Autor: Ralf Seidel

Landesliga gegen Regionalliga 3:10

In einer einseitigen Partie unterlagen die 1b-Rebels einem top-motiviertem Spitzenteam aus Schwenningen deutlich mit 3:10 (1:5/0:2/2:3).

Die ca. 40 Zuschauer, darunter “Spione” aus Esslingen und Reutlingen, sahen gleich von Beginn an eine Gästetruppe, die die Spielfäden direkt in die Hände nahmen.
Die 1b-Rebels standen vom face-off weg massiv unter Druck und hatten große Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen, denn der Gegner attackierte bereits beim Versuch eines Spielaufbaus.

Dennoch dauerte es fast 5 Minuten bis sich der Spielverlauf auch auf der Anzeigentafel dokumentierte als man sich in Unterzahl den ersten Gegentreffer einfing (0:1).
Die Eiswelt-Cracks wirkten bis dato unerklärlicherweise gehemmt, und anstatt Ruhe in die eigenen Aktionen zu bringen, die Positionen zu sortieren und dann gezielt nach vorne zu arbeiten, gelang so gut wie nichts.
Überhastete Einzelaktionen führten meist zu sofortigem Scheibenverlust und Gegenangriffen, kurzum: es sah nicht gut aus…

Die technisch starke Bauchenberg-Truppe setzte ihrerseits konsequent nach und nutzte die Unpässlichkeit gnadenlos aus und stellte den Spielstand bis zur 15. Spielminute auf 0:4.
Doch keine 30 Sekunden später der unerwartete 1:4 Anschlusstreffer durch 1b-Rebels Defender Armin Wörz, der mit einem platzierten Schuss vom Slot die Scheibe im Schwenninger Kasten unterbringen konnte.
Aber die Gäste waren nicht zu beeindrucken, denn die Stuttgarter Fehlerquote war nach wie vor deutlich zu hoch.
Im Gegenteil, keine 2 Minuten später schlug die Kloiber-Truppe erneut zu.
Mit diesem doch sehr ernüchternden 1:5 ging es dann in die Katakomben.

Das zweite Drittel begann, wie das erste endete: mit drückend überlegenden Gästen.
Man ließ die 1b-Rebels weiter nicht richtig ins Spiel kommen und selbst wenn es die Möglichkeit gegeben hat, so stellten sich die Strieska-Cracks in der Vorwärtsbewegung oft selbst ein Bein oder anders ausgedrückt, die Schwenninger Defensive stand der Angriffsabteilung in nichts nach.

Aber, wer jetzt gedacht hatte es kommt zum Totalverlust musste die starke Moral der Eiswelt-Crew anerkennen.
Es wurde beharrlich gekämpft und endlich auch mal körperlich Präsenz gezeigt.
“Dagegenhalten unter allen Umständen” schien die Parole aus der Kabine zu sein.
Und es wurde tatsächlich besser, phasenweise spielte man plötzlich fast auf Augenhöhe, hatte gute Möglichkeiten.
Und als der Gegner ab der 24.min. in Unterzahl spielte, sollte es endlich soweit sein.
Aber, gerade als man sich im Angriffsdrittel positionierte, verliert man die Scheibe, 2 (!) Schwenninger brechen durch und setzen einen klassischen Shorthander zum 1:6 (26.Min.)
Und die Stuttgarter Fahne stand wieder auf Halbmast…
Kurze Zeit später zeigten die Gäste dann ihrerseits wie Powerplay geht und setzten das Scoreboard auf 1:7.

Eine (zu) schwere Bürde für die letzten 20 Spielminuten, denn die Partie war praktisch entschieden.
Die Gäste waren schlichtweg zu dominant, um hier nochmal irgendwie in Bedrängnis zu kommen.
Nach dem 1:8 durch den Schwenninger Wissink kurz nach Beginn des Schlussabschnitts (42.Min.) beschränkten sich die Gäste vom Neckarursprung weitgehend auf Ergebnisverwaltung und Spielkontrolle.
Den 1b-Rebels gelang in der Konsequenz noch der Anschlusstreffer zum 2:8 durch Cedric Scheibach und später noch das 3:9 durch den Neuzugang aus Esslingen Robin Morgenthaler, aber letztlich änderte das nichts am verdienten Sieg der Fire-Wings.

