Kategorie: Landesliga 1b

1b-Rebellen halten nur zwei Drittel mit – 13:1-Niederlage in Balingen

Im letzten Spiel der Saison kassieren die Waldau-Boys bei den Eisbären vor großer Kulisse eine deutliche 13:1 (3:1/8:0/2:0)-Niederlage.

Die Marschrichtung war klar: nur mit defensiver Disziplin kann man hier bestehen.
Der Gegner soll bereits in der neutralen Zone nicht nur die Scheibe , sondern auch die Lust verlieren und gezwungen werden das Spielgerät tief zu spielen, wobei bereits hier ein Knackpunkt war, denn die Popek-Truppe überrannte den Stuttgarter Defensivverband förmlich, der eigentlich noch gar nicht so richtig im Spiel war.

bal2Mit viel zu großem Respekt, und wahrscheinlich auch beeindruckt durch die große Zuschauerzahl (knapp 200) schien eine kurzzeitige Lähmung eingetreten, die nach nicht einmal 3 Minuten in eine 1:0-Führung der Gastgeber mündete.
Es dauerte eine gewisse Zeit bis man die Schutzschilde hochgefahren hatte, was auch nötig war, denn der Gegner trug seine Angriffe in Warpgeschwindigkeit vor und die 1b-Rebels hatten große Mühe sich schadlos zu halten.
In der 15. Minute dann das Undenkbare, als ein energisches Nachsetzen den gegnerischen Verteidiger hinter dem Balinger Gehäuse unter Druck setzte und die Scheibe über Jonathan Krause, Yannick Barthruff und Leo Schätzle schließlich den Weg ins Tor fand (1:1).
Da dürfte so manchen Balinger Anhänger der Bierbecher aus der Hand gefallen sein.
Aber kaum hatte er ihn wieder aufgehoben, lag das schwarze Spielgerät wieder im Stuttgarter Torgehäuse (2:1, 16.Min.).
Knapp 2 Minuten danach dann sogar das 3:1, was dem Spielverlauf so gar nicht entsprach, denn die Gastgeber hatten eindeutig mehr Spielanteile, aber im Stuttgarter Kasten stand Patrick Thierfelder seinen Mann und hielt seine Farben weiter im Spiel.
Aus Rebellen-Sicht trotz Rückstand eigentlich ein Achtungserfolg, denn man schaffte es irgendwie immer wieder mit vereinten Kräften den Puck aus dem Drittel zu bringen.

Bal1Dann kam der zweite Spielabschnitt und das Spiel bekam Schlagseite, mächtige Schlagseite.
In Unterzahl hielt man gegen die anrückenden Balinger zunächst noch tapfer dagegen. Kaum war die Zeit um, kassierten die Abendroth-Cracks das 4:1 und es begann die “gottlose” Zeit…
Der Eishockeygott streifte sich offenbar ein Balinger Trikot über, nicht anders ist es zu erklären das alles, aber auch wirklich alles daneben ging.

Harte, tiefe Pässe aus der eigenen Zone wurden von den Balinger noch vor der Blauen abgefangen, gerade noch im letzten Moment parierte Schüsse landeten umgehend aussichtsreich bei einem Balinger Stürmer und Bandenabpraller entwickelten sich zu astreinen Sahnezuspielen für eine 100%-Tormöglichkeit.
Natürlich war nicht alles Zufall, aber phasenweise hatte es den Anschein als wäre auch die Hartgummischeibe grün eingefärbt…
Die 1b-Rebels standen jetzt unter gewaltigen Dauerdruck, die Zuschauer peitschten die Eisbären durch die Arena und am Ende stand ein ernüchterndes 11:1 auf der Anzeigentafel.
Ein Gruß nach oben, besser geht es nicht…

bal5Man braucht keine 2 Semester Psychologie studiert zu haben, um sich vorzustellen, was in der Stuttgarter Kabine los war.
Aber man raufte sich für den letzten Abschnitt nochmal zusammen, die Devise: ein “sich-Abschlachten-lassen” wird es nicht geben !
Und tatsächlich, es wurde besser.
Die Abwehr stabilisierte sich, man war jetzt auch näher am Mann und spielte auch deutlich aggressiver.
Balingen zwar immer noch feldüberlegen, aber es war nicht mehr ganz so einfach wie im 2. Drittel.
In der 48. Minute schlugen die Gastgeber im Powerplay erneut zu (12:1), und setzten dann 4 Minuten vor Ende dann den Schlusspunkt zum 13:1.

Fazit:
Gratulation nach Balingen. Faire Truppe, gutes Spiel, verdienter Sieger.
Gratulation an beide Stuttgarter Goalies.
Es mag nach so einer heftigen Packung seltsam anmuten hier die Goalies hervorzuheben, aber ohne diese beiden wäre es mit Sicherheit zum Total-Untergang gekommen.
Es spricht für die Konzentration und Nervenstärke einen big save nach dem anderen abzuliefern, und sich nicht entmutigen zu lassen, wenn das Hartgummi doch einmal hinter einem einschlägt. Chapeau !

Die Saison 2017/2018 ist nun Geschichte und lebt nur noch in einem Ordner auf der Geschäftsstelle mit vielen Erinnerungen fort.
Es gab viele Höhepunkte z.B. mit dem überragenden Derby-Sieg gegen Esslingen und auch andere grandiosen Landesligaspiele, die man mitunter verlor, aber dem Gegner dabei nichts schenkte.
Bemerkenswert war hier immer der Umgang mit diesen Niederlagen.
In der Kabine danach ging es immer wertschätzend, konstruktiv kritisierend und im besten Sinne positiv zu.
Dies alles zeichnet ein echtes Team aus.
Der Spruch, dass man den Teamspirit erst in der Niederlage erkennt, trifft in hier vollumfänglich zu.
Unabhängig vom Tabellenplatz hat man sich wieder ein Stück weiterentwickelt, oder wie es der Trainer Eric Strieska ausdrücken würde: wir haben die Messlatte wieder ein Stück nach oben verschoben.
Daran gilt es in der neuen Saison weiter zu arbeiten.

