit dem Torerfolg gekrönt wurde.
Nur ganze 3 Minuten später dann ein identischer Angriff mit ebenfalls identischem Abschluss, wodurch Schwenninger auf 2:0 erhöhte.
Aus Stuttgarter Sicht fühlte man sich glatt wie im falschen Film.
So konnte man bis dahin auch einige Schüsse auf gegnerische Tor abgeben, musste aber erkennen, dass die Marschrichtung wohl doch etwas zu offensiv ausfiel und man seinen defensiven Aufgaben nicht ganz nachgekommen war.
Zu einem Umdenken im Stuttgarter Team führte schließlich das 3:0 in der 9. Spielminute.
Von dort an besann man sich wieder auf eine sattelfeste Defensive und baute aus dieser heraus das Spiel auf.
Belohnt wurde das ganze postwendend mit dem Anschlusstreffer.
Lorenz Neuhauser nutzte nur 25 Sekunden nach dem 3:0 seine Chance vor dem Tor eiskalt zum 3:1 aus.
Und damit nicht genug; die Jungs um Interimstrainer Ole Abendroth witterten ihre Chance und so war es in der 13. Spielminute erneut Lorenz Neuhauser, der den endgültigen Anschluss wieder herstellte.
Mit einem 3:2 ging es anschließend in die erste Pause.
Zwischenfazit: Der Beginn des Spiels ließ Böses erahnen, aber das Team erlangte seine Konzentration wieder, schaffte den Anschluss und gestaltete das Spiel weitestgehend offen.
Somit ergaben sich Chancen auf beiden Seiten.

Kaum hatte das zweite Drittel begonnen, musste Torhüter Niklas Syguda den Puck auch schon wieder aus seinem Gehäuse holen.
In der 23. Minute vollendete Schwenningen einen blitzsauberen Angriff zum 4:2 und zeigte damit, welche Qualitäten sie im Kader haben.
Den Verteidigern blieb in dieser Szene nicht anderes übrig, als eine Statistenrolle einzunehmen.
Wer nun aber glaubte, dass Spiel kippe zugunsten der Hausherren, der irrt, denn mit den 1b-Rebellen ist diese Saison wahrlich immer zu rechnen und so nutzte Leopold Schätzle nach 35 Minuten die Chance einer doppelten Überzahl zum erneuten 4:3 Anschlusstreffer.
Wahnsinn, wer hätte geglaubt, dass das Team gegen einen solch starken Gegner zwei Drittel lang mehr als nur mithalten kann.
Nach 40 Minuten ein gutes Spiel auf einem hohen Niveau, bei welchem die Schwenninger zwar die optische und schussstatistische Überlegenheit besaßen, die Stuttgarter aber niemals aufsteckten und beherzt weiter kämpften.

„Kämpfen“ ist in diesem Sinne auch das richtige Wort, um den Schlussabschnitt einzuleiten.
Das Spiel kippte nicht zugunsten einer Mannschaft, sondern vor allem zugunsten der Strafbank.
Die Zeitnehmer und vor allem die Schiedsrichter waren nun gefordert.
72 Strafminuten im letzten Drittel, darunter drei Spielausschlüsse, sprechen eine deutliche Sprache.
In der 45.
Und 48. Minute führte demnach ein Powerplay zu zwei Gegentoren, von denen man sich nicht mehr erholen konnte.
Schlussendlich sorgte dann das 7:3 in eigener Überzahl nach 54 Minuten für den endgültigen Knock-out der Rebels.
Leider etwas zu hoch ausgefallen ist somit das Ergebnis, da man sich insgesamt doch recht ordentlich präsentiert hatte.
Vor allem das letzte Drittel war dabei der Knackpunkt, indem man sich von der Schwenninger Spielweise aus dem Konzept hat bringen lassen.

