Kategorie: Allgemein

1b-Rebels: Spielabbruch in Eppelheim

90 Sekunden noch zu spielen, Spielstand 4:4, ein Eppelheimer fährt gerade in die Penalty-Box, Auszeit Stuttgart, letztes taktisches Briefing auf der Stuttgarter Wechselbank um zum eventuell finalen Schlag auszuholen.
Spieler fahren zum Bully, kräftiges Luftholen, höchste Konzentration, Spannung total.
Plötzlich eine Durchsage vom Stadionsprecher:” Alle die Eishalle verlassen, sofort, alle raus: GASALARM !”
Kaum war die Ansage wiederholt: große Hektik, plötzlich Sirenen und Blaulicht, Feuerwehr-Einsatzkräfte, Krankenwagen, Polizei.
So die Stimmungslage kurz vor dem Ende eines an sich turbulenten Spiels, das nicht turbulenter hätte enden können.

Dabei ging es aus Stuttgarter Sicht zunächst gut vom Stapel.
Die Vorfreude auf das erste Spiel gegen den Liga-Neuling war groß und so war auch die Stimmung durchweg positiv, wenngleich man nicht in Bestbesetzung antreten konnte und das erste Spiel der Gastgeber in Esslingen durchaus Respekt einflößte.

Dann die erste Überraschung: Die 1b-Rebels sicherten sich trotz neuer Reihen-Konstellationen zügig mehr Spielanteile, spielten defensiv sowie offensiv erstaunlich sicher und gingen auch folgerichtig durch Vinzent Capek in Führung. (dieses Tor ist im Video leider nicht zu sehen)
Danach lief der Stuttgarter Motor kurz auf Hochtouren, Chancen über Chancen, insbesondere das Umschalten klappte stellenweise sensationell, was aber fehlte waren die Tore, um das Spielgeschehen entsprechend auf die Anzeigentafel zu bringen.
Doch wie so oft im Hockeysport rächt es sich, wenn nicht zügig ein weiterer Treffer nachgelegt wird und der Gegner gleichzeitig zurück ins Spiel findet.
So konnten die Eisbären in der 13. Minute einen Angriff im zweiten Nachschuss zum 1:1 Ausgleich abschließen.
Doch damit nicht genug, 76 Sekunden später hatte man ein deja-vu-Erlebnis, denn das schwarze Spielgerät lag schon wieder im Rebellen-Gehäuse und das war ärgerlich, denn dieser Treffer war durchaus vermeidbar bei etwas mehr Konzentration.
Die neutrale Zone wurde oft mehr und weniger zur Scheiben-Übergabe-Zone degradiert, nahm damit den Angriffsschwung raus und ermöglichte dem Gegner gefährliche Gegenstöße.
Aber auch die Eisbären spielten alles andere als geordnet und so wurde es letztlich ein zerfahrenes Spiel.
Kurz vor Ende dann eine schwere Verletzung von Stuttgarts Stürmer #5 Philipp Rusch, der bei einem Angriffsversuch von einem Verteidiger Richtung Bande “abgeschoben” wurde und dort unglücklich mit dem Unterarm aufprallte. (auf dem Video nicht genau zu erkennen)
Diagnose im Schwetzinger Krankenhaus: distale Radialfraktur (Speiche).

Gute Besserung, Philipp !

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst wenig.
Die Stuttgarter Blöcke wurden leicht verändert.
Das Spiel glich aber weiter einem Tennis-Match: es ging hin und her, rauf und runter, ohne das etwas Zählbares rüber kommen sollte.
Bis zur 23. Minute, als sich Gregor Michalik als Raketenwerfer betätigte und die Hartgummi-Scheibe mit einem Brett von der Blauen am Eppelheimer Goalie vorbei bringen konnte (2:2).
Das Spiel blieb aber weiterhin offen und war geprägt von großem Abnutzungskampf, sehr zum Leidwesen der zahlreichen Heim-Fans, die sich wahrscheinlich mehr von ihrer Mannschaft erhofft hatten, insbesondere auch nach dem tollen Auftaktspiel in Esslingen.
In der 36. Minute schlug dann die Scheibe erneut im Eisbären-Gehege ein als Stuttgarts japanischer Goalgetter Masaru “the japanese machine” Komiyama mit einem platzierten backhand shot aus dem Slot wieder in Führung bringen konnte (2:3)
Und kaum ebbten die Feierlichkeiten ab, gingen die Hände wieder nach oben.
37. Min: Fabian Schneider setzt energisch nach, bringt die Scheibe irgendwie zu Jesper Leis, und dieser überlistet den Eppelheimer Goalie mit einem Präzisionsschuß aus kurzer Distanz zum 2:4 und damit 2 Tore-Führung kurz vor Drittelende.
Aber den Polartieren blieb es vorbehalten für den Schlusspunkt im 2. Drittel zu sorgen als der #81 Björn Wilts mit einem tollen Solo der erneute Anschlusstreffer zum 3:4 gelang (38.Min.)

