Kategorie: Allgemein

1b-Rebels fahren ersten Dreier ein

72 Zuschauer, darunter einige Hügelsheimer Fans sahen am Freitagabend einen nie gefährdeten 8:1 (4:1/4:0/0:0) Heimsieg der 1b-Rebels.
Die Gäste vom Airpark, die mit 20+2 (!) Spielern antraten, dürften sich am Schluss bei ihrem starken Hüter Alexander Dolin bedankt haben, dass die Niederlage nicht noch deutlicher wurde…

Flynn Schäuffele im Bully-Zweikampf

Bereits in der 2.Minute gingen die Gäste wie aus dem Nichts durch einen leicht abgefälschten Schuß kurz hinter der blauen Linie in Führung, aber die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.
In Spielminute 4 konnte die Hügelsheimer Defensive das erste Mal bezwungen werden.
1b-Forward Fabian Schneider reagierte vor dem Tor am schnellsten, netzte die Scheibe mit einem backhand shot ins badische Gebälk und so langsam sollten sich die spielerischen und vorallem läuferischen Qualitäten durchsetzen.
Auch wenn das Spiel noch hin und her wabberte, so zeigten die Hausherren den zielstrebigeren Spielansatz.
In der 5. Minute gelang Neuzugang Robin Morgenthaler in einer starken Einzelaktion im Zweikampf vom rechten Bullypunkt das 2:1 und die Waldau-Cracks waren jetzt immer besser im Spiel, das von beiden Seiten mit großem Einsatz und hohem Tempo geführt wurde.

So komisch sich das anhört, trotz technischer Feldüberlegenheit und besserer Ansätze war es kein einfaches Spiel, denn die Gäste waren immer dann präsent, wenn sich Fehler im Rebellen-Spiel einschlichen und so gab es durchaus heikle Situationen im Stuttgarter Defensivbereich, die aber zu jeder Zeit beherrscht und ausgebügelt wurden.

Erst kurz vor Ende des Spielanschnitts und mit einem Doppelschlag innerhalb von 11 Sekunden trugen sich dann Alexander Hotz mit einem Stochertor zum 3:1 und dann Cedrick Scheibach mit einem platzieren Shot (4:1) in den Spielbericht ein.
Endlich stimmte auch das Scoreboard mit dem Spielverlauf überein und die Rebellen belohnten ihren großen Aufwand.
Einige Stuttgarter Fans waren regelrecht sauer als die Drittelsirene dem ganzen Zauber ein Ende setzte, denn so langsam wurde das ganze Potential sichtbar, und wenn das Spiel noch ein paar Minuten weitergelaufen wäre, hätte der Eismeister das Hügelsheimer Metallgestänge ersetzen müssen. Stuttgart setzte gerade zum Sturmlauf an…

Drittelpause: durchschnaufen!

So gab es auch in der Drittelpause von Coach Strieska nichts Großes zu bemängeln:
“Jungs, Konzentration hochhalten, nicht nachlassen, geduldig sein, einfach so weiter arbeiten….wir sind noch lange nicht durch. Ich möchte nicht die Stuttgarter Krankheit erleben dass nach einer Führung, diese wieder leichtfertig vertändelt wird….” , so Strieska in der Kabine, um die aufkommende euphorische Stimmung etwas einzubremsen.

