Kategorie: Allgemein

1b-Rebels wieder auswärts gefordert

Das nächste Auswärtsspiel in der Landesliga führt die Waldau-Truppe am kommenden Freitag (01.11./13:30 Uhr) zu den Maddogs aus Mannheim.
Hier wollen die 1b-Rebellen nicht nur punkten, sondern endlich in die Saison durchstarten.

Die deutliche Abfuhr im letzten Heimspiel gegen die Fire Wings hat eindeutig gezeigt, dass die Stuttgarter schnell wieder zu ihrem Spiel zurückfinden sollten, denn mit der Eichenkreuz Union (Eku) Mannheim wähnt man sich eher auf Augenhöhe als gegen Teams aus der gehobenen High-Society der Landesliga Baden-Württemberg.

Die Gastgeber aus der Quadrate-Stadt haben bereits 2 Spiele absolviert, die unterschiedlicher nicht hätten sein können:
Da schlägt man kurzerhand den letztjährigen Tabellen-Dritten Eisbären Balingen im ersten Heimspiel sensationell mit 5:3, um dann im nächsten Spiel gegen den Liga-Neuling Eppelheim quasi vor der Haustüre mit 12:1 unterzugehen.
Personell musste Mannheims Coach Claus Unser seinen Kader nicht groß umbauen, denn den Abgängen stehen regelmäßig neue Spieler gegenüber, die entweder aus dem großen Fundus des Mannheimer Hockeysports allgemein oder dem eigenen Nachwuchs entspringen.
Nicht zu vergessen diejenigen, die aus dem letztjährigen Regionalliga-Team in die Landesliga gewechselt sind.

Interims-Coach: Chris Mauch

Junge Spieler plus erfahrene Spieler sind für gewöhnlich die Zutaten für ein explosives Gemisch, das nach einigen Versuchen und Rückschlägen die volle Sprengkraft entwickeln kann.
Im Prinzip gilt das in ähnlicher Form auch für den Stuttgarter Landesliga-Kader, wo es viele Eiszeiten für Nachwuchsspieler gibt, die je nachdem auch gleich nach oben springen Richtung Rebellen-Coach Heiko Vogler.
Vinzent Capek, Tim Abendroth, Fabian Schneider, Lukas Borchert u.a.   sind aktuell im Seniorenbereich diejenigen, die aus den kommenden starken Stuttgarter Nachwuchs-Jahrgängen so langsam den Seniorenbereich entern.
“Trial and error” – dieser heuristische Ansatz ist also auch der ständige Begleiter im Stuttgarter Landesliga-Tagesgeschäft….

Für die Mannschaft wird es am Freitag wichtig sein in Mannheim eine Reaktion zu zeigen und eine gewisse Lernfähigkeit an den Tag zu legen, denn mit einem positiven Ergebnis wäre man endlich in der Saison 2019/20 angekommen und der Holper-Start mit Spielausfällen und dem letzten Schwenninger Waterloo-Spiel wäre endlich vergessen.
Das Coaching in Mannheim übernimmt Rebellen-Center und Nachwuchs-Coach Chris Mauch, der den verhinderten Ole Abendroth vertritt.

Also, Männer, auf in die SAP-Arena: kämpfen und punkten!

EKU Mannheim 1b vs. 1b-Rebels

Freitag, 01.11.2019
SAP-Arena Nebenhalle
Bully 13:30 Uhr

Referees:
Lukas Birther, Dominik Fowler

Tapfer kämpfender Rumpfkader unterliegt routinierten Fire Wings deutlich

Ohne einen kompletten etatmäßigen Block mussten die Waldau-Cracks gegen die Fire Wings Schwenningen krankheits- und urlaubsbedingt antreten und kassierten dabei eine herbe 0:11 (0:0/0:3/0:8) Klatsche.

Die ca. 30 Zuschauer sahen dabei ein äußerst temporeiches, faires Spiel.
Die routinierten Gäste übernahmen von Beginn sofort die Initiative, aber die 1b-Rebels hielten dem Druck stand und zeigten dabei gute Konter.
Insbesondere Stuttgarts #50 Jesper Leis war hier ein ständiger Unruheherd im Angriffsdrittel.
Das große Plus war die herausragende Defensivarbeit mit der es gelang die Bauchenberg-Truppe vom Stuttgarter Tor fernzuhalten.
Die Gäste fanden nicht die Mittel ihre Überlegenheit auf die -nach wie vor defekte- Anzeigentafel zu bringen und wäre Stuttgart in Führung gegangen, dann hätte man sich auch nicht beschweren können, denn einige Nadelstiche waren durchaus erfolgsversprechend.
Gegen den ehemaligen Regionalligisten ein 0:0-Drittel zu spielen, der überdies einige DNL-Spieler an Bord hatte, ist aller Ehren Wert und so zeigte sich auch Coach Abendroth sehr zufrieden mit seinen Spielern.