Das Ding war noch keinesfalls entschieden, die knappe Führung der Rebellen war definitiv kein Polster, denn der Gegner war unberechenbar und kaum war das Spiel durch die gut leitenden Schiris freigegeben kamen die Gastgeber in Überzahl tatsächlich zum 4:4-Ausgleich.
Das große Manko: Die 1b-Rebels konnten das Momentum der deutlichen Führung einfach nicht für sich nutzen und dem Spiel eine entscheidende Richtung geben.
Jetzt nach dem Ausgleich war wieder alles offen und das Spiel folgte fast demselben Storyboard wie das vorangegangene Drittel.
Die Gastgeber setzten nun alles auf eine Karte und versuchten das Spiel mit der Brechstange zu drehen.
Aber als es brenzlig wurde war Stuttgarts Niklas Syguda zur Stelle und entschärfte die Situation souverän.
Daraus resultierten letztlich die Spannungsmomente im letzten Drittel, wobei die sportlichen Akzente mehr im Kämpferischen lagen.
Dann kam die 58. Minute und der Fokus sollte sich plötzlich in ihre völlig andere Richtung verschieben…

Ein Fazit entfällt heute aufgrund der besonderen Umstände.
Großer Dank an die Rettungssanitäter, die unseren verletzten Spieler Philipp Rusch ins Krankenhaus bringen wollten, als plötzlich deren Messgeräte erhöhte Kohlenmonoxid-Werte registrierten und daraufhin umgehend Alarm schlugen und die Eishalle räumen ließen.
Nicht auszudenken was alles hätte passieren können….

Für Stuttgart spielten:
Niklas Syguda, Philipp Rusch, Tim Abendroth, Capek Vinzent, Masaru Komiyama, Julien Frey, Gregor Michalik, Jesper Leis, Dean Nenninger, Michael Bartmann, Felix Feichter, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle

01:49 Min. 0:1 Capek (Komiyama,Feichter)
12:16 Min. 1:1 Wacker (Andreou/Frey)
13:32 Min. 2:1 Rausch (Wilts/Dallosch)
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22:47 Min. 2:2 Michalik
35:02 Min. 2:3 Komiyama (Cieplik)
36:23 Min. 2:4 Leis, Schneider F.
37:29 Min. 3:4 Wilts (Rausch/Dallosch)
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40:40 Min. 4:4 Frey (Andreou/Patschull) PP1
58:30 SPIELABBRUCH

Zuschauer ca. 100

Strafzeiten:
Stuttgart 8×2 Min.
Eppelheim 6×2 Min.

Text/Fotos/Video: Ralf Seidel

1b-Rebels: zum Saisonauftakt nach Eppelheim

Nach gut einem halben Jahr Pause greift die Landesliga Mannschaft wieder ins Geschehen ein.
Am Sonntag, den 13.10. gehts Richtung Metropolregion Rhein-Neckar ins Icehouse der Eisbären Eppelheim.
Dort trifft man um 19 Uhr auf den Newcomer der Landesliga, denn diese Saison haben die Eppelheimer zum ersten Mal ein 1b-Team beim Verband gemeldet.

Die Mannen um Eisbären Coach Maik Judt haben bereits eine starke Partie in Esslingen abgeliefert, in der man zwar mit einer 4:6 Niederlage vom Eis gehen musste, aber dabei eine Top-Leistung abgeliefert hat, und den amtierenden Meister kräftig “am Wickel” hatte.
Wer in Esslingen 4x einnetzt hat eine Duftmarke gesetzt und wird in dieser Verfassung eine gewichtige Rolle in der Premieren-Saison spielen.

Die 1b-Rebellen haben nach dem sensationellen 4. Platz in der letzten Saison ihren Kader kräftig umbauen müssen, was an und für sich fast jede Saison der Fall ist, da es per se immer darum geht der 1. Mannschaft zuzuarbeiten, aber diesmal ist der Umbruch doch recht heftig ausgefallen:
nahezu weit mehr als ein kompletter Block hat das Team verlassen.
Darunter die beiden Topscorer Darius Sirch (Türkheim) und Lorenz Neuhauser (Ulm), aber auch andere sind aus beruflichen und ausbildungstechnischen Gründen nicht mehr im Kader, was zum Teil bereits nach der letzten Saison bekannt war.
Nicht zu vergessen diejenigen, die ins Regionalliga-Team hochgezogen wurden.