Somit heißt es: Köpfe freikriegen!
In Schwenningen kann man schon mal gegen eine regionalligataugliche Mannschaft verlieren und man hat sich keinesfalls abschlachten lassen.
Weiter geht es dann am kommenden Freitag, den 22. März in der Eiswelt Stuttgart gegen des ESG Esslingen.
Dort gibt es noch einiges aus dem Hinspiel wiedergutzumachen!

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda (Golaie) Patrick Thierfelder (Backup), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Vinzent Capek, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jonathan Krause, Philip Schneider,Michael Bartmann, Leo Schätzle

Text: Niklas Syguda
Fotos: Gerd Schneider

Debakel in Esslingen

Die 1b-Rebellen enttäuschen beim Auswärtsspiel in Esslingen und verlieren nach schwacher Leistung auf der Neckarinsel mit 1:12 (1:3/0:4/0:5).
Die Waldau-Cracks konnten erstmals nicht an die bisher guten Spiele anknüpfen und kassieren nach dem Schwenninger-Heimspiel die zweite Niederlage in Serie.

Die 1b-Rebels taten sich im Spielaufbau unheimlich schwer und auch nach vorne hin schien man Blei an den Kufen zu haben.
Trotz zweier Powerplay-Situationen gelang es nicht den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen.
Die Gastgeber hatten zwar die besseren Torchancen, aber die Waldau-Cracks waren in der Lage ihre defensiven Stellungen zu verteidigen und auch nach vorne wurden Nadelstiche gesetzt.

Stuttgarts Torschütze Darius Sirch im Zweikampf

Aber nach knapp 14 Minuten schien das Spiel plötzlich zu kippen, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Esslinger nach einem Doppelschlag bereits mit 2:0.
Die Rebellen waren bis dahin immer noch nicht richtig im Spiel angekommen, aber zeigten mit dem kurz danach geglückten Anschlusstreffer durch Darius Sirch zum 2:1 genau die richtige Reaktion.
Aber Esslingen ließ nicht locker, nutzte die schleichende Stuttgarter Unsicherheit und erhöhte in der 17.Minute auf 3:1.

Im zweiten Abschnitt zunächst ein anderes Bild, denn die Waldau-Boys schienen wieder geerdet und spielten zumindest gut mit, ohne aber erfolgreich zu sein.
Hier wäre der richtige Zeitpunkt gewesen den Anschlusstreffer zu setzen, aber die erschreckend hohe Fehlerquote machte den Plan zunichte.
Als Esslingen, das die Unsicherheit knallhart ausnutzte, dann innerhalb knapp 8 Minuten 4 Treffer zum 7:1 gelang, war das Spiel bereits im zweiten Drittel entschieden.

Die Strieska-Cracks waren zwar noch um Schadensbegrenzung bemüht, aber das Debakel nahm seinen Lauf, denn kaum war das Spiel im letzten Drittel angepfiffen lag die Scheibe wieder im Stuttgarter Gehäuse und es sollte noch schlimmer kommen…
Die Zuordnungen stimmten überhaupt nicht mehr, viel zu umständlich und vorhersehbar waren sämtliche Stuttgarter Aktionen, und Esslingen war jetzt außer Rand und Band, so das am Ende ein für nicht möglich gehaltenes 12:1 für die Gastgeber zu Buche stand.

Fazit:
Glückwunsch nach Esslingen, klar verdiente Niederlage, da gibt es nichts zu beschönigen.
Weder das krankheitsbedingte Fehlen des Rebels-Topscorers Lorenz Neuhauser, noch die teilweise dubiosen Schiedsrichter-Entscheidungen in einer wichtigen Spielphase im zweiten Drittel oder andere Dinge sollen hier als Erklärung oder Ausrede herhalten.
Gegen einen solchen starken Gegner muss von Beginn bis zum Ende hin alles stimmen, denn kleinste Fehler werden umgehend bestraft.
Aber, das Team ist gefestigt genug, um die Niederlage einordnen zu können, denn wie bereits in den Vorjahren auch, gibt es immer solche Spiele wo man einfach die Schei… am Schläger hat.
Also, Betriebsunfall abhaken, nach vorne schauen, denn am Sonntag 10.02. geht es zu den Maddogs Mannheim, wo die Uhren wieder auf 00:00 stehen !