Wir bedanken uns bei den immer zahlreicher werdenden Supportern, und dem Team um das Team herum, ohne die ein Spielbetrieb nicht möglich wäre.
Danke an Ole Abendroth für seinen Einsatz als Interimstrainer, Danke an die Stadionsprecher, insbesondere an den unermüdlichen Bernd Wegst und natürlich an die Zeitnehmer-Legende und gute Fee des Stuttgarter Eishockeys Julia Wolter.
Ohne euch wären wir gar nichts !

Wir sehen uns wieder, zur neuen Saison 2018/19 !

Eisbären Balingen vs. Stuttgart Rebels 1b  13:1 (3:1/8:0/2:0)

Für Stuttgart am Schläger:
Patrick Thierfelder (Goalie bis 31.Min.), Niklas Syguda (Goalie ab 31.Min.), Dennis Wanner, Gregor Michalik, Valentin Weymann, Max Klöckner, Yannick Barthruff, Masaru Komiyama, Veit Wenzel, Josip Strutz, Julien Frey, Jonathan Krause, Daniel Kolev, Kjell Wenzel, Leo Schätzle
Trainer: Ole Abendroth
Mannschaftsleiter: Ralf Seidel

Text/Video/Fotos: Ralf Seidel

schwerer Brocken zum Saisonfinale – 1b-Rebels reisen nach Balingen

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Dreh- und Angelpunkt: Leo Schätzle

Die Tabellensituation der Waldau-Cracks ist eindeutig: aus eigener Kraft ist der angestrebte 5. Tabellenplatz nicht zu halten.
Und am Samstag geht es zudem noch Richtung Hohenzollern zum Landesliga-Topteam Eisbären Balingen.
Die 1b-Rebellen könnten mit einem Auswärtssieg Geschichte schreiben, denn seit Jahren ist die Festung Balingen für Stuttgart uneinnehmbar.
Der Haken dabei: ein Erfolgserlebnis an der Eyach ist so wahrscheinlich wie der Bau einer Eishockey-Arena am Max-Eyth-See in Stuttgart.

Der aktuelle Tabellenführer spielt eine überragende Saison und steht zu Recht oben, wobei die Eisbären auf Schützenhilfe angewiesen sind, wenn sie mit der Meisterschaft liebäugeln sollten, denn der EHC Freiburg steht im Prinzip kurz davor.

Im ersten Spiel unterlagen die Strieska-Boys mit 8:5, zeigten aber Comeback-Qualitäten der ersten Kategorie, als man sich im zweiten Drittel wieder ins Spielgeschehen arbeitete und den
Favoriten kurzzeitig im Schwitzkasten hatte. Es roch damals verdammt nach einer Überraschung, aber die Gäste sind eine routinierte Truppe, die bereits über viele Jahre zusammenspielt und das merkt man auf dem Eis sehr deutlich.

Die 1b-Rebellen befinden sich derzeit wieder auf dem aufsteigenden Ast, trotz den zuletzt deutlichen Niederlagen war der Aufwärtstrend im letzten Heimspiel gegen Pforzheim nicht zu übersehen.
Ob es am Samstag im Hexenkessel zu Balingen zu einer ähnlichen Eisbären-Schockstarre kommt wie im Vorrunden-Spiel bleibt abzuwarten.

Nicht nur auf dem Eis, sondern auch hinter der Bande gibt es ein riesen Spektakel mit Gewinnspiel, Freibier und weiteren Fanaktionen, so dass auch der Rahmen der Veranstaltung mit dazu beitragen wird, dass die Halle aus allen Nähten platzt.

Wir freuen uns auf ein faires, spannungsgeladenes Spiel bis zur letzten Sekunde und werden nochmal alles in die Waagschale werfen.
“Jedes Spiel muss erst gespielt werden…”, so der Spruch des Rebellen-Headcoachs Pavol Jancovic.
Recht hat er !

Samstag, 24.März 2018
Eishalle Wasserwiesen
Bully 19:45 Uhr

Schiedsrichter: Kai Veser (EHC Freiburg), Jessica Voß (EV Ravensburg)

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1b-Rebels ziehen sich trotz 2:6 Niederlage achtbar aus der Affäre

Die 1b-Rebellen verlieren das letzte Heimspiel der Saison gegen die Bisons aus Pforzheim mit 2:6 (1:3/1:1/0:2).

Nein, die beste Saisonleistung war es sicherlich nicht.
Aber das war letzten Endes auch nicht wichtig, denn zum ersten Mal nach vielen Spielen trat man kadermäßig wieder einigermaßen komplett an.
Kurz vor Spielbeginn musste zwar dann noch die Aufstellung etwas umgekrempelt werden, da Stürmer Felix Feichter krankheitsbedingt passen musste, aber nach den letzten Spielen sah es doch wieder relativ gut aus.
Diese Umstände merkte man dem ersten Abschnitt deutlich an.