Doch damit nicht genug, völlig überraschend hat auch der Erfolgstrainer der letzten Saison und Rebels-Forward Eric Strieska das Trikot getauscht und ist ins Ellental gewechselt, so dass auch diese Positon lange vakant war.
An dieser Stelle geht ein großer Dank an den letztjährigen Interimstrainer Ole Abendroth und Rebels-Forward Miro Hudak, die beide das Coaching übernommen haben, und seit einigen Wochen das Training gestalten.

Durch die vielen Abgänge und Umstrukturierungen on-ice und off-ice ist es also nicht übertrieben von einem Neustart zu sprechen.
Auch wenn bereits ein Vorbereitungsspiel gegen die Waldau-Old-Boyz mit einem deutlichen 7:1-Erfolg endete, so darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Eisbären eine völlig andere, neue Mannschaft in neuer Reihenformation gegenüber steht.
Zwar werden wie immer auch neue Nachwuchsspieler am Start sein, aber die benötigen  einen gewissen Vorlauf, um sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen.

Die Uhren werden in Stuttgart also wieder auf Null gestellt, trotzallem überwiegt der Kampfgeist und die Freude auf das erste Spiel.
Die 1b-Rebellen werden alles daransetzen in der kältesten Eisdiele der Landesliga die Stuttgarter Flagge hochzuhalten.
Es gilt wie immer: die Punkte werden nicht kampflos übergeben.
Die Schwachen haben Probleme. Die Starken haben die Lösungen.
Auf ins legendäre Icehouse !

Spielplan 2019/2020

Hockeyacademy-Stuttgarter Eishockey-Club e.V. Camp 5

Nächste Woche startet das fünfte Camp unserer Hockey-Akademie unter Leitung unseres neuen Headcoach Martin Williams. Auf und neben dem Eis wird es dabei um Powerskating, Skills, Stocktechnik, Moving, Passing und Scoring gehen. Und für die Goalies gibt es wieder ein eigenes Goalie-Programm.

Beim fünften Camp haben wir einige Specials für euch vorbereitet:

Als Gastcoach konnten wir Kerry Goulet gewinnen. Der Kanadier ist mit über 2000 Scorerpunkten eine echte Eishockey-Legende und bringt Erfahrungen aus zahlreichen aktiven Jahren unter anderem beim EHC Timmendorfer Strand oder den Crocodiles Hamburg mit. Er wird unter anderem auch einen Vortrag zu Gehirnerschütterungen halten. Die Kinder bekommen das Thema in den Theoriestunden nähergebracht, für die Eltern wird der Vortrag am Donnerstag, 5. September zu den Nachmittagseiszeiten um 15:00 bzw. 16:15 angeboten.

Am gleichen Tag präsentieren Knöfel Sport Bietigheim und Shaiba Icehockey ihre neuen Hockey-Schläger. Im Rahmen des Camps habt ihr die Möglichkeit, die Schläger ausgiebig auf dem Eis zu testen.

 

 

Abschluss des Camps bildet ein Eishockey-Flohmarkt, der allen Interessierten offensteht. Am Freitag, den 6. September könnt ihr von 15 bis 17 Uhr im VIP-Container in der Eiswelt Stuttgart eure gebrauchte Eishockey-Ausrüstung zum Kauf anbieten und nach guten Schnäppchen suchen.

Also los: Kurzentschlossene können sich unter  Hockey-Akademie noch einen der letzten Plätze sichern. Das Team der Hockey-Akademie freut sich auf deine Teilnahme!

Durchstarten für die 3. Eishalle

Die 3. Eishalle beschäftigt nach dem tollen dritten Platz im Bürgerhaushalt auch den Stuttgarter Gemeinderat. Vielen Dank an die CDU-Gemeinderatsfraktion für die Einladung zum Austausch und die Zusage, sich bei den Haushaltsberatungen zum Jahresende intensiv mit diesem für uns so wichtigen Wunsch auseinanderzusetzen. Im Bild unser 1. Vorstand Dr. Christian Ballarin mit dem Fraktionsvorsitzenden Alexander Kotz (rechts) und unserem örtlichen Stadtrat Dr. Carl-Christian Vetter (links).

Ex-DEL-Profi wird SEC-Headcoach

Martin Williams wird neuer Headcoach der Young Rebels!