Weniger Gefallen dürfte er am Beginn des zweiten Drittel gefunden haben, als die Gäste gleich zu Beginn innerhalb von knapp 90 (!) verhängnisvollen Sekunden 3 Tore platzieren konnten.
Aber die Eiswelt-Crew stabilisierte sich wieder und setzte die defensiven Schutzschirme wieder auf 100%, die Zuordnungen stimmten wieder.
Das Spiel war für eine Landesliga-Begegnung sehr schnell und insgesamt betrachtet teilweise doch sehr einseitig, da die Gäste weiterhin mit großen Tempo ihre reifere Spielanlage mit ins Angriffsdrittel ziehen konnten und die Rebellen dadurch massiv bedrängten.
Aber das 0:3 sollte bis zum Schluss Bestand haben, was aber am starken Stuttgarter Schlussmann Niklas Syguda lag, der im wahrsten Sinne des Wortes im  “Brennpunkt” stand und sein Team dadurch weiter im Spiel hielt.

Im letzten Spielabschnitt ging dann die Welt unter….
Die Gäste nutzen die vielen kleinen Stuttgarter Fehler und Abstimmungsprobleme gnadenlos aus.
Die 1b-Rebellen kämpften zwar tapfer gegen den Sturm an, aber es gelang nicht dem Treiben in irgendeiner Form Einhalt zu gebieten.
Schwenningen spielte sich im Verlauf immer mehr in einen Rausch, alles was vorher vielleicht umständlich daherkam, gelang plötzlich mit einer Leichtigkeit und Präzision, so dass sich ein Debakel abzuzeichnen begann und plötzlich auch eintrat.

Kloiber, Abendroth

Am Ende stand ein klares 0:11 auf der Gameboard, das sich so nach den ersten beiden Dritteln nicht angedeutet hat.

Fazit:
Ein Abend zum Vergessen…
Eine Niederlage gegen den Top-Favoriten ist sicher kein Beinbruch, und wahrscheinlich auch irgendwo eingeplant, aber es kommt trotzdem immer auf das “wie” an und das ist sehr ärgerlich.
Die Ausfälle waren also offenbar nicht zu kompensieren, was aber keine Ausrede sein soll, denn auch mit voller Kapelle hätte man sicherlich einen schweren Stand gehabt.
Also, Spiel abhaken, nach vorne schauen, denn am Freitag, 1. November (Bully 13:30 Uhr) geht es in die SAP-Arena zu den Maddogs nach Monem, die letzte Woche mit einem überraschenden 5:3 Heimsieg gegen Balingen in die Saison gestartet sind.

Stuttgart: 12+1
Schwenningen: 15+1

Für Stuttgart auf dem Eis:
Niklas Syguda (Goalie), Nino Häberlen, Leo Schätzle, Fabian Schneider, Dmitri Busch, Dean Nenninger, Jesper Leis, Julien Frey, Josip Strutz, Masaru Komiyama, Vinzent Capek, Carlo Sala de Llonet, Timo Dombrowski

Sonntag Nachmittags 20.10.2019 SCB Grün -SEC Blau

EBW U 13 Stuttgarter Young Rebels unterliegen bei hochdramatischer Saisonauswärtspremiere in Bietigheim im Shootout, Headcoach Voglers Teamaufstellungen schlagen voll ein.Die Young Rebels aus Stuttgart mussten sich bei einer stimmungsvollen und dramatischen Saisonauswärtspremiere am Sonntagnachmittag den U13 Steelers mit 4:5 im Penalty-Schießen geschlagen geben.

 Und es sollte vor der Anfangs sehr nebeligen Kulisse in der Bietigheimer Nebenhalle eine dramatische Partie werden. Bietigheim spielte gegen nervöse Young Rebels zunächst den Party-Crasher und führte bereits trotz zwei vergebenen Pfostenkrachern mit 2:0 im ersten Drittel. Im starkumkämpften 2. Drittel. konnten beide Teams jeweils einmal Punkten. Stuttgart scorte Sekunden vor Ende des zweiten Drittel und konnte so den Anschluss halten. Im letzten Drittel schwanden die Kräfte der gastgebenden Steelers zusehend, Stuttgart schaltete zum Ende noch mal den Kompressor ein, nach der 4:1 Führung konterte das Young Rebelsteam in den letzten sieben Spielminuten der regulären Spielzeit per bärenstarken Trippleschlag . 

