Kategorie: Allgemein

Dezimierte 1b-Rebellen holen Dreier in Mannheim !

Die Waldau-Cracks fuhren einen überraschend deutlichen 8:3-Auswärtssieg (2:0/5:1/1:2) ein und haben damit den Charaktertest mit Auszeichnung bestanden.

Es sind die Spiele, über die man eigentlich ein Buch schreiben könnte, denn bereits vor der Abfahrt auf der Waldau war die Grundstimmung alles andere als positiv.
Mit 11+1 Kriegern ging es Richtung Mannheim, wohlwissend dass dies bereits eine Art Vorentscheidung sein könnte.
Als dann beim Warmmachen die schlimmsten Befürchtungen bestätigt wurden und klar war, dass der Gegner mit seiner geballten Feuerkraft (17+2) auftreten wird, war die Stimmung am Boden.

Aber Stuttgarts Chefstratege Eric Strieska beruhigte die Gemüter, indem er einen glasklaren Plan ausgab mit detaillierten Aufgaben an jeden Spieler.
Der Begriff “ökonomische Defensive” trifft es wohl am besten: “Der Gegner wird versuchen uns niederzukämpfen, also Stellungen halten, unter allen Umständen, Scheibe tief wenn nötig, egal wie, weg vom Kasten und schnelle Wechsel. Lange Wege vermeiden. Jungs, denkt dran, wir können auch Eishockey spielen.
Gehen wir raus und ärgern sie!!”

Er sollte Recht behalten, denn vom Bully weg drückten die Maddogs auf die defensiven Stuttgarter Stellungen als gäbe es kein Morgen mehr.
Aber das Abwehrbollwerk hielt, und mehr noch, keine 2 Minuten gespielt und in einer der ersten Stuttgarter Angriffe setzte Stuttgarts Josip Strutz die Hartgummi-Scheibe im Powerplay ins Mannheimer Gehäuse.
Unfassbar, unglaublich, damit hatte nun niemand gerechnet, und als dann in der dritten Minute Stuttgarts Kanonier Lorenz Neuhauser gar auf 2:0 erhöhte, war die Überraschung komplett.

Die “verrückten Hunde” schienen aber nur kurzzeitig aus dem Konzept und nahmen danach die Belagerung wieder auf.
Das Spiel lief jetzt im Prinzip fast nur in eine Richtung, aber Stuttgart verteidigte leidenschaftlich die Positionen und hielt sich zu 100% an den Matchplan, kein unnötiges Risiko und wenn doch mal ein Mannheimer Durchbruch gelang, war da noch der Herr der Stuttgarter Netze Niklas Syguda, der wieder mit einer überragenden Leistung brillierte und als Turm in der Abwehrschlacht fungierte und so die Führung mit in die Pause trug.
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit bis die Gastgeber zum Anschlusstreffer kommen sollten, denn der Druck war immens und das Spieltempo brutal hoch.

Dasselbe Drehbuch dann im zweiten Drittel,:wütende Mannheimer Angriffe, die aber mit zunehmender Dauer immer fahriger wurden: die 1b-Rebellen stellten sich immer besser auf den Gegner ein und begannen immer öfter Nadelstiche zu setzen.
Dann kam die die 28. Minute, Stuttgart im Powerplay und showtime für die bärenstarke #10 Marek Prokes
Marek übernimmt die Scheibe an der roten Linie, setzte sich über links durch, tankte sich ins Angriffsdrittel, zieht nach innen, lies noch kurz 2 Verteidiger stehen und hämmerte das Gummi in die Maschen !
Sehr geehrte Damen und Herren: DAS WAR SENSATIONELL und Stuttgart führt plötzlich 3:0 !!!
What a shot, genius goal!!!

Das war die Initialzündung für das Stuttgarter Spiel, denn jetzt brach der gegnerische Abwehrverband regelrecht auseinander.
Stuttgarts Außenstürmer Lukas Borchert erhöhte in der 31. Min. in einem Doppelschlag innerhalb von 42 Sekunden auf 5:0!
Jetzt gab es kein Halten mehr…
Von nun an spielte eigentlich nur noch eine Mannschaft, auch wenn die Gastgeber mit einem Dusel-Tor von der Torauslinie zum 5:1 kamen, sollte das nichts am Momentum ändern, denn Michael “Mickey” Bartmann gelang in der 36. Minute das nicht für möglich gehaltene 6:1.
Und als die quirlige #87 Darius Sirch knapp 3 Minuten später sogar auf 7:1 erhöhte wusste man auf der Stuttgarter Bank gar nicht wohin mit der Freude: brüllen, staunen, gegen die Bande hauen, abklatschen und das alles auf einmal.
Szenen wie auf einer voll besetzten Hüpfburg auf der Stuttgarter Wechselbank, denn die Treffer waren allsamt spitzenmäßig herausgespielt und das musste natürlich entsprechend gewürdigt werden.
Zum Glück ging es danach auch gleich in die Pause, denn das Adrenalin war hier am Anschlag…unglaublich…

Eigentlich war dies auch bereits die Entscheidung, denn die Maddogs Reserve war im letzten Drittel sichtlich geschockt und demoralisiert.
Zudem gelang Darius Sirch -kaum war das Spiel freigegeben- gar das 8:1 und beseitigte damit die letzten Zweifel, sofern überhaupt noch welche bestanden.
Dann verlies man kurz den Pfad der Tugend und damit den Matchplan, und begann plötzlich zu zocken, was der Gegner auszunutzen wusste und mit 2 Gegentoren bestrafte (43.+57. Min.).
Hätte man hier die konsequente Linie weitergespielt, dann hätte man die Maddogs in den Totalverlust führen können, so aber ging man „nur“ mit einem mehr als verdienten 8:3-Sieg vom Eis.