Fazit:
Glückwunsch Richtung Helios-Arena an die Fire-Wings, die wie erwartet mit vollem Orchester (18+2) und geballter Feuerkraft in Stuttgart angetreten sind.
Für die 1b-Rebels war es aber zum Auftakt schlichtweg der falsche Gegner zum falschen Zeitpunkt !
Das Spiel sollte also nur kurz analysiert, richtig eingeordnet und dann auch schnell ad acta gelegt werden.
Im Rückspiel wird man sich definitiv anders präsentieren, eine Saison später treten die Fire-Wings dann gegen unser A-Team an….

Trainerstatement Eric Strieska nach dem Spiel in der Kabine:
“Ich möchte mich zunächst bei unserem Goalie Dominik Keller entschuldigen, der heute einen schweren Stand hatte, da er von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde und trotz allem bis zum Schluss alles gegeben hat, viele starke Paraden gezeigt und dadurch noch Schlimmeres verhindert hat.
Ansonsten möchte ich das Spiel jetzt nicht generell zu hoch hängen.
Mich ärgert nur dass wir unser Potential nicht abgerufen haben.
Ich würde mich nicht aufregen, wenn wir dahingehend limitiert wären, aber das sind wir nicht. Wir haben nicht das gezeigt, was wir können.
Mit dem Einsatz im zweiten und letzten Drittel bin ich einigermaßen einverstanden, aber warum nicht das ganze Spiel so?
Wir hätten dann wahrscheinlich auch verloren, aber auf keinen Fall mit 10 Toren, 10 Glocken gehen gar nicht….
Mir ist schon klar das in der anderen Kabine eine Mannschaft mit Regionalliga-Niveau sitzt, aber auch die hätten wir richtig ärgern können. Aber, wie gesagt…kurz nachdenken und dann abhaken, und vor allem alle am Dienstag wieder ins Training kommen, damit wir weiter daran arbeiten dass sowas nicht mehr passiert…”

Für Stuttgart spielten:
Dominik Keller (Goalie), Bryan Allen, Timo Dombrowski, Marek Prokes, Janik Mertens, Alexander Litterer, Carlo Salade Llobet, Cedric Scheibach, Armin Wörz, Alexander Hotz, Neel Groß, David Haffner, Dmitri Busch, Robin Morgenthaler, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle, Flynn Schäuffele

Saisonauftakt gegen Meisterfavorit Fire-Wings Schwenningen

​Am Samstag starten die 1b-Rebels in die Punkterunde der Landesliga Baden-Württemberg.
Ab 20 Uhr geht es dann in der heimischen Eiswelt gegen den Traditionsverein Schwenninger ERC 1904.

Man braucht nicht lange um den heißen Brei zu reden, denn diese Saison gibt es wahrscheinlich nur einen Top-Favoriten, der sich final für einen Platz eine Liga höher anbietet und das sind die Cracks um das Schwenninger Trainergespann Thome/Kloiber.
Seit dem freiwilligen Abstieg 2018 aus der Regionalliga-Südwest steht man am Ende der Saison stets unter den ersten drei der Landesliga und hat dabei die meiste Zeit über eine Hand am Meisterpokal.

Diese Saison dürfte die zweite Hand dazukommen, denn der bereits hervorragend bestückte, erfahrene Kader wurde nochmals mit Alexander Funk und Gabriel Federolf verstärkt.
Beide sind keine Unbekannten, denn beide hatten in der Vergangenheit bereits ein Stuttgarter Regionalliga-Trikot getragen und ihr Können unter Beweis gestellt.
Ein besonderes Auge wird man insbesondere auf Gabriel Federolf werfen müssen, der auch schon in der DEL2 für Freiburg am Start war.
Aber, wie der Buschfunk meldet soll es das noch nicht gewesen sein und so dürfte noch der ein oder andere Hochkaräter in der Bauchenberg-Pipeline stecken.

Ein weiteres großes Plus liegt in der Kontinuität des Stammpersonals.
So gibt es wenig bis kaum Fluktuation, was sich direkt auf die Spielstärke und mannschaftliche Geschlossenheit auswirkt.

Ganz anders die Situation bei den 1b-Rebellen, die beinahe jede Saison von vorne anfangen müssen.
Sei es durch Beendigung der Ausbildung oder Studium und Rückkehr der Spieler in die Heimat, oder/und Integration von Nachwuchsspielern – der Kader ist ständig in Bewegung und es werden sicher einige Spiele benötigt damit Headcoach Eric Strieska wieder Strukturen aufbauen kann.

