Autor: Ralf Seidel

Fokussiert aufs unberechenbare Spiel

Mit dem Auswärtssieg am letzten Sonntag in Eppelheim haben die 1b-Rebellen neues Selbstvertrauen tanken können.
Gute Voraussetzungen für das Heimspiel gegen die Reserve der Pforzheim Bisons, das für Freitag um 20 Uhr in der Eiswelt Stuttgart angesetzt ist.

Die Problematik liegt allerdings in der Statistik des kommenden Gegners:
3 Spiele, 3 Niederlagen, Null Punkte, Drittletzter

Es sind oft die “gefährlichen” Spiele, wenn Gäste aus dem hinteren Tabellendrittel anreisen und jeder von einem klaren Sieg der Gastgeber ausgeht, am besten noch mit viel Glanz und Dominanz.
Hinzu kommt noch die Tatsache dass der Pforzheimer Landesliga-Kader je nach Spieltag der Regionalliga-Mannschaft erfahrungsgemäß mit Regionalliga-Spielern “nachgeladen” wird, was zwar durchaus legitim ist, aber eine sportliche Bewertung der Goldstädter noch mehr erschwert.
An dieser Stelle soll auch kurz erwähnt werden, dass das Runterziehen von Spielern aus der Regionalliga-Mannschaft in Stuttgart so nicht vorgesehen ist, im Gegenteil, bei guten Leistungen erfolgt nach Absprache mit dem Rebellen-Oberkommando die Beförderung von der Landesliga in die Regionalliga, um die Jungs an die “dünnere Luft” zu gewöhnen und das Potential weiterzuentwickeln.

Aufgrund der vielen Unwägbarkeiten vor einem Spiel ist es daher generell ratsam auf sich selber zu schauen, die letzten Spiele zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Am besten man geht immer in jedes Spiel als würde am Freitag der NHL-Club Detroit Red Wings hinter der roten Linie stehen.
Das erhöht den Puls und schärft die Sinne…
Aber Spaß beiseite, im Eishockey gibt es keine Garantie auf einen erfolgreichen Spielverlauf, diesen muss man sich immer und immer wieder hart erarbeiten.

Wenn die Bisons in die Eiswelt kommen, dann trifft man auch wieder auf alte Bekannte.
Stuttgarts Ex-Landesliga-Goalie und aktueller Pforzheim 1b-Coach Kevin Sütterlin hat ebenso ein Stuttgarter Trikot getragen wie auch der altbekannte, erfahrene 41jährige Hockey-Dauerbrenner #14 Christian “Pratic” Pratnemer, der sich ebenfalls im 1b-Bison Team engagiert und dabei noch als Leader auf dem Eis steht.
Nicht zu vergessen unser ehemaliger Spieler #98 Josip Strutz, der 4 Spielzeiten für die Stuttgarter Landesliga-Mannschaft auflief.

Für die 1b-Rebels wird es am Freitag um 20 Uhr darum gehen, die kleine Siegesserie mit 2 Siegen nacheinander weiter auszubauen.
Damit würde man auch weiter den Kontakt zur Spitzengruppe der Liga halten.
Es wären also am Freitag drei wichtige Big Points – falls es gelingt die Bisons im Zaum zu halten.

1b-Rebels vs. Pforzheim Bisons 1b
Freitag, 19.11.2021 Bully 20 Uhr
Eiswelt Stuttgart

Schiedsrichter:
Stephan Frölich, Sebastian Hilse

!!! BITTE UNBEDINGT BEACHTEN !!!

Ab sofort gilt auf der Grundlage der Corona Verordnung des Landes Baden Württemberg und der Sport-Verordnung des Landes BW ab dem 17.11.2021 in geschlossenen Räumen die

2G Regel und Maskenpflicht!

Kinder und Jugendliche bis einschl. 17 Jahren sind davon befreit, es gilt der Schülerausweis oder eine aktuelle Bescheinigung der Schule.
Alle Jugendlichen bis einschl. 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, benötigen einen tagesaktuellen Antigen-Schnelltest.
Grundsätzlich muss außerhalb der Eisfläche eine Maske getragen werden!
Einchecken mit der LUCA App oder schriftliche Registrierung am Eingang ist Pflicht.

1b-Rebels beißen sich durch

​Die 1b-Rebellen haben ihr Auswärtsspiel am Sonntag bei der Reserve des EC Eppelheim mit 6:3 (2:2/2:0/2:1) nach großem Einsatz gewonnen und ziehen damit an den Eisbären in der Tabelle vorbei.

Vor der Begegnung hatte das 1b-Rebels-Umfeld noch keine genaue, abschließende Vorstellung zur Spielstärke der Eisbären.
„Das wird knifflig“, war unisono die Meinung im Vorfeld mit Blick auf das Auswärtsspiel.
Selbst der erfahrene Eppelheimer Teammanager Patrick Treiber war sich kurz vor dem Spiel auch noch nicht sicher, wer die Nase vorne haben wird:
“Es wird heute auf jeden Fall spannend!”
Er sollte Recht behalten, denn die Gastgeber aus dem Rhein-Neckar-Kreis übernahmen zunächst das Heft in die Hand, übersprangen das Eishockey-Kapitel “Abtasten”, berannten das Gehäuse vom Rebellen-Schlussmann Maurice Keller und schafften in der 3. Minute nicht unverdient im Powerplay den 1:0 Führungstreffer.
Aber die Stuttgarter Abfangjäger lagen da bereits auf der Lauer und warteten nur auf die Lücken zum Durchbruch.
Und diese kamen immer mehr…