Wer nun gedacht hatte, dass sich die tapfer kämpfenden Gäste nach diesem deutlichen Verlauf zunächst zurückziehen und ein Konterspiel aufziehen würden, sah sich getäuscht.
Mit verbessertem Abwehrverhalten konnten sich die Gäste stabilisieren und auch durchaus nach vorne agieren aber sobald die Scheibe den Besitzer wechselte, lief die Stuttgarter Angriffsmaschine an und es entwickelten sich teilweise sehenswerte Spielzüge.
Selbst in Unterzahl lief man den Hügelsheimer Kasten mehrfach an und in der 26. Minute brach Stuttgarts “Rocket Man” Fabian Schneider im “Beast-Modus” durch die Hügelsheimer Abwehrstellung und ballert die Scheibe rechts oben in die Maschen (5:1)
Nach weiteren knapp 6 Minuten war Kanonier Schneider erneut zur Stelle und hämmerte das schwarze Spielgerät vom Bullypunkt ins Rhino-Gehäuse (6:1, 31.Min.).
Und das soll es noch nicht gewesen sein, denn zum Einsatzwillen kam jetzt noch Spielfreude.
Weitere 5 Minuten später dann zwangsweise das 7:1 (36.Min.) durch Doppel-Torschütze Alex Hotz, der nicht lange fackelte und die Scheibe kurzerhand vom Slot humorlos ins Nashorn-Nest abfeuerte.
Die Gäste fanden kein Mittel den Lauf zu unterbrechen, im Gegenteil es schien so als schwinden deren Kräfte exponentiell.
So fiel dann in der 39.Minute auch noch das 8:1 mit einem Bauertrick durch den -nicht nur heute Abend- stark aufspielenden Cedrick Scheibach.
Und mit ein bisschen mehr Konzentration im Powerplay wäre sogar noch mehr möglich gewesen.
Aber, ähnlich euphorisiert ob des klaren Spielstands wie nach dem 1. Drittel ging es anschließend in die Katakomben.

“Starkes Drittel, gutes Spiel, aber wir haben noch 20 Minuten und der Gegner wird jetzt nochmal kommen – mit allen Mitteln.
Also, so weiterspielen, nicht provozieren lassen, geduldig bleiben, dann fallen die Tore von alleine”, so die Drittelansprache von Coach Strieska, der seine Cracks auf den letzten heißen Tanz einschwor.

Und das letzte Drittel sollte tatsächlich nochmal alles bieten – allerdings anders wie von Rebellen-Seite erwartet.
Hügelsheim spielte nach vorne besser mit, warf nun alles in die Waagschale, aber defensiv taten sich dadurch große Lücken auf, in denen so mancher Rebellen-Durchbruch gelang.
Aber entweder es fehlte die Präzision im Abschluss oder der Airpark-Hüter hatte was dagegen, denn im Verlauf war er der meist beschäftigte Mann und hielt seinen Kasten sauber.
Auch in diesem Drittel war deutlich mehr möglich, Chancen über Chancen, aber es sollte nicht sein.

Kurz vor Ende der Partie gab es noch einen Penalty für die Gäste, der aber nicht zum gewünschten Ergebnis führte, denn mit Dominik Keller stand ein Goaltender der Extra-Klasse im Rebellen-Kasten, der nicht nur den Penalty souverän parierte, sondern auch im Spielverlauf ein absolut verlässlicher, souveräner Rückhalt war.
So blieb zwar der erwartete Rebellen-Orkan im letzten Drittel auf der Anzeigentafel aus, aber man kreierte jede Menge Chancen und hinterließ damit einen sehr guten Eindruck.

Fazit:
Ein großer Schritt in die richtige Richtung. Das Team wächst so langsam zusammen, und man konnte in einigen Szenen deutlich sehen, was alles möglich ist.
Gut, ja, die Chancenverwertung kann man sicher kritisieren, aber ehrlich gesagt stand der stärkste Hügelsheimer Spieler im Tor und bewahrte sein Team vor einem noch größeren Debakel.
Von dieser Warte aus betrachtet und in Anbetracht der doch vielen herausgespielten Möglichkeiten bleibt ein sehr engagierter Auftritt einer jungen, lernwilligen Mannschaft, die begeistert und am Ende noch eine Ehrenrunde unter dem Applaus der Zuschauer hinlegen durfte.
Weiter so – im nächsten Spiel am kommenden Sonntag 31.10. um 19:15 Uhr in Reutlingen gegen die Black Eagles !