Die Hausherren spielten zunächst ordentlich mit und setzten durchaus Akzente, während die Gäste, die keineswegs überragend agierten, so langsam die größeren Spielanteile übernahmen, weil kleine Fehler umgehend zu brenzligen Situationen führten. Die logische Konsequenz dann das 0:1 in der 6. Minute durch den Pforzheimer Jeckel.
Stuttgart weiter um eine klare Linie bemüht, aber es lief einfach nicht wie gewohnt. Viele kleine Unsicherheiten führten immer wieder zu leichten Scheibenverlusten.
Als dann den Goldstädtern in der 11. Minute das 0:2 gelang sah sich Coach Abendroth gezwungen dem Treiben mit einer Auszeit ein Ende zu setzen.
Aber es sollte zunächst nicht fruchten, ein Stellungsfehler in der Stuttgarter Defensive brachte zunächst das 0:3 durch den Ex-Stuttgarter Steffen Bischoff (12. Minute).

DSC08969Aber es wurde danach besser, deutlich besser.
Die spielerische “Schlagseite” kippte von Minute zu Minute.
Auch wenn das Pforzheimer Offensiv-Spiel nicht ganz unter Kontrolle zu bekommen war, so liefen jetzt deutlich mehr Aktionen Richtung Pforzheimer Tor.
Der Lohn dann in der 18. Minute als ein blitzsauberer Angriff über einen genialen Pass von Jonas Mauch auf Leo Schätzle zum Anschlusstreffer führte (1:3).
Schade, dass kurz danach die Pausensirene dem aufkommenden Lauf ein Ende bereitete, aber im nächsten Abschnitt ging es zum Glück unvermindert weiter.

Die 1b-Rebellen spielten jetzt wie ausgewechselt und hatten die Partie immer mehr im Griff.
In der 23. Minute dann der Auftritt von Stuttgarts japanischer Kampfmaschine Masaru Komiyama mit einem Schuss vom Slot direkt ins Bison-Gehäuse zum 2:3.
Stuttgart hatte jetzt kurzzeitig die Lufthoheit.
Im Prinzip lag der Ausgleich in der Luft, wollte aber nicht fallen. Die Gäste hatten zum einen das nötige Glück, auf der anderen Seite aber auch routinierte Defensivspieler, die zu diesem Zeitpunkt den Vorsprung halten konnten.

Es war die stärkste Spielphase der Eiswelt-Cracks, und der Ausgleich wäre hier mehr als verdient gewesen, so aber rannte man dem verkorksten Spielstart weiter hinterher.
Die Partie nahm jetzt insgesamt deutlich an Niveau zu und es entwickelte sich ein heftiger Schlagabtausch.
Kurz vor Ende des Drittels dann doch noch ein Treffer. Leider auf der falschen Seite, als man zu weit aufgerückt war und Steffen Bischoff einen Reisepass an Stuttgarts Hüter Jetter vorbei ins Tor veredeln konnte.
Diese 2:4 war aber keineswegs die Entscheidung, denn das Spiel auf Augenhöhe lies noch keinen Sieger erkennen.

Im letzten Drittel und nach knapp 5 Minuten dann ein kurioses Pforzheimer Tor. Ein Flachschuss wurde von Niklas Syguda, der mittlerweile für Jetter im Stuttgarter Kasten stand, mit dem Handschuh am Boden pariert. Der Schiedsrichter, der gute Sicht hatte, zeigte zunächst nichts an, und als mancher bereits mit einem Bully rechnete, wurde auf Tor entschieden.
Das war nun bitter…2:5…aus dem Nichts…

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Faire Partie mit nur je 2 Strafminuten. Im Bild: Chris Pratnemer, Masaru Komiyama

Stuttgart war kurzzeitig irritiert und hatte gleich im Anschluss eine weitere heikle Situation zu überstehen als Pforzheims Torjäger Bischoff allein auf das Stuttgarter Gehäuse zulief, aber zum Glück seinen Meister in Niklas Syguda fand.
Die 1b-Rebellen warfen nun nochmal alles nach vorne. Die Cracks um Ken Filbey verteidigten aber routiniert, so dass fast kein Durchkommen war.
Der finale Stoß erfolgte dann in der 50. Minute als man die Scheibe nach dem Abfangen eines gegnerischen Zuspiels unglücklich ins eigene Tor abfälschte und die Gäste so zum entscheidenden 2:6 kamen.

Eigentlich fast schon sinnbildlich für die ganze Partie, die man nicht hätte so verlieren müssen, auch wenn der Gegner sicherlich insgesamt betrachtet leichte Feldvorteile verbuchen konnte.
Trotzdem bleibt ein positives Fazit.
Es geht wieder bergauf, wenngleich die Feinabstimmung durch die vielen Ausfälle der letzten Zeit natürlich noch fehlt.
Aber auf diese Leistung kann man aufbauen.
Was im Hinblick auf das letzte Spiel kommenden Samstag in Balingen auch von großer Bedeutung sein wird.

Für Stuttgart am Schläger:
Max Jetter (Goalie), Niklas Syguda (backup, ab 3. Drittel Goalie), Carlo Sala de Llobet, Colin Wolf, Veit Wenzel, Gregor Michalik, Jonathan Krause, Yannick Barthruff, Janis Groß, Masaru Komiyama, Julien Frey, Jesper Leis, Jonas Mauch, Daniel Kolev, Darius Sirch, Leo Schätzle

Text/Bilder: Ralf Seidel

1b-Rebels wollen die Sensation – letztes Heimspiel gegen Pforzheim

Am kommenden Samstag, 17. März empfangen die 1b-Rebellen den aktuellen Tabellenvierten aus Pforzheim.
Eröffnungsbully in der Eiswelt Stuttgart ist wie gewohnt um 20 Uhr.

DSC08449Nimmt man das Ergebnis der ersten Begegnung zur Hand, sind die Pforzheim Bisons klarer Favorit.
In der Vorrunde verloren die Eiswelt-Cracks in der St.Maur Eishalle deutlich mit 5:0, und setzten dabei den Niederlagen-Trend der letzten Jahre gegen die Gäste fort.