Die Punkteteilung ging nach einem starken Auftritt beider Teams und der überzeugenden kämpferischen Leistung der Young Rebels bei dem favorisierten Steelernachwuchs absolut in Ordnung, den Zusatzpunkt sicherten sich die Gastgeber aus Bietigheim im Penalty-Schießen.

Am kommenden Samstag, den 26.10. 19 um 13:00 h, gehts auf in den Südwesten Baden-Württembergs in den Schwarzwald Baar Kreis zum Wild Wings Nachwuchs des Schwenninger ERC .

 

Bericht: Thorsten Tenten

schwerer Brocken für die 1b-Rebels

Am kommenden Freitag, 25.10.2019 um 20 Uhr wartet eine schwere Aufgabe auf die Abendroth-Truppe.
Die Fire-Wings des SERC 04 Schwenningen gastieren auf der Waldau, und damit ein absolutes Spitzenteam, das eigentlich bereits eine Etage höher hätte antreten sollen – wenn es planmäßig gelaufen wäre.
Aber ein Kommunikationsproblem vor der Saison bescherte der Bauchenberg-Truppe 4 Spiele weniger und damit war der Zug abgefahren.

Diese Saison haben die Gäste für die komplette Distanz gebucht und als einziges Team offiziell die Meisterschaft als Saisonziel ausgerufen.
Soweit so gut, aber bereits in Spiel Nr.1 erlaubte man sich eine überraschende 2:4 Niederlage gegen die Pforzheim Bisons und das auch noch ausgerechnet in der heimischen Helios-Arena, die bis dato als uneinnehmbare Festung galt.

Gleich zu Beginn also ein herber Rückschlag, aber bereits ein Spiel später fand die Mannschaft um Coach Kloiber wieder in die Erfolgsspur als man -wiederum zuhause- den Liga-Neuling EC Eppelheim 1b mit einer 12:3 Packung Richtung Kurpfalz schickte.


Betrachtet man sich die zunehmende Spielstärke der Landesliga-BW insgesamt, darf man sich aber keine weiteren Nachlässigkeiten erlauben, wenn am Ende das große Ziel erreicht werden soll.

Die 1b-Rebels haben hingegen ein ganz anderes, ja beinahe triviales Ziel:
Nach 2 Spielabsagen in Folge sollte es möglich sein endlich einmal die Schlusssirene zu hören.
Bisher ist dies noch nicht gelungen: einmal fehlten 90 Sekunden, das andere Mal 30 Minuten.
Ein einmaliger, unglaublicher Vorgang: 2 Spiele, 2 Nachholtermine….

Aber wenn man der Sache vielleicht etwas Positives abgewinnen will, kann man von einer erweiterten Vorbereitung sprechen, ob dies gegen die Fire Wings hilfreich sein wird, sei mal dahingestellt, denn der FC Bayern der Landesliga hat bereits mehrfach bewiesen dass er eigentlich in die Regionalliga gehört.

Für die 1b-Rebellen kann die Devise nur lauten, voll konzentriert in das Match zu gehen und von der Strafbank fern zu bleiben.
Dabei müssen die sich ergebenden Tormöglichkeiten sofort genutzt werden, um dann eventuell noch Konter zu fahren.
Dies alles ist aber nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung möglich, so wie es die Waldau-Cracks schon einige Male gezeigt haben.

Goalie #32 Niklas Syguda

Wir werden uns gegen einen übermächtigen Gegner wie Schwenningen auf jeden Fall so teuer wie möglich verkaufen.
Zur Not stellen wir die Eismaschine quer vor das Tor, was aber nicht nötig sein wird, denn wir haben mit Niklas Syguda einen Ausnahme-Könner im Kasten, der eine Mannschaft mit seinen Paraden und tollen Reflexen mitreißen kann.
Es wäre nicht die erste Partie, die durch solche Initialzündungen einen neuen, unerwarteten Spielverlauf kreieren können.

…in diesem Sinne: auf die Blau-Gelben !

Zu diesem Spiel hat wieder der Meckatzer-Bierstand “Rebels-Fantreff” geöffnet.
Der Eintritt ist wie immer zu Landesliga-Spielen frei.
Das Team würde sich über entsprechenden Fan-Support von der Tribüne freuen.