Für Stuttgart spielten:
Dominik Keller (Goalie), Maurice Keller (Backup), Timo Dombrowski, Marek Prokes, Janik Mertens, Alexander Litterer, Carlo Sala de Llobet, Cedrick Scheibach, Masaru Komiyama, Armin Wörz, Alexander Hotz, Armin Wörz, Moritz Donner, Gregor Michalik, David Haffner, Robin Morgenthaler, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle, Flynn Schäuffele.

1b-Rebels zuhause gegen die Baden Rhinos 1b gefordert

Ein spannender Freitagabend steht den 1b-Rebellen bevor.
Mit der zweiten Mannschaft des Regionalligisten trifft man um 20 Uhr auf den Testspielgegner, gegen den man in Hügelsheim vor 3 Wochen mit 2:3 den Kürzeren zog.

Wieder mit an Bord: Masaru Komiyama

Obwohl man Vorbereitungsspiele generell nicht überbewerten sollte, konnte man aus dem badischen Airpark einige interessante Details mitnehmen.

Die Mannschaft um den allseits  bekannten ehemaligen RL-Rebellen und Neu-Trainer Dominique Hensel hat eine ähnliche Struktur wie die Waldau-Truppe:
Viele junge Spieler aus dem Freiburger Nachwuchs, gepaart mit ein paar Regionalliga-erprobten Spielern, die die Richtung vorgeben sollen und mit ihrer Erfahrung als quasi “Leit-Rhinos” fungieren.

Dieser Mix hat bereits einige erstaunliche Fähigkeiten im Repertoire, was sich insbesondere im effektiven Überzahlspiel im Vorbereitungsspiel gezeigt hat, als 2 der 3 Tore im Powerplay gelangen.

Den Waldau-Rebellen steht also ein hartes Stück Arbeit bevor.
Der misslungene Start mit der heftigen Auftaktniederlage vor knapp 2 Wochen im Heimspiel gegen Schwenningen ist Geschichte.
Es ist Wiedergutmachung angesagt, und die Cracks um Coach Strieska brennen förmlich darauf.

Und, um erst gar nicht irgendwelche Zweifel aufkommen zu lassen, kann es im Prinzip nur eine Parole geben:
umziehen, nicht viel nachdenken, spielen und den Hügelsheimer Defensivriegel niederkämpfen.

Die Gäste am Freitag aus dem Badischen sind wahrlich nicht zu unterschätzen, trotzdem sollen die 3 Punkte in der Eiswelt bleiben !
Let the puck drop down.

Anfangsbully in der Eiswelt Stuttgart ist am Freitag, 22.10. um 20 Uhr.
Die Partie steht unter der Leitung von Stephan Frölich und Leif Meier.

 

Es gelten weiterhin die unten aufgeführten CORONA-Regeln:

Landesliga gegen Regionalliga 3:10

In einer einseitigen Partie unterlagen die 1b-Rebels einem top-motiviertem Spitzenteam aus Schwenningen deutlich mit 3:10 (1:5/0:2/2:3).

Die ca. 40 Zuschauer, darunter “Spione” aus Esslingen und Reutlingen, sahen gleich von Beginn an eine Gästetruppe, die die Spielfäden direkt in die Hände nahmen.
Die 1b-Rebels standen vom face-off weg massiv unter Druck und hatten große Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen, denn der Gegner attackierte bereits beim Versuch eines Spielaufbaus.

Dennoch dauerte es fast 5 Minuten bis sich der Spielverlauf auch auf der Anzeigentafel dokumentierte als man sich in Unterzahl den ersten Gegentreffer einfing (0:1).
Die Eiswelt-Cracks wirkten bis dato unerklärlicherweise gehemmt, und anstatt Ruhe in die eigenen Aktionen zu bringen, die Positionen zu sortieren und dann gezielt nach vorne zu arbeiten, gelang so gut wie nichts.
Überhastete Einzelaktionen führten meist zu sofortigem Scheibenverlust und Gegenangriffen, kurzum: es sah nicht gut aus…