In der 9. Minute und nach einigen guten Stuttgarter Szenen im Angriffsdrittel dann endlich der Ausgleich durch ein Solo aus dem eigenen Drittel von Stuttgarts #52 Viacheslav “Slava” Kroter.
Denn bereits kurz davor hatte Flynn Schäuffele die Riesenchance als er alleine vor dem Eisbären-Goalie stand, aber das Hartgummi nicht unterbringen konnte.
Chancen jetzt auf beiden Seiten, wenngleich die bessere Qualität bei personellem Gleichstand eher bei den Strieska-Cracks lag, die sich wieder beste Einschussmöglichkeiten erarbeiten konnten, aber an der Eppelheimer Torhüterin Rebecca Boicenco scheiterten, die mit Sicherheit mehr zu tun hatte als ihr Gegenüber….
Lediglich in Unterzahl wurde es gefährlich und so entstand dann auch die erneute Eppelheimer 2:1-Führung als man in doppelter Unterzahl in der 13.Minute einen verdeckten Torschuss kassierte.
Aber während sich die Gastgeber auf der Wechselbank noch ob des Erfolgs abklatschten, gelang dem Rebellen-“Tor”pedo Fabian Schneider ein klassischer Shorthander.
Genial vorbereitet durch Cedric Scheibach, der 2 Verteidiger rechts hinter dem Tor binden konnte um dann die Scheibe in den Slot zu passen, denn Rest erledigte dann Fabian Schneider mit einer Rakete aus ca. 3 Meter Tor-Entfernung, die links oben im Eisbären-Käfig einschlug.
Insgesamt betrachtet ging das 2:2 bisher trotzdem in Ordnung, denn auch die Eisbären kämpften um jeden Zentimeter und kamen zu guten Situationen.
Aber die Rebellen-Defensive ließ nicht viel zu, und wenn dann doch mal was durchging war ja noch Goalie Maurice Keller zur Stelle.

Im zweiten Abschnitt ging zunächst wenig, denn die Scheibe blieb hinter dem Stuttgarter Tor in Wasserlachen liegen, so dass an ein vernünftiges Spiel zu Beginn nicht zu denken war.
Die Fernsehturm-Truppe weiter mit einigen guten Ansätzen: Robin Morgenthaler mit einem Start-Ziellauf von der eigenen Blauen, aber letztlich nichts Zählbares.
Die Rebellen versuchten weiter Druck zu machen, und in der 34. Minute dann die erstmalige 2:3 Führung durch die #24 Masaru Komiyama, der im hohen Slot einen Angriff erfolgreich abschließen konnte.
Und die Rebellen legten unmittelbar danach noch einen drauf.
Edeltechniker Cedric Scheibach übernimmt das Hartgummi an der roten Linie und geht frontal durch 2 Verteidiger durch und versenkt zum 2:4 (36. Min.). Wowww !!!
Und sowas setzt natürlich Energien frei, die Rebellen hatten jetzt deutlich Oberwasser und hätten sogar nachlegen können (müssen)….

“Glückwunsch, das sah jetzt teilweise richtig gut aus, so stelle ich mir das vor. Aber Jungs, jetzt gilt es aufzupassen, denn mein Gefühl sagt mir das es jetzt erst richtig losgeht.
Wir spielen ruhig weiter, lassen uns auf nichts ein, keine Provokation und spielen unser Spiel unbeirrt weiter, keine Kommentare zu Schiedsrichtern oder Gegenspielern.
Der einzige, der auf der Bank schreit bin ich.
Und, Jungs, denkt daran, Schuss, Nachschuss…bringt die Scheibe vors Tor.
Ich will heute die 3 Punkte unbedingt mitnehmen, unter allen Umständen !!!”
so die Drittelansprache von Coach Eric Strieska.

Und es wurde nochmal richtig hitzig, es ging hin und her, und Eppelheim hatte sogar die Großchance mit einer 1 auf 0 Situation, aber Goalie Maurice Keller war auf dem Posten.
Obwohl die Rebellen weiter mit einem komfortablen 2 Tore-Vorsprung daherkamen, hatte man irgendwie ein unergründbares komisches Gefühl aus alten Stuttgarter Zeiten, aber die aktuelle Waldau-Truppe versteckte sich nicht, im Gegenteil, sobald sich die Möglichkeit bot, marschierte man nach vorne.
Und auch in der Defensive behielt man den Überblick, kurzum: alles unter Kontrolle !

Dann kam die 52. Spielminute…und “Slava” Kroter, der langsam zum Spezialisten in Sachen “Alleingang” mutiert und einen Stellungsfehler der Eisbären-Abwehr eiskalt penaltyartig zum 2:5 ausnutzen konnte.
Aber das wars noch nicht…7 (!) Sekunden später “donnerte” es in der Rebellen-Angriffszone erneut.
#7 Moritz Donner sprintet direkt nach dem Bully auf links durch, startete 3-4 Meter vor dem Tor eine Boden-Luft-Rakete aus spitzem Winkel und versenkte das schwarze Spielgerät im Eisbärennetz (2:6)
Damit war der Fisch geputzt, der Drops gelutscht, die Messe gelesen…

Danach prasselten der Eppelheimer Hüterin die Scheiben regelrecht um die Ohren, denn die Rebellen eröffneten die Schlussoffensive.
Dann verliert man kurz vor Ende der Partie in der Vorwärtsbewegung an der eigenen Blauen das Spielgerät, und wie aus dem Nichts heraus bringen die Gastgeber einen Treffer zum 3:6 auf die Anzeigentafel.
Geschenkt…

Fazit:
Nein, diesmal wird nicht über die mangelnde Chancenverwertung gejammert, auch wenn sie sich wie ein roter Faden durch die Saison zieht.
Dieser Sieg, zumal auch noch auswärts, ist ein besonderer: man hat sich gegen einen spielstarken Gegner regelrecht reingekämpft, stark dagegenhalten, Geduld bewiesen und sich letztlich belohnt.
Ein weiterer Meilenstein der 1b-Rebels ! Hut ab, das hat echt Spaß gemacht !

Am kommenden Freitag um 20 Uhr kommt dann die Reserve der Pforzheim Bisons in die Eiswelt Stuttgart, und das Spiel beginnt wieder bei 0:0…

Die Helden von Eppelheim:
#66 Maurice Keller (Goalie), #29 Dominik Keller (Backup), #5 Bryan Allen, #9 Flynn Schäuffele, #13 Carlo Sala de Llobet,  #22 Louis Cieplik, #24 Masaru Komiyama, #25 Armin Wörz, #43 Gregor Michalik, #50 Philip Page, #52 Viacheslav “Slava” Kroter, #71 Moritz Donner, #77 Fabian Schneider, #81 Cedric Scheibach, #86 Robin Morgenthaler, #93 Leo Schätzle

1b-Rebels: Spielplan-Änderung

Der Spielplan hat sich etwas verändert, da unsere Regionalliga-Mannschaft am 14.01.2022 das Nachholspiel gegen Pforzheim bestreitet.
So entfällt hier unser Spiel gegen EKU Mannheim 1b.
In Absprache mit EKU wird das Spiel jetzt vorgezogen, so dass wir unsere Sportfreunde aus Mannheim am 18.12.2021 um 20 Uhr in der Eiswelt Stuttgart zum letzten Spiel in 2021 begrüßen dürfen.

aktueller Spielplan 2021/2022:

1b-Rebels: hartes Stück Arbeit wartet

Einfach wird das Unterfangen „erster Auswärtssieg“ am Sonntag um 18 Uhr in Eppelheim keinesfalls.
Schließlich haben die dortigen Icehouse-Cracks in der laufenden Saison fast einen Traumstart hingelegt.
Drei knappe Siege konnte der einstige Liga-Neuling (seit 2019/20 am Start) in den ersten vier Spielen feiern und steht damit aktuell auf Platz 4.