Freitag, 25.10.2019
Eiswelt Stuttgart
Bully 20 Uhr

Schiedsrichter:
Pascal Rügner, Axel Beitze

1b-Rebels: Gefangen im Esslinger Nebel

“Jungs, alles in Ordnung ? Wie war das Warm-up ?”, wollte 1b-Rebels Coach Ole Abendroth kurz vor Spielbeginn von seinen Spielern in der Kabine wissen, und gab sich selber gleich die Antwort:
” Ich habe euch leider nicht gesehen…”.

Bereits vor dem Spiel waberten dichte Nebelschwaden übers Eis, so dass das Aufwärmen einem Glückspiel glich.
Insbesondere die Hüter hatten dabei die schlechtesten Karten, trotzdem wollten die Schiedsrichter dem Spiel eine Chance geben und erteilten den Startschuß.

...wieder eine PauseDie favorisierten Esslinger übernahmen dabei vom Bully an das Kommando.
Die 1b-Rebellen taten sich unheimlich schwer geordnet aus dem Drittel zu kommen, denn die Gastgeber drückten bereits beim Aufbau frontal auf die defensiven Rebellen Stellungen und bauten damit einen enormen Druck auf.
Aber die Waldau-Cracks konnten sich immer wieder befreien, ohne aber zum Abschluß zu kommen, zumindest war es von außen nicht wirklich ersichtlich, denn der Nebel verschleierte so einige Angriffsversuche.
Da Stuttgart zudem mit weißen Trikots spielte, wurde der Eindruck weiter verstärkt.
Auf der Stuttgarter Wechselbank fühlte man sich an so manchen Kino-Film erinnert, insbesondere bei Block-Wechseln, denn da tauchten plötzlich 5 Stuttgarter Kampfmaschinen aus den dichten Nebelschwaden auf, die von ihrer Mission zurückkamen. Gänsehaut-Feeling !
Als dann auch die Schiris viele Situationen nicht mehr richtig visualisiert bekamen, wurde das erste Rundendrehen angesetzt, dass zwar kurzfristig Abhilfe schaffen sollte, aber nach handgestoppten 2:45 Min. war derselbe Zustand wieder hergestellt.
4 Minuten vor Schluß dann der erste Esslinger Treffer.
Anstatt die Scheibe tief zu spielen und die Situation zu retten, versuchte man eine spielerische Variante, die dann zum Boomerang wurde.
Knapp 90 Sekunden später dann das Ganze so ähnlich gleich nochmal, und die Esslinger erhöhten auf 2:0.

Die 1b-Rebellen hatten bis dato keinen richtigen Zugriff zum Spiel.
Die Schussbilanz von 35:5 offenbart das komplette Drama schonungslos.
Dieser Umstand wurde in der Stuttgarter Kabine auch von Coach Abendroth mit deutlichen Worten gewürdigt, und es wurde dann auch tatsächlich besser.
Das einzige was gleich geblieben ist, war der Nebel.
Manchmal mehr, manchmal weniger.
Wobei es von den oberen Etagen der Zuschauerränge aus garnicht so schlecht aussah, aber auf Höhe der Eisfläche lief ein besonderer Film ab….
Kaum war das Spiel wieder “on”,   erhöhten die Gastgeber im Powerplay auf 3:0 und wenige Minuten danach wieder das obligatorische Rundendrehen mit der Hoffnung auf Erlösung, aber ehrlich gesagt dürfte hier bereits klar gewesen sein, dass es so keinen Sinn macht.
Die vielen Unterbrechungen waren für beide Mannschaften auch alles andere als optimal, denn der Spielfluß war natürlich dahin.
Esslingen weiterhin überlegen, die Reiser-Cracks bissen sich förmlich an Stuttgarts best player Goaltender Niklas Syguda die Zähne aus.
Aber, jetzt konnten auch die Waldau-Boys einige gute Spielzüge abliefern und zeigten mehr Präsenz im Angriffsdrittel.
Nach einer weiteren Unterbrechnung um den Dunst irgendwie herauszufahren kamen die Esslinger zum 4:0 und kurz danach wurde die Partie abgebrochen.
Das Verletzungsrisiko war einfach zu groß.

Fazit:
Bei diesen Spielverhältnissen kann eigentlich kein schönes Eishockeyspiel aufkommen und wenn doch, dann konnte man es wegen des oft starken Nebels nicht immer sehen.
Es macht auch keinen Sinn, die Scheibe auf Verdacht vor das Tor zu hauen und hoffen, dass etwas passiert
Das ist nicht Sinn und Zweck des Spiels.
Die 1b-Rebels sind also nach dem Eppelheim-Spiel (Gas-Alarm) mit einem weiteren Abbruch konfrontiert.
Über die Nachholtermine wird noch verhandelt, wir werden zeitnah informieren.