Die technisch starke Bauchenberg-Truppe setzte ihrerseits konsequent nach und nutzte die Unpässlichkeit gnadenlos aus und stellte den Spielstand bis zur 15. Spielminute auf 0:4.
Doch keine 30 Sekunden später der unerwartete 1:4 Anschlusstreffer durch 1b-Rebels Defender Armin Wörz, der mit einem platzierten Schuss vom Slot die Scheibe im Schwenninger Kasten unterbringen konnte.
Aber die Gäste waren nicht zu beeindrucken, denn die Stuttgarter Fehlerquote war nach wie vor deutlich zu hoch.
Im Gegenteil, keine 2 Minuten später schlug die Kloiber-Truppe erneut zu.
Mit diesem doch sehr ernüchternden 1:5 ging es dann in die Katakomben.

Das zweite Drittel begann, wie das erste endete: mit drückend überlegenden Gästen.
Man ließ die 1b-Rebels weiter nicht richtig ins Spiel kommen und selbst wenn es die Möglichkeit gegeben hat, so stellten sich die Strieska-Cracks in der Vorwärtsbewegung oft selbst ein Bein oder anders ausgedrückt, die Schwenninger Defensive stand der Angriffsabteilung in nichts nach.

Aber, wer jetzt gedacht hatte es kommt zum Totalverlust musste die starke Moral der Eiswelt-Crew anerkennen.
Es wurde beharrlich gekämpft und endlich auch mal körperlich Präsenz gezeigt.
“Dagegenhalten unter allen Umständen” schien die Parole aus der Kabine zu sein.
Und es wurde tatsächlich besser, phasenweise spielte man plötzlich fast auf Augenhöhe, hatte gute Möglichkeiten.
Und als der Gegner ab der 24.min. in Unterzahl spielte, sollte es endlich soweit sein.
Aber, gerade als man sich im Angriffsdrittel positionierte, verliert man die Scheibe, 2 (!) Schwenninger brechen durch und setzen einen klassischen Shorthander zum 1:6 (26.Min.)
Und die Stuttgarter Fahne stand wieder auf Halbmast…
Kurze Zeit später zeigten die Gäste dann ihrerseits wie Powerplay geht und setzten das Scoreboard auf 1:7.

Eine (zu) schwere Bürde für die letzten 20 Spielminuten, denn die Partie war praktisch entschieden.
Die Gäste waren schlichtweg zu dominant, um hier nochmal irgendwie in Bedrängnis zu kommen.
Nach dem 1:8 durch den Schwenninger Wissink kurz nach Beginn des Schlussabschnitts (42.Min.) beschränkten sich die Gäste vom Neckarursprung weitgehend auf Ergebnisverwaltung und Spielkontrolle.
Den 1b-Rebels gelang in der Konsequenz noch der Anschlusstreffer zum 2:8 durch Cedric Scheibach und später noch das 3:9 durch den Neuzugang aus Esslingen Robin Morgenthaler, aber letztlich änderte das nichts am verdienten Sieg der Fire-Wings.

Fazit:
Glückwunsch Richtung Helios-Arena an die Fire-Wings, die wie erwartet mit vollem Orchester (18+2) und geballter Feuerkraft in Stuttgart angetreten sind.
Für die 1b-Rebels war es aber zum Auftakt schlichtweg der falsche Gegner zum falschen Zeitpunkt !
Das Spiel sollte also nur kurz analysiert, richtig eingeordnet und dann auch schnell ad acta gelegt werden.
Im Rückspiel wird man sich definitiv anders präsentieren, eine Saison später treten die Fire-Wings dann gegen unser A-Team an….