Ein sichtlich angefressener Coach Eric Strieska nach Spielende zum Team:
“Jungs, ein 12:1 geht gar nicht!
Es reicht nicht, nur 10-12 Minuten Eishockey zu spielen.
Es ist nur schwer nachvollziehbar das wir derart einbrechen und genau das falsch machen, was vorher deutlich angesprochen wurde.
Wenn wir in der Tabelle nach oben wollen, muss mehr kommen.
Wir müssen uns zu 100% an den Plan halten, egal ob wir 3:0 führen oder hinten liegen.
Der Plan ist unser grundlegendes Konzept. Es macht auch keinen Sinn sich über Schiris aufzuregen, nein, nutzt die Spielunterbrechung zur Kommunikation untereinander, sprecht mehr miteinander, arbeitet miteinander und lasst euch nicht von den äußeren Umständen beeinflussen.
Das wir das können, haben wir ja bereits gegen Balingen, Pforzheim und Schwenningen bewiesen.
Also, kurz darüber nachdenken, abhaken und nächste Woche ins Training kommen.
Beim nächsten Spiel hauen wir ein anderes Ding raus, denn wir können es definitiv besser !!!”

Für Stuttgart am Start:
Niklas Syguda (Goalie), Patrick Thierfelder (backup), Marek Prokes, Carlo Sala de Llobet (A), Colin Wolf, Gregor Michalik (A), Jonathan Krause, Philipp Rusch, Fabian Schneider, Yannick Barthruff, Ole Abendroth, Julien Frey, Darius Sirch, Leo Schätzle (C)

Eric Strieska und Goalie Alex Kurka beim handshake

Fotos: Miro “the legend” Halbych
Text: Ralf Seidel

 

Siegesserie reißt – 2:5 Niederlage gegen Schwenningen

Die Überraschung ist ausgeblieben.
In einer spannenden und umkämpften Partie mussten sich die 1b-Rebellen am Samstagabend den Fire-Wings Schwenningen mit 2:5 (0:2/1:2/1:1) geschlagen geben.

Vor knapp 80 Zuschauern in der Eiswelt Stuttgart und zahlreichen Zuschauer im facebook-Livestream (Novum in der Landesliga!!) entwickelte sich rasch eine packende  Begegnung, in welcher sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten.
Stuttgart versteckte sich dabei keineswegs, war bis in die Haarspitzen motiviert und lieferte den Helios-Cracks einen harten Schlagabtausch.
Das intensive Spiel nahm von Minute zu Minute immer mehr an Leidenschaft und Fahrt auf, aber beide konsequent arbeitenden Defensivabteilungen liesen keine Tore zu.
Druckvoll und mit deutlich mehr Zug zum Tor entwickelten dabei die routinierten Gäste, die in der 13. Minute durch Topscorer Mike Soccio im Powerplay in Führung gingen.
Stuttgart aber keineswegs geschockt und auch mit einigen guten Möglichkeiten, aber nach vorne hin fehlte die Kaltschnäuzigkeit und auch nötige Präzision im Abschluß.
63 Sekunden vor Drittelende dann ein unnötiger Bandencheck von Stuttgarts Youngster Janis Groß an Marcel Thome, der mit einer 5 + Spieldauer geahndet wurde, warum aber der Schwenninger “Rächer”, der im direkten Anschluß dann Janis in die Bande betoniert hat nur 2 Minuten erhält, ist nur schwer nachzuvollziehen.
Thome zog sich übrigens zum Glück keine Verletzung zu und kam kurze Zeit später wieder zurück aufs Eis.
Aber die Atmosphäre war ab jetzt aufgeheizt, und nach einer weiteren Strafzeit gegen Stuttgart gelang den Gästen durch Ivan Markus 4 Sekunden vor Ende das 0:2.
Sicherlich nicht unverdient, denn der Ex-Regionalligist setzte die deutlicheren Akzente, was sich auch in der Schussstatistik mit 11 Stuttgart/19 Schwenningen dokumentierte.
Ein knapper 0:2 Rückstand also zur ersten Pause, aber eine Überraschung lag dennoch weiter im Bereich des Möglichen, denn Schwenningen gelang bei weitem nicht alles und blieb daher nach wie vor auf Schlagdistanz.
Knapp 2 Minuten nach Beginn erhöhten dann die Gäste durch Jonas Falb auf 0:3, und DAS war jetzt mehr als ärgerlich, denn die Situation nach einem Schuss schien bereits geklärt, aber Schwenningen reagierte schneller und setzte den Nachschuss in die Maschen.
Stuttgart konterte jetzt mit heftigen Angriffen.
Schwenningens Defensive wurde sturmreif gespielt, der Anschlusstreffer lag in der Luft, aber fiel nicht…
Dann in der 29. Minute Scheibenverlust im Spielaufbau in der neutralen Zone und SERC-Spieler Andreas Erlenbusch setzte sich ab und die Scheibe im Nachschuss an Niklas Syguda vorbei zum 0:4.
Unglaublich!
Der Spielverlauf und das Ergebnis passten überhaupt nicht zusammen…