Das nächste Spiel der Rebellen ist gleichzeitig das erste Heimspiel der Saison.
Der Gegner am kommenden Freitag, 25.10. um 20 Uhr in der Eiswelt Stuttgart ist ein weiterer Topfavorit auf die Meisterschaft:
die Fire-Wings aus Schwenningen.

Wir werden vorher natürlich sämtliche technischen Gerätschaften in der Eiswelt überprüfen, verdammt, das darf doch nicht wahr sein….was für ein Pech…

Für Stuttgart spielten:
Niklas Syguda (Goalie), Nino Häberlen, Timo Dombrowski, Carlo Sala de Llobet, Masaru Komiyama, Josip Strutz, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jesper Leis, Dean Nenninger, Dmitri Busch, Michael Bartmann, Felix Feichter, Leo Schätzle

Fotos: Miro Halbych
Text: Ralf Seidel

1b-Rebels zu Gast in der Torfabrik

Nach dem kuriosen, ereignisreichen Saison-Start mit Abbruch kurz vor Ende der Partie in Eppelheim geht die Landesliga-Reise weiter zum Meister und Favoriten nach Esslingen auf die Neckarinsel.
Am Samstag, 19. Oktober um 18:45 Uhr trifft die Abendroth-Truppe auf den amtierenden Meister, der fast schon traditionell einen blitzsauberen Saisonstart hingelegt hat.
Einem 6:4 Heimsieg gegen Eppelheim folgte ein 7:1 Kantersieg in Reutlingen, so dass die Truppe um Coach Reiser die Titelambitionen eindrucksvoll untermauern konnte.
Die Frage nach dem Favoriten stellt sich also erst gar nicht.

Immer wenn Esslingen am Start ist, dann fürchten die jeweiligen Eismeister um ihre Tornetze, denn die Esslinger Torfabrik scheint wieder auf Hochtouren zu laufen.

Im Kader hat sich auch einiges getan.
Mit #14 Michael Fink steht jetzt sogar ein Ex-DEL2-Profi auf dem Eis und aus NRW-Liga hat sich #17 Dominik Dickopf aus Moers den Zwiebelstädtern angeschlossen.
Neben diesen erfahrenen Spielern werden die 1b-Rebels auch auf einen alten Bekannten treffen, denn in der neuen Saison haben sich Esslinger auf der Hüter-Position mit Max Jetter einen bärenstarken Spieler angeln können, der zuvor in Stuttgart am Start war und nicht nur auf dem Eis einen ganz großen Verlust darstellt. Esslingen wird noch viel Freude an ihm haben…

Bei den 1b-Rebellen muss man am Samstag auf den Verletzten Philipp Rusch verzichten, der sich in Eppelheim einen Unterarm-Teilbruch zugezogen hat.
Er wurde bereits operiert und wird entsprechend lange ausfallen. Gute Besserung, Philipp, wir warten auf dich !

In der kommenden Begegnung wird es zwar schwer werden gegen den gut eingespielten und technisch versierten Kader um den Landesliga-Topscorer #90 Kevin Frank zu bestehen, aber die Waldau-Truppe weiß, was auf sie zukommt und wird sich einen entsprechenden Schlachtplan erarbeitet haben, den es gilt wie im letzten Spiel in Eppelheim umzusetzen.
Viele Dinge liefen dort bereits gut an, aber es wird darum gehen die Fehlerquote deutlich zu minimieren, denn eines ist klar:
Esslingen wird den kleinsten Fehler gnadenlos abstrafen, und wenn dort die Maschinerie erst einmal angelaufen ist, läuft man Gefahr unter die Räder zu kommen.
Aber man sollte nicht nur den Blick auf den Gegner haben, sondern auch versuchen sein eigenen Spielansatz durchzuziehen und selber Akzente setzen.

Nimmt man hier die Anfangsphase in Eppelheim als Grundlage, dann kann es gelingen den Meister zu ärgern, denn jedes Spiel läuft anders und muss erst gespielt werden.
Wir werden nicht nach Esslingen fahren, um dort die Torfabrik zu besichtigen und mit leeren Händen wieder heimfahren !