Trainerstatement Eric Strieska nach dem Spiel in der Kabine:
“Ich möchte mich zunächst bei unserem Goalie Dominik Keller entschuldigen, der heute einen schweren Stand hatte, da er von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde und trotz allem bis zum Schluss alles gegeben hat, viele starke Paraden gezeigt und dadurch noch Schlimmeres verhindert hat.
Ansonsten möchte ich das Spiel jetzt nicht generell zu hoch hängen.
Mich ärgert nur dass wir unser Potential nicht abgerufen haben.
Ich würde mich nicht aufregen, wenn wir dahingehend limitiert wären, aber das sind wir nicht. Wir haben nicht das gezeigt, was wir können.
Mit dem Einsatz im zweiten und letzten Drittel bin ich einigermaßen einverstanden, aber warum nicht das ganze Spiel so?
Wir hätten dann wahrscheinlich auch verloren, aber auf keinen Fall mit 10 Toren, 10 Glocken gehen gar nicht….
Mir ist schon klar das in der anderen Kabine eine Mannschaft mit Regionalliga-Niveau sitzt, aber auch die hätten wir richtig ärgern können. Aber, wie gesagt…kurz nachdenken und dann abhaken, und vor allem alle am Dienstag wieder ins Training kommen, damit wir weiter daran arbeiten dass sowas nicht mehr passiert…”

Für Stuttgart spielten:
Dominik Keller (Goalie), Bryan Allen, Timo Dombrowski, Marek Prokes, Janik Mertens, Alexander Litterer, Carlo Salade Llobet, Cedric Scheibach, Armin Wörz, Alexander Hotz, Neel Groß, David Haffner, Dmitri Busch, Robin Morgenthaler, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle, Flynn Schäuffele

Saisonauftakt gegen Meisterfavorit Fire-Wings Schwenningen

​Am Samstag starten die 1b-Rebels in die Punkterunde der Landesliga Baden-Württemberg.
Ab 20 Uhr geht es dann in der heimischen Eiswelt gegen den Traditionsverein Schwenninger ERC 1904.

Man braucht nicht lange um den heißen Brei zu reden, denn diese Saison gibt es wahrscheinlich nur einen Top-Favoriten, der sich final für einen Platz eine Liga höher anbietet und das sind die Cracks um das Schwenninger Trainergespann Thome/Kloiber.
Seit dem freiwilligen Abstieg 2018 aus der Regionalliga-Südwest steht man am Ende der Saison stets unter den ersten drei der Landesliga und hat dabei die meiste Zeit über eine Hand am Meisterpokal.

Diese Saison dürfte die zweite Hand dazukommen, denn der bereits hervorragend bestückte, erfahrene Kader wurde nochmals mit Alexander Funk und Gabriel Federolf verstärkt.
Beide sind keine Unbekannten, denn beide hatten in der Vergangenheit bereits ein Stuttgarter Regionalliga-Trikot getragen und ihr Können unter Beweis gestellt.
Ein besonderes Auge wird man insbesondere auf Gabriel Federolf werfen müssen, der auch schon in der DEL2 für Freiburg am Start war.
Aber, wie der Buschfunk meldet soll es das noch nicht gewesen sein und so dürfte noch der ein oder andere Hochkaräter in der Bauchenberg-Pipeline stecken.

Ein weiteres großes Plus liegt in der Kontinuität des Stammpersonals.
So gibt es wenig bis kaum Fluktuation, was sich direkt auf die Spielstärke und mannschaftliche Geschlossenheit auswirkt.

Ganz anders die Situation bei den 1b-Rebellen, die beinahe jede Saison von vorne anfangen müssen.
Sei es durch Beendigung der Ausbildung oder Studium und Rückkehr der Spieler in die Heimat, oder/und Integration von Nachwuchsspielern – der Kader ist ständig in Bewegung und es werden sicher einige Spiele benötigt damit Headcoach Eric Strieska wieder Strukturen aufbauen kann.

Aber im Umbau liegt auch der Reiz, denn insbesondere die jungen Wilden aus den aktuellen Nachwuchs-Jahrgängen, die vor Jahren vom damaligen Nachwuchstrainer und heutigen sportlichen Leiter der RL-Rebels Christopher Mauch als “hochexplosiv” eingestuft wurden, werden mit viel Power für ordentlich Wirbel sorgen.