Aber im Umbau liegt auch der Reiz, denn insbesondere die jungen Wilden aus den aktuellen Nachwuchs-Jahrgängen, die vor Jahren vom damaligen Nachwuchstrainer und heutigen sportlichen Leiter der RL-Rebels Christopher Mauch als “hochexplosiv” eingestuft wurden, werden mit viel Power für ordentlich Wirbel sorgen.

Vielleicht ist auch gerade die jugendliche Urkraft und die Unbekümmertheit ein Vorteil, denn diesen Jungs ist es letztlich egal wer hinter der roten Linie steht – sie lieben die ultimative Herausforderung.
Und am Samstag kommt sie – aus Schwenningen.

Samstag 06.10.2021
Eiswelt Stuttgart
Eintritt Frei

Schiedsrichter:
Matthias Riepl/Nadia Matic

1b Rebels unterliegen im Testspiel Baden-Rhinos 1b mit 2:3 (0:0/2:1/0:2)

In einer über weite Teile zerfahrenen Partie musste man den Gastgebern aus Hügelsheim vor ca. 50 Zuschauern den Sieg überlassen.

Beiden Teams merkte man die fehlende Spielpraxis deutlich an:
grobe individuelle Fehler gepaart mit fahrlässigem Zusammenspiel prägten weite Teile des ersten Abschnitts.
Die Gastgeber waren vielleicht einen Tacken zielstrebiger im Abschluss, wobei es die 1b-Rebels in 2 Großchancen mit 2-1 und 2-0 Situationen im Prinzip selber in der Hand hatten, aber scheiterten.
Das war dann aber der einzige Kritikpunkt von Coach Strieska in der Drittelpause:
“Im Eishockey gibt es ein Gesetz: bei 10 Schüssen geht mindestens einer rein und sei es durch Nachschüsse. Wir aber schießen vielleicht zwei- oder dreimal, da ist die Ausbeute natürlich überschaubar”.

Im zweiten Abschnitt wurde es dann tatsächlich besser, wenngleich das Spielniveau auf beiden Seiten weiter stark litt.
In der 26. Minute gelang den Rhinos in Überzahl der erste Treffer, der aber keine 5 Minuten später durch einen reaktionsschnellen Cedric Scheibach ebenfalls im Powerplay egalisiert werden konnte.
Die Tore schienen dem Spiel gut zu tun, denn so nach und nach wurde es spielerisch besser, beide Hüter konnten sich auszeichnen, die Zielfernrohre waren scheinbar kalibriert.
Dann ca. 2 Minuten vor Drittelende ein grober Abwehrpatzer der Hügelsheimer und Louis Cieplik nimmt die herrenlose Scheibe im Slot auf und zieht Richtung Rhinos Gehäuse, behält die Nerven und netzt mit einem Rückhandschuss zur Stuttgarter 2:1-Führung ein.

Im letzten Durchgang erhöhten die Rhinos zunächst den Angriffsdruck und Stuttgarts bester Mann Goalie Dominik Keller stand jetzt im direkten Fokus.
Eine Strafzeit in der 43. Minute gegen die Strieska-Cracks und die daraus resultierende Unterzahl befeuerte die Angriffsbemühungen der Gastgeber weiter und resultierten im nicht unverdienten 2:2 Ausgleichstreffer.
Aber die Rebellen ließen sich nicht irritieren, suchten weiter geordnet den Weg nach vorne und hatten ihrerseits große Einschussmöglichkeiten.

Mit ein wenig mehr Konzentration und Kaltschnäuzigkeit hätte man dem Spiel den Deckel draufsetzen können (eigentlich müssen), so aber gelang den Badenern quasi im letzten Angriff 26 Sekunden vor Spielende das game-winning-goal.

Baden Rhinos  Hügelsheim 1b vs.  1b-Rebels 3:2 (0:0/1:2/2:0)

Fazit:
Training ist das eine, aber letztlich bringen einen nur Testspiele wirklich weiter.
Diese Binsenweisheit gilt natürlich auch hier und so konnte Eric Strieska sicher vieles aus der Partie mitnehmen.
Sei es die Reihenzusammensetzung, die Schnittstellen-Abläufe und vorallem die Abstimmung der Laufwege.
Potential eines jeden einzelnen ist vorhanden, jetzt gilt es daraus eine schlagkräftige Einheit zu formen.

Eric Strieska:
“Spiele kurz vor dem Ende zu verlieren scheint eine Stuttgarter Krankheit zu sein…aber ich bin insgesamt betrachtet nicht unzufrieden.
Wir haben uns im Spielverlauf entwickelt, und wenn auch viele taktische Dinge noch nicht so laufen wie gewünscht, waren alle bemüht angesprochene Dinge umzusetzen.
Es sind jetzt noch ein paar Trainingseinheiten vor uns, bevor es dann richtig losgeht.
Diese Zeit wollen wir nutzen und ich erwarte für nächste Woche zeitnahe Trainingszusagen, damit ich entsprechend planen kann.”