Nach dem niederschmetternden Rückstand neutralisierten sich beide Teams immer mehr.
Selbst Überzahl-Situationen halfen beiden nicht weiter.
Dann aber schlug Stuttgarts Sturmtank #8 Lorenz Neuhauser 2 Sekunden vor Drittelende zu und versenkte das Hartgummi mit einem satten Schuss aus halblinker Position zum mehr als verdienten 1:4.
Geht doch !
Auch wenn die spielstarken Schwenninger schwer zu bespielen sind, gibt es immer Wege den Gegner in Verlegenheit zu bringen.
1:4 Rückstand, noch 20 Minuten zu spielen, geht da noch was?

Im letzten Abschnitt ging es mit dem Tempo-Eishockey weiter, denn beide Kontrahenten gönnten sich keine Pause und das Spiel ging hin und her, rauf und runter.
Die Gäste gaben sich aber keine Blöße und erhöhten in der 47. Minute durch Kohn zum 1:5.
Das war in gewisser Hinsicht der entscheidende Treffer, denn auf beiden Seiten ging jetzt immer mehr die Kraft und dann auch die Konzentration verloren und Einzelaktionen waren gefragt.
So auch dann der 1b-Treffer in der 58. Minute durch #50 Jesper Leis, der das schwarze Spielgerät am eigenen Tor abholte, nach vorne zog und dann vom linken Bullykreis unters Schwenninger Dach ballerte zum 2:5-Schlußstand.

Fazit:
Glückwunsch dem Tabellenführer Fire-Wings Schwenningen, der die Vormachtstellung in der Landesliga eindrucksvoll untermauern konnte.
Trotz einer ihrer besten Leistungen der bisherigen Saison stehen die 1b-Rebellen zwar am Ende mit leeren Händen da, aber das ist kein Beinbruch, denn man spielte im Prinzip gegen eine erfahrene, abgezockte Top-Mannschaft und war durchaus in der Lage Paroli zu bieten.
Der Trend geht als weiter nach oben und man darf gespannt sein, wenn die 1b-Rebellen am kommenden Samstag um 18:45 Uhr auf der Neckarinsel gegen den Tabellenzweiten Esslingen antreten.