Vielleicht ist auch gerade die jugendliche Urkraft und die Unbekümmertheit ein Vorteil, denn diesen Jungs ist es letztlich egal wer hinter der roten Linie steht – sie lieben die ultimative Herausforderung.
Und am Samstag kommt sie – aus Schwenningen.

Samstag 06.10.2021
Eiswelt Stuttgart
Eintritt Frei

Schiedsrichter:
Matthias Riepl/Nadia Matic

1b Rebels unterliegen im Testspiel Baden-Rhinos 1b mit 2:3 (0:0/2:1/0:2)

In einer über weite Teile zerfahrenen Partie musste man den Gastgebern aus Hügelsheim vor ca. 50 Zuschauern den Sieg überlassen.

Beiden Teams merkte man die fehlende Spielpraxis deutlich an:
grobe individuelle Fehler gepaart mit fahrlässigem Zusammenspiel prägten weite Teile des ersten Abschnitts.
Die Gastgeber waren vielleicht einen Tacken zielstrebiger im Abschluss, wobei es die 1b-Rebels in 2 Großchancen mit 2-1 und 2-0 Situationen im Prinzip selber in der Hand hatten, aber scheiterten.
Das war dann aber der einzige Kritikpunkt von Coach Strieska in der Drittelpause:
“Im Eishockey gibt es ein Gesetz: bei 10 Schüssen geht mindestens einer rein und sei es durch Nachschüsse. Wir aber schießen vielleicht zwei- oder dreimal, da ist die Ausbeute natürlich überschaubar”.

Im zweiten Abschnitt wurde es dann tatsächlich besser, wenngleich das Spielniveau auf beiden Seiten weiter stark litt.
In der 26. Minute gelang den Rhinos in Überzahl der erste Treffer, der aber keine 5 Minuten später durch einen reaktionsschnellen Cedric Scheibach ebenfalls im Powerplay egalisiert werden konnte.
Die Tore schienen dem Spiel gut zu tun, denn so nach und nach wurde es spielerisch besser, beide Hüter konnten sich auszeichnen, die Zielfernrohre waren scheinbar kalibriert.
Dann ca. 2 Minuten vor Drittelende ein grober Abwehrpatzer der Hügelsheimer und Louis Cieplik nimmt die herrenlose Scheibe im Slot auf und zieht Richtung Rhinos Gehäuse, behält die Nerven und netzt mit einem Rückhandschuss zur Stuttgarter 2:1-Führung ein.

Im letzten Durchgang erhöhten die Rhinos zunächst den Angriffsdruck und Stuttgarts bester Mann Goalie Dominik Keller stand jetzt im direkten Fokus.
Eine Strafzeit in der 43. Minute gegen die Strieska-Cracks und die daraus resultierende Unterzahl befeuerte die Angriffsbemühungen der Gastgeber weiter und resultierten im nicht unverdienten 2:2 Ausgleichstreffer.
Aber die Rebellen ließen sich nicht irritieren, suchten weiter geordnet den Weg nach vorne und hatten ihrerseits große Einschussmöglichkeiten.

Mit ein wenig mehr Konzentration und Kaltschnäuzigkeit hätte man dem Spiel den Deckel draufsetzen können (eigentlich müssen), so aber gelang den Badenern quasi im letzten Angriff 26 Sekunden vor Spielende das game-winning-goal.

Baden Rhinos  Hügelsheim 1b vs.  1b-Rebels 3:2 (0:0/1:2/2:0)

Fazit:
Training ist das eine, aber letztlich bringen einen nur Testspiele wirklich weiter.
Diese Binsenweisheit gilt natürlich auch hier und so konnte Eric Strieska sicher vieles aus der Partie mitnehmen.
Sei es die Reihenzusammensetzung, die Schnittstellen-Abläufe und vorallem die Abstimmung der Laufwege.
Potential eines jeden einzelnen ist vorhanden, jetzt gilt es daraus eine schlagkräftige Einheit zu formen.