Fazit:
Die 1b-Rebellen haben sich mehr als rehabilitiert und zeigen wieder den wahren Kampfgeist, der das Team immer wieder ausgezeichnet hat.
Der eigentliche Held dieses Abends steht allerdings hinter der Bande und heißt Eric Strieska.
Wie er die “Notbesetzung” gecoached hat, wie er trotz aller Hektik ruhig auf jeden Einzelnen eingewirkt, aufgebaut, motiviert und die individuellen Aufgaben immer wieder angesagt hat…davor kann man nur den Hut ziehen.
An diesem denkwürdigen Abend hat einfach alles gepasst.
Das war eine beeindruckende Vorstellung und klasse Teamleistung !

Eric Strieska:” Ich bin stolz auf euch, wir haben über die volle Distanz gefightet und alles gegeben. Ihr habt gesehen was alles möglich ist….und mehr als verdient gewonnen ! Und: auch wenn ich Gefahr laufe mich zu wiederholen, Sonderlob geht wieder an unseren Goalie Niklas Syguda, klasse Leistung !”

Die Helden von Mannheim:
Niklas Syguda (Goalie), Marek Prokes, Carlo Sala de Llobet, Gregor Michalik, Michael Bartmann, Ole Abendroth, Lorenz Neuhauser, Philipp Rusch, Josip Strutz, Jonathan Krause, Philip Schneider, Darius Sirch, Lukas Borchert

Trainer: Eric Strieska,
Mannschaftsleiter: Masaru Komiyama

Spieler auf Spielbericht:
Stuttgart: 11+1
Mannheim 17+2

Strafzeiten:
Stuttgart: 18 Min.
Mannheim: 31 Min.

Text/Bilder: Ralf Seidel

1b muss am Sonntag in Mannheim ran

Die Waldau-Cracks stehen vor einem richtungsweisenden Auswärtsspiel.
Am Sonntag 10.02.2019 um 17 Uhr geht es in die SAP-Arena (Nebenhalle) bei den Maddogs Mannheim 1b um wichtige Punkte.

Ein Spiel mit in etwa gleichen Vorzeichen:
Die Maddogs stehen nach der unerwarteten Niederlage in Reutlingen Ende Januar ebenso in der Bringschuld wie die 1b-Rebellen, die in Esslingen ebenfalls einen rabenschwarzen Tag hatten.

Den Gegner richtig einzuschätzen fällt schwer, denn dazu sind die Leistungen zu unterschiedlich, auf unerwartete Siege folgen ebenso unerklärliche Niederlagen, was insofern verwundert, denn verfolgt man die Teamzusammensetzungen, dann fällt auf, dass die Maddogs 1b immer wieder Regionalliga-Spieler in der Landesliga eingesetzen, und je nachdem hat dies entsprechende Auswirkungen auf die Ergebnisse.
So spielen unter anderem die beiden Regionalliga-Kanadier #55 Keegan Pruden (Forward) und #96 Daylin Smallchild (Defender) eine nicht unwesentliche Rolle, denn beide sind sicherlich eine erhebliche Verstärkung.
Aber auch auf den Maddogs Stürmer #17 Jan Viola sollte ein besonderes Auge geworfen werden: 10 Tore sind eine starke, beeindruckende Bilanz.
Dem B-Lizenz Trainer Claus Unser steht also ein starker Kader zur Verfügung, der insbesondere in Heimspielen regelmäßig zur Hochform aufläuft.

Die 1b-Rebellen dürften die bittere Niederlage in Esslingen hinter sich gelassen haben und wollen im Tempel des Hockeysports zu Mannheim an ihre bisher tollen Auftritte anknüpfen, was nach einem Blick auf die Tabelle auch dringend geboten ist, denn die Black-Eagles aus Reutlingen setzen offenbar zum Höhenflug an und erhöhen damit den Druck auf das Fernsehturm-Team.
Also, gehen wir wieder in den Vollgas-Modus: STUTTGART KOMMT !

Sonntag, 10.02.2019
SAP-Arena Nebenhalle
Bully 17 Uhr

Schiedsrichter:
Torsten Werner
Fabian Kaspar

Debakel in Esslingen

Die 1b-Rebellen enttäuschen beim Auswärtsspiel in Esslingen und verlieren nach schwacher Leistung auf der Neckarinsel mit 1:12 (1:3/0:4/0:5).
Die Waldau-Cracks konnten erstmals nicht an die bisher guten Spiele anknüpfen und kassieren nach dem Schwenninger-Heimspiel die zweite Niederlage in Serie.