Diese Saison läuft es allerdings auch bei den Filbey-Cracks nicht nach Plan: sensationellen Siegen wie zum Beispiel in Freiburg, folgten unerklärliche Niederlagen, so dass man dank des sinus-artigen Leistungsverlaufs nicht wie gewohnt ganz vorne steht und die Meisterschaft im Prinzip abhaken kann.
Eine große Rolle spielt dabei sicherlich die immer noch ungeklärte Eishallen-Situation, die eine Planung mehr als erschwert.

Die Bison-Herde hat mit Steffen Bischoff und Chris Pratnemer die überragenden Akteure an Bord, die mit allen Wassern gewaschen sind und jedes Eiskristall in der Stuttgarter Eiswelt kennen.
Beide spielten mehrere seasons für die Regionalliga-Rebellen und haben aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung die Fähigkeit in engen Gefechtssituationen kühlen Kopf zu bewahren und ein Team zu führen.

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…nach dem Spiel in Freiburg

Die Waldau-Cracks müssen sich nach den letzten Spielen mit hohen Niederlagen zunächst wieder neu sortieren und aufstellen.
Das Ganze dann auch noch ohne Coach Eric Strieska, der sich -wie berichtet- in Freiburg eine schwere Verletzung zugezogen hat.
Er liegt derzeit im Krankenhaus und wurde bereits operiert.
Gute Besserung und eine schnelle Genesung !

Stuttgarts Reserve-Infanterie durchwandert also gerade ein tiefes sportliches und mentales Tal, wobei man aber eines festhalten kann: die Moral ist absolut intakt!
Daran ändert auch das derzeitige sportliche Sturmtief über der Waldau nichts, im Gegenteil das Team rückt dabei noch enger zusammen.

Ole
Ole Abendroth

Bestes Beispiel: Ole Abendroth.
Er ging von sich aus sofort in die Verantwortung und übernahm spontan das Traineramt.

Die Mannschaft haut sich derzeit im Training nochmal voll rein, und der eine oder andere hat sich bereits wieder an Bord zurückgemeldet.

Inwieweit sich das Team zahlenmäßig für Samstag aufstellt ist noch nicht abschließend gesichert, denn man muss zunächst sehen wie die Trainingseinheiten laufen und die Belastungen verkraftet werden.
Aber immerhin, die Tendenz geht langsam in Richtung “Licht am Ende des Tunnels”.

Ob es zu einer Sensation reicht, sei mal dahingestellt, auf jeden Fall will man sich zuhause im letzten Heimspiel nochmal ordentlich präsentieren.

bghppWie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören war, kommt eine Fan-Abordnung des Rebels-Fanclubs “Blau-Gelbe Horde” und auch von Pforzheimer Seite werden die liga-bekannten “Puck Pirates” am Start sein und den entsprechenden Rahmen bilden.

Es wird also einiges los sein auf der Waldau.
Freuen wir uns auf einen tollen, spannenden Hockey-Abend!

Wir haben (k)eine Chance, nutzen wir sie.

Eiswelt Stuttgart
Samstag 17.03.2018
Bully 20:00 Uhr

Schiedsrichter:
Ruben Schmid (EC Balingen)
Ingo Lüsch (TSG Reutlingen)

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1b-Rebels chancenlos in Freiburg – schwere Verletzung von Eric Strieska

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Es kam wie es kommen musste…
Wie im Vorfeld bereits erwartet, kassieren die 1b-Rebels in Freiburg mit 18:1 (6:0/6:1/6:0) eine heftige Klatsche.
Mit nur 12 einigermaßen gesunden Feldspielern trat man die Reise ins Badische an, um seinen Landesliga-Pflichten nachzukommen.
Alles was noch in der Lage war die Schlittschuhe zu binden war am Start, selbst Coach Eric Strieska stand seinen Jungs als Verteidiger zur Seite, um sich dem turmhohen Favoriten entgegenzustellen.

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Gute Besserung: Eric Strieska

Aber, dies alles geriet zur Nebensache, denn in der 10. Minute und beim Stand von 2:0 zog sich Coach Eric Strieska einen schwere Verletzung zu, als er im high-speed Modus hinter dem gegnerischen Tor ohne Fremdeinwirkung in die Bande krachte.
Er wurde umgehend in der Universitätsklink Freiburg ärztlich behandelt mit der niederschmetternden Diagnose: Wadenbeinbruch und Syndesmoseband-Abriss !
Vom Spiel selber gibt es danach nicht mehr allzu viel zu berichten, denn neben dem Verlust einer tragenden Säule, sollte auch der Schock das Stuttgarter Spiel maßgeblich beeinflussen.
Der einzige Stuttgarter Treffer gelang Jesper Leis in der 33. Minute auf Pass von Marcel Giese zum zwischenzeitlichen 9:1.
Erwähnenswert ist auch das faire Spiel insgesamt, denn es gab im ganzen Spiel nur 2 Minuten (!), was auch an der souveränen Leitung durch das Schiedsrichtergespann lag, darunter dem Kult-Schiedsrichter Peter Stratz, der hier nach über 40 Jahren sein Abschiedsspiel gab.
Wir bedanken uns noch bei den Freiburger Verantwortlichen, die sich direkt am Anschluss in der Stuttgarter Kabine nach der Verletzung erkundigten und auf diesem Wege die besten Genesungswünsche überbrachten.

Am kommenden Samstag um 20 Uhr kommen dann die Bisons aus Pforzheim zum letzten Heimspiel auf die Waldau.
Bis dahin gilt es die Reihen neu zu sortieren, um das Saisonziel mit Platz 5 nicht aus den Augen zu verlieren.
Als Interimstrainer hat sich bereits Ole Abendroth angeboten, der das komplette coaching im Saisonfinale gegen Pforzheim (H) und Balingen (A) übernehmen wird.