Also, Bange machen gilt nicht, Brust raus, Kopf hoch: auf nach Esslingen zum Neckarderby in die Rio-Reiser-Eishalle 😉

Samstag, 19.10.2019
Richard-Hirschmann-Eisstadion Esslingen
Bully 18:45 Uhr

Schiedsrichter:
Jakob Rütschle, Michael Musacchio

1b-Rebels: Spielabbruch in Eppelheim

90 Sekunden noch zu spielen, Spielstand 4:4, ein Eppelheimer fährt gerade in die Penalty-Box, Auszeit Stuttgart, letztes taktisches Briefing auf der Stuttgarter Wechselbank um zum eventuell finalen Schlag auszuholen.
Spieler fahren zum Bully, kräftiges Luftholen, höchste Konzentration, Spannung total.
Plötzlich eine Durchsage vom Stadionsprecher:” Alle die Eishalle verlassen, sofort, alle raus: GASALARM !”
Kaum war die Ansage wiederholt: große Hektik, plötzlich Sirenen und Blaulicht, Feuerwehr-Einsatzkräfte, Krankenwagen, Polizei.
So die Stimmungslage kurz vor dem Ende eines an sich turbulenten Spiels, das nicht turbulenter hätte enden können.

Dabei ging es aus Stuttgarter Sicht zunächst gut vom Stapel.
Die Vorfreude auf das erste Spiel gegen den Liga-Neuling war groß und so war auch die Stimmung durchweg positiv, wenngleich man nicht in Bestbesetzung antreten konnte und das erste Spiel der Gastgeber in Esslingen durchaus Respekt einflößte.

Dann die erste Überraschung: Die 1b-Rebels sicherten sich trotz neuer Reihen-Konstellationen zügig mehr Spielanteile, spielten defensiv sowie offensiv erstaunlich sicher und gingen auch folgerichtig durch Vinzent Capek in Führung. (dieses Tor ist im Video leider nicht zu sehen)
Danach lief der Stuttgarter Motor kurz auf Hochtouren, Chancen über Chancen, insbesondere das Umschalten klappte stellenweise sensationell, was aber fehlte waren die Tore, um das Spielgeschehen entsprechend auf die Anzeigentafel zu bringen.
Doch wie so oft im Hockeysport rächt es sich, wenn nicht zügig ein weiterer Treffer nachgelegt wird und der Gegner gleichzeitig zurück ins Spiel findet.
So konnten die Eisbären in der 13. Minute einen Angriff im zweiten Nachschuss zum 1:1 Ausgleich abschließen.
Doch damit nicht genug, 76 Sekunden später hatte man ein deja-vu-Erlebnis, denn das schwarze Spielgerät lag schon wieder im Rebellen-Gehäuse und das war ärgerlich, denn dieser Treffer war durchaus vermeidbar bei etwas mehr Konzentration.
Die neutrale Zone wurde oft mehr und weniger zur Scheiben-Übergabe-Zone degradiert, nahm damit den Angriffsschwung raus und ermöglichte dem Gegner gefährliche Gegenstöße.
Aber auch die Eisbären spielten alles andere als geordnet und so wurde es letztlich ein zerfahrenes Spiel.
Kurz vor Ende dann eine schwere Verletzung von Stuttgarts Stürmer #5 Philipp Rusch, der bei einem Angriffsversuch von einem Verteidiger Richtung Bande “abgeschoben” wurde und dort unglücklich mit dem Unterarm aufprallte. (auf dem Video nicht genau zu erkennen)
Diagnose im Schwetzinger Krankenhaus: distale Radialfraktur (Speiche).

Gute Besserung, Philipp !

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst wenig.
Die Stuttgarter Blöcke wurden leicht verändert.
Das Spiel glich aber weiter einem Tennis-Match: es ging hin und her, rauf und runter, ohne das etwas Zählbares rüber kommen sollte.
Bis zur 23. Minute, als sich Gregor Michalik als Raketenwerfer betätigte und die Hartgummi-Scheibe mit einem Brett von der Blauen am Eppelheimer Goalie vorbei bringen konnte (2:2).
Das Spiel blieb aber weiterhin offen und war geprägt von großem Abnutzungskampf, sehr zum Leidwesen der zahlreichen Heim-Fans, die sich wahrscheinlich mehr von ihrer Mannschaft erhofft hatten, insbesondere auch nach dem tollen Auftaktspiel in Esslingen.
In der 36. Minute schlug dann die Scheibe erneut im Eisbären-Gehege ein als Stuttgarts japanischer Goalgetter Masaru “the japanese machine” Komiyama mit einem platzierten backhand shot aus dem Slot wieder in Führung bringen konnte (2:3)
Und kaum ebbten die Feierlichkeiten ab, gingen die Hände wieder nach oben.
37. Min: Fabian Schneider setzt energisch nach, bringt die Scheibe irgendwie zu Jesper Leis, und dieser überlistet den Eppelheimer Goalie mit einem Präzisionsschuß aus kurzer Distanz zum 2:4 und damit 2 Tore-Führung kurz vor Drittelende.
Aber den Polartieren blieb es vorbehalten für den Schlusspunkt im 2. Drittel zu sorgen als der #81 Björn Wilts mit einem tollen Solo der erneute Anschlusstreffer zum 3:4 gelang (38.Min.)