Die 1b-Rebels taten sich im Spielaufbau unheimlich schwer und auch nach vorne hin schien man Blei an den Kufen zu haben.
Trotz zweier Powerplay-Situationen gelang es nicht den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen.
Die Gastgeber hatten zwar die besseren Torchancen, aber die Waldau-Cracks waren in der Lage ihre defensiven Stellungen zu verteidigen und auch nach vorne wurden Nadelstiche gesetzt.

Stuttgarts Torschütze Darius Sirch im Zweikampf

Aber nach knapp 14 Minuten schien das Spiel plötzlich zu kippen, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Esslinger nach einem Doppelschlag bereits mit 2:0.
Die Rebellen waren bis dahin immer noch nicht richtig im Spiel angekommen, aber zeigten mit dem kurz danach geglückten Anschlusstreffer durch Darius Sirch zum 2:1 genau die richtige Reaktion.
Aber Esslingen ließ nicht locker, nutzte die schleichende Stuttgarter Unsicherheit und erhöhte in der 17.Minute auf 3:1.

Im zweiten Abschnitt zunächst ein anderes Bild, denn die Waldau-Boys schienen wieder geerdet und spielten zumindest gut mit, ohne aber erfolgreich zu sein.
Hier wäre der richtige Zeitpunkt gewesen den Anschlusstreffer zu setzen, aber die erschreckend hohe Fehlerquote machte den Plan zunichte.
Als Esslingen, das die Unsicherheit knallhart ausnutzte, dann innerhalb knapp 8 Minuten 4 Treffer zum 7:1 gelang, war das Spiel bereits im zweiten Drittel entschieden.

Die Strieska-Cracks waren zwar noch um Schadensbegrenzung bemüht, aber das Debakel nahm seinen Lauf, denn kaum war das Spiel im letzten Drittel angepfiffen lag die Scheibe wieder im Stuttgarter Gehäuse und es sollte noch schlimmer kommen…
Die Zuordnungen stimmten überhaupt nicht mehr, viel zu umständlich und vorhersehbar waren sämtliche Stuttgarter Aktionen, und Esslingen war jetzt außer Rand und Band, so das am Ende ein für nicht möglich gehaltenes 12:1 für die Gastgeber zu Buche stand.

Fazit:
Glückwunsch nach Esslingen, klar verdiente Niederlage, da gibt es nichts zu beschönigen.
Weder das krankheitsbedingte Fehlen des Rebels-Topscorers Lorenz Neuhauser, noch die teilweise dubiosen Schiedsrichter-Entscheidungen in einer wichtigen Spielphase im zweiten Drittel oder andere Dinge sollen hier als Erklärung oder Ausrede herhalten.
Gegen einen solchen starken Gegner muss von Beginn bis zum Ende hin alles stimmen, denn kleinste Fehler werden umgehend bestraft.
Aber, das Team ist gefestigt genug, um die Niederlage einordnen zu können, denn wie bereits in den Vorjahren auch, gibt es immer solche Spiele wo man einfach die Schei… am Schläger hat.
Also, Betriebsunfall abhaken, nach vorne schauen, denn am Sonntag 10.02. geht es zu den Maddogs Mannheim, wo die Uhren wieder auf 00:00 stehen !

Ein sichtlich angefressener Coach Eric Strieska nach Spielende zum Team:
“Jungs, ein 12:1 geht gar nicht!
Es reicht nicht, nur 10-12 Minuten Eishockey zu spielen.
Es ist nur schwer nachvollziehbar das wir derart einbrechen und genau das falsch machen, was vorher deutlich angesprochen wurde.
Wenn wir in der Tabelle nach oben wollen, muss mehr kommen.
Wir müssen uns zu 100% an den Plan halten, egal ob wir 3:0 führen oder hinten liegen.
Der Plan ist unser grundlegendes Konzept. Es macht auch keinen Sinn sich über Schiris aufzuregen, nein, nutzt die Spielunterbrechung zur Kommunikation untereinander, sprecht mehr miteinander, arbeitet miteinander und lasst euch nicht von den äußeren Umständen beeinflussen.
Das wir das können, haben wir ja bereits gegen Balingen, Pforzheim und Schwenningen bewiesen.
Also, kurz darüber nachdenken, abhaken und nächste Woche ins Training kommen.
Beim nächsten Spiel hauen wir ein anderes Ding raus, denn wir können es definitiv besser !!!”

Für Stuttgart am Start:
Niklas Syguda (Goalie), Patrick Thierfelder (backup), Marek Prokes, Carlo Sala de Llobet (A), Colin Wolf, Gregor Michalik (A), Jonathan Krause, Philipp Rusch, Fabian Schneider, Yannick Barthruff, Ole Abendroth, Julien Frey, Darius Sirch, Leo Schätzle (C)

Eric Strieska und Goalie Alex Kurka beim handshake

Fotos: Miro “the legend” Halbych
Text: Ralf Seidel

 

die Rebellen kommen: Neckar-Derby in Esslingen

Die Landesliga-Tour der 1b-Rebellen führt am Samstag, den 02. Februar 18:45 Uhr auf die Neckarinsel nach Esslingen.
Traditionell spielt man dort gegen eine absolute Spitzenmannschaft, die auch heuer wieder um den Titel mitspielen wird.