Die Siege waren dabei bemerkenswert:
Zumeist viele Tore geschossen, immer bis zum Schluss gefightet, aber auch viele Treffer einstecken müssen, was aber nicht tragisch ist, da man immer mehr als der Gegenüber auf die Anzeigentafel bringen konnte.

EC Eppelheim 1b – EKU Mannheim 1b  4:3 n.P
EC Eppelheim 1b – TSG Reutlingen           0:7
EHC Zweibrücken 1b – EC Eppelheim 1b     7:8
1.CfR Pforzheim 1b – EC Eppelheim 1b        6:7

Mit der #71 Marius Metzner hat man auch ein Top10-Stürmer in den Reihen, der mit 6 Toren und 3 Assist in 4 Spielen eine beachtliche Scorer-Bilanz vorzuweisen hat.

Die Spielstärke insgesamt kann man aber trotzdem nicht richtig einschätzen, da meist einige RL-Spieler runtergezogen werden, sofern die eigene Regionalliga-Mannschaft zeitgleich kein Spiel austrägt – was am Sonntag der Fall sein wird, d.h. die Rebellen werden also auf einen “getunten”, vollbestückten und hochmotivierten Kader treffen.

Unterschätzen dürfen die Rebellen den Gegner also auf keinen Fall, sonst wartet am Ende eine böse Überraschung.

Wenn es den Rebellen aber gelingt die Trefferquote in ein Normalverhältnis zur Chancenanzahl zu bringen, dann wird man in der Metropolregion Rhein-Neckar etwas mitnehmen können -unabhängig von der Kaderzusammensetzung des Gegners.

Dazu ist aber wieder voller Einsatz und Energie notwendig, aber das braucht man eigentlich nicht zu erwähnen, denn die Motivation, Einstellung und der Wille haben bisher immer zu 100% gestimmt.
Lets get ready to rumble in the Landesliga freezer at Eppelheim !

Schiedsrichter:
Matthias Beck, Andreas Oppermann

1b-Rebels ringen Hornets nieder

Mit einem 5:3 (1:2/3:1/1:0)-Heimsieg gegen die 1b-Hornets aus Zweibrücken konnte sich die Waldau-Truppe für ihren großen Einsatzwillen belohnen.
In einer umkämpften Begegnung zeigten beide Teams großes Engagement, was die 54 Zuschauer in der Eiswelt Stuttgart am Ende mit viel Beifall honorierten.
Letztlich musste allerdings noch gezittert werden, denn durch wiederholt extrem viele vergebene Torchancen – vor allem im Schlussabschnitt – wurde der wichtige Dreier erst spät in trockene Tücher gebracht.

Ohne ihre erfahrenen Mannschaftsstützen wie z.B. Robin Morgenthaler (Einsatz bei den RL-Rebellen), Marek Prokes (Spielsperre), Kapitän Gregor Michalik (priv. verhindert), Carlo Sala de Llobet (krank), Alex Hotz (priv. verhindert) u.a. kam der 1b-Rebels-Express die ersten Minuten zunächst gut ins Rollen, ließ dann aber nach, was eigentlich überraschte, denn von der technischen, läuferischen Qualität her betrachtet war man dem Gegner meist deutlich überlegen, aber irgendwie schaffte man es sich den Hornets anzupassen, und anstatt das Heft in die Hand zu nehmen und klare, kompromisslose Strukturen als Mannschaft zu entwickeln, erlaubte man sich durch individuelle Zockereien (zu) viele kleine Schludrigkeiten und bremste sich dadurch selber aus.

Als die Gäste dann in der 9. Minute sogar in Führung gingen war die Überraschung komplett, aber nicht von langer Dauer, denn 40 Sek später gelang unserem Neuzugang Viacheslav “Slava” Kroter sofort der 1:1 Ausgleich.
Leider sollte der Torerfolg nicht hilfreich sein, denn das 1b-Rebels-Spielniveau blieb trotz einiger Möglichkeiten weiter deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Dann in der 18.Minute der “Höhepunkt” als beide Mannschaften gerade die Blöcke wechselten. Scheibe liegt 1-2 Meter vor der Rebellen-Wechseltür und anstatt das Hartgummi nach vorne wegzudreschen, bleibt diese kurz besitzerlos liegen und wird dann in einer Kurzschlussaktion nach hinten zum Rebellen-Goalie Dominik Keller gespielt, der diese dann völlig überrascht passieren ließ.
Da es aber im Eishockey kein Eigentor gibt wurde es einem zufällig in der Nähe stehenden Hornets-Spieler zugeschrieben -ein kurioser Abschluss, aber durchaus passend zum Rebellen-Spiel im ersten Drittel.
4 Wochen vor Nikolaus gabs in der Eiswelt bereits Geschenke….

“Wir waren 16 Minuten am Drücker und haben in 4 Minuten, die wir gepennt haben, 2 Treffer bekommen. Treffer Nr.1, ok, den kam man mal einstecken, aber Jungs die zweite Gurke darf nicht passieren. Ihr seid alle viel zu hektisch…und hört endlich auf zu versuchen die Hornets alleine ausspielen zu wollen. Das funktioniert so nicht, 1-2 moves, Scheibe passen, und Abschlüsse und Nachschüsse generieren. Wir kommen hier nur als Mannschaft vorwärts…so weiter spielen wie am Anfang !”
so die Drittelansage von Interims-Coach Ole Abendroth.