Dem Stuttgarter Eishockey-Club ist es gelungen, Martin Williams als neuen Headcoach für den Nachwuchs zu gewinnen. Mit ihm kommt ein erfahrener Eishockey-Coach und Ex-DEL-Profi nach Stuttgart. In seiner sportlichen Kariere bestritt er 169 Spiele in der DEL / 1. Bundesliga und 110 Spiele in der DEL2 und Oberliga. Als Nachwuchscoach verfügt der B-Lizenz-Trainer über Erfahrung bis hin zur DNL (Deutschen Nachwuchs Liga). Martin Williams wird ab dem 1. August für den kompletten Nachwuchs die Verantwortung übernehmen. Zusammen mit den bewährten Nachwuchstrainern wird er den SEC-Nachwuchs bestmöglich fordern, fördern und weiterentwickeln.

Neben der aktiven Trainertätigkeit wird Martin Williams auch Rekrutierungsbeauftragter für den Nachwuchs sein. Er wird aktiv in Schulen und Kindergärten für unseren Sport werben und die Kids zum Schnuppern auf die Eisfläche einladen. Eine hervorragende Nachwuchsausbildung, die talentierte Spieler im Verein hält, ist aus Überzeugung der SEC-Vorstände die Basis für den langfristigen Erfolg. Auch das Fünf-Sterne-Programm des DEB soll in Stuttgart weiter ausgebaut werden. Drei Sterne zum Ende der kommenden Saison sind das erklärte Ziel. Mit dem Ex-DEL-Profi kommt ein Trainer mit genügend Erfahrung, um dies umzusetzen.

Darüber hinaus wird Martin Williams auch die Hockey Academy vorantreiben. Die Camps der Hockey Academy Stuttgart erfreuen sich hoher Beliebtheit und das soll weiter ausgebaut werden. Nachwuchstalente aus ganz Deutschland sollen in der Hockey Academy die optimale Plattform bekommen, ihre Skills zu optimieren.

Der Stuttgarter Eishockey-Club freut sich schon jetzt auf eine gute Zusammenarbeit mit Martin Williams.

Vita:

Martin William wurde 1975 in Fall Church Virginia USA geboren. Im Alter von 5 Jahren kam er nach Deutschland und erlernte das Eishockeyspielen beim EC Bad Nauheim. Bereits mit 18 Jahren schnürte er das erste Mal die Schlittschuhe für das Profiteam und schaffte 1994 mit den Roten Teufeln (Bad Nauheim) den Aufstieg  in die 1. Liga. Nach 3 Jahren in Nauheim folgten mehrere Stationen in der 1. Liga, DEL und WPHL (Western Professional Hockey League). Insgesamt bestritt Martin Williams 169 Spiele in der DEL und 1. Liga, 22 Spiele in der DEL 2 und 88 Spiele in der Oberliga. Als Nachwuchs-Coach verfügt Martin Williams bereits über 10 Jahre Erfahrung und hat eine B-Lizenz. Der Sympathische Deutsch-Amerikaner verfügt über jede Menge Erfahrung im Bereich Trainingsstruktur und DEB Sterneprogramm. Auch im Bereich Vereinsstrukturen hat Martin Williams jede Menge Erfahrung in petto.         

SEC-Nachwuchsarbeit wird mit einem Stern ausgezeichnet

Stuttgarter Eishockey-Club qualifiziert sich für das Sterne-Programm des Deutschen Eishockey-Bundes

Der Stuttgarter Eishockey-Club (SEC) hat sich mit seiner Nachwuchsarbeit für das Fünf-Sterne-Programm des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) qualifiziert und wurde zum Ende der Saison 2018/19 mit dem ersten Stern ausgezeichnet. Bei der Bewertung spielen Faktoren wie Nachwuchsbetreuung, Trainingsinhalte und die Nachwuchsgewinnung eine zentrale Rolle.

Der DEB zeichnet im Rahmen des Fünf-Sterne-Programms Eishockeyvereine auf Basis eines umfangreichen Anforderungskatalogs aus. DEB Cheftrainer Vereinsbetreuung & Talentbetreuung Ernst Höfner beglückwünscht den SEC zu der Auszeichnung: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Stuttgarter EC einen weiteren Verein für seine Nachwuchsarbeit auszeichnen können. Eine qualifizierte Ausbildung der Jugend ist für die sportliche Entwicklung des Eishockeys in Deutschland von zentraler Bedeutung. Wir freuen uns über das Engagement und die weitere Zusammenarbeit mit Stuttgart.“

Frank Schäuffele zeigt sich angesichts der Auszeichnung sehr zufrieden: „Der erste Stern ist der verdiente Lohn für die engagierte Nachwuchsarbeit, die wir im Verein seit vielen Jahren betreiben“, so der Jugendleiter des SEC. Dabei verweist er auf die zahlreichen Angebote von der Laufschule über Nachwuchsmannschaften in allen Altersklassen bis hin zur Hockey Academy: „Der Stern ist zugleich Ansporn für einen Ausbau unseres Angebots und Zeichen für Jugendspieler und Eltern, dass in Stuttgart ein hochwertiges Ausbildungsprogramm angeboten wird.“