Das Team um den neuen Trainer Stefan Rio Reiser, der seit dieser Saison als Nachfolger von Bernhard Fink an der Bande steht, besteht überwiegend aus ehemaligen Stuttgarter Legionären und damit gut ausgebildeten, spielstarken Cracks, die sich seit dieser Saison mit dem ehemaligen Rebels Regionalliga-Spieler Lars Schmohl verstärken konnten, der vom Regionalliga-Ost Club Chemnitz den Weg in die Zwiebelstadt fand.

Insbesondere der Wechsel des Trainers setzte hier einen neuen Impuls.
So wurde inklusive der Vorbereitung noch kein Heimspiel verloren !
Das Team befindet sich physisch in einem Top-Zustand, was eindeutig am Übungsleiter Reiser liegt, der in Insiderkreisen als Felix Magath des Hockeysports gilt.

Die ESG steht auch in den Scorerlisten bestens da: gleich 4 Spieler sind unter den Top10 Scorern zu finden, und auch der aktuelle Nr.1 Landesliga BW-Torjäger #90 Kevin Frank trägt ein Esslinger Trikot.
14 Treffer in 9 Spielen sind eine deutliche Ansage.

Bei der Stuttgarter Landesliga-Truppe steht man also erneut vor einer Mammut-Aufgabe.
Letzte Woche Spitzenreiter Schwenningen daheim und gleich danach zum Tabellenzweiten Esslingen.
Es gibt leichtere Aufgaben….

Aber vielleicht ist diese Konstellation auch gar nicht so schlecht, denn die 2:5-Heimniederlage gegen Schwenningen war überaus lehrreich.
“Wir sind nicht so weit weg, wie das Ergebnis vermuten lässt”, so Rebellen-Trainer Eric Strieska gleich direkt nach dem Spiel.
Cleverer, konzentrierter, noch kämpferischer und vor allem kaltschnäuziger auf dem letzten Meter muss die Marschrichtung sein, um einen weiteren Sprung nach vorne zu machen, der sich dann auch an der Anzeigentafel bemerkbar machen wird.

Die Stellschrauben sind also identifiziert, und wer den akribischen Stuttgarter Trainer kennt, der weiß, dass das sofort in die Trainingspläne integriert wird.

Das Team fährt also mit viel Respekt, aber auch mit großem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten Richtung Neckarinsel.
Vielleicht gelingt es den Eiswelt-Cracks der weißen Esslinger Heimweste ein paar dunkle Flecken beizubringen….

Eisstadion Esslingen
Samstag, 2.2.2019
Bully 18:45 Uhr

Schiedsrichter:
Pascal Rügner
Artur Votler

Hinweis zur Anfahrt:
Da es in letzter Zeit immer öfter zu Auto-Abschlepp-Aktionen der Polizei vor dem Esslinger Eisstadion kommt, sollte der Parkplatz hinter der Neckarbrücke unweit des Stadions genutzt werden.

Siegesserie reißt – 2:5 Niederlage gegen Schwenningen

Die Überraschung ist ausgeblieben.
In einer spannenden und umkämpften Partie mussten sich die 1b-Rebellen am Samstagabend den Fire-Wings Schwenningen mit 2:5 (0:2/1:2/1:1) geschlagen geben.

Vor knapp 80 Zuschauern in der Eiswelt Stuttgart und zahlreichen Zuschauer im facebook-Livestream (Novum in der Landesliga!!) entwickelte sich rasch eine packende  Begegnung, in welcher sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten.
Stuttgart versteckte sich dabei keineswegs, war bis in die Haarspitzen motiviert und lieferte den Helios-Cracks einen harten Schlagabtausch.
Das intensive Spiel nahm von Minute zu Minute immer mehr an Leidenschaft und Fahrt auf, aber beide konsequent arbeitenden Defensivabteilungen liesen keine Tore zu.
Druckvoll und mit deutlich mehr Zug zum Tor entwickelten dabei die routinierten Gäste, die in der 13. Minute durch Topscorer Mike Soccio im Powerplay in Führung gingen.
Stuttgart aber keineswegs geschockt und auch mit einigen guten Möglichkeiten, aber nach vorne hin fehlte die Kaltschnäuzigkeit und auch nötige Präzision im Abschluß.
63 Sekunden vor Drittelende dann ein unnötiger Bandencheck von Stuttgarts Youngster Janis Groß an Marcel Thome, der mit einer 5 + Spieldauer geahndet wurde, warum aber der Schwenninger “Rächer”, der im direkten Anschluß dann Janis in die Bande betoniert hat nur 2 Minuten erhält, ist nur schwer nachzuvollziehen.
Thome zog sich übrigens zum Glück keine Verletzung zu und kam kurze Zeit später wieder zurück aufs Eis.
Aber die Atmosphäre war ab jetzt aufgeheizt, und nach einer weiteren Strafzeit gegen Stuttgart gelang den Gästen durch Ivan Markus 4 Sekunden vor Ende das 0:2.
Sicherlich nicht unverdient, denn der Ex-Regionalligist setzte die deutlicheren Akzente, was sich auch in der Schussstatistik mit 11 Stuttgart/19 Schwenningen dokumentierte.
Ein knapper 0:2 Rückstand also zur ersten Pause, aber eine Überraschung lag dennoch weiter im Bereich des Möglichen, denn Schwenningen gelang bei weitem nicht alles und blieb daher nach wie vor auf Schlagdistanz.
Knapp 2 Minuten nach Beginn erhöhten dann die Gäste durch Jonas Falb auf 0:3, und DAS war jetzt mehr als ärgerlich, denn die Situation nach einem Schuss schien bereits geklärt, aber Schwenningen reagierte schneller und setzte den Nachschuss in die Maschen.
Stuttgart konterte jetzt mit heftigen Angriffen.
Schwenningens Defensive wurde sturmreif gespielt, der Anschlusstreffer lag in der Luft, aber fiel nicht…
Dann in der 29. Minute Scheibenverlust im Spielaufbau in der neutralen Zone und SERC-Spieler Andreas Erlenbusch setzte sich ab und die Scheibe im Nachschuss an Niklas Syguda vorbei zum 0:4.
Unglaublich!
Der Spielverlauf und das Ergebnis passten überhaupt nicht zusammen…