Das Ding war noch keinesfalls entschieden, die knappe Führung der Rebellen war definitiv kein Polster, denn der Gegner war unberechenbar und kaum war das Spiel durch die gut leitenden Schiris freigegeben kamen die Gastgeber in Überzahl tatsächlich zum 4:4-Ausgleich.
Das große Manko: Die 1b-Rebels konnten das Momentum der deutlichen Führung einfach nicht für sich nutzen und dem Spiel eine entscheidende Richtung geben.
Jetzt nach dem Ausgleich war wieder alles offen und das Spiel folgte fast demselben Storyboard wie das vorangegangene Drittel.
Die Gastgeber setzten nun alles auf eine Karte und versuchten das Spiel mit der Brechstange zu drehen.
Aber als es brenzlig wurde war Stuttgarts Niklas Syguda zur Stelle und entschärfte die Situation souverän.
Daraus resultierten letztlich die Spannungsmomente im letzten Drittel, wobei die sportlichen Akzente mehr im Kämpferischen lagen.
Dann kam die 58. Minute und der Fokus sollte sich plötzlich in ihre völlig andere Richtung verschieben…

Ein Fazit entfällt heute aufgrund der besonderen Umstände.
Großer Dank an die Rettungssanitäter, die unseren verletzten Spieler Philipp Rusch ins Krankenhaus bringen wollten, als plötzlich deren Messgeräte erhöhte Kohlenmonoxid-Werte registrierten und daraufhin umgehend Alarm schlugen und die Eishalle räumen ließen.
Nicht auszudenken was alles hätte passieren können….

Für Stuttgart spielten:
Niklas Syguda, Philipp Rusch, Tim Abendroth, Capek Vinzent, Masaru Komiyama, Julien Frey, Gregor Michalik, Jesper Leis, Dean Nenninger, Michael Bartmann, Felix Feichter, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle

01:49 Min. 0:1 Capek (Komiyama,Feichter)
12:16 Min. 1:1 Wacker (Andreou/Frey)
13:32 Min. 2:1 Rausch (Wilts/Dallosch)
—————————————
22:47 Min. 2:2 Michalik
35:02 Min. 2:3 Komiyama (Cieplik)
36:23 Min. 2:4 Leis, Schneider F.
37:29 Min. 3:4 Wilts (Rausch/Dallosch)
—————————————
40:40 Min. 4:4 Frey (Andreou/Patschull) PP1
58:30 SPIELABBRUCH

Zuschauer ca. 100

Strafzeiten:
Stuttgart 8×2 Min.
Eppelheim 6×2 Min.

Text/Fotos/Video: Ralf Seidel

1b-Rebels: zum Saisonauftakt nach Eppelheim

Nach gut einem halben Jahr Pause greift die Landesliga Mannschaft wieder ins Geschehen ein.
Am Sonntag, den 13.10. gehts Richtung Metropolregion Rhein-Neckar ins Icehouse der Eisbären Eppelheim.
Dort trifft man um 19 Uhr auf den Newcomer der Landesliga, denn diese Saison haben die Eppelheimer zum ersten Mal ein 1b-Team beim Verband gemeldet.

Die Mannen um Eisbären Coach Maik Judt haben bereits eine starke Partie in Esslingen abgeliefert, in der man zwar mit einer 4:6 Niederlage vom Eis gehen musste, aber dabei eine Top-Leistung abgeliefert hat, und den amtierenden Meister kräftig “am Wickel” hatte.
Wer in Esslingen 4x einnetzt hat eine Duftmarke gesetzt und wird in dieser Verfassung eine gewichtige Rolle in der Premieren-Saison spielen.

Die 1b-Rebellen haben nach dem sensationellen 4. Platz in der letzten Saison ihren Kader kräftig umbauen müssen, was an und für sich fast jede Saison der Fall ist, da es per se immer darum geht der 1. Mannschaft zuzuarbeiten, aber diesmal ist der Umbruch doch recht heftig ausgefallen:
nahezu weit mehr als ein kompletter Block hat das Team verlassen.
Darunter die beiden Topscorer Darius Sirch (Türkheim) und Lorenz Neuhauser (Ulm), aber auch andere sind aus beruflichen und ausbildungstechnischen Gründen nicht mehr im Kader, was zum Teil bereits nach der letzten Saison bekannt war.
Nicht zu vergessen diejenigen, die ins Regionalliga-Team hochgezogen wurden.