Eric Strieska:
“Spiele kurz vor dem Ende zu verlieren scheint eine Stuttgarter Krankheit zu sein…aber ich bin insgesamt betrachtet nicht unzufrieden.
Wir haben uns im Spielverlauf entwickelt, und wenn auch viele taktische Dinge noch nicht so laufen wie gewünscht, waren alle bemüht angesprochene Dinge umzusetzen.
Es sind jetzt noch ein paar Trainingseinheiten vor uns, bevor es dann richtig losgeht.
Diese Zeit wollen wir nutzen und ich erwarte für nächste Woche zeitnahe Trainingszusagen, damit ich entsprechend planen kann.”

Für Stuttgart spielten:
Dominik Keller (Goalie), Timo Dombrowski, Marek Prokes, Janik Mertens, Alexander Litterer, Neil Witthoeft, David Haffner, Bryan Allen, Cedric Scheibach, Philip Page, Masaru Komiyama, David Buhlick, Hendrik Pohlmann, Neel Groß, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle

1b-Rebels testen gegen Baden Rhinos Reserve

alter Bekannter: Neil Witthoeft

Am kommenden Samstag treten die 1b-Rebellen in die heiße Vorbereitung ein.
Nach einigen harten Trainings mit viel Grundlagenarbeit und letztlich müden Beinen geht es am 25.09. ins badische Hügelsheim.

Dort soll am Feinschliff gearbeitet und vor allem die finale Blockbildung getestet werden.
Was aber gar nicht so einfach sein wird, denn wie beinahe jedes Jahr gibt es wieder große Veränderungen im Kader.

Coach Eric Strieska hat die Qual der Wahl und freut sich darauf im Kader den Konkurrenzkampf zu eröffnen.
In der Mannschaftssitzung vor dem Dienstag-Training konnte er sage und schreibe 28(!) Spieler begrüßen.

In seiner Ansprache stellt er dann auch gleich die Trainingsarbeit über alles:
” Wer mitzieht und zeigt das er um sein Trikot zu kämpfen bereit ist, wird im Spielbericht stehen, das ist mein einziges Kriterium.
Wir haben einen großen, starken Kader und jeder hat es selber in der Hand.”

Speziell an die Nachwuchsspieler gerichtet warb er um die Perspektive in den Regionalliga-Kader aufzurücken, wenn die Leistungen dies anzeigen.
“Wir Trainer werden das genau beobachten und wenn es soweit ist, haben wir kein Problem, die Jungs nach oben zu stecken, Beispiele gibt es ja aus der Vergangenheit genügend.”

Robin Morgenthaler, back to the roots

Aufgrund der bisherigen Trainingseindrücke wurde auch ein Saisonziel formuliert:
” Ich will vorne mitspielen! Ich sehe großes Potential in der Mannschaft, der Mix aus älteren, erfahrenen Spielern und jungen, gut ausgebildeten Jungs, die darauf brennen sich im Seniorenbereich zu beweisen ist die Grundlage meiner Zielsetzung.”

Am Ende der Sitzung wurde auf vielfachen Wunsch noch eine kleine Vorstellungsrunde gestartet, wo sich jeder kurz vorgestellt hat.
Das war auch dringend notwendig, da man bei soviel neuen Gesichtern leicht den Überblick verlieren konnte….

Das erste Mal seit vielen Jahren geht man mit großem Optimismus in die neue Saison.
Am Samstag um 18:15 Uhr beginnt in Hügelsheim die neue Reise, und ehrlich gesagt: wir haben Bock darauf !!!

Rebels 1b mit erfolgreichem Saisonstart

Einen vielversprechenden Saisonstart legte die 1b-Mannschaft des Stuttgarter EC in der noch jungen Saison auf die Bretter.

Einem fast schon sensationellen 6:5 (2:2/0:1/3:2/0:1) n.P.-Erfolg beim Top-Team des ERC Schwenningen ließen die Spieler um den zurückgekehrten Trainer Eric Strieska am vergangenen Freitag beim ersten Heimspiel einen 5:3 (2:1/3:2/0:0) -Sieg gegen Balingen folgen.