Auch der 1. Vorsitzende des SEC würdigt die erhaltene Auszeichnung: „Wir freuen uns, dass die Arbeit, die unser Ausbildungsteam jedes Jahr von neuem leistet, nun vom DEB ausgezeichnet wurde. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir einer von nur acht Eishockeyvereinen außerhalb der höchsten drei deutschen Spielklassen sind, die die Anforderungen erfüllen konnten“, so Dr. Christian Ballarin. „Der erste Stern ist für uns nicht das Ende, sondern der Anfang einer Entwicklung. Wir wollen uns für weitere Sterne qualifizieren, auch wenn das mit den aktuell fehlenden Eiskapazitäten in Stuttgart sehr schwer werden wird.“

Kinder und Jugendliche, die an Eishockey interessiert sind, haben ab September 2019 wieder die Möglichkeit, in den Sport einzusteigen. Dabei fangen Kinder von drei bis ca. sechs Jahren in der Laufschule an, bei der es spielerisch darum geht, die Grundlagen des Schlittschuhlaufens und des Eishockeysports zu erlernen. In den Altersklassen darüber bietet der SEC in jeder Altersklasse Mannschaften an. Weitere Informationen zur Nachwuchsarbeit können auf der Website des Vereins unter http://www.young-rebels.net/ gefunden werden.

Über das Fünf-Sterne-Programm

Das Fünf-Sterne-Programm ist wichtiger Bestandteil des Sportkonzepts „Powerplay26“ des Deutschen-Eishockey-Bundes, mit dem das deutsche Eishockey bis 2026 wieder international konkurrenzfähig gemacht werden soll. In dem Nachwuchsprogramm werden in bis zu fünf Kategorien (Start, Grundlage/Aufbau, U17, U20, Umfeld) Sterne nach einem Kriterienkatalog vergeben. Neben allen 52 deutschen Vereinen der höchsten drei Spielklassen haben sich in der Saison 2018/2019 acht Nachwuchsvereine der niedrigeren Spielklassen für das Programm qualifiziert.

Abschlußfeier: 1b-Rebels in der Overtime

Das letzte Bully der Saison 2018/19 ist eingeworfen, die Saison beendet und die Mannschaft traf sich ein letztes Mal, um die vergangene Saison nochmal Revue passieren zu lassen und das Erreichte gebührend zu feiern.
Dazu wurde der VIP-Container gebucht, Essen und Getränke organisiert und im Hintergrund lief das letzte Saisonspiel der U20 gegen die Maddogs aus Mannheim, was insofern interessant war, da es in der kommenden Saison einige Veränderungen im Landesliga-Team geben wird, und daher ein besonderes Augenmerk auf die Spieler gerichtet war, die demnächst den Schritt in den Seniorenbereich gehen werden.
Das Spiel endete mit einem 8:3-Heimsieg und zeigte das große Potential das im Stuttgarter Nachwuchsbereich schlummert.

Trotzdem soll eine gewisse, tja beinahe sentimentale Abschiedstimmung nicht verhehlt werden, die immer dann eintritt, wenn Führungsspieler den Verein verlassen, die lange Zeit an Bord standen und prägend für das Spiel waren.

Dann gab es noch einige Ehrungen für diejenigen, die das Team hinter der Bande unterstützt haben.
Insbesondere Trainer Eric Strieska, der das Team mit seiner akribischen Arbeit nach vorne gebracht hat, wurde mit treffsicheren Worten von Gregor Michalik stellvertretend für das Team geehrt und mit einer Flasche seines Lieblingsgetränks beschenkt.
Aber auch die langjährigen Helfer Punktrichterin Julia Wolter sowie Stadionsprecher Bernd Wegst erhielten jeweils Präsente für ihr großes Engagement.
Selbst der 1b-Rebellen Kriegsberichterstatter Ralf Seidel wurde nicht vergessen, der im Hintergrund für die Berichte rund um das Team verantwortlich zeichnet.
Er erhielt zum Dank ein spezielles Trikot aus der Hockey Community mit allen Unterschriften des Teams.

Nach den Feierlichkeiten ging es dann zum gemütlichen Teil über in Richtung Innenstadt, worüber es aber keine genauen Berichte gibt, allenfalls Gerüchte, die aber spätestens zum Sommertraining den Weg zurück Richtung Fernsehturm finden werden…. 😉

Vielen Dank an die Organisatoren für den wirklich gelungenen Abend und Sticks-up denen, die den Verein verlassen werden.
Danke für euren vorbildlichen Einsatz im Stuttgarter Trikot !