Nach dem niederschmetternden Rückstand neutralisierten sich beide Teams immer mehr.
Selbst Überzahl-Situationen halfen beiden nicht weiter.
Dann aber schlug Stuttgarts Sturmtank #8 Lorenz Neuhauser 2 Sekunden vor Drittelende zu und versenkte das Hartgummi mit einem satten Schuss aus halblinker Position zum mehr als verdienten 1:4.
Geht doch !
Auch wenn die spielstarken Schwenninger schwer zu bespielen sind, gibt es immer Wege den Gegner in Verlegenheit zu bringen.
1:4 Rückstand, noch 20 Minuten zu spielen, geht da noch was?

Im letzten Abschnitt ging es mit dem Tempo-Eishockey weiter, denn beide Kontrahenten gönnten sich keine Pause und das Spiel ging hin und her, rauf und runter.
Die Gäste gaben sich aber keine Blöße und erhöhten in der 47. Minute durch Kohn zum 1:5.
Das war in gewisser Hinsicht der entscheidende Treffer, denn auf beiden Seiten ging jetzt immer mehr die Kraft und dann auch die Konzentration verloren und Einzelaktionen waren gefragt.
So auch dann der 1b-Treffer in der 58. Minute durch #50 Jesper Leis, der das schwarze Spielgerät am eigenen Tor abholte, nach vorne zog und dann vom linken Bullykreis unters Schwenninger Dach ballerte zum 2:5-Schlußstand.

Fazit:
Glückwunsch dem Tabellenführer Fire-Wings Schwenningen, der die Vormachtstellung in der Landesliga eindrucksvoll untermauern konnte.
Trotz einer ihrer besten Leistungen der bisherigen Saison stehen die 1b-Rebellen zwar am Ende mit leeren Händen da, aber das ist kein Beinbruch, denn man spielte im Prinzip gegen eine erfahrene, abgezockte Top-Mannschaft und war durchaus in der Lage Paroli zu bieten.
Der Trend geht als weiter nach oben und man darf gespannt sein, wenn die 1b-Rebellen am kommenden Samstag um 18:45 Uhr auf der Neckarinsel gegen den Tabellenzweiten Esslingen antreten.

1b-Rebels Coach Eric Strieska:
“Ich bin stolz auf euch. Wir haben gegen eine Regionalliga-Mannschaft gesehen was möglich ist und haben gesehen, dass es Kleinigkeiten sind, an denen wir arbeiten müssen.
Wir müssen bereit sein noch einen Schritt mehr zu gehen, die Konzentration in manchen Aktionen länger hoch zu halten und wir müssen gieriger werden und konsequenter.
Wir müssen uns an unseren Plan halten bis zum Schluß, mir fehlen da manchmal 2-3 %, aber ich sehe auch die Entwicklung insgesamt, und die ist zu 100% top.
Die Kleinigkeiten werden wir uns über das Training holen!”

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda  (Goalie), Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Janis Groß, Jannik Pinder, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jesper Leis, Yannick Bartruff, Jonathan Krause, Michael Bartmann, Felix Feichter, Leo Schätzle.

 

Rebels 1b gegen Schwenningen

Rebels 1b gegen Schwenningen mit Live Moderation

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Samstag, 26. Januar 2019

Rebels 1b gegen Schwenningen

Rebels 1b gegen Schwenningen mit Live Moderation

Gepostet von Stuttgart Rebels Landesliga am Samstag, 26. Januar 2019

Beide Knabenmannschaften starten verheißungsvoll ins Jahr 2019

Kurz nach Beginn des Jahres 2019 spielten unsere Knaben-Gelb am 12. Januar gegen die Spielgemeinschaft aus Hügelsheim und Waldbronn in der Hügelsheimer Eishalle. Von Anfang an entwickelte sich ein attraktives Spiel, wobei unser Gegner den besseren Start erwischte und in der 6. Minute mit 1:0 in Führung ging. Unsere Young Rebels ließen sich jedoch nicht entmutigen und konnten in der 14. Minute eine ihrer vielen Chancen zum 1:1 verwerten. Am Ende des ersten Drittels konnten sie mit einer 2:1 Führung in die Kabine gehen.