Für Stuttgart spielten:
Dominik Keller (Goalie), Timo Dombrowski, Marek Prokes, Janik Mertens, Alexander Litterer, Neil Witthoeft, David Haffner, Bryan Allen, Cedric Scheibach, Philip Page, Masaru Komiyama, David Buhlick, Hendrik Pohlmann, Neel Groß, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle

1b-Rebels testen gegen Baden Rhinos Reserve

alter Bekannter: Neil Witthoeft

Am kommenden Samstag treten die 1b-Rebellen in die heiße Vorbereitung ein.
Nach einigen harten Trainings mit viel Grundlagenarbeit und letztlich müden Beinen geht es am 25.09. ins badische Hügelsheim.

Dort soll am Feinschliff gearbeitet und vor allem die finale Blockbildung getestet werden.
Was aber gar nicht so einfach sein wird, denn wie beinahe jedes Jahr gibt es wieder große Veränderungen im Kader.

Coach Eric Strieska hat die Qual der Wahl und freut sich darauf im Kader den Konkurrenzkampf zu eröffnen.
In der Mannschaftssitzung vor dem Dienstag-Training konnte er sage und schreibe 28(!) Spieler begrüßen.

In seiner Ansprache stellt er dann auch gleich die Trainingsarbeit über alles:
” Wer mitzieht und zeigt das er um sein Trikot zu kämpfen bereit ist, wird im Spielbericht stehen, das ist mein einziges Kriterium.
Wir haben einen großen, starken Kader und jeder hat es selber in der Hand.”

Speziell an die Nachwuchsspieler gerichtet warb er um die Perspektive in den Regionalliga-Kader aufzurücken, wenn die Leistungen dies anzeigen.
“Wir Trainer werden das genau beobachten und wenn es soweit ist, haben wir kein Problem, die Jungs nach oben zu stecken, Beispiele gibt es ja aus der Vergangenheit genügend.”

Robin Morgenthaler, back to the roots

Aufgrund der bisherigen Trainingseindrücke wurde auch ein Saisonziel formuliert:
” Ich will vorne mitspielen! Ich sehe großes Potential in der Mannschaft, der Mix aus älteren, erfahrenen Spielern und jungen, gut ausgebildeten Jungs, die darauf brennen sich im Seniorenbereich zu beweisen ist die Grundlage meiner Zielsetzung.”

Am Ende der Sitzung wurde auf vielfachen Wunsch noch eine kleine Vorstellungsrunde gestartet, wo sich jeder kurz vorgestellt hat.
Das war auch dringend notwendig, da man bei soviel neuen Gesichtern leicht den Überblick verlieren konnte….

Das erste Mal seit vielen Jahren geht man mit großem Optimismus in die neue Saison.
Am Samstag um 18:15 Uhr beginnt in Hügelsheim die neue Reise, und ehrlich gesagt: wir haben Bock darauf !!!

1b-Rebels spielen am Sonntag in Eppelheim

Die Runde ist soweit durch, die wichtigsten Entscheidungen sind gefallen.
Die Landesliga Südwest hat einen neuen Meister und der kommt aus Pforzheim, aber auch am Tabellenende wird es keine Verschiebungen mehr geben.

Für die 1b-Rebels geht es zum vorletzten Spiel am Sonntag nochmal nach Eppelheim zum Nachholtermin, da die erste Begegnung zu Saisonbeginn wegen Gasalarm kurz vor Schluß abgebrochen werden musste.

Beide Mannschaften haben sich sicherlich mehr erwartet und stehen zum Abschluß am Tabellenende.
Wobei es für das Team aus der Metropol-Region Rhein-Neckar die Premierensaison darstellt, und von dieser Warte aus betrachtet läuft das Ganze natürlich noch als “Lernsaison”.
Überraschend starken Auftritten folgten teils turmhohe Niederlagen, was aber auch mit der Teamzusammenstellung zu tun hatte.
Immer wenn Spieler aus dem Regionalliga-Team am Start waren, liefen die Spiele meistens erfolgreicher ab.
Insbesondere die 2 jungen Dynamit-Stangen Marco Haas und Leon Rausch drückten dem Spiel ihren Stempel auf -nicht nur in der Landesliga, sondern auch in der Regionalliga waren diese Spieler herausragend.