Im Mittelabschnitt begannen die Rebels dann kontrollierter, aber ein richtiger Spielfluss kam zunächst nur begrenzt zustande, denn die Gäste aus der Südwest-Pfalz zeigten ein Körperspiel das die Referees mit Strafbank-Besuchen honorierten.
Leider konnte man den Vorteil nicht so richtig nutzen, dennoch gelang dem Rebellen-Defender Alex Litterer in der 24. Minute durch einen platzierten Schuß aus linker Position der 2:2 Ausgleich.
Und zwei Zeigerumdrehungen weiter war Stuttgarts #71 Moritz Donner mit einem Flachschuss zur erstmaligen 3:2 Führung erfolgreich (26.Min.), nachdem er kurz zuvor die Hornets Reserve zum Tänzchen einlud und beinahe ein Solo im Hornissen-Nest untergebracht hat.
Kurzum: es lief – und wie !
Die Stuttgarter Angriffswellen prasselten jetzt im Sekundentakt auf die gegnerischen Linien und wurden im Prinzip nur durch Strafzeiten der Gäste unterbrochen, die sich oft nicht anders zu helfen wussten. Dadurch wurde der Druck auf das Zweibrückener Gehäuse aber nur noch stärker, falls dies überhaupt noch möglich war.
Es fehlte lediglich der finale Abschluss, eine deutliche 6:2/7:2 Führung war ohne Übertreibung absolut realistisch, denn die Gäste hingen zu dem Zeitpunkt in den Seilen.
Der Zielfernrohre der Rebellen glühten dunkelrot, was allein der 1b-Rebellen-Bomber Fabian Schneider vom Stapel ließ war unfassbar.
Oft fehlten nur Zentimeter, oder irgendein Schläger, Kufe oder Körperteil lenkte das Hartgummi am Ziel vorbei – es war schlicht unglaublich !
Allen Stuttgarter Blöcken sah man jetzt den Killerblick an: wir wollen jetzt die Entscheidung!
Die einen badeten in Adrenalin, während die anderen sich tapfer aufopfernd dem Dauerdruck entgegenstemmten.
In der Meteorologie würde man jetzt sagen es bilden sich langsam Gewitterwolken und so kam es dann in der 31. Minute auch zum ersten Wolkenbruch hinter dem Gästegehäuse.
Jeder der laufen konnte meldete sich hier am Meeting-Point und es sah kurzzeitig aus wie auf einer vollbesetzten Hüpfburg.
Die Schiedsrichter hatten auch zunächst große Mühe die Urheber ausfindig zu machen und dann in die Kühlboxen zu begleiten, aber durch diese Aktion war das komplette Stuttgarter Spiel wie abgeschnitten und die Atmosphäre auf dem Eis war positiv formuliert “aufgeheizt”…
Die Gäste konnten sich nun langsam aus der Umklammerung lösen und in einer der ersten Aktionen gelang der nie für möglich gehaltene 3:3 Ausgleich 7 Minuten vor Drittelende.
Der Eishockeygott trug am Freitag mit Sicherheit kein Rebellentrikot….
Der Bruch im Rebellenspiel dauerte allerdings nicht lange, denn in der 36. Minute netzte Stuttgarts #5 Bryan Allen zur erneuten 4:3 Führung ein, aber der tolle Schwung war irgendwie weg- er sollte aber bald ein Comeback feiern …

Das Drehbuch des letzten Drittels entsprach in weiten Teilen dem des vorangegangenen Drittels, denn das Spiel fand überwiegend im Drittel der Hornets statt, und hatte fast die selbe Stuttgarter Urgewalt.
Schuss-Nachschuss-Icing-Bully – so in etwa war die Reihenfolge und die Temperaturen stiegen langsam wieder an.
Der Hornets-Schlussmann Sebastian Harth war der Turm in der Schlacht und hielt die Spannung weiter hoch, denn die knappe 4:3-Führung war noch nicht die Entscheidung, auch wenn die Partie immer stärker von den Abendroth-Truppe dominiert wurde.
Stuttgarts Goalie Dominik Keller hingegen hatte so gut wie nichts zu tun und stand kurz vor einer schweren Erkältung.

Die Schlagzahl wurde im Verlauf deutlich erhöht und man hatte das Gefühl als wäre die Eiswelt-Truppe ständig im Powerplay und spielt mit den Hornets Katz und Maus…
Die Belagerung der Festung Zweibrücken begann, aber das schwarze Spielgerät wollte partout nicht ins Zielgebiet.
Selbst in eigener Unterzahl wurde das Spiel überwiegend im Angriffsdrittel abgewickelt und man zwang den Gegner dabei sogar zum icing.
Die Festung wankte, wollte aber nicht fallen.

Ähnlich wie im letzten Abschnitt bildeten sich langsam wieder Wolken, die sich langsam auftürmten, den seit dem zweiten Drittel hatten sich einige Pärchen gefunden, die einen intensiven Austausch pflegten.
Dann in der 39. Minute die Entscheidung als das schönste Tor des Abends durch den heutigen Doppeltorschützen #71 Moritz Donner fiel:
Scheibe wird am linken Bullykreis übernommen, komplett von hinten um das Tor gekurvt und ca. 3 Meter aus spitzem Winkel unters Zweibrückener Dach gezimmert.
Was für ein klasse Treffer, der überdies den Schlusspunkt markierte.
Dies war natürlich die Entscheidung und die 3 Punkte konnten mit in die Kabine genommen werden.

Fazit:
Verdienter Heimsieg, denke da gibt es keine 2 Meinungen.
Aber am Sortiment “Chancenverwertung” sollte dringend gearbeitet werden.
Es war wieder so ein Spiel mit Tormöglichkeiten für 3 Partien und solange es zum Siegen reicht ist das auch kein Problem, abgesehen von den ausfallenden Haaren des 1b-Rebels Background-Teams.
Glückwunsch zum hart erkämpften Dreier.
Nächstes Spiel ist am kommenden Sonntag um 18 Uhr in der Tiefkühltruhe der Landesliga im Icehouse zu Eppelheim gegen die dortigen Eisbären.