Letztes EBW-Spiel der Saison 2018/19 für die Stuttgarter Knaben

Zum Abschluß des EBW-Spielbetriebs 2018/2019 machten sich unsere Knaben Mannschaft auf den Weg in die Quadratestadt und trafen auf den Mannheimer ERC. Obwohl unsere Rebels schnell mit 1:0 zurück lagen, entwickelte sich wie so häufig in dieser Saison ein ausgeglichenes, kampfbetontes Spiel.  Trotz einigen Chancen auf beiden Seiten, fielen keine weiteren Toren und somit ging es mit einem 0:1 Rückstand zum Pausentee.

 

Unsere Stuttgarter kamen mit viel Schwung aus der Pause und konnten folgerichtig in der 22. Minute zum 1:1 ausgleichen. Jetzt wurden im Angriff immer wieder Akzente gesetzt und die schnellen, athletischen Mannheimer Spieler durch eine disziplinierte Abwehrarbeit neutralisiert und auf unsere beiden Torwarte war Verlass. Dennoch mussten die Rebels kurz vor der Drittelpause in Unterzahl einen unglücklichen Treffer hinnehmen.

SEC-EKU/ HN Mannheim

Auch zu Beginn des dritten Drittels begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. In der 46. Minute konnten die Stuttgarter nach einer feinen Kombination wieder zum 2:2 ausgleichen. Leider hatte unsere Mannschaft (wie in der gesamten Saison gegen den MERC) in 3. Drittel eine Schwächephase, die der Gegner eiskalt ausnutze. Innerhalb von nur 93 Sekunden zog der Gegner auf 5:2 davon und der Stuttgarter Wiederstand war gebrochen. Am Ende stand mit 2:7  eine Niederlage, die gemessen an den Spielanteilen zu hoch ausgefallen ist.

 

Nachdem der Ligabetrieb 2018/2019 beendet ist, stehen noch zwei interessante Turniere In Bietigheim und Österreich als Saisonabschluss auf dem Programm. Viel Erfolg!

 

Bericht: Klaus Müller
Fotos:  Mario Vrban

 

 

Sensationell: 1b-Rebels stürmen auf Platz 4


Auch im zweiten Saison-Duell behielten die Rebellen die Oberhand und konnten in einem zerfahrenen Spiel einen verdienten 8:4 (2:1/1:1/5:2) Sieg eintüten und warfen damit den Anker auf Tabellenplatz 4.
Die Gäste traten dabei in Minimal-Besetzung (10+2) an und konnten lange dagegenhalten, aber im letzten Drittel brach ein Strafzeiten-Tsunami auf die Adler ein, so dass das Spiel völlig aus den Fugen geriet.
Aber, um es gleich vorwegzunehmen, es war eine absolut faire Begegnung, ohne irgendwelche Einlagen aus der Welt des Boxsports.
Während aber die einen die Beurteilungen der Schiedsrichter ohne Kommentar akzeptierten, arbeiteten sich die anderen an der Spielleitung ab, und so wurde aus mancher Mücke (2.Min.-Strafe) innerhalb von Sekunden ein Elefant (Matchstrafe).
Aber, es wurde auch Eishockey gespielt….

Stuttgart übernahm dabei von Anfang an das Kommando und bestürmte vehement die gegnerischen Abwehrreihen.
Phasenweise powerplay-ähnliches Spielgeschehen, indem die Adler regelrecht in ihr Nest gedrängt wurden.
Aber es fehlte etwas Entscheidendes: die Tore.
Und so kam es wie es kommen musste…
Im typischen Reutlinger Stil ließ man vorne einen Stürmer an der Blauen “parken” und der wartete auf einen tiefen Pass, der dann auch kam und damit war der Weg frei zu einer 1 auf 0 Situation, und wenn dieser Stürmer dann auch noch Tilgner heisst, dann ist hiermit auch das 0:1 (5.Min.) erklärt.
“Machst du keins, kriegst du eins”….Damn!!!!
Aber dieser Betriebsunfall wurde kurze Zeit später korrigiert als #5 Philipp Rusch von links aus einem unmöglichen, spitzen Winkel knapp vor der Torauslinie der 1:1-Ausgleich (11.Min.) gelang.
Damit nicht genug…
Nach einem Reutlinger Fehlpass im Anschluss eines Bullys im Stuttgarter Verteidungsdrittel übernahm die #14 Yannick “Schwarzenegger” Barthruff das schwarze Spielgerät und stürmte bullenartig über alle Linien hinweg auf Reutlingens Keeper Manuel Rogge zu und machte kurzen Prozess: 2:1 (13.Min.)
Danach verflachten die Offensivbemühungen der Waldau-Truppe etwas und Reutlingen kam besser ins Spiel, ohne aber Akzente setzen zu können.