Eric, halt die Ohren steif, am Samstag spielt das Team für dich !

Wir bedanken uns für den vorbildlichen, sportlichen Teamspirit in Freiburg bei:
Max Jetter (Goalie), Marcel Santi, Colin Wolf, Jesper Leis, Schneider Philip, Marcel Giese, Masaru Komiyama, Veit Wenzel, Timo Gläßgen, Julien Frey, Eric Strieska, Jonathan Krause, Kjell Wenzel

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Photo Michael Morgenstern(Betreuer der 1b EHC Freiburg) – Verabschiedung von EHC-Referee Peter Stratz, seit vielen Jahren Obmann der Schiedsrichter im EBW

1b-Rebels stehen vor schweren Wochen – auswärts in Freiburg

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Kampfbereit: Masaru Komiyama

Am Sonntag liegen die Dinge klar auf der Hand.
Die Wölfe aus Freiburg benötigen noch 2 Siege, und wären damit Meister der Landesliga BW.
Die 1b-Rebellen hingegen kommen derzeit auf dem Zahnfleisch daher.
Der Mannschaftsbus gleicht mehr einem Krankentransporter….

Die derbe 11:0-Klatsche letzte Woche in Mannheim wurde zwar am grünen Verbandstisch mit 0:5 für Stuttgart gewertet, da die Maddogs einen Spieler ohne Spielberechtigung eingesetzt haben, aber es ist derzeit personell keine Besserung in Sicht.
Die 1b-Rebellen gehen durch ein gewaltiges Tal…

“Blut, Schweiß und Tränen”- jeder muss seinen Part erledigen, dass das Saisonfinale halbwegs vernünftig über die Bühne geht, denn personell steht man am Limit und die Situation bleibt mehr als angespannt.
Das Saisonziel mit Platz 5 ist zwar immer noch machbar, aber unter diesen Voraussetzungen scheint es beinahe unerreichbar.

Im ersten Aufeinandertreffen in der Eiswelt Ende November 2017 traf man auf spielstarke Breisgauer, die mit Tobi Bräuner einen Ex-DEL2-Crack in ihren Reihen haben, der das Spiel maßgeblich beeinflusst. Der Kader ist herausragend und über jeden Zweifel erhaben.
Dies durften auch die Black Eagles Reutlingen letztes Wochenende erfahren, die vom Freiburger Express mit 15:0 regelrecht aus der eigenen Eishalle geschossen wurden.
Die Torgestänge sind heute noch in Reparatur…

Tabelle05_03_2018
Euphorie auf der einen Seite, nacktes Überleben auf der anderen Seite.
Aber, wenn man dem Ganzen noch etwas Positives abringen will ist es die Tatsache, dass man sich trotzdem ins Badische aufmacht, um die Stuttgarter Flagge zu verteidigen !
Eine Spielabsage ist keine Option.
Allergrößter Respekt für diese sportliche Einstellung, egal was kommt, wir werden uns in der alt-ehrwürdigen Franz-Siegle-Eishalle bis zur Schluss-Sirene wehren.

FreiburgFranz-Siegle-Eishalle Freiburg
11.03.2018
Bully 17:15 Uhr


Schiedsrichter:

Torsten Werner (ERC Waldbronn), Jessica Voß (EV Ravensburg)

1b geht in Mannheim mit 11:0 unter

Timo Gläßgen
Danke: #39 Timo Gläßgen

Die 1b-Rebellen kamen am Samstag Abend in der Mannheimer SAP-Arena (Nebenhalle 1) mit 11:0 (0:0/6:0/5:0) unter die Räder.

Einen Tag vor dem Spiel standen noch 14+1 Spieler in der Kaderliste.
Noch vor der Abfahrt auf der Waldau kam dann die erste Absage.
Unterwegs in Richtung Mannheim fahrend, folgten dann die nächsten…
Schlußendlich liefen dann 11+1 zum Warmmachen aufs Eis bis dann ein kreidebleicher Timo Gläßgen, der sich zuvor 2x in der Kabine übergeben hatte, signalisierte, dass er zwar nicht einsatzfähig ist, aber er dennoch dem Team weiterhelfen will, indem er sich zumindest mit auf die Bank setzt.
Nach kurzer Beratung mit Interims-Trainer Ole Abendroth, der eigentlich dagegen war (“Gesundheit geht vor”) blieb er dann zunächst als Joker auf der Bank.
Soviel zu den Umständen an diesem Abend.

BullyAls man dann noch sah, dass der Gegner aufgrund der Kader-Masse (17+2) kaum Platz zum Warmlaufen hatte, waren auch die taktischen Vorgaben klar: Positionen halten, schnelle Wechsel und Scheibe tief, wenn es anders nicht möglich war.
Dies gelang im ersten Abschnitt auch sehr gut.
Überraschenderweise waren die Gastgeber nicht in der Lage geordnet ins Angriffsdrittel zu fahren, denn die 1b-Rebellen hatten bereits an der blauen Linie ihren ersten Verteidigungswall aufgebaut und liesen entweder den Gegner oder die Scheibe passieren, aber nie beides gleichzeitig.
Kurzum: das Stuttgarter Platoon operierte glänzend !