Im zweiten Drittel übte unsere Mannschaft immer mehr Druck aus und konnten ihre läuferische und spielerische Überlegenheit in drei weitere Tore ummünzen. Auch zu Anfang des dritten Drittel zeigten unsere jungen Kufencracks immer wieder schöne Kombinationen und zogen folglich auf 7:1 davon. Obwohl die Stuttgarter danach ein en Gang zurückgeschaltet haben, stand am Ende ein ungefährdeter 7:2 Sieg zu Buche und die Spieler konnten sich über einen gelungenen Einstand ins Jahr 2019 freuen.

Link zur Spielstatistik: EBW-EISHOCKEY.DE
 

Am 19. Januar stand für unsere Knaben-Blau Mannschaft ein schweres Auswärtsspiel gegen den Mannheimer ERC auf dem Programm. Wie schon in den vorherigen Begegnungen zwischen den beiden Mannschaften entwickelte sich auch hier ein sehr schnelles und kampfbetontes Spiel. Zunächst hatten unsere Rebels leichte Vorteile und bis zur 13. Minute mit 2:0 in Führung gehen. Gegen Ende des 1. Drittels konnte der MERC zwei schnelle Tore schießen und somit ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels konnte unsere Mannschaft eine Überzahl ausnutzen und schnell mit 3:2 in Führung gehen. Im Gegensatz zu den ersten Partien konnten unsere Spieler über weite Strecken auch physisch mithalten und konnten die Führung angetrieben durch starke Torwartleistungen bis kurz vor Ende des Drittels halten. Wie schon im ersten Drittel gelang es den Mannheimern aber wiederum zwei schnelle Tore zu erzielen und daher mussten wir mit einem 3:4 Rückstand in das letzte Drittel gehen.

 

Ähnlich wie im 2. Drittel konnten die Rebels zu Beginn des 3. Drittels ein Powerplay erfolgreich mit einem Tor abschließen und zum 4:4: ausgleichen. Doch schon 3 Minuten später musste unser Torwart den Puck wieder aus dem Netz fischen. Nun drückten unsere Knaben auf den erneuten Ausgleich und diese Bemühungen wurden in der 55. Minute belohnt. Als es nach 60 Minuten weiterhin 5:5 stand musste das Spiel im Penalty Schiessen entschieden werden. Obwohl die Stuttgarter hier den Kürzen zogen, hat sich das Team teuer verkauft und einen verheißungsvollen Auftakt in das Spieljahr 2019 gehabt. Weiter so!!!

Link zur Spielstatistik: EBW-EISHOCKEY.DE

Text/Foto: Klaus Müller /Mario Vrban

1b-Rebels empfangen Ligaprimus Fire Wings Schwenningen

Am Samstag, den 26.01.2019 um 20 Uhr kommt es zum ultimativen Match der Saison gegen die Seniorenmannschaft des Schwenninger ERC.
Klar überlegen, dominant und seit letztem Spieltag Tabellenführer, so präsentiert sich das Team um den Schwenninger Coach Matthias Kloiber nach dem freiwilligen Rückzug aus der Regionalliga (4. Liga) runter in die Landesliga.

Ein Kantersieg folgt dem nächsten: pro Spiel im Schnitt über 9 Tore, in allen aufgezeichneten Listen wie z.B. Powerplay/Penaltykilling/Topscorer usw. führend, die Frage nach dem Favoriten der kommenden Begegnung stellt sich also überhaupt nicht.

Die Gäste fegen über die Landesliga-Stadien hinweg wie ein Tornado und hinterlassen regelmäßig ein Trümmerfeld.
Nur zum Saisonstart musste man eine Penalty-Niederlage in Esslingen hinnehmen, revanchierte sich aber umgehend beim Rückspiel mit einem 12:2 Kantersieg, was alles über die Kräfteverhältnisse aussagt.

Leo Schätzle

Die Waldau-Cracks haben also zweifellos ein absolutes Topteam hinter der roten Linie, rechnen sich aber durchaus Außenseiter-Chancen aus, denn gerade gegen starke Mannschaften konnte man zuletzt überzeugen und fand Mittel und Wege dem Gegner erfolgreich Paroli zu bieten.
Wieder mit an Bord: 1b-Rebellen Routinier Leo Schätzle – eine ganz wichtige Personalie, denn eines ist sicher:
die Stuttgarter Defensive muss Pentagon-Qualität haben !

Die Waldau-Cracks haben dafür die Woche über gut gearbeitet.
Coach Strieska wird im Abschlußtraining noch spezielle taktische Varianten angehen, um sein Team optimal auf- und einzustellen, aber im Großen und Ganzen weiß jeder was zu tun ist, denn auf dieses Spiel hat man letztlich hingearbeitet und man freut sich auf die große Herausforderung gegen einen übermächtigen Gegner.
Die 1b-Rebels sind also maximal gefordert und würden sich daher über entsprechenden Support von den Rängen freuen.
Welcome to the combat zone Stuttgart Eiswelt.

Geht die Party weiter…….?

Stand 20.01.2019

Eiswelt Stuttgart
Sa. 26.01.2019
Bully 20:00 Uhr

Eintritt frei !