Und da das Eppelheimer Regionalliga-Team bereits in der Sommerpause ist, kann man davon ausgehen, dass der Kader wieder mit Verstärkung “von oben” hinter der roten Linie antreten wird.

Die Stuttgarter Cracks, die zwar ihr Heimspiel gegen Reutlingen mit 3:6 verloren hatten, zeigen trotzallem dass man sich nicht hängen lässt und nicht gewillt ist die Punkte herzuschenken.
Vorletzter gegen Letzter: eine bessere Gelegenheit gibt es nicht, um ein Spiel erfolgreich zu gestalten, auch wenn die Hürde aus den genannten Gründen trotzallem hoch sein wird….

Sonntag, 08.03.2020
IceHouse Eppelheim
Bully 19 Uhr
Refs: Frank Hunt, Denis Menz


1b-Rebels empfangen Black Eagles aus Reutlingen

Am Samstag, 29.02. um 20 Uhr bekommen es die 1b-Rebels mit den starken Adlern aus der Achalm-Stadt Reutlingen zu tun.
Der aktuelle Tabellenfünfte hat zwar noch Chancen auf einen Verbesserung im Tabellengefüge, aber gegenüber dem Vorjahr als man noch abgeschlagen das Tabellenende zierte ist dies ein erheblicher Fortschritt.
Der Erfolg der Reutlinger Raubvögel ist schnell erklärt:
Der seit Jahren bestehende Stamm wurde in der Spitze mit 2 jungen tschechischen Topscorern Martin Cervenka und Marek Rubner verstärkt, die beide auch in den Top10 der Landesliga-Scorerliste auftauchen.
Aber nicht nur das, sondern neben den vielen jungen Wilden tauchen auch langjährige Routiniers wie z.B. Sven “Zinke” Zinkora auf, die dem Kader die nötige Reife und Stabilität bringen.
Nicht von ungefähr gelang den Gästen vor kurzem eine große Überraschung:
mit einem deutlichen 7:3 Heimsieg packte man den Branchenprimus aus Pforzheim an den Hörnern und schockte damit die Liga.
Auf der Waldau weiß man also mit was für einem Kaliber man es am kommenden Samstag zu tun bekommt, denn das Hinspiel in Reutlingen ging mit einem glatten 0:6 verloren.

Leo Schätzle

Erschwerend kommt dazu, dass die Fernsehturm-Truppe im Gegensatz zur TSG aktuell völlig aus dem Tritt ist, und überdies verletzungsbedingt auf ihren Kapitän, Denker und Lenker des Stuttgarter Spiels Leo Schätzle verzichten muss.
Die Situation ist also angespannt, was sich auch bisher leider auf das Stuttgarter Spiel übertragen hat.
Es gelingt einfach nicht die basics aufs glatte Parkett zu bringen, um sich aus der Negativ-Spirale rauszuziehen und den Hebel umzulegen.
Dabei ist es im Prinzip ganz einfach:
Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig….
Also, Köpfe freimachen, durchatmen und rein ins Gefecht !

Premiere:
Urlaubsbedingt steht am Samstag für Coach Ole Abendroth eine echte Legende im Hockeysport an der Stuttgarter Bande:

Fred Ledlin

Frederick „Fred“ Ledlin (A-Lizenz), seines Zeichens Nachwuchs-Headcoach in Stuttgart.

Samstag, 29.02.2020
Eiswelt Stuttgart
Bully 20 Uhr

1b-Rebels wollen die Eisbären zähmen

Am Freitag, 24.01 um 20 Uhr treffen die 1b-Rebels auf der Waldau auf die Eisbären aus Balingen.
Ein wichtiges Spiel steht an, wobei hier nicht nur der Blick auf die Tabelle zählt, sondern mehr der Teamspirit im Fokus steht, der trotz der Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Pforzheim vergangene Woche nach wie vor ungebrochen ist.
Denn gerade gegen Pforzheim war gegenüber den vorhergehenden Spielen eine Steigerung deutlich zu erkennen, auch wenn es eine letztlich eine klare 1:5 Niederlage gab.
Im letzten Aufeinandertreffen beider Teams Ende November in Balingen ging man mit einem 1:2 Fußball-Ergebnis als knapper Verlierer vom Eis, und zeigte das man das Eishockeyspielen nicht verlernt hat.