DSC08847Als die Waldau-Cracks merkten dass das planlose Anrennen der Maddogs im Prinzip nicht fruchtete, setzte man auch eigene Akzente.
Insbesondere die spielstarke #80, Felix Feichter, tauchte ein ums andere Mal gefährlich vor dem Maddogs Gestänge auf und hatte sogar die große Chance seine Farben in Führung zu bringen.
Die Gäste versuchten trotzdem weiter immer wieder anzulaufen, und hielten das Tempo hoch, um die Schutzschirme der Rebellen über das Tempo zu destabilisieren.
Dies sollte aber nicht zum Erfolg führen, und so ging man mit einem, doch etwas überraschenden 0:0 in die Kabinen.
Danach brachen die Stuttgarter Schutzschirme komplett zusammen….
Innerhalb von 49 Sekunden (!) kassierte die Abendroth-Truppe gleich zu Beginn 3 Treffer in Folge und der Mannheimer Druck wurde daraufhin weiter forciert.
AuszeitCoach Abendroth sortierte zwar in einer Auszeit noch mal seine Formationen, aber die “verrückten Hunde” hatten jetzt klar die Oberhand und überrannten die Rebellen ein ums andere mal.
Rebellen-Hüter Niklas Syguda pfiffen die Scheiben nur so um die Ohren. Er war der mit Abstand meistbeschäftigste Mann auf dem Eis und rettete sein Team mit Glanztaten vor dem Totalverlust.
Das Spiel der Gastgeber lief nun auf Hochtouren, der Dauerdruck zeigte nun erstmals die geplante Wirkung.
Die Konzentration der Waldau-Boys lies jetzt auch deutlich nach. So erklären sich auch die drei weiteren Treffer zum 6:0 im zweiten Drittel.
In der Kabine appellierte dann Kapitän Gregor Michalik nochmal an den Kampfgeist, aber wer die Gesichter gesehen hat und vorallem die Körperhaltung von einigen, so zeigten sich hier bereits deutlich die Spuren der Dauerbelastung.
DSC08850Die Geschichte des letzten Abschnitts ist daher auch schnell erzählt.
Wieder 3 schnelle aufeinander folgende Treffer zum mittlerweile 9:0 liesen die letzten Stuttgarter Reserven auf Null sinken, dann rappelte man sich zwar wieder auf und kam wieder zu einem geordneten Spielaufbau und sogar zu Chancen, aber die SAP-Cracks konnten dennoch zweimal nachlegen zum finalen Schlußstand von 11:0.

Jetzt heißt es für die 1b-Rebels, sich mit intensiven Trainingseinheiten auf das kommende Wochenende vorzubereiten, und auch mental den heftigen Dämpfer gegen Mannheim abzuhaken.
Am kommenden Sonntag wartet dann das schwere Auswärtsspiel gegen die Freiburger Zweitliga-Vertretung.

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda (Goalie), Denis Simin, Gregor Michalik, Yannick Barthruff, Masaru Komiyama, Veit Wenzel, Timo Gläßgen, Daniel Kolev, Felix Feichter, Kjell Wenzel, Ronny Panse, Leopold Schätzle
Trainer: Ole Abendroth
Mannschaftsleiter: Ralf Seidel

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Ergebnisse

Kampf um Platz 5 eröffnet- auswärts gegen Maddogs Mannheim

Noch vier Spiele stehen auf dem Landesliga-Plan der 1b-Rebellen, wobei die Maddogs auf dem Papier der vermeintlich leichteste Gegner sind, denn die letzten 3 Spiele haben es in sich: mit Freiburg (A), Pforzheim (H) und Balingen (A) stehen die Spitzen-Teams der Landesliga BW hinter der roten Linie !

"C" Gregor Michalik - Rebellen-Leader
Rebellen-Anführer –
“C” Gregor Michalik

Doch zunächst liegt der Fokus auf den SAP-Cracks, die sich in dieser Saison neu formiert und einen schier unglaublichen Auftakt hingelegt haben, indem sie in Stuttgart als Penalty-Sieger vom Eis gingen, um dann auswärts beim Favoriten Freiburg ebenfalls zu punkten und dasselbe Phänomen gegen Zweibrücken schafften -in jedem Spiel wurde gepunktet!
Der neue B-Lizenz Trainer Claus Unser startete also furious in die Saison, musste aber relativ schnell erkennen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, denn bereits in den folgenden Spielen setzte es einige empfindliche Niederlagen, was sich in der Tabelle als vorletzter Platz dokumentiert.
Eine mögliche Ursache liegt sicherlich in den Strafzeiten: knapp 30 Minuten/Spiel stehen in der Statistik zu Buche, was auch hier zum vorletzten Platz in der Fair-Play-Tabelle führt.
Stuttgarts Geschwader steht hier übrigens mit 12,2 Min/Spiel ganz oben auf Platz 1, doch das nur am Rande, denn in der “richtigen” Tabelle hinkt man dem Saisonziel (Platz 5) etwas hinterher.
Das Spiel in Mannheim ist also von zentraler Bedeutung.
Will man nochmal alles dransetzen und die Black Eagles Reutlingen in Bedrängnis bringen und sich Luft nach unten verschaffen, so ist ein Auswärtssieg fast schon Pflicht – auch im Hinblick auf das “extreme” Restprogramm.
Stand heute werden sich am Samstag fast 3 komplette, hochmotivierte Blöcke in Richtung Mannheim aufmachen und nochmal alles in die Waagschale werfen.
Lassen wir uns inspirieren vom Teamspirit des DEB-Teams, das gezeigt hat was alles möglich ist….
Achtung Monem, STUTTGART KOMMT !

Samstag 03.März
SAP-Nebenhalle
Bully 20:30 Uhr

Schiedsrichter: Frank Hunt (ESC Hügelsheim 09), Bernd Issler (EHC Freiburg)

Tabelle_25_02_2018

1b Rebels auf der Jagd nach den Punkten 14 bis 16

Nach einer knapp zweiwöchigen, beinahe unerträglichen Pause wartet am kommenden Samstag um 20 Uhr endlich die nächste Aufgabe auf die 1b-Rebellen.
In eigener Halle werden die Black Eagles Reutlingen zum Derby erwartet.