Schiedsrichter:
Matthias Riepl
Bastian Steingross

Text/Bilder: Ralf Seidel
Foto: Nino Häberlen

Kurzinterview mit Eric Strieska

Die 1b-Rebellen haben aktuell einen Lauf. Das Umfeld ist geflasht.
Läuft man durch die Eiswelt-Katakomben sieht man nur zufriedene Gesichter, jeder klatscht jeden ab, Begeisterung allerorten.
Grund genug für einen kleinen Smalltalk zwischen Tür und Angel mit dem 1b-Rebellen-Trainer Eric Strieska.

Eric, Hand aufs Herz, hast du den aktuellen sportlichen Höhenflug so erwartet ?
Ich weiss, dass meine Mannschaft starke Leistungen bringen kann, aber auch nur dann, wenn jeder auf dem Eis um jedem Quadratmeter kämpft und das 60min lang.
Heute war das der Fall, also haben wir zum Schluss verdient gewonnen.
Von einem Höhenflug würde ich hier nicht sprechen, da dass keinen Einzigen in der Mannschaft widerspiegelt, wir fliegen tief…

Was sind die Gründe für den Lauf ?
Wir haben dieses Jahr einige neue Spieler in die Mannschaft bekommen, jedoch ist der größte Teil der gleiche, genau wie der alte Teamspirit.
Und wir haben einen Nicklas Syguda im Tor. Das war wieder sein Tag…..

Werden die Saisonziele jetzt nach oben korrigiert ?
Wir werden weiterhin versuchen uns von Spiel zu Spiel zu steigern.
Wir werden sehen, ob es dieses Jahr reicht um wieder ein Platz nach oben aufzurücken.

der Wahnsinn geht weiter – 3:0 Sieg gegen Pforzheim

Pforzheim-Fluch besiegt

In einer über weite Strecken ausgeglichenen und kämpferischen Begegnung ringen die 1b-Rebellen die Bisons mit 3:0 (0:0/0:0/3:0) nieder und setzen damit ihren unglaublichen Siegeslauf fort.

Beide Mannschaften begannen hochkonzentriert und dynamisch, und es entwickelte sich ein schnelles, kampfbetontes und von gegenseitigem Respekt geprägtes Eishockeyspiel.
Beide Teams konnten nicht in etatmäßigen Formationen antreten. So mussten die Goldstädter unter anderem auf die Tormaschine Steffen Bischoff (Bandscheiben-Probleme) verzichten, aber auch auf der Rebellenseite fehlte z.B. Routinier und Spielmacher Leo Schätzle.
Wer einen packenden Schlagabtausch erwartete musste im Verlauf immer mehr erkennen das beide Besatzungen großen Wert auf solide Defensivarbeit legten.
Die ca. 90 Zuschauer sahen dabei kaum echte Torchancen, und wenn dann doch ein Schuss durchkommen sollte waren beide Hüter auf dem Posten.
Ein für Eishockey ungewöhnliches 0:0-Ergebnis auf der Anzeigentafel zeigte diesmal auch die realen Kräfteverhältnisse an.

Das sollte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts ändern.
Die Hausherren hatten mehr Spielanteile.
Es wurde mehr geschossen und der Pforzheimer Hüter Tobias Nuffer hatte dadurch erheblich mehr Arbeit.
Stuttgarts Nachwuchsspieler #11 Fabian Schneider hatte sogar die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber in einer 1 auf 0 Situation aus halbrechter Position.
Die Waldau-Truppe zeigte immer mehr Präsenz im Angriffsdrittel, aber Pforzheim hielt dagegen und wäre fast in Führung gegangen als Wittmann penaltyartig auf Syguda zustürmte.
Aber Stuttgarts letzte Bastion hatte wieder einen Sahnetag und vereitelte die Großchance.
Jetzt wurde es spannend, denn die Qualität der Chancen auf beiden Seiten nahm mit zunehmender Spieldauer deutlich zu.
Stuttgarts Abrissbirne Lorenz Neuhauser tankte sich aus der eigenen Zone nach vorne, brachte aber die Scheibe mit der Rückhand nicht über Nuffers Schoner.
Jetzt begann es zu knistern, jetzt lag was in der Luft….
Das Spieltempo war weiterhin enorm hoch und auch der Stressfaktor auf dem Eis schnellte nach oben.
Dann plötzlich der Führungstreffer der Waldau-Cracks durch Colin Wolf, aber das Pforzheimer Gehäuse war hier bereits verschoben und dadurch der Treffer annulliert.
Wieder musste man mit einem torlosen Remis in die Kabinen, was jetzt aber ärgerlich war, denn die Strieska-Cracks hatten zu diesem Zeitpunkt ein spielerisches Plus, was aber nichts Zählbares einbrachte.