Für Stuttgart am Schläger:
Dominik Keller (Goalie), Maurice Keller (Backup), Fabian Schneider, Leo Schätzle, Moritz Donner, Armin Wörtz, Tim Abendroth, Bryan Allen, Cedric Scheibach, Flynn Schäuffele, Janik Mertens, Alexander Litterer, David Buhlick, Daniel Keller, Masaru Komiyama, Viacheslav Kroter, Philipp Page, Neel Groß

Mehr Cleverness vor dem Tor – Zweibrücken kommt

Ein hartes Stück Arbeit wartet am Freitag 5.11. um 20 Uhr auf die 1b-Rebellen.
Mit der Hornets-Reserve aus der Südwest-Pfalz kommt ein Gegner, der tabellarisch aktuell eher im hinteren Bereich angesiedelt ist.
Aber nach 2 Spielen und 2 Niederlagen (7:8 zuhause gegen Eppelheim/ 0:5 in Reutlingen) sind das gerade die unberechenbarsten Kontrahenten – insbesondere die knappe Heimniederlage am Wochenende gegen Eppelheim dürfte die Hornets gewaltig “angestachelt” haben.

Wobei der Gegner und sein Tabellenplatz eher zur Nebensache geraten, solange die Rebellen nur wieder zu ihrem eigenen Spiel finden und vor allem die vielen guten Ansätze endlich auch aufs Tore-Konto buchen können.

Die Hornets 1b unter ihrem bestens bekannten ehemaligen tschechischen RL-Topscorer und heutigen Nachwuchstrainer Tomas Vozicka sind im Prinzip ähnlich strukturiert wie das Waldau-Team.
Einige ehemalige gestandene RLSW-Cracks eskortieren ein Jung-Geschwader aus dem eigenem Nachwuchs, die über die Landesliga an höhere Aufgaben herangeführt werden sollen.
Auch wenn die ersten beiden Spiel verloren gingen, so darf man die Gäste aus Zweibrücken nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn insbesondere die jungen Spieler lernen jedes Spiel dazu und vor allem sind diese gewillt bis zum Umfallen zu fighten.

Dasselbe gilt natürlich auch für die Eiswelt Kampfeinheit, die in Reutlingen trotz hohem Rückstand weiter nach vorne gearbeitet hat und ständig Nadelstiche setzen konnte, so dass man zeitweise fast von einer Nähmaschine sprechen konnte.
Aber, auch hier gilt natürlich der alte Eishockeyspruch, dass nicht nur die Quantität zählt, sondern letztlich entscheidet die Qualität der Abschlüsse.
Hier wäre also der erste Ansatz, ebenso sollten die defensiven Rebellen-Abfangjäger die Slot-Räume besser unter Kontrolle halten.

Damit wären es im Prinzip auch die wichtigsten Punkte, die man aus der Niederlage mitnehmen sollte oder anders ausgedrückt:
Sollten wir dies alles beherzigen, dann wären wir “erfolgreich gescheitert” und die Niederlage hätte dann sogar etwas Gutes.

Also, Theorie sacken lassen und am Freitag mit Spaß und Freude den Fuß wieder aufs Gaspedal, denn Heimpunkte sind immer Pflicht, und vor allem will man den Kontakt zum Mittelfeld der Tabelle nicht abreißen lassen, auch wenn diese aktuell noch etwas schräg daherkommt.

„Misserfolge sind Wegweiser auf dem Weg zum Erfolg.“
– C. S. Lewis, Schriftsteller (1898-1963)

 

Freitag, 05.11.2021
Face-Off 20 Uhr
Eiswelt Stuttgart

Eintritt Frei

Refs:
Peter Moosberger, Ruben Schmid

Wir bitten um Beachtung der neuen, aktuellen CORONA-Regeln (2G+):
Zutritt zur Eishalle nur mit Maske und folgenden Vorgaben:
– Geimpft
– Genesen
– PCR-Test (48h gültig)

!!!! Wir bitten dringend um Beachtung !!!!

 

Die Spiele im Überblick:

Tapfer kämpfender Rumpfkader unterliegt routinierten Adlern

Aus dem Vorhaben es den Black Eagles besonders schwer zu machen und für eine Überraschung zu sorgen wurde nichts.
Mit einer deutlichen 1:9 (0:5/0:2/1:2)-Niederlage beendete man die Dienstreise in Reutlingen.

Vor 120 Zuschauern und einem Rumpfkader von 13+2 Spielern in neuen Retro-Trikots traf man auf den aktuellen Tabellenführer, und entsprechend der Umstände gab Interimstrainer Ole Abendroth, der den privat verhinderten Coach Eric Strieska vertrat, auch klare Vorgaben im Abschlussbriefing in der Kabine:
“Unser Augenmerk liegt heute klar auf Defensive, ich erwarte eine Abwehrschlacht, denn der Gegner tritt mit vollen 4 Blöcken an und wird versuchen uns zu überrennen, also Kräfte einteilen, trotzdem in Bewegung bleiben, die Angriffe über außen versuchen zu verschieben, Zentrum dicht machen”.

Soviel zur Theorie, trotzdem gehörten die ersten Aktionen den Rebellen, die beherzt nach vorne marschierten und den ersten gefährlichen Torschuss durch Flynn Schäuffele absetzen konnte und damit für kurzeitiges Reutlinger Durcheinander gesorgt hat.
Aber im direkten Konter kassierte man den ersten Treffer als die Scheibe hinter dem Tor nach vorne in die Slot-Zone gepasst wurde und dort nur noch eingeschoben werden musste.
Die Black Eagles “parkten” dazu immer ein, zwei Spieler vor dem Tor, die nur auf so eine Situation warteten, um dann zuzuschlagen.

Mit der Führung im Rücken erwartete man jetzt ein kollektives Anrennen der Gastgeber, aber auch deren Spiel war nicht frei von Fehlern, so dass auch die Waldau-Boyz durchaus starke Akzente nach vorne platzieren konnten, indem z.B. David Buhlick beinahe einen Alleingang zum Ausgleich nutzen konnte, aber an Reutlingens letzter Bastion Florian Grad scheiterte.
Es sah eigentlich nicht schlecht aus, bis auf das Körperspiel, denn richtige Stuttgarter Checks sah man leider keine.