Die Gäste von der Eyach sind natürlich favorisiert und haben aktuell einen Lauf:
Im letzten Spiel fegte man in Eppelheim die dortigen Artgenossen mit 6:1 vom Eis.
Aber dies spielt eine untergeordnete Rolle, denn der Blick gilt dem eigenen Spiel und einer weiteren spielerischen Steigerung.
Der Trainingsfleiß der letzten Wochen soll sich auch im Spiel niederschlagen.
Von daher rechnet man sich durchaus gute Chancen aus.

Die Zuschauer dürfen sicher sein, dass die Stuttgarter Kampftruppe alles und ein bisschen mehr daransetzen wird, einen besseren Verlauf wie beim Hinspiel zu zeigen als man über weite Strecken dem Tabellenfünften der Landesliga ebenbürtig war.
Es wird Zeit die Durststrecke zu beenden….

Freitag, 24.01.2020
Eiswelt Stuttgart
Bully 20 Uhr
Refs: Sebastian Hilse, Tobias Wollenschläger

 

 

1b-Rebels gehen motiviert ins Nachbarduell

Am Sonntag 12.01. um 19:15 Uhr greifen die Waldau-Cracks im Adlerhorst Reutlingen wieder ins Geschehen ein.
Die Black Eagles Reutlingen haben den Kader  erheblich aufgerüstet und belegen aktuell einen starken 4. Platz.
Kein Vergleich mehr zur letzten Saison als man abgeschlagen als Tabellenletzter die Runde beenden musste.

Bemerkenswert:
Gleich 3 Reutlinger Cracks stehen in den Top 10 der Landesliga-Scorer, wobei insbesondere die 2 jungen 20jährigen tschechischen Kontingentspieler #69 Marek Rubner und #68 Martin Cervenka für erhebliche Furore sorgen und die Adler nach vorne schießen.
Die chronischen Personalprobleme sind damit ad acta gelegt.
Aber auch in der Kaderbreite wurde personell zugelegt.
Mit Colin Wolf trifft die Abendroth-Truppe auf einen alten Bekannten, der seit dieser Saison die Black Eagles Verteidigung verstärkt, so dass auch diese Abteilung eine Aufwertung erfahren hat.

Für die 1b-Rebellen, die im letzten Spiel des Jahres mit der Klatsche in Schwenningen vom Kurs abgekommen sind, heisst es im neuen Jahr positiv nach vorne zu schauen und durchstarten.
Einfach die positiven Eindrücke der letzten Trainingseinheiten aufs Eis zu bringen und sich wieder auf seine Stärken besinnen.
Auch wenn es sicher nicht einfach werden wird im Eagles Nest etwas zu holen, es wird Zeit die schwarze Serie endlich zu durchbrechen und sich dadurch Selbstvertrauen zu holen.

Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides (Konrad Adenauer)
Also Männer, auf nach Reutlingen, go for it !

Eislaufhalle Reutlingen
Sonntag, 12.01.2020
Bully 19:15 Uhr

Refs:
Benjamin Tabor, Michael Musacchio

eine Nummer zu groß – 1b-Rebels gehen in Schwenningen gnadenlos unter

In einer äußerst einseitigen Partie unterlagen die 1b-Rebellen auswärts beim Favoriten Fire-Wings Schwenningen mit 3:25 (2:4/0:12/1:9).
Mit der höchsten Niederlage seit Jahrhunderten befindet sich die Fernsehturm-Truppe im freien Fall und ist zur Winterpause am Tiefpunkt der Saison angekommen.
Mit 11+2 ging es Samstagnachmittag Richtung Helios-Arena und natürlich war bereits vor dem Spiel klar dass dort die Trauben in nahezu unerreichbarer Höhe hängen, aber ein derartiges Brett war nicht zu erwarten.

Nur zu Beginn waren die Fire-Wings noch nicht wie erwartet präsent und leisteten sich einen Defensivfehler, der nach 33 Sekunden zur überraschenden Stuttgarter Führung durch Kapitän Leo Schätzle führte, als dieser frei vor Goalie Kohler einschießen konnte.
Die Fire-Wings Sturmtruppe kam nur langsam auf Betriebstemperatur und so spielten die Waldau-Cracks zunächst mit, aber im Laufe der Zeit übernahmen die Gastgeber immer mehr das Kommando und pressten die Rebellen massiv ins Verteidigungsdrittel.
Aber es dauerte fast 6 Minuten bis der Bauchenberg-Truppe der Ausgleich glückte.
Im Mittelpunkt stand wie so oft der Rebellen-Hüter Niklas Syguda, der regelrecht unter Feuer genommen wurde, aber wieder einen super Job ablieferte.
In der 10. Minute war er dennoch machtlos und die Scheibe lag zur erstmaligen Schwenninger Führung im Stuttgarter Gehäuse.
Trotzdem hielt das Rebellen Abwehr-Bollwerk den weiteren Angriffen stand.
Stuttgart stemmte sich mit aller Macht gegen die immer besser in Spiel kommenden “Feuer-Flügler”.
Mit dem Mut zur Lücke und starkem Einsatz gelang Masaru Komiyama in Abstauber-Manier sogar der vielumjubelte 2:2 Ausgleich (13.Min) und es wurden Erinnerungen an das Pforzheimer Spiel wach, als man aus Kontern heraus erfolgreich war und den Gegner düpieren konnte.
Aber Schwenningen zeigte sich wenig beeindruckt und setzte den Spielstand innerhalb kurzer Zeit auf 4:2.
Mit diesem Drittel-Ergebnis konnte man aus Stuttgarter Sicht trotz Rückstand durchaus leben, denn die Helios-Cracks hätten auch durchaus höher führen können, aber mit vereinten Kräften und dem nötigen Glück gelang doch die eine oder andere gute Aktion.
Die Welt war für die Waldau-Crew noch in Ordnung…

Im zweiten Abschnitt zogen dann tiefschwarze Wolken auf.
Im Stile einer Regionalliga-Mannschaft wurden die Stuttgarter Defensivstellungen derart überrannt und sturmreif geschossen, dass ein totaler Einbruch unvermeidbar war.
Die 1b-Rebellen konnten einem leidtun, denn trotz intensiver Bemühungen war man fast immer einen Ticken langsamer, und die Gastgeber konnten ihr Spiel nun vollständig durchdrücken.
Die Rebellen-Grundordnung und speziell die Zuordnungen zu den ständig rotierenden Schwenninger Angreifern ging nun völlig verloren und die Tore fielen wie reife Früchte von den Bäumen.
Die Überlegenheit zeigte sich auch auf der Anzeigentafel => 16:2.
Man benötigt sicherlich keine 2 Semester Psychologie um die Stuttgarter Kabinen-Stimmung in der Drittelpause erahnen zu können….

Wer dachte der Aufzug könnte im letzten Abschnitt in irgendeiner Form angehalten werden, musste nach 44 Sekunden und dem 17:2 erkennen, dass es noch tiefer geht:
Das muntere Scheibenschießen ging unvermindert weiter.
Der “Höhepunkt” dann in der 44. Minute als man sich innerhalb von 56 Sekunden 3 Gegentore einfing und der Gegner neben der vollen Kontrolle nun sogar begann zu zaubern.
Aus Stuttgarter Sicht erwähnenswert wäre noch der dritte Treffer durch Dean Nenninger in der 48. Minute zum zwischenzeitlichen 3:21.
Ein Tropfen auf den viel zu heißen Stein….
Zum Ende der Lehrstunde stand final ein 3:25 zu Buche – ohne Worte

Fazit:
Man kann Spiele verlieren, aber…
Die 1b-Rebellen sind zum Jahresabschluß völlig außer Tritt.

Defensiv zu instabil und anfällig für Konter, oft mangelhaftes Zweikampfverhalten und in der Offensive ohne nennenswerte Durchschlagskraft – alles Faktoren, die letztlich zu diesem bitteren Spielausgang führten.
In der Kabine direkt nach dem Spiel rang man nach Fassung und den richtigen Worten.
Das mit weitem Abstand schlechteste Spiel der Saison hinterließ massiven Eindruck bei allen Beteiligten und man war sich einig dass es so nicht weitergehen kann, nicht weitergehen darf.
Dass die Auswärtsaufstellung wieder mal nur 11 Spieler + 2 Hüter hergab, und Coach Abendroth mit auf dem Eis stehen musste, sollte jetzt als Randnotiz betrachtet werden und nicht als Ausrede herhalten.
In den nächsten Wochen und dem nötigen Abstand bis zum nächsten Spiel, soll es einige Änderungen geben, die man in die Spielvorbereitung aufnehmen will.
Eine Art Neuanfang soll bis dahin angestoßen werden.

Wenn man zum Schluss etwas Positives aus dem Spiel mitnehmen will, dann ist es die sehr realistische und selbstkritische Einschätzung der anwesenden Spieler und der nach wie vor intakte überragende real-spirit-of-hockey.
Wir gewinnen und verlieren Spiele – gemeinsam !

Für Stuttgart spielten:
Niklas Syguda (Goalie bis 38. Min.), Patrick Thierfelder (Goalie ab 38. Min.), Gregor Michalik, Marek Prokes, Ole Abendroth, Timo Dombrowski, Masaru Komiyama, Philipp Rusch, Nino Häberlen, Josip Strutz, Dean Nenninger, Felix Feichter, Leo Schätzle

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2020, vor allem Gesundheit.
Die Mannschaft bedankt sich für die Unterstützung -auch in sportlich turbulenten Zeiten.
Sticks up !!

schwere Aufgabe in Schwenningen steht an

Die 1b-Rebellen haben an diesem Wochenende wieder eine Partie auf dem Schirm.
Am Samstag, 14.12. ab 19 Uhr geht es auswärts zum letzten Spiel 2019 Richtung Helios Arena gegen die Fire-Wings Schwenningen.

Gegen die Seniorenmannschaft des ERC Schwenningen gab es für Waldau-Cracks bisher nichts zu holen.
In der letzten Saison verlor man zweimal deutlich und in der aktuellen Runde setzte es Ende Oktober eine deftige 0:11-Heimniederlage gegen den Ex-Regionalligisten.

Mit Mike Soccio, Stefan Schäfer und Phil Wissink stehen 3 Killer unter den Top10 der Landesliga-Scorerliste, wobei hier insbesondere Mike Soccio mit 21 Treffern als Top-Torjäger heraussticht -und das gerade mal in 9 Partien !

Von der Leistungsklasse her betrachtet spielt man eigentlich gegen einen Regionalligisten, der es bis jetzt nur versäumt hat nach oben durch zu marschieren.
Lag es letzte Saison noch an einem eigenen Fauxpas vor Saisonbeginn bei der Verbandsmeldung, so muss man diese Saison die enorme Spielstärke der Liga zur Kenntnis nehmen.
Aus der Floskel dass jedes Jahr die Qualität der Liga zunimmt wurde dieses Jahr bitterer Ernst:
Gegen Pforzheim setzte es die erste nicht für möglich gehaltene Heim-Niederlage.
Addiert man noch die Auswärtspleite in Esslingen und Penalty-Niederlage in Pforzheim dazu, dann scheint der Griff nach den Sternen diese Saison noch schwerer.

Die aktuelle Landesliga im oberen Tabellendrittel hat ein derart hohes Top-Niveau erreicht, dass die Grenzen zur Regionalliga immer mehr verschwimmen.
Würde eine PlayOff/Playdown-Runde im Verband ausgerufen, würde sich mancher Regionalligist verwundert die Augen reiben und der Klassenunterschied nicht zu erkennen sein.
Aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet tritt die Landesliga-Truppe des Stuttgarter EC als Schlusslicht im Eissport-Tempel zu Schwenningen an.
Gegen einen Gegner bei dem man eigentlich tabellenmäßig ein Fernglas benötigt.
Lediglich in der Fairplay-Tabelle liegt man direkt vor den Schwenningern auf Platz 1, was aber eher von untergeordnetem Interesse sein dürfte und in etwa dem Spannungsgehalt der Nachricht entspricht,  dass   in der südchinesischen Stadt Yingde in der Provinz Guangdong am Mittag ein Sack Reis umgefallen ist.

Eine gewaltige Herausforderung steht also an.
Die letzte Niederlage im Derby gegen Esslingen wurde soweit aufgearbeitet.
Eine Videoanalyse brachte wichtige Erkenntnisse.
Denn, so komisch es klingen mag, es war in den letzten Wochen bei weitem nicht alles schlecht.
Problematisch war vor allem dass immer wieder dieselben Fehlermuster auffällig waren, die ursächlich die Niederlagen begründen.

Von daher dürfte die Teamanalyse vor der Videowand im VIP-Container wichtige Erkenntnisse gebracht haben, die es gilt umzusetzen.
Ob die Optimierungspotentiale gegen die “Feuerflügler” bereits greifen werden, muss man sehen, denn der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis weit höher als in der Theorie 😉
Die 1b-Rebellen werden sich auf jeden Fall den Spaß nicht verderben lassen und gehen die super-schwere Partie durchweg positiv an.
Stuttgart kann eigentlich nur gewinnen….

Samstag, 14. Dezember 2019
Helios Arena Schwenningen
Bully 19:00 Uhr

Schiedsrichter:
Michael Musacchio, Leonie Ernst


nostalgischer Rückblick in die Saison 1993/94 :