Shutout für Niklas Syguda

Also hinein in das entscheidende letzte Drittel.
Die Hausherren versuchten jetzt ihre Offensivbemühungen weiter zu verstärken.
Pforzheim hingegen zog sich im Verlauf eine Strafzeit nach der anderen und war dadurch regelmäßig in Unterzahl.
Das nutzte Stuttgarts first scoring line in der 46. Minute gnadenlos aus.
Felix Feichter setzte sich auf links außen durch, seine Vorlage wurde zum Schuss und das Hartgummi lag plötzlich im Bisons-Gehäuse (1:0).
Jetzt entbrannte ein rassiges Eishockeyspiel mit allen Begleiterscheinungen.
Spielminute 50 – Stuttgart jetzt massiv im Vorwärtsgang- Pforzheim in der Penaltybox !
Wieder eine Powerplay-Situation und Neuzugang Michael Bartmann mit einem platzierten Schuss vom Slot und die Stuttgarter Arme gingen nach oben: 2:0 !
War dies die Entscheidung ?
Pforzheim stemmte sich jetzt mit großem kämpferischen Einsatz gegen die drohende Niederlage und setzte die Rebellen kurzzeitig unter erheblichen Druck.
Die Eisfläche wurde jetzt zum battle field.
Aber Stuttgart hat einen Goalie der Extra-Klasse zwischen den Pfosten:
Niklas “the octopus” Syguda
Ca. 2 Minuten vor Spielende wurde kurz die Sportart gewechselt, statt Pucks flogen die Fäuste und nachdem das reinigende Gewitter vorbei war, nahmen die Goldstädter ihren Hüter vom Eis und fingen sich prompt das finale 3:0 durch Lorenz Neuhauser (59. Min. empty net).
Und hätte Masaru Komiyama das Zielfernrohr etwas genauer eingestellt, wäre sogar ein 4:0 oder gar 5:0 möglich gewesen, aber das Spielgerät ging jeweils knapp daneben.
Das wäre dann aber doch des Guten zu viel gewesen…..es reicht.

Spiel, Satz, Sieg -STUTTGART !

Fazit:
Shutout für einen der besten Hüter der Liga: Glückwunsch Niklas Syguda !
Mit diesem Heimsieg gelang bereits der zweite Erfolg gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellenbereich.
Die 1b-Rebellen haben derzeit einen unfassbaren, sensationellen flow, der gerne noch länger anhalten darf.
Der Wendepunkt des Spiels:
Die Bisons nahmen sich die Auszeiten zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt als die Rebellen gerade das Heft in die Hand nahmen -und wurden dafür umgehend bestraft, was aber nichts an der Klasse der Filbey-Truppe ändert, denn es waren einige brenzlige Phasen zu überstehen und das spricht für die Pforzheimer Moral.

Das nächste Heimspiel der 1b-Rebellen wird wieder ein echter Knaller.
Am Samstag, den 26. Januar um 20 Uhr geben die Fire-Wings Schwenningen ihre Visitenkarte in der Eiswelt ab.
Das wird die ultimative Herausforderung der ganzen Saison !

Spielbericht:
1:0   46.Min. Felix Feichter (Lukas Borchert/Gregor Michalik) PP1
2:0   50.Min. Michael Bartmann (Marek Prokes) PP2
3:0      59.Min. Lorenz Heuhauser ENG

1b Rebels vs. Pforzheim Bisons 3:0 (0:0/0:0/3:0)

Für Stuttgart am Puck:
Niklas Syguda (Goalie), Max Jetter (Backup), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Marek Prokes, Fabian Schneider, Yannick Barthruff, Tim Abendroth, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Julien Frey, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Dmitri Busch, Michael Bartmann, Felix Feichter, Darius Sirch.

Teammanager: Ole Abendroth
Trainer: Eric Strieska

Zuschauer: 90

Spieler auf Spielbericht:
Stutttgart: 15+2
Pforzheim: 11+2

Strafzeiten:
Stuttgart: 5×2 Min. + 10 Min. Prokes
Pforzheim: 9×2 Min.

Text/Bilder/Video: Ralf Seidel

Kabinenansprache von Coach Strieska nach dem Spiel:

Gelingt der nächste Coup ? – Pforzheim zu Gast in der Eiswelt

wieder an Bord: Kapitän Gregor Michalik

Die Waldau-Rebellen haben im Eishockey-Jahr 2018 mit dem Auswärtssieg in Balingen einen guten letzten Eindruck hinterlassen und gehen selbstbewusst ins Auftaktmatch 2019.

Das Waldau-Team empfängt am Freitag, 11.Januar, um 20 Uhr die Pforzheim Bisons zum Rückspiel.
Das Hinspiel ging mit 6:3 verloren, aber lange Zeit lag man mit 3:0 vorne, was für große Verwunderung in der St.Maur Eishalle sorgte.
Letztlich nahm man zwar keine Punkte mit, aber die Erkenntnis, auch gegen starke Teams mehr als dagegenhalten zu können.
Im Nachhinein betrachtet war dies letztlich sogar der Grundstein für den darauffolgenden sensationellen Auswärtssieg in Balingen.

Zum Jahresauftakt wartet auf die Waldau-Cracks also gleich wieder ein richtig harter Brocken.
Ähnlich wie in Stuttgart wurde kadertechnisch nochmal nachgelegt, und nimmt man den überraschenden Pforzheimer Penalty-Heimsieg gegen Esslingen Mitte Dezember als Maßstab, dann scheint dem Trainer-Fuchs Ken Filbey die Integration bereits bestens gelungen zu sein.

Es wird also sicherlich ein hochbrisantes, spannendes Landesliga-Spiel zu dem wieder einige Zuschauer erwartet werden.
Gelingt es am Freitag endlich den Pforzheim-Fluch zu besiegen ?

Freitag, 11.01.2019
Bully 20 Uhr
Eiswelt Stuttgart

Schiedsrichter:
Axel Beitze, Mike Kerbel