Die Bilanz gegen das Team von der Achalm ist saisonübergreifend alles andere als rosig.
Bisher wartet man nämlich immer noch auf einen Sieg.
Die Unterschiede zwischen Stuttgart und Reutlingen sind dabei letztlich gering, da sollte man sich von den bisherigen Spielen und der aktuellen Tabellensituation nicht täuschen lassen.
Etwas anders als noch in den vergangenen Saisons, spielen die Adler diese Saison nicht so konstant, wie man es von ihnen eigentlich gewohnt ist, denn Verletzungen warfen das Team dabei immer wieder zurück.
Aktuell betroffen: Reutlingens Forward Matthias Schreiber, der in Mannheim einen Schlüsselbeinbruch erlitten hat.
Von hier aus die besten Genesungswünsche ins Adler-Nest !

Tabelle04_02_2018Aber das Team hat noch andere Topleute am Start, allen voran der Ex-Stuttgarter Dominique “Turbo” Tilgner, der Allrounder der Landesliga, der in seiner Karriere bereits alle (!) Positionen gespielt hat, inkl. Goalie !
Ein äußerst erfahrener Spieler, der durch seine präzisen Pässe der Spieleröffnung immer wieder entscheidende Impulse liefert, aber auch als Vollstrecker gefürchtet ist.

Es gilt in erster Linie, das altbekannte Reutlinger Spielsystem zu unterbinden, indem dicht gestaffelt verteidigt wird, und vorne ein Stoßtrupp auf Abfangkurs geht, um dann in Puck-Besitz im Verband nach vorne zu rücken und blitzschnell aus der Tiefe des Raumes zuzuschlagen.

Das heißt für die Rebellen im Umkehrschluss sich in Geduld zu üben, das eigene Spiel aufzuziehen, die vielen engen Räume aufzubrechen und vor allem konsequent die Möglichkeiten zu nutzen -ohne dabei die Defensivarbeit zu vernachlässigen.

Stuttgart trifft also auf einen “maximal unbequemen” Gegner gegen den man sich bisher immer sehr schwer getan hat.
In der Vorbereitung hatte man nach einem Marathon-Penaltyschießen das Nachsehen und im Meisterschaftsspiel in Reutlingen zog man mit 8:4 den Kürzeren.

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Das Team um Kapitän Gregor Michalik hat die Woche über hart trainiert, ist hochmotiviert und will im vorletzten Heimspiel der Saison unbedingt ein weiteres Derby für sich entscheiden, nachdem man bereits die übermächtigen Esslinger mit einer Niederlage zurück auf die Neckarinsel schicken konnte.

Ob Trainer Eric Strieska seine Wunschformation aufs Eis schicken kann ist aktuell noch fraglich, aber aller Voraussicht nach wird Stuttgart mit einem A-Team die Adler in Empfang nehmen.

Für Spannung ist also gesorgt, zumal, wenn man seitens der Hausherren das Ziel, den Angriff auf die vorderen Tabellenplätze, nicht aus den Augen verlieren will.

1b-Rebels vs. TSG Reutlingen
Eiswelt Stuttgart
Anpfiff: 20 Uhr

Schiedsrichter: Axel Beitze, Bastian Steingross

Restprogramm:
Sa,03.März-19:30 Uhr-Maddogs Mannheim 1b – 1b Rebels
So,11.März-17:15 Uhr-EHC Freiburg 1b – 1b Rebels
Sa,17.März-20:00 Uhr-1b Rebels – Bisons Pforzheim
Sa,24.März-19:45 Uhr-Eisbären Balingen – 1b Rebels

Text/Bild/Video: Ralf Seidel

dezimierte 1b-Rebels kämpfen beim 2:6 in Zweibrücken auf verlorenem Posten

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Die Mannen um Interimstrainer Ole Abendroth kämpften aufopferungsvoll bis zur Schlusshupe, mussten sich aber letztlich der zahlenmäßigen Übermacht der Gastgeber mit 2:6 (1:3/0:2/1:1) geschlagen geben.

DSC08648Es war lange nicht klar, ob man überhaupt in die Südwestpfalz fahren kann.
Zu den bislang erkrankten und angeschlagenen Spielern kamen kurzfristig weitere Absagen, so dass man kurz vor einer Spielabsage stand.
Hinzu kam, dass am selben Tag die Regionalliga-Rebellen in Schwenningen antraten und dadurch ein kompletter Landesliga-Killerblock fehlte.
Aber eine Spielabsage war und ist in Stuttgart keine Option, und so machte man sich mit dem quasi letzten Aufgebot mit 10+1 morgens um 8 Uhr auf den Weg nach Zweibrücken.
An dieser Stelle muss unbedingt unser Spieler Josip Strutz erwähnt werden, der sich bereit erklärte in Zweibrücken anzutreten, und dass, obwohl klar war, dass er nach dem zweiten Drittel aus privaten Termingründen wieder die Heimreise antreten musste.

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Danke, Josip Strutz

Vielen Dank Josip für deinen tollen Einsatz!

Noch bevor sich also am Samstagmorgen die Räder in Richtung Zweibrücken drehten, war klar, dass alles andere als eine turmhohe Klatsche einer Sensation gleichkommen muss, denn der Kader spielte so noch nie zusammen und bestand zum großen Teil aus Spielern, die in dieser Saison nur sehr wenig Eiszeit hatten.