Kurze Zeit später dann ein heftiger Torpedo von Marek Prokes von den blauen Linie, der das Gehäuse nur knapp verfehlte und zu weiteren Nachschüssen führte, die aber nichts Zählbares brachten.
Das Spiel ging minutenlang hin und her, wobei die Fernsehturm-Truppe die besseren Spielanteile hatte, und im Prinzip kurz vor dem Ausgleich stand.
Wäre da nicht das vorhin erwähnte “Parkplatz-Problem”, dass den zweiten Gegentreffer (0:2/8.Min.) einbrachte und keine 40 Sekunden später dann ein Alleingang des Reutlingers Schreiber zum 0:3.
Das nennt man wohl Effizienz, denn die Reutlinger Chancenausnutzung lag bei fast 100%….
Dann plätscherte das Spiel vor sich hin.
Interessant aus taktischer Sicht war, dass die Adler wenig Interesse an der neutrale Zone zeigten, und die Rebellen so immer wieder angreifen ließen um dann im Gegenzug Konter zu setzen.
Nach einem weiteren “Parkplatz”-Tor zum 0:4 (19.Min.), setzte der Ex-Rebel Jesper Leis schließlich den Schlusspunkt mit einem Solo zum 0:5 (20.Min) in einem Drittel, dass man aus Stuttgarter Sicht schnell abhaken muss, denn die Konzentration und vor allem die Zuordnungen in der Rebellen-Defensive stimmten überhaupt nicht mehr.

In der Drittelpause gab es dann natürlich großen Gesprächsbedarf.
“Männer, bitte aufwachen, wir haben gut begonnen und dann teilweise den Faden verloren. Wieso fahren wir eigentlich keine Checks ? Wir sind nicht die 5 Tore schlechter. Wir gehen jetzt da raus, setzen den Spielstand wieder auf 0:0 und fangen endlich wieder an Eishockey zu spielen. Gebt Gas, ja, auch wenn es anstrengend ist, falls jemand eine Pause braucht dann Zeichen geben, ich manage das dann. Wir geben das Ding nicht so einfach her….”

Im zweiten Drittel schlug das Pendel dann zunächst wieder verstärkt in Richtung der Rebellen aus.
Knapp 2 Minuten waren da gespielt als Cedric Scheibach 1 auf 0 lief, aber wieder sollte nichts auf die Anzeigentafel gebracht werden.
Das Match ging jetzt im Verlauf “tennisartig” hin und her, beide Teams egalisierten sich im Verlauf immer mehr, wobei die 1b-Rebels trotzdem viele Schüsse aufs Tor bringen konnten, aber es fehlte die Zielstreuung, denn fast alle gingen präzise Richtung Brustpanzer, so dass man auch einen Klappstuhl ins Tor hätte stellen können und dieser hätte glänzend mit der Lehne parieren können….

Auch die Stuttgarter Defensiv-Ordnung stand jetzt deutlich besser da, konnte aber ihr “Parkplatz-Problem” immer noch nicht lösen und kassierte in der 28. Minute wieder den heutigen Klassiker zum 0:6.
Die schwarzen Adler erhöhten im Verlauf ihren Offensivdruck und hatten ihrerseits ein leichtes Chancenplus, das letztlich in der 36. Min. zum 0:7 Drittelendstand führte.
Auch wenn der klare Spielstand etwas anderes suggeriert, war es bei weitem kein einseitiges Spiel.
Der Qualitätsunterschied lag eindeutig im Ausnutzen der Chancen, die zumeist abgezockt abgeschlossen wurden.

So fiel auch die Drittelpausen-Analyse von Ole Abendroth trotz des deprimierenden Spielstands durchaus positiv aus:
“Das war jetzt insgesamt besser, wir haben verdammt viele Torchancen, aber wenn uns der Gegner bis an deren eigene blauen Linie rankommen lässt, dann sollten wir das besser nutzen.
Scheibe gerne auch mal tief über die Ecken, aber immer mit Bewegung.
Auch wenn der eine oder andere jetzt an seine Grenzen kommen möchte ich, dass wir nochmal alles reinhauen und wir uns das letzte Drittel holen.
Das haben wir uns mehr als verdient.”

Endlich….Treffer Stuttgart

Und in der 45. Minute war es dann endlich soweit.
Rebellen Power-Forward Fabian Schneider übernimmt das Hartgummi an der roten Linie und marschiert express-mäßig Richtung Adlernest und netzt zum 1:7 ein. Endlich, ja endlich durften auch die Rebellen die Arme nach oben reißen…
Aber, keine Minute später wieder der alte Abstand als man die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone bringen kann, schlagen die Reutlinger erneut zu (1:8/46.Min.) und in der 54. Minute kam dann der Deckel drauf als der erste Reutlinger Block in bekannter “Parkplatz-Manier” zum finalen 1:9 einschieben konnte.

Fazit:
Trotz einer Leistungssteigerung in den beiden letzten Dritteln unterlagen die Rebellen den Gastgebern letztlich deutlich.
Der Spielstand ist aber eher dem Schlafwagen-Start im ersten Abschnitt, sowie der Ausnutzung der eigenen durchaus hochwertigen Torchancen geschuldet.
Wir gratulieren den Adlern zum verdienten Sieg und wünschen den 1b-Rebels-Staff-Mitliedern gute Besserung dass sich ihre Halsschlagadern wieder auf ein Normalmaß zurückgebildet haben, ob so einiger gruseliger Entscheidungen der Spielleitung.
Aber es war ja Halloween, da kann sowas durchaus passieren. Kein Kommentar.

Das nächste Spiel der 1b-Rebels ist wieder ein Heimspiel.
Am kommenden Freitag  5.11.2021 um 20 Uhr trifft man auf die Reserve der Zweibrücken Hornets.

Für Stuttgart spielten:
Maurice Keller (Goalie), Dominik Keller (Backup), David Buhlick, Flynn Schäuffele, Marek Prokes, Louis Cieplik, Masaru Komiyama, Armin Wörz, Janik Mertens, Gregor Michalik, Neel Groß, Fabian Schneider, Cedric Scheibach, Robin Morgenthaler, Leo Schätzle

„Süßes oder Saures“- 1b-Rebels am Sonntag in Reutlingen

 

Nach dem erfolgreichen Heimspiel gegen Hügelsheim steht für die 1b-Rebels am kommenden Halloween-Sonntagabend 31.10.2021 um 19:15 Uhr das erste Auswärtsspiel der Saison bei den Black Eagles Reutlingen auf dem Plan.