Dabei scheint es nunmehr endlich gelungen zu sein die zweite Mannschaft als das aufzustellen, was sie eigentlich schon immer sein sollte. Nämlich als Bindeglied zwischen der Nachwuchsabteilung und den Rebels. In enger Abstimmung zwischen Rebelscoach Christopher Mauch und Eric Strieska kommen aus dem Regionalligateam nun regelmässig Spieler zum Einsatz die mit ihrer Erfahrung helfen sollen die zahlreichen Nachwuchsspieler langsam ans Senioreneishockey heranzuführen. So kamen inzwischen mit Marc-Stephen Wied, Alexander Hotz, Ben Daubner, Janis Groß, Wolfgang Richter und Laurin Laule bereits etliche Feldspieler zum Einsatz, auch Goalie Jannis Ersel konnte nach seiner Verletzung wieder erste Spielerfahrung machen. Andererseits kamen Moritz Donner, Torhüter Maurice Keller und Bryan Allen bereits zu Einsätzen im Regionalligakader.

Ihre ersten Schritte im Landesligakader absolvierten Flynn Schäuffele, Cedric Scheibach, Janik Mertens und Alexander Litterer , natürlich nicht zu vergessen der Kern des alten Teams um Marek Prokes, Leo Schätzle, Gregor Michalik, Masaru Komiyama, Fabian Schneider, Dean Nenninger, sowie Neuzugang Armin Wörz.

Eine gute Mischung scheint hier also gefunden, was die Mannschaft beim Spiel gegen Balingen bewies. In einem schnellen, kampfbetonten und mitunter auch nickligen Spiel behielt man am Ende verdient mit 5:3 die Oberhand. Torschützen waren die Routiniers Wied und Hotz, dazu Laule(2) und Allen.

Beim Spiel in Schwenningen konnten sich Schäuffele (2), Scheibach (2) und Schneider in die Torschützenliste eintragen, Fabian Schneider gelang es zusätzlich den entscheidenden Penalty zu verwerten.

Zu guter Letzt soll an dieser Stelle ein großer Dank an Ole Abendroth gehen, der als Trainernovize das letztjährige Team kurzfristig übernahm und mit großem Engagement durch die Saison führte. Auch in dieser Saison steht er wieder unterstützend zur Seite, so übernahm er z.B. beim Spiel in Schwenningen das Coaching für den mit den Rebels in Zweibrücken weilenden Eric Strieska.

Danke für deinen Einsatz, Ole, das ist echtes Engagement für den Verein.

[Bericht: Bernd Wegst]

Bekanntmachung Sommercamps 2020

Liebe Mitglieder und Eishockeyliebhaber ,

die traditionellen Sommercamps 2020 planen wir auch in diesem Jahr durchzuführen.

Unter Menüpunkt  Hockeyacademy finden Sie die erforderlichen Informationen dazu und die Anmeldemöglikeit .

 Sollte die Zahl der Anmeldungen die maximal mögliche bzw. genehmigte Teilnehmerzahl übersteigen, zählt der Zeitpunkt der Anmeldung.

Wir freuen uns auf euch !

Coach für die 1b gesucht!

Für unser Landesliga-Team suchen wir einen engagierten Trainer.
Das Landesligateam der Stuttgart REBELS ist für uns eine strategisch wichtige Mannschaft und bildet das Bindeglied zwischen unserem Nachwuchs und den REBELS. Die Mischung aus jungen, wilden Spielern und erfahrenen älteren Spielern setzt einen besonderen Reiz.

Trainingszeiten sind dienstags 21:40 – 22:45 und mittwochs 21:35 – 22:45.

Unsere Saison geht von Anfang September bis Ende März.

Voraussetzungen: Mindestens Trainer – C – Lizenz und Erfahrung als Eishockey Trainer.

Bei Interesse eMail an: olav.schnier@stuttgarter-ec.de