Kaum war auch die Türe an der Wechselbank zu, lag das schwarze Hartgummi bereits zum 0:1 im Stuttgarter Gehäuse.
Das schnellste Gegentor der 1b-Rebels Landesliga-Historie sollte nach 5 Sekunden bereits die schlimmsten Befürchtungen bestätigen.
Zweibrücken war die klar tonangebende Mannschaft und nutzte die Unerfahrenheit des Waldau-Teams gnadenlos aus. Aber nach ca. der Hälfte des Spieldrittels gelang es der Abendroth-Truppe immer mehr sich aus der Umklammerung zu lösen. Doch genau in dieser Phase, als auch Stuttgart die ersten Angriffe produzierte, erhöhten die Gastgeber in einem Doppelschlag innerhalb von knapp 60 Sekunden auf 3:0.
Aber man ließ sich davon nicht beeindrucken, denn die Südwestpfälzer waren alles andere als stabil. Im Gegenteil, viele Fehler im Aufbau und vor allem die “typischen” Zweibrückener Strafzeiten verhinderten eine Komplettübernahme des Spiels.
Als dann Stuttgarts Bester mit der #41, Julien Frey, in doppelter Überzahl auf 1:3 verkürzen konnte, war dies genau diesem Umstand geschuldet.
Im zweiten Abschnitt dasselbe Schema.
DSC08659Die Gastgeber, denen nicht wirklich viel gelang und sich dabei oft selbst im Weg standen, versuchten immer mehr mit versteckten Fouls die Stuttgarter zu provozieren.
Es gibt zwischen hart und unfair eine deutliche rote Linie, aber Zweibrücken bzw. um hier nicht in eine Pauschalisierung zu laufen, einige Zweibrückener Spieler scheinen das Spiel anders zu interpretieren, was zwar zum Teil von den -guten- Schiedsrichtern geahndet wurde, aber ein Großteil passiert hinter deren Rücken und hat mit Sport nichts zu tun.
Bis zur Mitte des Spiels plätscherte das Spiel nach dem oben beschriebenen Muster so vor sich hin und als dann Stuttgarts #13 Carlo Sala de Llobet sich die erste (!) Stuttgarter Strafzeit zog, erhöhten die Gastgeber auf 4:1 und keine 30 Sekunden später auf 5:1.
Aber die wackeren Waldau-Cracks waren damit noch lange nicht aus dem Spiel und hielten weiter dagegen. Leider fand ein weiterer Treffer der Abendroth-Truppe wegen angeblichem Torraumabseits keine Anerkennung.
Sehr schade, aber man zeigte damit weiter, dass man sich nicht verstecken wollte.

DSC08655Auch im letzten Drittel änderte sich nur wenig.
Die 1b-Rebellen jetzt nur noch -wie oben beschrieben- mit riskanten 9+1 Mann am Start, was die Mission Schadensbegrenzung erheblich erschweren sollte. Zur Überraschung aller dann in der 44. Minute das Stuttgarter 2:5, wieder durch Julien Frey mit einer klasse Einzelleistung, als er sich vors Zweibrückener Torgestänge tankte und dann mit einem Rückhandschuss erfolgreich war.
Mühselig zu erwähnen, dass zu diesem Zeitpunkt die Gastgeber wieder als Dauerparker im Parkhaus saßen…

Danach war das Ding eigentlich durch, denn interessanterweise waren es nicht die Stuttgarter, die groß nachließen, sondern die Gastgeber, die bis kurz vor Ende nicht in der Lage waren den Druck zu erhöhen.
Die verbliebenen 9 Waldau-Fighter fuhren bereits auf “Reserve”, aber jederzeit mit kühlem Kopf und weiter bedacht hier nicht unterzugehen.
Und vor allem wieder mit einem klasse Goalie Niklas Syguda im Stuttgarter Kasten, der sich in absoluter Topform befindet und so manches “unhaltbares Ding” entschärfen konnte, falls doch einmal ein Zweibrückener Durchbruch gelang.
Die letzten 10 Minuten gingen die 1b-Rebellen dann ans Limit….

Eigentlich war es jetzt auch egal wie die Reihen aussahen, wichtig waren nur noch die schnellen Wechsel.
Jeder warf sich jetzt voll mit seinen individuellen Möglichkeiten ins Gefecht.
Der Gegner drehte gegen Spielende nochmal mächtig auf und schnürte die 1b-Rebels im Verteidigungszentrum regelrecht ein.
Knapp 90 Sekunden vor Ende setzte dann der Zweibrückener Janik Schalch in einer starken Einzelaktion den Schlusspunkt zum Endstand von 2:6.

Fazit:
Das Spiel hätte keine 3 Minuten länger dauern dürfen, denn dann wäre das Stuttgarter Spiel kollabiert.
Mit einer unglaublichen Verbissenheit stellte sich der Stuttgarter Kampfverband den anrückenden Gastgebern immer wieder in den Weg.

Zweibrücken ist auch diese Saison zuhause wieder schwer zu bespielen -aus mehreren Gründen-, diesmal aber hätte man leichtes Spiel haben können.
So blöd und hochnäsig es klingen mag: mit nur einigen wenigen Spielern aus den etatmäßigen Blocks mehr, hätte man den Gastgeber am Samstag mehr als Paroli bieten können, so aber fuhr man mit leeren Händen auf die Waldau.

Im Prinzip wurden trotzdem alle Ziele erreicht: keine Spielabsage, keine Klatsche und keine Verletzungen.
Insbesondere der letzte Punkt sollte hierbei als größter Erfolg angeführt werden…

Großer Dank vom Teammanagement an:
Niklas Syguda (T), Gregor Michalik, Carlo Sala de Llobet, Masaru Komiyama, Veit Wenzel, Kjell Wenzel, Josip Strutz, Timo Gläßgen, Julien Frey, Felix Feichter, Nino Häberlen

Trainer: Ole Abendroth
Mannschaftsführer: Ralf Seidel

Text/FotosVideoclip: Ralf Seidel