Doch damit nicht genug, völlig überraschend hat auch der Erfolgstrainer der letzten Saison und Rebels-Forward Eric Strieska das Trikot getauscht und ist ins Ellental gewechselt, so dass auch diese Positon lange vakant war.
An dieser Stelle geht ein großer Dank an den letztjährigen Interimstrainer Ole Abendroth und Rebels-Forward Miro Hudak, die beide das Coaching übernommen haben, und seit einigen Wochen das Training gestalten.

Durch die vielen Abgänge und Umstrukturierungen on-ice und off-ice ist es also nicht übertrieben von einem Neustart zu sprechen.
Auch wenn bereits ein Vorbereitungsspiel gegen die Waldau-Old-Boyz mit einem deutlichen 7:1-Erfolg endete, so darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Eisbären eine völlig andere, neue Mannschaft in neuer Reihenformation gegenüber steht.
Zwar werden wie immer auch neue Nachwuchsspieler am Start sein, aber die benötigen  einen gewissen Vorlauf, um sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen.

Die Uhren werden in Stuttgart also wieder auf Null gestellt, trotzallem überwiegt der Kampfgeist und die Freude auf das erste Spiel.
Die 1b-Rebellen werden alles daransetzen in der kältesten Eisdiele der Landesliga die Stuttgarter Flagge hochzuhalten.
Es gilt wie immer: die Punkte werden nicht kampflos übergeben.
Die Schwachen haben Probleme. Die Starken haben die Lösungen.
Auf ins legendäre Icehouse !

Spielplan 2019/2020

Hockeyacademy-Stuttgarter Eishockey-Club e.V. Camp 5

Nächste Woche startet das fünfte Camp unserer Hockey-Akademie unter Leitung unseres neuen Headcoach Martin Williams. Auf und neben dem Eis wird es dabei um Powerskating, Skills, Stocktechnik, Moving, Passing und Scoring gehen. Und für die Goalies gibt es wieder ein eigenes Goalie-Programm.

Beim fünften Camp haben wir einige Specials für euch vorbereitet:

Als Gastcoach konnten wir Kerry Goulet gewinnen. Der Kanadier ist mit über 2000 Scorerpunkten eine echte Eishockey-Legende und bringt Erfahrungen aus zahlreichen aktiven Jahren unter anderem beim EHC Timmendorfer Strand oder den Crocodiles Hamburg mit. Er wird unter anderem auch einen Vortrag zu Gehirnerschütterungen halten. Die Kinder bekommen das Thema in den Theoriestunden nähergebracht, für die Eltern wird der Vortrag am Donnerstag, 5. September zu den Nachmittagseiszeiten um 15:00 bzw. 16:15 angeboten.

Am gleichen Tag präsentieren Knöfel Sport Bietigheim und Shaiba Icehockey ihre neuen Hockey-Schläger. Im Rahmen des Camps habt ihr die Möglichkeit, die Schläger ausgiebig auf dem Eis zu testen.

 

 

Abschluss des Camps bildet ein Eishockey-Flohmarkt, der allen Interessierten offensteht. Am Freitag, den 6. September könnt ihr von 15 bis 17 Uhr im VIP-Container in der Eiswelt Stuttgart eure gebrauchte Eishockey-Ausrüstung zum Kauf anbieten und nach guten Schnäppchen suchen.

Also los: Kurzentschlossene können sich unter  Hockey-Akademie noch einen der letzten Plätze sichern. Das Team der Hockey-Akademie freut sich auf deine Teilnahme!

Durchstarten für die 3. Eishalle

Die 3. Eishalle beschäftigt nach dem tollen dritten Platz im Bürgerhaushalt auch den Stuttgarter Gemeinderat. Vielen Dank an die CDU-Gemeinderatsfraktion für die Einladung zum Austausch und die Zusage, sich bei den Haushaltsberatungen zum Jahresende intensiv mit diesem für uns so wichtigen Wunsch auseinanderzusetzen. Im Bild unser 1. Vorstand Dr. Christian Ballarin mit dem Fraktionsvorsitzenden Alexander Kotz (rechts) und unserem örtlichen Stadtrat Dr. Carl-Christian Vetter (links).