1b-Rebels Coach Eric Strieska:
“Ich bin stolz auf euch. Wir haben gegen eine Regionalliga-Mannschaft gesehen was möglich ist und haben gesehen, dass es Kleinigkeiten sind, an denen wir arbeiten müssen.
Wir müssen bereit sein noch einen Schritt mehr zu gehen, die Konzentration in manchen Aktionen länger hoch zu halten und wir müssen gieriger werden und konsequenter.
Wir müssen uns an unseren Plan halten bis zum Schluß, mir fehlen da manchmal 2-3 %, aber ich sehe auch die Entwicklung insgesamt, und die ist zu 100% top.
Die Kleinigkeiten werden wir uns über das Training holen!”

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda  (Goalie), Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Janis Groß, Jannik Pinder, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jesper Leis, Yannick Bartruff, Jonathan Krause, Michael Bartmann, Felix Feichter, Leo Schätzle.

 

Rebels 1b gegen Schwenningen

Rebels 1b gegen Schwenningen mit Live Moderation

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Samstag, 26. Januar 2019

Rebels 1b gegen Schwenningen

Rebels 1b gegen Schwenningen mit Live Moderation

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Samstag, 26. Januar 2019

der Wahnsinn geht weiter – 3:0 Sieg gegen Pforzheim

Pforzheim-Fluch besiegt

In einer über weite Strecken ausgeglichenen und kämpferischen Begegnung ringen die 1b-Rebellen die Bisons mit 3:0 (0:0/0:0/3:0) nieder und setzen damit ihren unglaublichen Siegeslauf fort.

Beide Mannschaften begannen hochkonzentriert und dynamisch, und es entwickelte sich ein schnelles, kampfbetontes und von gegenseitigem Respekt geprägtes Eishockeyspiel.
Beide Teams konnten nicht in etatmäßigen Formationen antreten. So mussten die Goldstädter unter anderem auf die Tormaschine Steffen Bischoff (Bandscheiben-Probleme) verzichten, aber auch auf der Rebellenseite fehlte z.B. Routinier und Spielmacher Leo Schätzle.
Wer einen packenden Schlagabtausch erwartete musste im Verlauf immer mehr erkennen das beide Besatzungen großen Wert auf solide Defensivarbeit legten.
Die ca. 90 Zuschauer sahen dabei kaum echte Torchancen, und wenn dann doch ein Schuss durchkommen sollte waren beide Hüter auf dem Posten.
Ein für Eishockey ungewöhnliches 0:0-Ergebnis auf der Anzeigentafel zeigte diesmal auch die realen Kräfteverhältnisse an.

Das sollte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts ändern.
Die Hausherren hatten mehr Spielanteile.
Es wurde mehr geschossen und der Pforzheimer Hüter Tobias Nuffer hatte dadurch erheblich mehr Arbeit.
Stuttgarts Nachwuchsspieler #11 Fabian Schneider hatte sogar die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber in einer 1 auf 0 Situation aus halbrechter Position.
Die Waldau-Truppe zeigte immer mehr Präsenz im Angriffsdrittel, aber Pforzheim hielt dagegen und wäre fast in Führung gegangen als Wittmann penaltyartig auf Syguda zustürmte.
Aber Stuttgarts letzte Bastion hatte wieder einen Sahnetag und vereitelte die Großchance.
Jetzt wurde es spannend, denn die Qualität der Chancen auf beiden Seiten nahm mit zunehmender Spieldauer deutlich zu.
Stuttgarts Abrissbirne Lorenz Neuhauser tankte sich aus der eigenen Zone nach vorne, brachte aber die Scheibe mit der Rückhand nicht über Nuffers Schoner.
Jetzt begann es zu knistern, jetzt lag was in der Luft….
Das Spieltempo war weiterhin enorm hoch und auch der Stressfaktor auf dem Eis schnellte nach oben.
Dann plötzlich der Führungstreffer der Waldau-Cracks durch Colin Wolf, aber das Pforzheimer Gehäuse war hier bereits verschoben und dadurch der Treffer annulliert.
Wieder musste man mit einem torlosen Remis in die Kabinen, was jetzt aber ärgerlich war, denn die Strieska-Cracks hatten zu diesem Zeitpunkt ein spielerisches Plus, was aber nichts Zählbares einbrachte.