Nach dem Torfeuerwerk im letzten Heimspiel gegen Hügelsheim wollen die Waldau-Rebellen natürlich an die gute Leistung anknüpfen.
Was aber alles andere als einfach werden dürfte, denn die Black Eagles fliegen von Sieg zu Sieg und bügeln dabei die Gegner mit Kantersiegen geradezu aus den Eishallen:
3 Spiele, 3 Siege, 20:1 Tore…beeindruckend!

In den bisherigen beiden Heimspielen der Reutlinger konnten die jeweiligen Kontrahenten bisher nur einen Treffer erzielen, so dass sich der Eismeister überlegt ob er das Reutlinger Gehäuse überhaupt aufstellen soll….

Eigentlich sind damit auch die Rollen vor dem Spiel klar verteilt, denn es ist kein Geheimnis das die “Schwarzen Adler” mit zum engeren Favoritenkreis zählen.
Mit David Weidlich und dem in Stuttgart bestens bekannte Ex-Rebel Jesper Leis stehen auch aktuell gleich zwei TSG-Cracks in den Top10 der Landesliga Top-Scorer.
Definitiv folgen wird noch der hochveranlagte 22 jährige tschechische Stürmer Martin Cervenka, der die letzten Saisons für ordentlich Offensiv-Wirbel gesorgt hat:
in den letzten saisonübergreifenden 21 Spielen legte er 32x auf und versenkte das Hartgummi 24x in den Landesliga-Gehäusen.
Noch Fragen?

Um in der Achalm-Stadt bestehen zu können sind also wieder Kampf und Leidenschaft gefordert.
Die 1b-Rebellen wollen sich als “unbequemer” Gegner präsentieren und den Black Eagles alles abfordern.
Und wer weiß, vielleicht gibt es ja zum Schluss was “Süßes” – in Form von Punkten…
Auf geht’s nach Reutlingen !

Refs:
Benjamin Tabor/Sebastian Hilse

 

1b-Rebels fahren ersten Dreier ein

72 Zuschauer, darunter einige Hügelsheimer Fans sahen am Freitagabend einen nie gefährdeten 8:1 (4:1/4:0/0:0) Heimsieg der 1b-Rebels.
Die Gäste vom Airpark, die mit 20+2 (!) Spielern antraten, dürften sich am Schluss bei ihrem starken Hüter Alexander Dolin bedankt haben, dass die Niederlage nicht noch deutlicher wurde…

Flynn Schäuffele im Bully-Zweikampf

Bereits in der 2.Minute gingen die Gäste wie aus dem Nichts durch einen leicht abgefälschten Schuß kurz hinter der blauen Linie in Führung, aber die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.
In Spielminute 4 konnte die Hügelsheimer Defensive das erste Mal bezwungen werden.
1b-Forward Fabian Schneider reagierte vor dem Tor am schnellsten, netzte die Scheibe mit einem backhand shot ins badische Gebälk und so langsam sollten sich die spielerischen und vorallem läuferischen Qualitäten durchsetzen.
Auch wenn das Spiel noch hin und her wabberte, so zeigten die Hausherren den zielstrebigeren Spielansatz.
In der 5. Minute gelang Neuzugang Robin Morgenthaler in einer starken Einzelaktion im Zweikampf vom rechten Bullypunkt das 2:1 und die Waldau-Cracks waren jetzt immer besser im Spiel, das von beiden Seiten mit großem Einsatz und hohem Tempo geführt wurde.

So komisch sich das anhört, trotz technischer Feldüberlegenheit und besserer Ansätze war es kein einfaches Spiel, denn die Gäste waren immer dann präsent, wenn sich Fehler im Rebellen-Spiel einschlichen und so gab es durchaus heikle Situationen im Stuttgarter Defensivbereich, die aber zu jeder Zeit beherrscht und ausgebügelt wurden.

Erst kurz vor Ende des Spielanschnitts und mit einem Doppelschlag innerhalb von 11 Sekunden trugen sich dann Alexander Hotz mit einem Stochertor zum 3:1 und dann Cedrick Scheibach mit einem platzieren Shot (4:1) in den Spielbericht ein.
Endlich stimmte auch das Scoreboard mit dem Spielverlauf überein und die Rebellen belohnten ihren großen Aufwand.
Einige Stuttgarter Fans waren regelrecht sauer als die Drittelsirene dem ganzen Zauber ein Ende setzte, denn so langsam wurde das ganze Potential sichtbar, und wenn das Spiel noch ein paar Minuten weitergelaufen wäre, hätte der Eismeister das Hügelsheimer Metallgestänge ersetzen müssen. Stuttgart setzte gerade zum Sturmlauf an…

Drittelpause: durchschnaufen!

So gab es auch in der Drittelpause von Coach Strieska nichts Großes zu bemängeln:
“Jungs, Konzentration hochhalten, nicht nachlassen, geduldig sein, einfach so weiter arbeiten….wir sind noch lange nicht durch. Ich möchte nicht die Stuttgarter Krankheit erleben dass nach einer Führung, diese wieder leichtfertig vertändelt wird….” , so Strieska in der Kabine, um die aufkommende euphorische Stimmung etwas einzubremsen.

Wer nun gedacht hatte, dass sich die tapfer kämpfenden Gäste nach diesem deutlichen Verlauf zunächst zurückziehen und ein Konterspiel aufziehen würden, sah sich getäuscht.
Mit verbessertem Abwehrverhalten konnten sich die Gäste stabilisieren und auch durchaus nach vorne agieren aber sobald die Scheibe den Besitzer wechselte, lief die Stuttgarter Angriffsmaschine an und es entwickelten sich teilweise sehenswerte Spielzüge.
Selbst in Unterzahl lief man den Hügelsheimer Kasten mehrfach an und in der 26. Minute brach Stuttgarts “Rocket Man” Fabian Schneider im “Beast-Modus” durch die Hügelsheimer Abwehrstellung und ballert die Scheibe rechts oben in die Maschen (5:1)
Nach weiteren knapp 6 Minuten war Kanonier Schneider erneut zur Stelle und hämmerte das schwarze Spielgerät vom Bullypunkt ins Rhino-Gehäuse (6:1, 31.Min.).
Und das soll es noch nicht gewesen sein, denn zum Einsatzwillen kam jetzt noch Spielfreude.
Weitere 5 Minuten später dann zwangsweise das 7:1 (36.Min.) durch Doppel-Torschütze Alex Hotz, der nicht lange fackelte und die Scheibe kurzerhand vom Slot humorlos ins Nashorn-Nest abfeuerte.
Die Gäste fanden kein Mittel den Lauf zu unterbrechen, im Gegenteil es schien so als schwinden deren Kräfte exponentiell.
So fiel dann in der 39.Minute auch noch das 8:1 mit einem Bauertrick durch den -nicht nur heute Abend- stark aufspielenden Cedrick Scheibach.
Und mit ein bisschen mehr Konzentration im Powerplay wäre sogar noch mehr möglich gewesen.
Aber, ähnlich euphorisiert ob des klaren Spielstands wie nach dem 1. Drittel ging es anschließend in die Katakomben.