Im zweiten Abschnitt erwarteten viele der knapp 70 Zuschauer dann einen Stuttgarter Sturmlauf, um dem zahlenmäßig unterlegenen Gästen so richtig einzuheizen und daraus weitere Treffer zu generieren.
Aber, es kam anders…
Das Spiel plätscherte so vor sich hin und mancher Beobachter stand am Rande einer Gesichtslähmung, denn das Spielniveau ging unerklärlicherweise stetig nach unten:
hier ein Fehlpass, da ein schludriger Angriff- auf beiden Seiten ging nur noch sehr wenig.
Passend dazu dann auch das kuriose 3:1 Powerplay-Tor durch Stuttgarts Topscorer Darius Sirch in der 36.Min. als sein bereits durch Rogge parierter Schuss die Kufe von Reutlingens Matthiew Lewis berührte und von da ins eigene Tor rutschte.
Kaum war das Spiel aber wieder freigegeben schlugen die Gäste zurück.
Ein Onetimer von Adler Max Enz brachte den 3:2-Anschlußtreffer (37.Min.)
Könnte man im Eishockey ein Drittel streichen wäre dieses hier der große Favorit….

Das Spiel war also noch lange nicht entschieden.
Aber wenn der Sprung auf Platz 4 gelingen soll, dann war ein Sieg heute Pflicht und es war an der Zeit noch mindestens eine Schippe draufzulegen.
Das Spiel wurde etwas strukturierter und beide Teams jetzt mit Abschlüssen, ohne aber die jeweiligen Hüter in Bedrängnis zu bringen.
Dann brachen die letzten 13 Minuten an und das Spiel kippte langsam aus den Latschen.
Es begann das kurioseste Drittel der gesamten Saison…
Stuttgart im 4/3 Powerplay, und ein schlampiger Pass an der blauen Linie genügte Reutlingens Routinier Dominique “Turbo” Tilgner zum Durchmarsch und 3:3-Ausgleich (47. Min.).
Aber die Rebellen-Antwort durch #77 Michael Bartmann kam umgehend mit einem Schlenzer von der blauen Linie zum 4:3 (48. Min.).
Die Waldau-Truppe nahm nun das Heft wieder mehr in die Hand, einerseits begünstigt durch die regelmäßigen Boxenstopps der Gäste, aber auch die Zielstrebigkeit der eigenen Aktionen war plötzlich wieder da.
Als dann Rebels-Sturmtank Darius Sirch drei Minuten später zum Solo ansetzte, konnte er nur noch mit einem Foul am Abschluss gehindert werden, was mit einem Penalty geahndet wurde.
Diesen verwandelte er dann traumhaft sicher mit der Rückhand zum 5:3 (51. Min.).
Jetzt konnte man etwas durchatmen, denn die Fernsehturm-Kampfeinheit war wieder “back in business” und hielt die Fäden in der Hand.

Den Faden völlig verloren haben dagegen jetzt die Achalm-Adler, die sich fortan mit den Schiedsrichtern “auseinandersetzten” und dann reihenweise die Segel streichen mussten.
Es gab so ziemlich alles was das IIHF-rule book an Strafen hergab und damit war auch das Spiel völlig aus dem Tritt.
Als dann kurz danach in der 55. Minute die Rebellen in einem Doppelschlag durch Darius Sirch und 8 Sekunden später Leo Schätzle auf 7:3 erhöhten, sollte das die Entscheidung gewesen sein.
Trotzdem gaben sich die verbliebenen Gästespieler von der Achalm nicht auf und kamen durch Matthias Scheel noch zum 7:4.

Danach wurde der Luftraum für die Adler dann komplett geschlossen.
Minutenlange Unterbrechung wegen einer Bankstrafe, die dann innerhalb von Sekunden zum Totalausschluß eskalierte (siehe Video)
Die Bewunderung gilt hier dem Zeitnehmer und Punktrichter, die die ehrenvolle Aufgabe hatten das Geschehen zu dokumentieren.
Die Zuschauer waren hierbei komplett überfordert.
Knapp 2 Minuten vor Spielende folgte dann der 8:4-Endstand durch unseren japanischen Dauerbrenner Masaru Komiyama, der eine saubere Puck-Stafette erfolgreich beenden konnte.

Fazit:
Ein unglaubliches Spiel!
Letztlich steht auf der Anzeigetafel ein deutlicher, ja fast schon standesgemäßer Sieg und in 2-3 Wochen redet keiner mehr darüber, aber der Verlauf war schon bemerkenswert.
Aber egal, mit diesem Sieg gelingt der Sprung auf Platz 4 in der Landesliga und damit der größte Erfolg einer Stuttgarter Mannschaft seit Jahren.
Addiert man noch den Umstand hinzu das Ganze mit 4 Spielen weniger als die anderen  erreicht zu haben, dann gleicht das einer echten Sensation.

Die Saison 2018/19 ist hiermit Geschichte.
Der überragende Teamspirit in der Stuttgarter Kabine hat sich heuer endlich auch auf die Leistung übertragen.
Und das ist nicht nur so daher gesagt, sondern beschreibt das Miteinander im allerbesten, ehrlichsten Sinne.

Dazu gehören auch diejenigen, die das Team bei den vielseitigen Aufgaben während eines Heimspiels hinter der Bande unterstützt haben:
-Stadionsprecher Bernd Wegst, Punkterichterin und Legende Julia Wolter,
-die vielen, die z.B. die Strafbänke übernommen haben, darunter auch einige Frauen/Freundinnen von Spielern
-unserem Feel-Good-Manager, Meckatzer-Zapfer, Spieler-Papa und Kamera-Mann Gerd Schneider
-und natürlich unserem  Olav Schnier, der es ermöglichte ein Landesliga-Spiel professionell als Live-Übertragung auf YouTube zu bringen!

Ohne euch wäre das alles gar nicht möglich!!! VIELEN DANK DAFÜR !!!
Wir sehen uns kommende Saison wieder !

1b-Rebellen vs. TSG “Black Eagles” Reutlingen 8:4 (2:1/1:1/5:2)

Abschlusstabelle 2018/2019

Für Stuttgart am Schläger:
Niklas Syguda (Goalie), Philipp Rusch, Lorenz Neuhauser, Carlo Sala de Llobet, Yannick Barthruff, Vinzent Capek, Masaru Komiyama, Colin Wolf, Gregor Michalik, Lukas Borchert, Jonathan Krause, Michael Bartmann, Felix Feichter, Nino Häberlen, Darius Sirch, Leo Schätzle

Spielbericht:
05.Min. 0:1 Tilgner (Lewis)
11.Min. 1:1 Rusch (Michalik)
13.Min. 2:1 Barthruff (Komiyama/Rusch)
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36.Min. 3:1 Sirch PP1
37.Min. 3:2 Enz (Lewis/Scheel)
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47.Min. 3:3 Tilgner (Feierabend/Hamm) SH1
48.Min. 4:3 Bartmann (Barthruff/Feichter) PP2
51.Min. 5:3 Sirch PENALTY
55.Min. 6:3 Sirch (Neuhauser/Feichter)
55.Min. 7:3 Schätzle (Sirch/Neuhauser) PP1
57.Min. 7:4 Scheel (Lewis/Enz)
59.Min. 8:4 Komiyama (Michalik)

Trainer: Eric Strieska
Teammanager: Ole Abendroth

Spieler auf Spielbericht:
Stuttgart 15+1
Reutlingen 10+2

Strafzeiten:
Stuttgart: 6 Minuten
Reutlingen:  114 Min.

Bericht/Video: Ralf Seidel
Fotos: Miro Halbych

Platz 4 im Visier – Adler im Anflug

​Am Freitagabend empfangen die 1b-Rebels die TSG “Black Eagles” Reutlingen zum letzten Heimspiel der Saison 2018/19.

Die Waldau-Truppe spielt in dieser Partie um den 4. Tabellenplatz, was im Prinzip jetzt schon eine Sensation darstellt, während die Gäste bereits vor diesem Spiel als Tabellenschlußlicht aus der Saison gehen werden.
Die Mannschaft hat unter der Woche akribisch gearbeitet und geht bestens vorbereitet in das Rückspiel.
Das Hinspiel in Reutlingen ging mit einem überraschend deutlichen 6:2-Auswärtssieg über die Bühne, was auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurückzuführen war.

Bei aller Vorfreude auf das letzte Spiel werden die 1b-Rebellen aber einen Fehler nicht machen: den Gegner unterschätzen!

Es wird darauf ankommen, das Spiel mit Köpfchen anzugehen und dabei am besten der Strafbank fern zu bleiben.
Die taktische Disziplin war damals im Hinspiel ein großes Plus und brachte letztlich die volle Punktzahl aus der Achalm-Stadt.

Also, alles auf Gefechtsstation:
gehen wir die letzte Aufgabe positiv, aber mit Respekt an und machen einfach dort weiter, wo wir gegen Esslingen aufgehört haben: mit vollem Einsatz!

1b-Rebels vs. TSG “Black Eagles” Reutlingen

Eiswelt Stuttgart
29.03.2019
Bully 20 Uhr

Schiedsrichter:
Ruben Schmidt
Ingo Lüsch