Shutout für Niklas Syguda

Also hinein in das entscheidende letzte Drittel.
Die Hausherren versuchten jetzt ihre Offensivbemühungen weiter zu verstärken.
Pforzheim hingegen zog sich im Verlauf eine Strafzeit nach der anderen und war dadurch regelmäßig in Unterzahl.
Das nutzte Stuttgarts first scoring line in der 46. Minute gnadenlos aus.
Felix Feichter setzte sich auf links außen durch, seine Vorlage wurde zum Schuss und das Hartgummi lag plötzlich im Bisons-Gehäuse (1:0).
Jetzt entbrannte ein rassiges Eishockeyspiel mit allen Begleiterscheinungen.
Spielminute 50 – Stuttgart jetzt massiv im Vorwärtsgang- Pforzheim in der Penaltybox !
Wieder eine Powerplay-Situation und Neuzugang Michael Bartmann mit einem platzierten Schuss vom Slot und die Stuttgarter Arme gingen nach oben: 2:0 !
War dies die Entscheidung ?
Pforzheim stemmte sich jetzt mit großem kämpferischen Einsatz gegen die drohende Niederlage und setzte die Rebellen kurzzeitig unter erheblichen Druck.
Die Eisfläche wurde jetzt zum battle field.
Aber Stuttgart hat einen Goalie der Extra-Klasse zwischen den Pfosten:
Niklas “the octopus” Syguda
Ca. 2 Minuten vor Spielende wurde kurz die Sportart gewechselt, statt Pucks flogen die Fäuste und nachdem das reinigende Gewitter vorbei war, nahmen die Goldstädter ihren Hüter vom Eis und fingen sich prompt das finale 3:0 durch Lorenz Neuhauser (59. Min. empty net).
Und hätte Masaru Komiyama das Zielfernrohr etwas genauer eingestellt, wäre sogar ein 4:0 oder gar 5:0 möglich gewesen, aber das Spielgerät ging jeweils knapp daneben.
Das wäre dann aber doch des Guten zu viel gewesen…..es reicht.

Spiel, Satz, Sieg -STUTTGART !

Fazit:
Shutout für einen der besten Hüter der Liga: Glückwunsch Niklas Syguda !
Mit diesem Heimsieg gelang bereits der zweite Erfolg gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellenbereich.
Die 1b-Rebellen haben derzeit einen unfassbaren, sensationellen flow, der gerne noch länger anhalten darf.
Der Wendepunkt des Spiels:
Die Bisons nahmen sich die Auszeiten zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt als die Rebellen gerade das Heft in die Hand nahmen -und wurden dafür umgehend bestraft, was aber nichts an der Klasse der Filbey-Truppe ändert, denn es waren einige brenzlige Phasen zu überstehen und das spricht für die Pforzheimer Moral.

Das nächste Heimspiel der 1b-Rebellen wird wieder ein echter Knaller.
Am Samstag, den 26. Januar um 20 Uhr geben die Fire-Wings Schwenningen ihre Visitenkarte in der Eiswelt ab.
Das wird die ultimative Herausforderung der ganzen Saison !

Spielbericht:
1:0   46.Min. Felix Feichter (Lukas Borchert/Gregor Michalik) PP1
2:0   50.Min. Michael Bartmann (Marek Prokes) PP2
3:0      59.Min. Lorenz Heuhauser ENG

1b Rebels vs. Pforzheim Bisons 3:0 (0:0/0:0/3:0)

Für Stuttgart am Puck:
Niklas Syguda (Goalie), Max Jetter (Backup), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Yannick Barthruff, Tim Abendroth, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Dmitri Busch, Michael Bartmann, Felix Feichter, Darius Sirch.

Teammanager: Ole Abendroth
Trainer: Eric Strieska

Zuschauer: 90

Spieler auf Spielbericht:
Stutttgart: 15+2
Pforzheim: 11+2

Strafzeiten:
Stuttgart: 5×2 Min. + 10 Min. Prokes
Pforzheim: 9×2 Min.

Text/Bilder/Video: Ralf Seidel

Kabinenansprache von Coach Strieska nach dem Spiel:

1b-Rebels nach langer Pause in Balingen gefordert

Nach zuletzt über 4 (!) spielfreien Wochen greifen die Rebellen wieder ins Rennen der Landesliga BW ein.
Am Samstag, 15. Dezember geht die Reise ins Eisbären-Gehege zum Tabellennachbarn EC Balingen.

Die aktuelle Landesliga-Tabelle liest sich extrem seltsam und man muss schon genau hinsehen, um entsprechende Rückschlüsse ziehen zu können.
Balingen steht auf einem ungewohnten 5. Platz und genau dahinter befindet sich aktuell das Waldau-Team.
Die Truppe um Eisbären Spielertrainer Popek hat aber bereits 5 Spiele absolviert und dabei 8 Punkte ergattern können, Stuttgart spielte 2 Partien und ging bis dato leer aus.
Diese kuriose Situation ist dem Rückzug des FSV Schwenningen aus dem Spielbetrieb und einigen Spielabsagen geschuldet und so ist die große Wartezeit erklärt, was aber alles andere als positiv ist.

Nach den ersten beiden Spielen war die neuformierte Eiswelt-Crew drauf und dran sich zu finden.
Einem starken Auftaktspiel gegen Balingen, dass man zwar mit 1:3 verlor, folgte in Pforzheim eine 3:6 Niederlage, obwohl man hier bereits mit 3:0 in Führung lag und das Potential andeuten konnte.
Danach begann die Zwangspause und damit war der workflow dahin, denn ein Training kann ein Spiel nie ersetzen. Erst der Wettkampf bringt ein Team in die Spur und lässt Automatismen entstehen.
Mit diesem Handikap geht es also Richtung Hohenzollern und im Prinzip erfolgt hier wieder ein Neustart in die Saison.


Neuigkeiten aus dem Stuttgarter Kader:
Mit Philipp Rusch und Jannik Pinder werden  2 Neuzugänge ihr Debüt im Stuttgarter Landesliga-Trikot geben.
Herzlich willkommen im Team und viel Erfolg im Eishockey Haifischbecken Baden-Württemberg.

Trotz all den widrigen Umständen ist Stuttgart heiss auf dieses Spiel….
Lets get ready for some hockey !

Face-off in Balingen ist um 19:45 Uhr.

Schiedsrichter: Nadja Matic/Jakob Rütschle

1b-Rebels fiebern Auftakt entgegen

Es geht wieder los !
Die Landesliga-Truppe um Coach Eric Strieska startet am Freitag Abend zur Prime Time um 20 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Eisbären Balingen in die neue Saison.
Dazu werden wie immer zahlreiche Zuschauer erwartet. Wie der Buschfunk meldet, kommt der komplette Balinger Fanclub sowie ein Abordnung aus Pforzheim, was für einen stimmungsvollen Rahmen sorgen wird: It’s a hockey night in Stuttgart

Schwerer kann ein Start nicht sein, denn mit dem Hohenzollern-Team kommt ein absoluter Prüfstein unter den Fernsehturm, der letzte Saison kurz vor einer Sensation stand und Freiburg beinahe vom Sockel gestossen hätte.
Erst im letzten Spiel konnten sich die Wölfe im Penaltyschießen in Pforzheim über die Ziellinie retten.
Die Favoritenrolle des Auftaktspiels dürfte hiermit  hinreichend geklärt sein, was aber nicht nur aufgrund der abgelaufenen Saison gilt, denn auch in der Vorbereitung lieferte man sich mit dem Schweizer Drittligisten Herrischried ein beachtliches Spiel, dass man zwar knapp mit 6:4 verlor, aber dennoch ein Ausrufezeichen setzen konnte.
Auch das erste Ligenspiel in Reutlingen zeigt bereits zu diesem Zeitpunkt eindeutig die Richtung an: die dortigen Adler wurden in einem turbulenten Match mit 8:5 regelrecht aus dem Nest geschossen.

Neuzugang: Marek Prokes

Die 1b-Rebellen treffen also auf einen bereits eingespielten Gegner, der als offizielles Saisonziel  eine Platzierung zwischen Platz 1 und 3   ausgibt und mit Sicherheit auch entsprechend so auftreten wird.

In der letzten Saison belegten die Waldau-Cracks  einen respektablen 6. Platz, aber so ganz zufrieden war man im Rebellen-Hauptquartier damit nicht, denn neben vielen tollen Spielen wie z.B. gegen Esslingen wurden einige zu leichtfertig abgegeben, was das Saisonziel Platz 5 in weite Ferne schweben lies.
Das Team hatte zudem krankheitsbedingt große Personalprobleme, so dass man oft mit Notbesetzung auflief und trotz großem Kämpferherz den Kürzeren zog.
Das “Sahnehäubchen” war dann noch die schwere Verletzung von Coach Strieska im Freiburg-Spiel, dass der ganzen Misere noch die Krone aufsetzte.
Dies alles ist aber passé, die Uhren sind auf Null gestellt, der Blick geht nach vorne.

Der Kader ist trotz einiger Abgänge im Stamm gleich, denn den Abgängen stehen interessante Zugänge entgegen und vorallem, und das ist das Wichtigste: der alles überragende Teamspirit ist ungebrochen.
Die Vorfreude ist riesig, jeder ist auf dieses Auftakt-Spiel fokussiert, hochmotiviert und, wer weiß, vielleicht ist es sogar gut so, dass zu diesem Zeitpunkt mit den Eisbären ein richtiges Brett vor der Tür steht.
Im Abschlußtraining am Donnerstag geht es nochmal richtig zur Sache, der Schlachtplan wird nochmal abgearbeitet und finale Szenarien geprobt.
Stuttgart ist bereit – Balingen kann kommen.

Wir freuen uns auf ein spannendes, attraktives Landesliga-Spiel gegen unsere Sportfreunde aus Balingen.

TRUST THE MAGIC OF BEGINNINGS

Freitag, 26.10.2018
Bully 20:00 Uhr
Eiswelt Stuttgart

Schiedsrichter:
Sebastian Hilse
Axel Beitze

Season Check-in der 1b-Rebels

Marcel Santi, Niklas Syguda

Endlich ist es soweit.
Auch für die 1b-Rebellen geht es nach der langen Sommerpause wieder los.
11 Feldspieler plus Goalie Niklas Syguda waren am Samstag 08.09.2018 in der Eiswelt Stuttgart am Start, um sich gemeinsam unter der Anleitung von Coach Eric Strieska langsam den “Flugrost” von den Rippen zu trainieren, der sich bei manchem im Urlaub angesetzt hat.
Auf dem Eis stand die obligatorische Gewöhnung an die grundlegenden Bewegungsmuster auf dem Programm, was immer die Voraussetzung für alles weitere ist.
Grundlegende Devise: langsam von einfachen zu komplexeren Bewegungsabläufen zu kommen ohne dabei die Belastung gleich zu Beginn zu hoch anzusetzen.
Da man erst am Fr. 26.Oktober mit einem Heimspiel gegen Balingen startet ist noch genügend Zeit, um sich wieder auf das notwendige Niveau zu bringen.
Wie jedes Jahr beginnt jetzt die härteste Phase der Saison, aber die Freude endlich wieder eine Handbreit gefrorenes Wasser unter den Kufen zu haben, lässt jeden Eishockeyspieler diese Notwendigkeit mit einem Lächeln ertragen. 🙂

Greifen wir wieder an im epischen Kampf um Tore und Punkte.