“Starkes Drittel, gutes Spiel, aber wir haben noch 20 Minuten und der Gegner wird jetzt nochmal kommen – mit allen Mitteln.
Also, so weiterspielen, nicht provozieren lassen, geduldig bleiben, dann fallen die Tore von alleine”, so die Drittelansprache von Coach Strieska, der seine Cracks auf den letzten heißen Tanz einschwor.

Und das letzte Drittel sollte tatsächlich nochmal alles bieten – allerdings anders wie von Rebellen-Seite erwartet.
Hügelsheim spielte nach vorne besser mit, warf nun alles in die Waagschale, aber defensiv taten sich dadurch große Lücken auf, in denen so mancher Rebellen-Durchbruch gelang.
Aber entweder es fehlte die Präzision im Abschluss oder der Airpark-Hüter hatte was dagegen, denn im Verlauf war er der meist beschäftigte Mann und hielt seinen Kasten sauber.
Auch in diesem Drittel war deutlich mehr möglich, Chancen über Chancen, aber es sollte nicht sein.

Kurz vor Ende der Partie gab es noch einen Penalty für die Gäste, der aber nicht zum gewünschten Ergebnis führte, denn mit Dominik Keller stand ein Goaltender der Extra-Klasse im Rebellen-Kasten, der nicht nur den Penalty souverän parierte, sondern auch im Spielverlauf ein absolut verlässlicher, souveräner Rückhalt war.
So blieb zwar der erwartete Rebellen-Orkan im letzten Drittel auf der Anzeigentafel aus, aber man kreierte jede Menge Chancen und hinterließ damit einen sehr guten Eindruck.

Fazit:
Ein großer Schritt in die richtige Richtung. Das Team wächst so langsam zusammen, und man konnte in einigen Szenen deutlich sehen, was alles möglich ist.
Gut, ja, die Chancenverwertung kann man sicher kritisieren, aber ehrlich gesagt stand der stärkste Hügelsheimer Spieler im Tor und bewahrte sein Team vor einem noch größeren Debakel.
Von dieser Warte aus betrachtet und in Anbetracht der doch vielen herausgespielten Möglichkeiten bleibt ein sehr engagierter Auftritt einer jungen, lernwilligen Mannschaft, die begeistert und am Ende noch eine Ehrenrunde unter dem Applaus der Zuschauer hinlegen durfte.
Weiter so – im nächsten Spiel am kommenden Sonntag 31.10. um 19:15 Uhr in Reutlingen gegen die Black Eagles !

Für Stuttgart spielten:
Dominik Keller (Goalie), Maurice Keller (Backup), Timo Dombrowski, Marek Prokes, Janik Mertens, Alexander Litterer, Carlo Sala de Llobet, Cedrick Scheibach, Masaru Komiyama, Armin Wörz, Alexander Hotz, Armin Wörz, Moritz Donner, Gregor Michalik, David Haffner, Robin Morgenthaler, Fabian Schneider, Louis Cieplik, Leo Schätzle, Flynn Schäuffele.

1b-Rebels zuhause gegen die Baden Rhinos 1b gefordert

Ein spannender Freitagabend steht den 1b-Rebellen bevor.
Mit der zweiten Mannschaft des Regionalligisten trifft man um 20 Uhr auf den Testspielgegner, gegen den man in Hügelsheim vor 3 Wochen mit 2:3 den Kürzeren zog.

Wieder mit an Bord: Masaru Komiyama

Obwohl man Vorbereitungsspiele generell nicht überbewerten sollte, konnte man aus dem badischen Airpark einige interessante Details mitnehmen.

Die Mannschaft um den allseits  bekannten ehemaligen RL-Rebellen und Neu-Trainer Dominique Hensel hat eine ähnliche Struktur wie die Waldau-Truppe:
Viele junge Spieler aus dem Freiburger Nachwuchs, gepaart mit ein paar Regionalliga-erprobten Spielern, die die Richtung vorgeben sollen und mit ihrer Erfahrung als quasi “Leit-Rhinos” fungieren.

Dieser Mix hat bereits einige erstaunliche Fähigkeiten im Repertoire, was sich insbesondere im effektiven Überzahlspiel im Vorbereitungsspiel gezeigt hat, als 2 der 3 Tore im Powerplay gelangen.

Den Waldau-Rebellen steht also ein hartes Stück Arbeit bevor.
Der misslungene Start mit der heftigen Auftaktniederlage vor knapp 2 Wochen im Heimspiel gegen Schwenningen ist Geschichte.
Es ist Wiedergutmachung angesagt, und die Cracks um Coach Strieska brennen förmlich darauf.

Und, um erst gar nicht irgendwelche Zweifel aufkommen zu lassen, kann es im Prinzip nur eine Parole geben:
umziehen, nicht viel nachdenken, spielen und den Hügelsheimer Defensivriegel niederkämpfen.

Die Gäste am Freitag aus dem Badischen sind wahrlich nicht zu unterschätzen, trotzdem sollen die 3 Punkte in der Eiswelt bleiben !
Let the puck drop down.

Anfangsbully in der Eiswelt Stuttgart ist am Freitag, 22.10. um 20 Uhr.
Die Partie steht unter der Leitung von Stephan Frölich und Leif Meier.

 

Es gelten weiterhin die unten aufgeführten CORONA-Regeln: